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CEG – innovative Schule im Rahmen der „FAU – Schule innovativ“

CEG – innovative Schule im Rahmen der „FAU – Schule innovativ“

Das Prädikat „FAU | SCHULE innovativ“ wird von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) an Schulen vergeben, die in Projekten mit der FAU in innovativer Weise die Schulentwicklung und die Unterrichtsarbeit profilieren und Impulse für die universitäre Lehrerinnen- und Lehrerbildung und Forschung geben.

Im Rahmen des FAU | SCHULNETZes, zu dem die „FAU | SCHULEN innovativ“ gehören, geht es dabei um eine intensive Vernetzung und Kooperation zwischen Schulen und Universität. Die universitäre Lehrerinnen- und Lehrerbildung gewinnt in besonderem Maße durch ein enge Vernetzung mit den Schulen, da sie nah an den Bildungsrealitäten agiert, und in Lehre und Forschung darauf reagieren kann. Die Schulen profitieren von der wissenschaftlichen Begleitung und leisten einen wichtigen Beitrag zur universitären Lehrerinnen- und Lehrerbildung, die ja gerade auch am CEG als Seminarschule hochgehalten wird.

Ziel auf universitärer Ebene ist, die kontinuierliche Qualitätsentwicklung schulischer und universitärer Lehrerinnen- und Lehrerbildung im Rahmen des FAU | SCHULNETZes besonders zu fördern u.a. durch die Einbindung der Schulen in universitäre Aktionen (FAU | SCHULKOLLEG innovativ, FAU | SCHULNETZ-Tag, etc.) sowie durch den Austausch mit den Fachwissenschaften im Zentrum für Lehrerinnen- und Lehrerbildung (ZfL). Auf Seiten des CEG profitiert der Unterricht enorm durch die angebotene Unterstützung der Fachwissenschaften´
in gemeinsamen Projekten.

In den Jahren 2017-2019 ist der Ausbau einer thematisch orientierten Kooperation geplant, in dem vor allem die Schwerpunktthemen MINT und Kultur & Ästhetische Bildung sowie die Querschnittsthemen Digitalisierung, Internationalisierung, Professionalisierung und Professionsbezug in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung angegangen werden sollen.

W. Dorn

P-Seminar: Fairtrade

P-Seminar: Fairtrade

Liebe Eltern, liebe CEG-Schülerinnen, liebe CEG-Schüler,

wir sind das P-Seminar Geographie der Q11 und beschäftigen uns mit dem Thema Fairtrade im Rahmen unserer Schule, wozu wir verschiedene Projekte planen und hoffentlich auch im nächsten Schulhalbjahr durchführen können.

Wusstet Ihr, dass unsere Schule den Titel Fairtrade-Schule trägt?

Unter Fairtrade versteht man zunächst einmal kontrollierten Handel, bei dem die Erzeuger von Produkten unter menschenwürdigen Bedingungen arbeiten und dafür einen gerechten Lohn erhalten, wodurch unter anderem deren Existenz gesichert werden kann.

Unser Ziel ist es, mehr darüber zu informieren und dies in unseren Schulalltag zu integrieren.

 

Doch was ist Fairtrade eigentlich?

Ganz einfach gesagt verändert Fairtrade den Handel durch bessere Arbeitsbedingungen und faire Bezahlungvon Kleinbauerfamilien. So bleiben z.B. Menschen, die auf Plantagen in Entwicklungsländern arbeiten, von menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen verschont.

 

Wieso ist das denn so wichtig?

Ca. 40% der Weltbevölkerung bestreiten ihren Lebensunterhalt durch Landwirtschaft, zum Beispiel durch Bananenanbau, Honigproduktion oder Kaffeeernte.

Jetzt denk doch mal an deine Lieblingsschokolade:

Die Menschen, die die Kakaobohnen ernten, aus denen die Schokolade besteht, stehen ganz am Anfang der Lieferkette, denn die Zutaten für die Schokolade müssen ja erstmal geerntet werden, bevor sie in die Fabrik zur Herstellung gelangen. Leider bekommen die Arbeiter, die die Bohnen ernten, allerdings viel zu wenig Geld dafür, müssen aber schwer und lange arbeiten, auch die Kinder. Wenn die Schokolade 3 € kostet, bekommen die Arbeiter*innen so ca. 3 Cent und das ist nicht gerecht!

Zusätzlich sind sie von der Klimaerwärmung unter anderem durch Dürren sehr stark betroffen, sodass sogar 10% der Ernte und somit des lebenswichtigen Einkommens verloren gehen.

 

Fairtrade kann helfen!

Grafik: Fairtrade International – Annual Report 2017

Die ca. 1,6 Millionen Bauern/Bäuerinnen aus 73 Entwicklungsländern, die bei Fairtrade mitwirken, können somit nun ihre Interessen auf dem Markt vertreten und durch faire Bezahlungdurch Prämien sogar Bildung für Kinder ermöglichen, neue Erntegeräte kaufen, Nahrung sicherstellen und auch ihren Beitrag zum Umweltschutz leisten.

 

Die Wirkung:

Das Leben der an der Produktion von Lebensmitteln beteiligten Menschen wird unterstützt:

+ höhere wirtschaftliche Stabilität stärkt das Selbstvertrauen und die Würde der Menschen

+ mehr Einkommen, Selbstbestimmung und Verantwortung über eigene Produkte

+ geregelte Arbeitsbedingungen und keine Kinderarbeit

+ Gesundheitsschutz für die Arbeiter*innen

+ Schutz der natürlichen Ressourcen

 

Wie steht es um Fairtrade in der Corona-Krise?

Unter der momentanen Pandemie leiden vor allem die Entwicklungsländer. Deswegen ist es jetzt erneut besonders wichtig, sein Konsumverhalten zu überdenken.

„Fairtrade ist gerade jetzt für uns extrem wichtig.“ (Mary Kinyua, Arbeitsdirektorin der Blumenfarm Oserian am Naivasha-See in Nairobi, Kenia). Wie viele wissen, sorgt die Corona-Pandemie bei uns nicht nur für Beeinträchtigungen im Alltag, sondern auch für erhebliche wirtschaftliche Rezessionen. Doch viel härter als uns hier in Deutschland trifft die Pandemie die Länder des globalen Südens: schwache Gesundheitssysteme, zusammenbrechende Märkte, stockende Warenflüsse und wenig finanzielle Rücklagen verschlimmern die Krise in diesem Teil der Welt.

Doch wie können wir als Verbraucher unseren Beitrag dazu leisten, die Existenz von zahlreichen Bauern aus diesen Gebieten zu schützen? Ganz einfach: durch das Kaufen von Fairtrade-Produkten.

Gerade jetzt, wo die Weltmarktpreise für beispielsweise Kakao und Kaffee gering sind, haben Bauern aus Afrika oder Südamerika mit zu geringen Löhnen zu kämpfen: 1 US-Dollar (92 Cent) für 1 US-Pfund (ca. 450g) Rohkaffee. Fairtrade hingegen zahlt 1.40 Dollar für Rohkaffee, für Bio-Kaffee sogar 1.90 Dollar. Durch unseren Konsum von Fairtrade-Produkten sorgen wir auch noch dafür, dass Warenflüsse aufrechterhalten werden. Geschieht das nicht, haben die Bauern mit jahrelangen logistischen Folgen zu kämpfen. Nutzt eure Chance und leistet einen Beitrag zu einer „faireren Welt“!

 

Fairtrade in Erlangen und Nürnberg?

Eine kleine Auswahl an Läden mit Fairtrade-Produkten in Nürnberg und Erlangen sowie ausgewählte Onlineshops findet Ihr hier weiter unten.

Viel Spaß beim Durchstöbern!

 

Euer P-Seminar Fairtrade

i.A. Ronja Scharnweber und Sophia Sitter

 

Eine Auswahl an Läden mit Fairtrade-Produkten in Erlangen und Nürnberg

LadenAdresseÖffnungszeitenBeschreibung
CONTIGOHauptstraße 40
91054 Erlangen
Mo-Fr: 09.30-18.30 Uhr
Sa. : 09.30-18.00 Uhr
So. : geschlossen
Fairtrade Laden für Schokolade,Kaffee,Tee,Bücher,
Papierwaren, Lederwaren…
Dritte Welt/ Fairtrade LadenNeustädter Kirchenplatz 7
91054 Erlangen
Mo,Di,Do,Fr:10.00-18.00 Uhr
Mi: 10.00-12.00 Uhr
Sa: 10.00-14.00 Uhr
So: geschlossen
Große Auswahl an Fairtrade Produkten v.a. Lebensmittel
El Puente D MeysenburgHenkestraße 72
91052 Erlangen
Di-Fr: 11.00-19.00 Uhr
Sa: 10.00-14.00 Uhr
So,Mo: geschlossen
Lebensmittel, Kunsthandwerk
Agnes BiomarktGräfenberger Straße 30
91054 Buckenhof
Mo-Fr: 10.00-18.30 Uhr
Sa: 09.00-13.00 Uhr
So: geschlossen
Lebensmittel, Kosmetik- und
Drogerieartikel
Beauty & NatureAllee am Röthelheimpark 11
91052 Erlangen
Mo-Sa: 08.00-20-00 Uhr
So: geschlossen
Naturkosmetik, ökologische Mode
Glore Karl-Grillenberger-Straße 24
90402 Nürnberg
Mo-Fr: 10.00-17.00 Uhr
Sa,So: geschlossen
Fairtrade Kleidung
KornblumeHauptstraße 39
91054 Erlangen
Mo-Fr: 09.30-19.00 Uhr
Sa: 09.30- 18.00 Uhr
So:geschlossen

fair produziertes Kinderspielzeug
Reformhaus Kolbe Marktplatz 5
91054 Erlangen
Mo-Fr: 09.00-17.30 Uhr
Sa: 09.00-14.00 Uhr
So: geschlossen

Fairtrade Essen & Getränke
Rösttrommel KaffeeröstreiÄußere Laufer Gasse 34
90403 Nürnberg
Mo-Sa: 11.00-17.00 Uhr
So: geschlossen
Fairtrade Kaffee
VaudeHauptstraße 41
91054 Erlangen
Mo-Fr: 10.00-19.00 Uhr
Sa: 10.00-18.00 Uhr
So: geschlossen
faire Outdoor Ausrüstung
Wassermann Floristik Martinsbühler Straße 8
91054 Erlangen
Mo-Fr: 08.30-18.30 Uhr
Sa: 08.30-14.00 Uhr
So: geschlossen
Fairtrade Blumen

 

Fairtrade Online-Shops

Kleidung:

 

Lebensmittel:

Beauty:

Anlaufstellen in Problem- und Krisensituationen

 

Anlaufstellen am Christian-Ernst-Gymnasium

Schulpsychologin: Alexandra Klerner, Tel. 09131/5330325
Beratungslehrerin: Gesine Friedrich, Tel. 09131/533030
auch Verbindungslehrkräfte und Oberstufenbetreuer  

 

Krisendienst:

Ambulanter Krisendienst Mittelfranken: Tel. 0911/4248550, www.krisendienst-mittelfranken.de

 

Weitere Beratungseinrichtungen und Notdienste:

Schulberatungsstelle Mittelfranken: Tel. 0911/5867610
Kinder- und Jugendabteilung für Psychische Gesundheit des Universitätsklinikums Erlangen Schwabach Anlage 6 und 10, 901545 Erlangen
Tel. 09131/8539123
   

Nummer gegen Kummer

(Jugendliche beraten Jugendliche, Sa. 14-20 Uhr)

Anonym und kostenfrei vom Handy und Festnetz
Mo-Sa 14:00 – 20:00 Uhr
Tel. 116111, www.nummergegenkummer.de
Notruf für Kinder, Jugendliche sowie Eltern:  Tel. 0911/2313333
Nummer gegen Kummer – Elterntelefon Anonym und kostenfrei
Tel. 0800/1110550
Kinder- und Jugendnotdienst: Tel. 0911/2313333
Wildwasser e.V. (Fachberatungsstelle für Mädchen): Tel. 0911/331330
Frauennotruf Nürnberg e.V.: Tel. 0911/284400
Netzwerk Essstörungen Erlangen: Tel. 09131/7144442
Bündnis gegen Depression im Nürnberger Land e.V. Tel. 09158/9262234,
www.buendnisgegendepression-nbgland.de
Telefonseelsorge
(24 Stunden – auch Mail- und Chatberatung)
Tel. 0800/1110111 oder 0800/1110222
www.telefonseelsorge.de

 

Spezielle Online-Beratungsangebote:

Bei sexuellem Missbrauch: www.hilfeportal-missbrauch.de
Bei Trauer: www.youngwings.de
Bei Essstörungen: www.jugendinformation-nuernberg.de/essstoerungen.html
Bei Selbstverletzenden Verhaltensweisen, Suizidgedanken und Krisen www.u25-deutschland.de/
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