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Kollegium

  • Thomas Bittner- Brehm (kath.)
  • Stefan Dorscht (kath.)
  • Andrea Huttner (Fachschaftsleitung kath. Religion)
  • PD Dr. Thomas Kellner (ev.)
  • Judith Korndörfer (ev.)
  • Christiane Merdes- Braun (Fachschaftsleitung ev. Religion)
  • Michaela Schindler-Grucza (ev.)
  • Anton Schwarzmann (kath.)
  • Evelyn Träger (ev.)

Der Religionsunterricht

Grundanliegen des Religionsunterrichts in einer pluralen Gesellschaft ist die Kommunikation mit den Schülerinnen und Schülern einerseits über die christliche Tradition, aber auch über das, was Jugendliche in den entscheidenden Phasen ihres Erwachsenwerdens während dieser neun/acht Schuljahre bewegt. Der christliche Glaube bietet Orientierung und Perspektiven an und will Begleitung und ein Stück Lebenshilfe sein. Dies kann in der Auseinandersetzung mit den Inhalten des christlichen Glaubens geschehen, indem Fragen und Herausforderungen unserer Zeit zur Sprache gebracht werden, es kann aber auch dadurch geschehen, dass Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zum Innehalten, zur Stille, zum Gebet und Gottesdienst eröffnet wird, um damit Halt in ihrem Leben zu finden. Gerade auch die Auseinandersetzung mit aktuellen Themen ist ein wichtiger Schritt zur Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler und soll ihnen auch dazu helfen, mit bedrückenden Lebenserfahrungen umzugehen.

Dieser umfassende Anspruch braucht eine Vielfalt von Unterrichtsmethoden und Konzeptionen, die versuchen, die Bedürfnisse der Schüler, der Lehrer und der Sache in Balance zu halten. Die „Sache“, also die Themen, die der Lehrplan vorgibt, bauen aufeinander auf und durchdringen sich gegenseitig.

Der Schwerpunkt der Unterstufe liegt auf biblischen Grundkenntnissen, also wichtigen Inhalten des Alten und Neuen Testaments und den Anfängen der christlichen Kirche. Dabei bleibt immer im Blick, was diese Texte konkret mit unserem Leben heute zu tun haben, wie unser Zusammenleben sich daran orientieren kann und welche Hilfe für die Persönlichkeitsbildung daraus erwächst.

In der Mittelstufe verlagert sich der Schwerpunkt, der Altersstufe entsprechend, auf ethische Themen wie beispielsweise Familie, Autorität, Erziehung, Freundschaft, Liebe, Sexualität, Leben und Tod. Die Informationen über die großen Weltreligionen und die Auseinandersetzung mit der neuesten Kirchengeschichte sind genauso wichtig und schließen den Lehrstoff für die Mittelstufe ab.

Die Oberstufe baut auf diesen Grundkenntnissen auf und vertieft sowohl ethische Themen wie Frieden und Gerechtigkeit, Arbeit und Wirtschaft, Ehe und Familie als auch grundlegende existentielle Themen wie die Fragen: Was ist der Mensch? Wer ist Gott? Gibt es Gott? Was gehört zu einem guten Leben? Die Positionen des Atheismus kommen genauso vor wie der Beitrag zur gesellschaftlichen Verantwortung der Christen. Dabei wird den Schülern auch methodisches Handwerkszeug mitgegeben, mithilfe dessen sie sich mit solchen Themen auseinandersetzen können.

Spiritualität am CEG in guter Tradition

In ökumenischer Zusammenarbeit bieten wir jedes Schuljahr mehrere Gottesdienste an, unter anderem zwei Schulanfangsgottesdienste, die sich zum einen der besonderen Situation des Übertritts widmen, daneben unser Gottesdienst für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 6-12.

Uns ist es ein Anliegen, das Wort Gottes ins Heute zu übertragen und das Schuljahr durch eine christliche gelebte Spiritualität zu begleiten. Die Neustädter Kirche wie auch die Hugenottenkirche geben uns dazu regelmäßig den notwendigen Raum, um hier den Schülerinnen und Schülern Angebote zu Selbstbestimmung und Lebensbestimmung zu geben.

Die Weihnachts- und Ostergottesdienste werden ebenso gerne besucht und bieten der Schulgemeinschaft unter Mitwirkung zahlreicher Gruppen den feierlichen Rahmen, um sich auf diese Feste einzustimmen. Der Ostergottesdienst findet dabei im Stil von Taizé in der Aula statt und hat seinen ganz eigenen Reiz. Abgerundet wird die Schulzeit durch den Abiturgottesdienst, den die Abiturienten weitgehend in Eigenregie vorbereiten, sowie das Schuljahr durch den Jahresschlussgottesdienst.

Daneben sind die Frühschichten im Advent in unserem Ensembleraum eine feste Größe. Ruheübungen, Stille, Fantasiereisen und Meditation finden altersspezifisch Eingang in den Religionsunterricht.

 

Sozialpraktikum

Im Rahmen der jährlichen Projekttage im Februar haben unsere Zehntklässer die Gelegenheit, ein Kurzpraktikum in einer sozialen Einrichtung (z. B. bei der Caritas, der Erlanger Tafel, der Bahnhofsmission oder einem Kindergarten) zu absolvieren, um Einblicke in besondere, teilweise schwierige Lebenssituationen, aber auch den Berufsalltag der im sozialen Bereich beschäftigten Menschen zu gewinnen.

Die Schüler/-innen werden im Religions- und Ethikunterricht in die Thematik eingeführt und suchen sich aus einem breiten Angebot einen Praktikumsplatz für drei Tage aus. Anschließend werden die Erfahrungen im Deutsch- und im Religions-/Ethikunterricht schriftlich und mündlich reflektiert. Für viele Schüler/-innen sind die drei Tage existenziell neue Erfahrungen, da sie erstmals ihre „heile Welt“ verlassen und feststellen, wie viel soziale Not es vor ihrer Haustür gibt.

Weitere Informationen zum Sozialpraktikum in der Rubrik CEG von A bis Z.

 

Aktivitäten aus der Fachschaft Religion

 

Gute Nachrichten

Gute Nachrichten

"Gute Nachrichten" - unter diesem Motto sind wir am Freitag, den 26.11.2021, mit Texten und Gesang in die Frühschichten im Advent 2021 gestartet. Insgesamt vier Andachten sind bis zum Weihnachtsgottesdienst am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien geplant. Es...

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