Seite wählen

Sweden, here I go again – my, my, how can I resist you?

Erasmus+ Team to Sweden for Job Shadowing

Having gotten into contact with teachers from the lovely city of Örebro, Sweden on an Erasmus+ teacher training in Dublin one year ago, it was time for us to pay our friends a visit.

The focus of our one-week stay in Örebro was to get to know the Swedish school system, the Karolinska Gymnasiet school, and how the teachers and students work together. The way students were given a lot of responsibility and freedom to use their assigned study time was really inspiring. We were also amazed by the quality of students‘ performance during oral tests and how authentic the whole setting was. We can definitely also profit from the best practice examples of interdisciplinary cooperation we saw and were allowed to participate in. Besides the motivation and inspiration we took home from our stay, we were also able to secure the cooperation of the Karolinska Gymnasiet Örebro for collaborative a project between our students focussing on global citizenship and education for democratic participation, which we will start later this year.

We have also had the opportunity of getting to know the beautiful city of Örebro. It is a city about 200km west of Stockholm and very much like Erlangen. It has about the same number of inhabitants and schools, and also feels a little bit like our hometown. The Swedish people are absolutely open-minded and we felt welcome wherever we went. We also have to concede that the cliché of Scandinavians generally being very fluent in English proved to be true.

On our way back to Germany we made a little stop in Stockholm to take in the skyline and visit some museums and other cultural sights. We have to admit that we have fallen in love with Sweden head over heels and are really looking forward to working together with our partners from Örebro!

The Erasmus+ Team of the CEG

Ein gut gefüllter Konzertplan

Bereits beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ im Juni 2022 brillierte Alma Keilhack, Jungstudentin an der Hochschule für Musik Würzburg und Schülerin von Beate Keilhack, mit ihrem geigerischen Können. Damals erzielte sie einen ersten Bundespreis mit voller Punktzahl.

Nun macht das Nachwuchstalent bei einer Reihe an Soloauftritten mit Orchesterbegleitung erneut auf sich aufmerksam:

Bereits am Sonntag, den 11.9.2022, brachte sie mit der Mittelsächsischen Philharmonie in Freiberg und Döbeln Camille Saint-Saëns‘ Introduction et Rondo Capriccioso op. 28 zur Aufführung.

Am Donnerstag, den 6.10.2022, spielt sie im Erlanger Redoutensaal mit der Jungen Philharmonie Erlangen das erste Violinkonzert von Max Bruch.

Schließlich wird am Montag, den 10.10.2022, im Staatstheater Nürnberg unter der Leitung von Joana Mallwitz die Romanze in F-Dur von Beethoven mit Alma Keilhack als Solistin erklingen.

Wir freuen uns sehr darüber, dass die CEG-Schülerin solistische Erfahrungen in diesem professionellen Umfeld machen kann und wünschen ihr viel Erfolg bei den Konzerten.

Christoph Steiner-Heinlein für die Fachschaft Musik

Außergewöhnliche Leistungen beim Bundeswettbewerb – Jugend musiziert 2022

Bereits Anfang Juni 2022 fand der 59. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Oldenburg statt. Bei diesem renommierten Wettbewerb konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des CEGs wieder äußerst erfreuliche Ergebnisse erzielen:

So erreichte Benjamin Heermann (10b) auf dem Marimbaphon in einem sehr starken Teilnehmerfeld einen 3. Preis. Ebenso erspielte sich Jonas Heinke (Q11) als Teil eines virtuosen Gitarren-Duos einen 3. Preis.

Einen hervorragenden 1. Preis bekamen Hanna-Leona Hanslick (Q11) und Manuel Ebert (ehemals Q12) verliehen, die in einem Ensemble „Alte Musik“ Blockflöte und Cembalo spielten.

Besonders erfolgreich war Alma Vivienne Keilhack (Q11), die einen 1. Preis mit der höchsten zu vergebenen Punktezahl in Kategorie „Violine solo“ erreichen konnte.

Die Schulleitung, die Fachschaft Musik und die gesamte Schulfamilie ist sehr stolz auf diese außergewöhnlich guten Leistungen!

Julian Bobe

Hohe Auszeichnungen für Helmut Haberkamm

Dr. Helmut Haberkamm, Pädagoge und Poet, der am CEG u.a. als Fachschaftsleiter Deutsch fungiert, erhält den Dialektpreis Bayern 2022 sowie den renommierten Wolfram-von-Eschenbach-Preis des Bezirks Mittelfranken.

Der äußerst vielseitige Schriftsteller (geboren 1961 in Dachsbach) ist nicht nur für seine Mundartlyrik (mit seinem Gedichtband Frankn lichd nedd am Meer betrat er 1992 die literarische Szene Frankens), sondern insbesondere auch für seine Theaterstücke bekannt und beliebt. Zudem hat der Poeta doctus – seine Dissertation thematisiert die Gegenwartsliteratur Großbritanniens – Erzählungen (Die warme Stube der Kindheit), Essays, Vorträge, Aufsätze, Hörbücher, den Gräschkurs Fränkisch sowie den virtuosen, sprachmächtigen Roman Das Kaffeehaus im Aischgrundveröffentlicht. Für sein umfangreiches Werk wurde er bereits mit zahlreichen Preisen geehrt; so erhielt er 1993 den Bayerischen Kulturförderpreis, 1999 den Förderpreis des Bezirks Mittelfranken, 2008 den Frankenwürfel und 2018 den Kulturpreis der Stadt Erlangen. Die zusammen mit Annalena Weber publizierte Kleine Sammlung fränkischer Dörfer wurde 2019 als schönstes deutsches Regionalbuch ausgezeichnet.

Im Juli 2022 schließlich nahm Dr. Haberkamm als Initiator des Mundart-Festivals Edzerdla (bisher 2016 und 2018 in Burgbernheim durchgeführt) den Dialektpreis Bayern 2022 in Nürnberg entgegen.

Und als Höhepunkt der Ehrungen beschloss nun der Bezirkstag in Triesdorf, Helmut Haberkamm den Wolfram-von-Eschenbach-Preis zu verleihen, der jährlich an bedeutende Persönlichkeiten vergeben wird, die durch Geburt, Leben oder Werk mit Franken verbunden sind. Die Jury würdigte Haberkamms „Hingabe an die Region und ihren Dialekt“; dies wirke „überzeugend, geistreich und ansteckend“. Bei seinen „erfrischend lebendigen Mundarttexten“ seien „seine genaue Beobachtungsgabe und sein brillanter Umgang mit Sprache besonders hervorzuheben“.

Dem bleibt nichts hinzuzufügen – außer:  Herzlichen Glückwunsch, lieber Helmut!!

Klaus Will

Helmut Haberkamm (Bild: Andreas Riedel)

Impressionen vom Sommerfest 2022

„Sommerkerwa“ – dieses Motto hatte die SMV für unser diesjähriges Sommerfest gewählt, um die Freude auszudrücken, nach zwei Jahren coronabedingter Pause endlich wieder ein fröh-liches Fest mit der gesamten Schulfamilie feiern zu können.

Auf der Hauptbühne spielten das Große Orchester, die INE-Band und die Bigband, die das Publikum begeisterten. Viele Darbietungen wie die Kunstversteigerung, eine Upcycling-Modenschau, die Chorrevue der 6.-8. Jgst, Einblicke in die Theaterarbeit der Oberstufe, die Kunstausstellung des Kunstadditums, eine Video-Session und viele kreative Klassenstände bereicherten das Programm für unsere Gäste. Das Schulleben wäre nichts ohne die aktive Gestaltung unserer Schülerinnen und Schüler und so wurden geehrt: die SMV, die AKs, der Schulsanitätsdienst und das Tutorenteam. Ein bewegender Moment war die Begrüßung unserer „Willkommensklasse“, die sich mit einem ukrainischen Lied vorstellte und bedankte.

Der Elternbeirat und unser Mensateam ACCESS organisierten eine grandiose Bewirtung mit Kaffee und Kuchen, Leckereien vom Grill und vegetarischen Speisen.

Der Erlös des diesjährigen Sommerfestes ist für Schulaktionen, die Anschaffung von Schulmobiliar sowie die Förderung der Willkommensklasse vorgesehen.

Allen, die zum Gelingen dieses heiteren Sommerfestes beigetragen haben, ein herzliches Dankeschön und nun entspannte Sommerferien!

Erholsame Ferienzeit!

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich wünsche Euch und Ihnen allen eine erholsame Ferienzeit. Vielen Dank für Euren und Ihren Einsatz im letzten Schuljahr!

Auf den Start im neuen Schuljahr freue ich mich und verbleibe mit den allerbesten Grüßen und Wünschen

Thomas Kellner
Schulleiter

Erneuter Erfolg beim Wettbewerb „Schulradeln 2022“

Die gesamte Schulgemeinschaft freut sich über das erneute Erreichen des 3. Platzes beim Wettbewerb „Schulradeln 2022“ der Stadt Erlangen. Über 70 aktive Radlerinnen und Radler absolvierten dabei insgesamt 14973 Fahrradkilometer. Besonderes Engagement zeigten dabei die Sieger des schulinternen Wettbewerbs:

1. Platz: Klasse 8a (2439 km)
2. Platz: Klasse 7a (1996 km)
3. Platz: Klasse 5b (1566 km)

Es ergeht ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die Sparkasse Erlangen, die unsere Leistung mit einem Preisgeld von 400 € würdigt. Dieses kommt dem Freundeskreis des Christian-Ernst-Gymnasiums zugute.

M. Huth (Verkehrserzieher am CEG)

Polis – Schule macht Weltpolitik in Zeiten von großen Herausforderungen

Vom 11.-13. Juli 2022 konnten 45 Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe am Planspiel Polis teilnehmen. Auf diesem Planspiel wird die UNO simuliert und jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer konnte in die Rolle von Regierungschefs, Wirtschafts- sowie Außenminister, NGO-Aktivisten oder der Presse schlüpfen. Moderiert wurde die Veranstaltung von einem UN-Gnerealsekretariat und der Weltbank, die ebenfalls durch Schülerinnen und Schüler besetzt waren.

Es zeigte sich, dass die „simulierten“ Probleme so nah an den aktuellen Problemen der Welt waren, wie man sich nur vorstellen konnte. Hunger, Krieg, Terrorismus, ökologische Krise, Finanzkrise, Territorialstreitigkeiten, Einschränkungen der Menschenrechte und weitere Herausforderungen standen den jugendlichen Staatenlenkern ins Haus.

Eindrucksvoll kann der Blog, den die Weltpresse in den drei Tagen aufsetzt, zeigen, was während des Planspiels alles ablief.

Wir freuen uns auch in den kommenden Jahren wieder sehr auf diese große Bereicherung der politischen Bildung am CEG.

W. Dorn

Ein Hoch auf die Hochbeete!

Auf Initiative der beiden Schülerinnen Svenja Frank und Anna-Maria Neuner (Q11) hatte es sich das Wahlfach „Umweltschule“ im Schuljahr 2021/22 zum Ziel gemacht, dem CEG neue Hochbeete zu bescheren. Nach langer Planungsphase ging es im Frühjahr und Sommer dann auch an die Umsetzung. Es wurde geschleppt, geschliffen, lasiert, geschraubt und getackert bis das fertige Ergebnis endlich zum Vorschein kam.

Die Hochbeete sind nun in der direkten Verlängerung der Mensaterrasse zu finden und bieten neben der Bepflanzung auch weitere Sitzgelegenheiten für die Schülerinnen und Schüler des CEGs. Bepflanzt sind die Beete vor allem mit Kräutern, die zu einem großen Teil vom Mensateam zur Zubereitung der Speisen benutzt werden. Ein zweites Beet (von der Mensaterrasse aus rechts) soll aber auch dazu einladen, zu schnuppern und zu probieren.

Vielen Dank an Svenja und Anna-Maria für eure tolle Idee, alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wahlfachs für eure tatkräftige Unterstützung, an Herrn Sindbert und Frau Korndörfer für die fachliche Beratung und an Herrn Seidl für die vielfältige Unterstützung!

Anika Weiß und Gregor Fisher

Ernst ist verschwunden – und wieder aufgetaucht!

Klar ist in der Musiktheateraufführung am 12.7.2022 im Theatersaal der Franconian International School zunächst nur: Ernst ist verschwunden!

Dass Ernst, der Schulgründer ein lustiger Mensch gewesen sein musste, stellten die Schülerinnen und Schüler der CEG-Theatergruppe der 6. Klassen (Leitung und Inszenierung: Ursula Ittner) bei der Aufführung ihres selbsterfundenen Musik-Krimis deutlich heraus: Fast alle in der Schule heißen nämlich „Ernst“ – vom Schulleiter Herrn Dr. Ernst bis hin zum Hund des Hausmeisters. Da sind witzige Verwechslungen natürlich vorprogrammiert. Mit ebenso viel Witz und Spielfreude stellten die Kinder Szenen aus dem Unterricht des fiktiven Ernst-Gymnasiums dar, verwickelten den ebenso fiktiven Sportlehrer Ernst in dunkle Geschäfte und ließen Ernst, den Chemielehrer mitsamt seiner Klasse explodieren. Lange blieb die heiße Spur zu Ernst verborgen… man vermutete immer finstere Machenschaften und so nahm man die Lage schließlich ernst und holte die Polizei. Bei wilden Verfolgungsjagden dehnten die Schauspielerinnen und Schauspieler die Bühne schließlich bis in den Zuschauerraum aus.

Für ernste, aber bisweilen auch heitere Stimmung sorgte das Orchester der 5. und 6. Klassen (Leitung: Christoph Steiner-Heinlein). Zahlreiche Arrangements mit düsteren Titeln wie „Dark Adventure“, „Lost Tomb oft the Incas“ oder „Vulcans Forge“ sorgten für spannende Momente, während verschiedene Volkstänze, etwa ein feuriger Czardas, die ausgelassene Stimmung auf dem Schulpausenhof untermalten. Die Würde des Schulleiters war in der Gavotte aus Griegs Holberg-Suite zu vernehmen, während die Szenen der Verfolgungsjagd durch die Filmmusik aus „Fluch der Karibik“ angeheizt wurden.

Erst ganz am Ende des Krimis löste sich die ernste Lage auf: Der verschwundene Ernst war „nur“ eine Statue des Schulgründers Ernst am Ernst-Gymnasium, die restauriert worden war und zum Finale im neuen Glanz auftauchte. Die Begeisterung der „Schulfamilie“ verschmolz mit dem Applaus des Publikums in zwei gut besuchten Aufführungen.

Ursula Ittner, Christoph Steiner-Heinlein

„Uns bringen alle Zeitzeugen und Dokumentationszentren nichts, wenn wir nicht selbst tätig werden.“

Am 06.07.2022 konnten wir endlich wieder Mario Röllig bei uns an der Schule begrüßen, der in den 10. Klassen eindrücklich seine Erfahrungen vom Leben in der DDR und der Verfolgung durch die Stasi berichtete.

Mario Rölligs Biografie ist dabei keine Einzelheit, seine Darstellung sehr nah an den Jugendlichen. Gerade im jugendlichen Alter, zwischen Schulabschluss, Berufseinstieg und erster großer Liebe, musste der gebürtige Berliner in einem krassen Einschnitt erleben, wie ihm zunächst Arbeit, dann Meinung genommen und er schließlich zum Verrat an seinen Mitmenschen gedrängt werden sollte. Äußerst mutig beschloss er dann, nicht zu kooperieren, und er versuchte zu fliehen, wurde aber an der Grenze gefangen und bekam den ganzen perfiden Unterdrückungsapparat der DDR hautnah zu spüren.

Für Schülerinnen und Schüler aus dem Jahr 2022 scheint so eine Zeit weit entfernt und fremd, umso eindrücklicher die Begegnung mit dem Zeitzeugen, der wie immer auch gerne Rede und Antwort am Ende seines Vortrags stand. Der Appell, wachsam zu sein, verhallte sicher nicht ungehört.

Wolfgang Dorn

Auf gute Zusammenarbeit!

Durch die neue Kooperation zwischen der Erlanger Stadtbibliothek und dem Christian-Ernst-Gymnasium war es möglich, den lichtdurchfluteten Innenhof der Stadtbibliothek für ein Schulkonzert zu nutzen. So konnten sich das Cello-Ensemble sowie das Kammerorchester des CEG am 8. Juli 2022 in diesem Umfeld nicht nur der Schulfamilie, sondern auch einer breiteren Öffentlichkeit präsentieren, die durch die gute Einsehbarkeit des Konzertortes bereits bei den Proben mit den Ensembleklängen umschmeichelt wurde.

Auf dem Programm stand eine bunte Folge unterschiedlichster Werke. Mit dem Abiturienten und Jungstudenten Manuel Ebert als virtuosem Flöten-Solisten wurde der Abend mit großem instrumentalem Können durch C. P. E. Bachs Flötenkonzert in d-Moll eröffnet. Romantisch-tänzerische Klänge folgten darauf mit dem Menuett aus Robert Fuchs‘ Streicherserenade – beide Werke wurden dabei vom Kammerorchester unter der Leitung von Philipp Barth vorgetragen.

Mit einem breit gefächerten Intermezzo von vier Stücken zeigte auch das Cello-Ensemble (Leitung Christoph Steiner-Heinlein) seine Klang- und Stilfülle: Von Schuberts „Ständchen“ führte es die Zuhörer über K. Jenkins Palladio und J. Williams Filmmusik zu „Schindlers Liste“ zu deinem beschwingten karibischen Lied: „La Media Noce“.

„A-roving“ – ständiges Unterwegssein war denn auch Programm im folgenden Abschnitt des Konzertes: dies trägt der erste Satz aus John Rutters Streicher-Suite im Namen, welche mitreißend und witzig vom Kammerorchester vorgetragen wurde.

Einen würdigen Abschluss fand das bunte Programm mit Auszügen aus J. S. Bachs Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“ (BWV 51), für deren virtuose Passagen das Orchester durch Franziska Fröhlich (Sopran) und Linus Löffler (Trompete) ergänzt wurde.

Das Christian-Ernst-Gymnasium ist der Stadtbücherei Erlangen sehr dankbar, den Innenhof als Konzertraum nutzen zu dürfen.

Christoph Steiner-Heinlein

Wir schauen hin und wollen etwas ändern: Missstände in der Welt

Schon vor dem schrecklichen Krieg in der Ukraine hatten sich Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse Gedanken über Missstände in der Welt gemacht.

Ihre Vielschichtigkeit zeigen fünf Beispiele, die im Rahmen des katholischen Religionsunterrichts von den Klassen 8abcd entstanden sind und innerhalb der Lerngruppe die meiste Zustimmung erfuhren.

Thomas Bittner

Endlich wieder echte Bühnenluft: ein wahres Musikfest!

Ein traditionelles Highlight im Konzertkalender des Christian-Ernst-Gymnasiums stellt der alljährliche Auftritt der Schülerinnen und Schüler des CEGs in der grandiosen Akustik der Erlanger Heinrich-Lades-Halle dar. Nach zweijähriger Zwangspause war dies am 29. Juni 2022 beim Sommerkonzert nun wieder möglich – und alle Beteiligten genossen die besondere Auftrittsatmosphäre.

Wie die Superhelden im Film „Die Unglaublichen“ (The Incredibles) eröffnete das Blasorchester unter der Leitung von Regina Scherer den Abend kraftvoll, gefolgt von einem Coldplay-Medley der Songs Clocks, Paradise und Viva la Vida.

Anschließend entführte das Orchester der 5. und 6. Klassen (Leitung: Christoph Steiner-Heinlein) in düstere Klangwelten. Das Ensemble präsentierte – wieder von vollklingenden Bläsern getragen – mit „Lost Tomb of the Incas“ und „Dark Adventure“ die Eröffnungsmusik zum Musik-Krimi „Ernst ist verschwunden“, welcher im Juli 2022 in der Frankonian International School über die Bühne gehen sollte.

Nachdem auch das Orchester der 7. und 8. Klassen unter der Leitung von Christine Barth mit einem James Bond-Medley weitere kriminelle Energie im Raum versprühte, beruhigte sich das Szenario mit den fließenden und ruhigen Klängen des berühmten Walzers Nr. 2 aus Dmitri Schostakowitschs Jazz-Suite.

Klare Linien verfolgte das zwölfköpfige Cello-Ensemble: Unter der Leitung von Christoph Steiner-Heinlein brachte es ein Arrangement von Karl Jenkins‘ Palladio, eine Hommage an den gleichnamigen und bedeutenden italienischen Renaissance-Architekten zu Gehör.

Dem folgten mit dem Laudate Dominum von Richards Dubra andächtige Klänge, glockenrein vom Mädchenchor unter der Leitung von Joachim Adamczewski vorgetragen. Über ein Arrangement des finnischen Volksliedes „Vem kann segla fötutan vind“ von Eriks Esenvals („Who can sail without the wind“) und das mit einem von Anna Popugaeva gespielten Oboensolo versehene „Now touch the air softly“ von David Brunner spannte das Ensemble schließlich den Bogen bis hin zu Aretha Franklins ikonischer Freiheitshymne „Think“.

Mit sommerlich-fetzigen Melodien verabschiedete der Große Chor (Leitung: Philipp Barth und Julian Bobe) das Publikum in die Pause: An „Canada in Springtime“ und Billy Joels „Just the way you are“ sowie Dan Forrests „Good Night“ schloss sich die Fusionjazz-Nummer „Birdland“ von Joe Zawinul an. Dabei wurde der Chor von einer Band aus Oberstufenschülerinnen und -schülern sowie Lehrkräften begleitet.

Beschwingt durch Cole Porters „Easy to Love“, das geheimnisvoll eröffnende „Besame mucho“ von C. Velaquenz sowie mit dem entspannten „My Favorite Things“ von Richard Rogers startete die zweite Konzerthälfte mit Bigbandklängen unter der Leitung von Bernd Aschmoneit.

Aus Krankheitsgründen kurzfristig von Joachim Adamczewski übernommen, brachte nun das von Andreas Englhardt einstudierte Große Orchester gemeinsam mit dem Großen Chor Auszüge aus Joseph Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ zu Gehör: Die Vorstellung des Chaos, die Arie „Nun beut die Flur“ sowie „Mit Freuden sieht das Wunderwerk der Himmelsbürger frohe Schar“ waren Teile des Repertoires, welches das Orchester bereits in der Vorwoche in Rom aufgeführt hatte. Dem Chor standen als Solisten Franziska Fröhlich (Sopran), Julian Bobe (Tenor) sowie der Dirigent selbst als Bariton zur Seite.

Eine „frohe Schar“ durfte das Publikum bejubeln, als anschließend die im Musikbereich engagierten Abiturientinnen und Abiturienten gebührend geehrt und verabschiedet wurden. Noch größer war jedoch das Abschiedsgeschenk, welches das Große Orchester sowie der durch Ehemalige vergrößerte Große Chor dem langjährigen und verdienten Musikfachbetreuer Joachim Adamczewski machte: Mit Carl Orffs „O Fortuna“ aus den Carmina Burana beschworen diese Ensembles für ihn ein glückliches Schicksal und verabschiedeten ihn so gebührend in seinen Ruhestand.

Christoph Steiner-Heinlein

Eine bleibende Erinnerung

Nicht so ganz zufällig, wohl aber auf der via sacra begaben sich unsere Schülerinnen und Schüler auf römische Spurensuche. Die einstige Prachtstraße, die vom Kolosseum hin zum Forum Romanum führt, ist Schauplatz einer der bekanntesten Satiren des Dichters Horaz, der von einer lästigen Begegnung mit einem aufdringlichen Quälgeist berichtet, der nicht so ganz begreift, dass Horaz seine Ruhe möchte. Passend zum historischen Ort versetzten sich Schülerinnen unserer Oberstufe spontan in die literarische Situation und rezitierten den Anfang der berühmten Satire I,9:

Ibam forte via sacra, sicut meus est mos,

nescio quid meditans nugarum, totus in illis:
accurrit quidam notus mihi nomine tantum…

Zufällig ging ich neulich auf der heiligen Straße, wie es meine Gewohnheit ist,
und, während ich über was weiß ich alles an Nichtigkeiten nachdachte, ganz in ihnen versunken,
da kommt einer daher, der mir nur dem Namen nach bekannt war…

Nicht nur für alle Beteiligten, sondern auch für die umherstehenden Touristen bleibt die via sacra mit Sicherheit fortan in guter Erinnerung.

Thomas Bittner
Kursleiter

Erasmus+ Abschluss des Projekts „music and cultural heritage” in Erlangen – 27.06. – 01.07.2022

Am 26. Juni 2022 war es endlich soweit und wir konnten unsere Gastschülerinnen und Gastschüler aus Rumänien, Spanien, Italien und Nordmazedonien bei uns zuhause in Erlangen willkommen heißen.

Wir freuten uns sehr, unseren internationalen Freundinnen und Freunden das Leben hier etwas näher bringen zu dürfen. Los ging es gleich am ersten Tag nach der Vorstellung unserer Schule und einer kleinen Stadtführung durch Erlangen mit einem gemeinsamen, typisch fränkischen Essen auf dem Entlas-Keller.

Wir führten unsere Gäste auch durch Bamberg und genossen einen sehr spannenden Tag in Nürnberg. Außerdem erlebten wir Abenteuer beim Klettern in Pottenstein und erkundeten zusammen die Teufelshöhle.

Neben dem Sightseeing und vielen schönen Ausflügen in die nähere Umgebung arbeiteten wir auch weiter an unserem Gruppenprojekt “music and cultural heritage“, indem wir Upcycling Instrumente aus Müll erschufen.

Wir sind uns einig, dass die Erasmus-Zeit für uns alle eine sehr aufregende und lehrreiche Erfahrung war, an die wir uns immer gern zurückerinnern werden! Wir hoffen auch, unsere neuen Freundinnen und Freunde, die in ganz Europa verteilt sind, bald wieder sehen zu können und danken allen für die Gastfreundschaft in deren Heimatländern und für die unvergesslichen Erlebnisse während dieses interkulturellen Austauschs!

Die Ergebnisse unserer Projektarbeit werden im Herbst auf der offiziellen Projektplattform des Erasmus+ Programms der EU veröffentlicht. Seid versichert, dass wir euch auf dem Laufenden halten werden!

Wenn ihr in der Zwischenzeit Lust auf mehr Kulturkontakt und tiefere Einblicke in die Erlebnisse während der verschiedenen Mobilitäten bekommen habt, dann besucht doch gerne unseren Erasmus+ Instagram Account und folgt uns @erasmusceg

See you in Europe!

Die Erasmus+ Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Erasmus+ Projektgruppe in Spanien 27.05. – 03.06.2022

Vom 27. Mai bis zum 3. Juni 2022 fuhren acht Schülerinnen und Schüler sowie unsere Lehrkräfte Frau Weiß, Herr Dr. Kellner, Frau Pfaller und Herr Hohenberger mit dem Erasmus+ Programm der EU nach Murcia in Südspanien.

Bevor wir uns mit den anderen Teilnehmenden aus Rumänien, Italien und Nordmazedonien in Abarán trafen, verbrachten wir ein aufregendes Wochenende in Madrid. Wir besuchten El Escorial, das museo del Prado und feierten das Champions League Finale auf der Fanmeile in Madrid.

Nach all den bunten und lauten Eindrücken in Madrid freuten wir uns sehr auf unsere spanischen Gastfamilien in Murcia, von denen wir sehr freundlich und einladend willkommen geheißen wurden. In den fünf, viel zu schnell vorübergegangenen Tagen erkundeten wir die Stadt Murcia und lernten das alltägliche Leben unserer Austauschpartner und Austauschpartnerinnen kennen. Wir verbrachten auch einen sehr interessanten Tag in der Stadt Cartagena, wo wir viel über die antike Geschichte Spaniens erfuhren.

Außerdem arbeiteten wir an unserem Projekt „music and cultural heritage“ weiter, in dem wir uns einander unsere musikalischen Traditionen näherbringen und so Gemeinsamkeiten entdecken, aber auch voneinander lernen können.

Unsere sehr eindrucksvolle und von vielfältiger Kultur geprägte Woche beendeten wir mit einem kurzen Besuch am Strand.

Die Erasmus+ Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Ein Multitalent auf der Bühne

Dass einem Dirigenten mehr Aufgaben zukommen, als ausschließlich den Takt zu schlagen, war den Schülerinnen und Schülern der Klassen 8b und 8c durchaus bewusst, als sie am Donnerstag, den 23. Juni 2022, die Bamberger Konzerthalle besuchten, um der Generalprobe von Joseph Haydns Klavierkonzert D-Dur, Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert d-Moll sowie Ludwig van Beethovens Fantasie für Klavier, Chor und Orchester beizuwohnen.

Als Orchesterleiter betrat der Pianist Rudolf Buchbinder die Bühne. Ohne große Worte und mit kleinen, aber sehr präzisen Gesten, teils auch nur durch Blicke, leitete er das Orchester zu einem akkuraten Zusammenspiel an, während er die auf das Programm gesetzten Konzerte mit einem samtigen, doch immer glasklaren Anschlag und sehr luzide interpretierte.

Thomas Jahnel, Mitglied der ersten Violinen, verriet den Schülerinnen und Schülern in der Pause, dass im eng getakteten Probenplan der Bamberger Symphoniker für ein derartiges Projekt nicht mehr als zwei Proben zur Verfügung stehen. Dadurch, dass die Musikerinnen und Musiker jedoch hervorragend aufeinander eingespielt seien, füge sich das Orchester problemlos zu einem homogenen Gesamtklang zusammen. Dabei verglich der Musiker sich mit einem Fisch, der sich mit anderen Fischen zu einem großen Schwarm zusammenschließt.

Nach der Probenpause um den Symphonischen Chor Bamberg ergänzt und mit größerer Instrumentalbesetzung konnten Klangkörper und Solist ein breites Klangspektrum zu Gehör bringen: Ähnlich wie im Schlusssatz der neunten Sinfonie Beethovens entfaltet sich auch hier die Klangfülle in einer fulminanten Steigerung zum großformatigen Finale, in dem der Chor folgendermaßen schließt: „Nehmt denn hin, ihr schönen Seelen, / Froh die Gaben schöner Kunst! / Wenn sich Lieb’ und Kraft vermählen, / Lohnt dem Menschen Götter Gunst.“

Von den Plätzen des Seitenbalkons aus hatten die Schülerinnen und Schüler einen guten Einblick in die Arbeit der Profimusiker, deren Aufgaben sich vom Konzertmeister über die Tutti-Musiker bis zum Solopauker deutlich unterscheiden. Dass der Weg bis zu einem der begehrten Arbeitsplätze im Orchester jedoch ein weiter ist, auf dem nur das höchste Niveau zählt, war durch das hochklassige Spiel der Musiker für alle Schülerinnen und Schüler unmittelbar zu erleben.

Christoph Steiner-Heinlein

Bamberger Symphoniker - Bild von Andreas Herzau