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Schüleraustausch Italien

 

Seit dem Schuljahr 1999/2000 pflegen wir am CEG im Rahmen des Schüleraustauschs regelmäßige Kontakte zu Schulen in Italien:

Karte Schüleraustausch Italien

SchuljahrOrtSchule
2018/2019Rom (Latium)Liceo classico "Pilo Albertelli"
Siena (Toscana)Liceo linguistico "Monna Agnese"
2017/2018Rom (Latium)Liceo classico "Pilo Albertelli"
Siena (Toscana)Liceo linguistico "Monna Agnese"
2016/2017Rom (Latium)Liceo classico "Pilo Albertelli"
Siena (Toscana)Liceo linguistico "Monna Agnese"
2015/2016Loano (Ligurien)Liceo "Giovanni Falcone"
Rom (Latium)Liceo classico "Pilo Albertelli"
2014/2015Salerno (Kampanien)Liceo scientifico "Da Procida"
Genua (Ligurien)Liceo scientifico “G.D. Cassini”
2013/2014Pompeji (Kampanien)Liceo scientifico "E. Pascal"
Genua (Ligurien)Liceo scientifico “G.D. Cassini”
2012/2013Genua (Ligurien)Liceo scientifico “G.D. Cassini”
2011/2012Udine (Friaul)Liceo Educandato Statale Collegio “Uccellis”
Alessandria (Piemont)Istituto Superiore “Saluzzo Plana”
2010/2011Venedig (Venetien)Studienfahrt
2009/2010Verona (Venetien)Liceo Educandato “Agli Angeli”
Lecce (Apulien)Istituto tecnico “Grazia Deledda”
Udine (Friaul)Liceo Educandato Statale Collegio “Uccellis”
2008/2009Verona (Venetien)Liceo Educandato “Agli Angeli”
2007/2008Lecce (Apulien)Istituto tecnico “Grazia Deledda”
2005/2006Lecce (Apulien)Istituto tecnico “Grazia Deledda”
2004/2005Neapel (Kampanien)Liceo scientifico “G. Mercalli”
2003/2004Lecce (Apulien)Istituto tecnico “Grazia Deledda”
1999/2000Lecce (Apulien)Istituto tecnico “Grazia Deledda”

Während des einwöchigen Aufenthaltes in Italien sammeln die deutschen Schüler, die jeweils in einer Familie untergebracht sind, wichtige interkulturelle Erfahrungen und erweitern sowohl ihre landeskundlichen als auch sprachlichen Kenntnisse, insbesondere ihr Hörverstehen und die Sprechfertigkeit im Italienischen. Sie lernen das italienische Familienleben kennen und gewinnen durch Unterrichtsbesuche in der Partnerschule Einblicke in den dortigen Schulalltag.

Zwei Ganztagesausflüge in das Umland der Partnerschule sowie Besichtigungen von Sehenswürdigkeiten oder Konzertbesuche etc. runden das Programm ab.

Der Gegenbesuch der italienischen Austauschgruppe in Erlangen verläuft nach dem gleichen Prinzip. Der internationale Schüleraustausch wird vom Stadtjugendring Erlangen bzw. dem Bayerischen Jugendring gefördert.

 

Alle Wege führen nach ROM: Schüleraustausch mit dem liceo classico Pilo Albertelli

Am 5. April um 17.00 Uhr war es endlich soweit: 16 Schülerinnen und Schüler der Q11 fanden sich zusammen mit Frau und Herrn Neurath in Erlangen am Bahnhof ein, um im Nachtzug die Reise nach Rom anzutreten und dort für eine Woche ihre Austauschpartner wiederzutreffen, die bereits in der Vorweihnachtszeit in Erlangen zu Gast waren.

Das Wiedersehen im Schulgebäude fiel sehr herzlich aus, und die Schülerinnen und Schüler konnten zunächst das sonnige Wochenende in ihren Gastfamilien genießen und la vita italiana unverfälscht kennenlernen. Die folgenden Tage waren geprägt von zahlreichen kulturellen Highlights wie etwa der Besichtigung der Caracalla-Thermen sowie der Trajansmärkte und einer eindrucksvollen Führung durch die Vatikanischen Museen und den Petersdom. Abgestimmt auf unser Schulprofil besuchten wir sogar ein Museum, das historischen Musikinstrumenten gewidmet ist.

Unsere Schüler waren immer wieder verzaubert von der Fülle und Schönheit an Kunstschätzen, wie sie wohl nur Rom zu bieten hat. Mindestens ebenso bedeutend waren aber die persönlichen Begegnungen und Erfahrungen unserer Schüler in den italienischen Gastfamilien, der melodische Klang der Sprache, das Kennenlernen der römischen Küche und die Auseinandersetzung mit dem Leben in einer Metropole, die einen nicht nur beim Nutzen der öffentlichen Verkehrsmittel gelegentlich vor Herausforderungen stellt. Einen gelungenen Höhepunkt stellte die Cena di Gala in den Räumlichkeiten der Schule dar: Nachdem alle teilnehmenden Schüler und Eltern sowie die am Austausch beteiligten Lehrkräfte von der Schulleiterin Frau Corea herzlich willkommen geheißen worden waren, wartete ein wunderbares Buffet auf die Gäste, das eine benachbarte Gastronomieschule für diesen Anlass vorbereitet hatte.

Wir blicken voller Enthusiasmus auf eine wunderbare Woche in Rom zurück und möchten unseren Gastgebern, denen wir durch eine Schulpartnerschaft besonders eng verbunden sind, herzlich für die unvergessliche Zeit in dieser einzigartigen Stadt danken!

Stephanie Neurath

Gäste aus Rom und Siena am CEG

Vom 30.11. – 07.12.2018 waren unsere italienischen Partnergruppen des Schüleraustausches der Italienischkurse der Q11 bei uns zu Gast, um unsere Schule, unser Land, die Menschen und (fränkische) Kultur kennen zu lernen. Die Schülerinnen und Schüler des humanistischen Gymnasiums Liceo classico “Pilo Albertelli” aus Rom sowie des sprachlichen Gymnasiums Liceo linguistico “Monna Agnese” aus Siena genossen die vorweihnachtliche Stimmung in Erlangen und das vielseitige Programm mit Unterrichtsbesuchen, Unternehmungen mit den Gastfamilien, mit diversen Besuchen auf den Erlanger Weihnachtsmärkten und Ausflügen nach Nürnberg, Bamberg, Würzburg und Regensburg.

Nach einem rundum positiven Verlauf der Woche freuen wir uns schon sehr, im April unsere Freunde der Partnerschulen in Rom und Siena besuchen zu können. Wir sehen den Schüleraustausch als „europäisches Engagement“ für ein besseres Verständnis untereinander, denn durch das Kennenlernen von Menschen, Land und Kultur entsteht ein Zusammengehörigkeitsgefühl unter den jungen Menschen, das als Bindungskraft heute wichtiger denn je ist.

Fachschaft Italienisch

Impressionen vom Schüleraustausch mit Siena 2018

16 Schülerinnen und 1 Schüler trauten ihren Augen kaum, als sie am Montag, den 9. April 2018, frühmorgens müde aus dem Bus in Siena ausstiegen: Regen in der Stadt des Palios. In den ersten Tagen kein Problem, denn zunächst standen Führungen in der Stadt, im Dom, im Museum der Contrada Della Tartuca und ein Schul- und Unterrichtsbesuch in unserer Partnerschule in Siena, dem Liceo Linguistico Monnagnese, auf dem Programm.

Pünktlich zu den Ausflügen nach Montalcino, Sant’Antimo, Bagno Vignoni, Pienza, San Gimignano, Volterra und Florenz wurde das Wetter besser, sodass neben toskanischer Architektur und Kultur auch “la bella vita italiana” mit Sole, Gelato und “fare un giro” ihren Platz bekamen. Impressionen vom Schüleraustausch in einer der schönsten Städte der Toskana finden Sie in der Bildergalerie.

N. Zeller und S. Dorscht

 

Schüleraustausch unserer Schule mit Siena und Rom 2017

Auch in diesem Jahr war es der Fachschaft Italienisch wieder möglich, zwei nahezu parallele Austausche mit Schulen hochattraktiver italienischer Städte auf die Beine zu stellen.

Von 23. bis 30. November 2017 nahmen 17 Schüler des CEG unter der Leitung von Frau Zeller ihre Austauschpartner des Liceo Linguistico “Monna Agnese” aus Siena bei sich auf, die – wie bereits im vergangenen Jahr – von ihren Lehrkräften Frieder Duvel und Antonella Massobrio begleitet wurden.  Von 29. November bis 6. Dezember 2017 durfte ein weiterer Italienischkurs unter der Leitung von Frau Neurath 22 Schüler des Liceo Pilo Albertelli aus Rom willkommen heißen, die von ihren Lehrkräften Emanuela Cito und Carla Lazzaroni begleitet wurden.

In mehreren Tagesausflügen bekamen die italienischen Gäste ein facettenreiches Bild unserer Region vermittelt: Neben einer Stadtführung durch Erlangen – von unseren Schülern auf Italienisch vorgetragen – und einem Empfang im Rathaus besuchten wir Bamberg, Nürnberg, Regensburg mit der Walhalla und Rothenburg. Nicht zuletzt durch die herzliche Aufnahme in den Familien unserer Schüler konnten die italienischen Jugendlichen eine Woche lang einen Einblick in unser Leben in Deutschland gewinnen und zahlreiche Eindrücke und Erfahrungen sammeln. Ebenso war es für unsere Schüler eine Bereicherung, so unmittelbar mit der italienischen Kultur in Kontakt zu treten und vieles über Leben und Gewohnheiten im Sehnsuchtsland der Deutschen ganz authentisch vermittelt zu bekommen.

Wir freuen uns sehr, dass wir – unter anderem durch das große Interesse an unserer Region durch die Italiener – den Austausch mit Siena bereits zum 2. Mal, den mit Rom zum 3. Mal ermöglichen konnten und sehen unserem Gegenbesuch im jeweiligen Partnergymnasium, der für April 2018 angesetzt ist, mit großer Begeisterung entgegen. Mögen diese Partnerschaften noch lange währen!

Stephanie Neurath und Nina Zeller, Fachschaft Italienisch

Begrüßung der römischen Gäste im Rahmen des Schüleraustauschs 2017 mit unserer Schulhymne “C-E-G”, aufgeführt vom Italienischkurs von Frau Neurath unter der Leitung von Herrn Englhardt:

Schüleraustausch der Q11-Italienischkurse mit Rom und Siena 2017

In der ersten Aprilwoche 2017 konnten die beiden Italienischkurse der Q11 im Rahmen der Oberstufenfahrten ihre Italienischkenntnisse während der Schüleraustauschwoche in Rom bzw. Siena vertiefen. Nachdem die italienischen Gruppen während ihres Besuches in Erlangen die vorweihnachtliche Atmosphäre genossen haben, sind wir nun einige Monate später in das frühlingshafte Italien aufgebrochen, wo wir herzlich empfangen wurden:

Italienaustausch 2017 – Siena

SIENA Liceo linguistico „Monna Agnese“

Italienaustausch 2017 – Siena

Schon der Empfang am Bahnhof in Siena durch eine jubelnde Schülergruppe und Herzluftballons ließen erahnen, dass die Gastfreundschaft in der Toskana großartig sein würde. Tatsächlich durften wir bei unserem ersten Austausch mit dem neusprachlichen Gymnasium „Monna Agnese“, das uns als einstiges Kloster in einer der mittelalterlichen Winkelgassen in der Nähe des majestätischen Domes als Schulgebäude sehr beeindruckte, unvergesslich schöne und bleibende Momente erleben.
Neben Unterrichtshospitationen in den eher minimalistisch gehaltenen Klassenräumen, die dafür aber zum Teil herrliche Ausblicke über die Dächer Sienas und die umliegende Hügellandschaft haben, die zum Tagträumen einladen, fanden verschiedene kunsthistorische Führungen und Besichtigungen in Siena statt:
Führungen durch das mittelalterliche Stadtzentrum, über die einzigartige Piazza del Campo, im Palazzo Pubblico, dem Dom und im Museum der „Contrada della tartuga“, ein am „Palio“ (weltbekanntes Pferderennen mit langer bis ins heute reichender Tradition) beteiligtes Stadtviertel.
Drei Ganztagesausflüge mit Führungen in das toskanische Umland offenbarten die Vielfalt und Schönheiten der Toskana: das schöne, stolze, geschäftstüchtige und neben der Renaissancepracht auch von einer Masse von Touristen geprägte Florenz; die Landschaft der südlichen Toskana mit den Crete und den weiten Hügellandschaften um Montalcino (mit Besichtigung der Fortezza), Pienza (mit Führung im Renaissancepalast der Piccolomini) und das von stiller Natur umgegebene Kloster Sant’Antimo; die Küste der Maremma mit Besichtigung des Ortes Talamone, der antiken römischen Ausgrabungsstätte „Cosa“ und des Hafenstädtchens Porto Ercole auf der Halbinsel Monte Argentario.

ROM Liceo classico „Pilo Albertelli“

Italienaustausch 2017 – Rom

Rom bei bestem Frühlingswetter erlebten die Schülerinnen des Parallelkurses am humanistischen Gymnasium Liceo Ginnasio „Pilo Albertelli“, in einem großen Palazzo direkt an der Kirche Santa Maria Maggiore im lebendigen Stadtviertel Esquilino gelegen. Das Programm war mit Unterrichtsbesuchen in der Schule und zahlreichen Führungen und Besichtigungen der römischen Highlights dicht gedrängt und sowohl lehrreich als auch beeindruckend. Gleich zu Beginn der Schulwoche durften sie das Stadtbild Roms bequem mit dem Sightseeing-Bus bei strahlendem Sonnenschein erleben!
Während der folgenden Tage wurde dann aber (gefühlt) ganz Rom „per pedes“ erkundet: Das Kolosseum, das Forum Romanum, die Katakomben an der Via Appia, Petersdom, Vatikanische Museen mit Sixtinischer Kapelle sowie die schönsten Plätze wie Piazza Navona, Campo dei Fiori, das Pantheon, Fontana di Trevi und vieles mehr!
Der Ausflug zur römischen Ausgrabungsstätte Ostia antica und anschließend ans Meer war eine schöne Abwechslung zum quirligen Rom.

Sowohl in Siena als auch in Rom haben die Schülerinnen und Schüler in ihren Familien italienische Gastfreundschaft erfahren, viele regionaltypische Köstlichkeiten probiert, in ihrer Freizeit das „dolce vita“ und die ganze Woche über nicht zuletzt das italienische “Sprachbad“ genossen.
Unser herzlicher Dank gilt unseren italienischen Freunden, den Gastfamilien in Siena und in Rom sowie den Schulleitungen und Kollegen Carla Lazzaroni (Liceo Pilo Albertelli) und Frieder Duvel (Liceo Monna Agnese) für die beste Organisation unserer Aufenthalte sowie für ihre überragende Gastfreundschaft, die uns eine unvergessliche Woche in Rom und in Siena ermöglicht haben!

StDin Pia-Laura Scalera, Fachschaft Italienisch

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Gäste aus Rom und Siena am CEG

img-20161127-wa0063Vom 23.-30.11.2016 waren unsere italienischen Partnergruppen des Schüleraustausches der Italienischklassen der Q11 bei uns zu Gast, um unser Land, die Menschen und Kultur besser kennenzulernen:

Die Schüler und Lehrer des humanistischen Gymnasiums Liceo classico „Pilo Albertelli“ aus Rom sowie des sprachlichen Gymnasiums Liceo linguistico „Monna Agnese“ aus Siena konnten eine schon sehr vorweihnachtliche Stimmung in Erlangen erleben. Das vielseitige Programm bestand neben Unterrichtsbesuchen und Stadtrundgängen in Erlangen mit diversen Besuchen auf den Erlanger Weihnachtsmärkten auch aus Ausflügen in das nähere und weitere Franken: Nürnberg, Bamberg, Würzburg und Rothenburg. Die römische Gruppe erkundete mit den deutschen Partnerinnen sogar die Landeshauptstadt München. Zudem machten die italienischen Schüler ihre ersten Erfahrungen beim Vanillekipferl-Backen, beim Schlittschuhlaufen auf dem Schlossplatz, beim Bowlen, im Botanischen Garten usw. …

Frau Bürgermeisterin Dr. Preuß, die die italienischen Gäste im Sitzungssaal des Erlanger Rathauses begrüßte, unterstrich in ihrer Ansprache unser Anliegen des Schüleraustausches:
In einem auf gute Zusammenarbeit gründenden Europa ist es besonders wichtig, ein Partnerland persönlich kennenzulernen. Deshalb sehen wir den Schüleraustausch als „europäisches Engagement“ für ein besseres Verständnis untereinander, denn durch das Kennenlernen von Menschen, Land und Kultur entsteht ein Zusammengehörigkeitsgefühl unter den jungen Menschen, das als Bindungskraft heute wichtiger denn je ist.

Wir freuen uns sehr, in der ersten Aprilwoche (01.- 08.04.2017) unsere italienischen Freunde der Schulen in Rom und Siena besuchen zu können.

Pia-Laura Scalera, Fachschaft Italienisch

Schüleraustausch mit Loano / Ligurien 2016

Im Rahmen des diesjährigen Schüleraustausches mit Italien durfte sich der Italienisch-Kurs Q11 von Frau Zeller von 4. bis 10. April 2016 zum Gegenbesuch nach Loano, einer netten kleinen Küstenstadt in der Nähe von Genua / Ligurien, aufmachen. In der Woche vor den Osterferien waren die italienischen Schülerinnen und Schüler zum Besuch am CEG in Erlangen, sodass im Vorfeld der Italienreise bereits Bekanntschaften, teils sogar Freundschaften geschlossen worden waren, die dem Spracherwerb sehr förderlich waren.
Nach einer problemlosen Anreise mit dem Bus am Sonntag lernten die Kursteilnehmer gleich am Montag das italienische Schulsystem kennen und wurden von der Schulleiterin des „Liceo Giovanni Falcone“ herzlich willkommen geheißen. In den darauffolgenden erlebnisreichen Tagen besuchten wir neben Loano auch die Küstenstädtchen Albenga und Finale Ligure sowie am Freitag die beeindruckende Hafenstadt Genua. Der Wettergott war uns zumeist gewogen, sodass die Schülerinnen und Schüler auch den schönen Sandstrand genießen konnten. Selbstverständlich sind auch kulinarische Genüsse wie Focaccia, Pesto Genovese und Gelato sowie eine üppige Vegetation fester Bestandteil der Erinnerungen an einen gelungenen Schüleraustausch 2016 in Loano.

Stephanie Neurath und Nina Zeller

Bilder: Nina Zeller und die Schüler des Italienischkurses

Schüleraustausch mit dem Liceo „Pilo Albertelli“ in Rom

020Rom bei bestem Frühlingswetter durften die Schüler und Schülerinnen des Italienischkurses der Q11 genießen, die vom 02.-08.04.16 am humanistischen Gymnasium Liceo Ginnasio „Pilo Albertelli“ in Rom zu Gast waren. Das Programm war mit Unterrichtsbesuchen in der Schule und Besichtigungen der römischen Highlights wie Kolosseum, Forum Romanum, Katakomben an der Via Appia, Ostia antica, Petersdom, Vatikanische Museen etc. dicht gedrängt und sowohl lehrreich als auch beeindruckend.
Wir bedanken uns sehr bei der Schulleitung und den Kollegen des Liceo Albertelli für die beste Organisation unseres Aufenthaltes sowie bei den Gastfamilien für ihre herzliche überragende Gastfreundschaft, die uns eine unvergessliche Woche in Rom ermöglicht haben!

Pia-Laura Scalera

Schüleraustausch der 11. Jahrgangsstufe mit Italien 2015

Vom 11.-18. April 2015 verbrachten unsere beiden Italienischklassen der Q11 eine wunderbare Zeit im frühlingshaften Italien mit intensiven Einblicken in das italienische Alltagsleben mit Familienanschluss, das Schulleben und mit tollen lehr- und erlebnisreichen Ausflügen in die Umgebung der jeweiligen Partnerstadt!
Wir bedanken uns herzlich bei unseren Schüleraustauschpartnern und Kollegen in Genua vom Liceo scientifico „C.D. Cassini“ und in Salerno vom Liceo scientifico „Da Procida“ für ihre Freundschaft und Gastfreundlichkeit!

Schüleraustausch Italien - Genua 2015

Schüleraustausch Italien – Genua 2015

Schüleraustausch Italien - Salerno 2015

Schüleraustausch Italien – Salerno 2015

Genua 2013: Foccaccia, pasta, amicizia e amore a Genova

Schülerautausch  mit dem Liceo “G.D. Cassini” aus Genua

Als wir, 26 Schüler der Q 11 – Italienischkurse, am Sonntagmorgen, den 07. April 2013 zum Schüleraustausch nach Genua losgefahren sind, wussten wir noch nicht, was uns für eine wunderbare Woche in Ligurien bevorsteht!

Obwohl wir unsere italienischen Austauschschüler von deren Besuch im Dezember schon kannten, war die Aufregung trotzdem sehr groß, da wir Bedenken hatten, wie wir uns verständigen sollten. Glücklicherweise wurden wir aber sehr herzlich in Genua empfangen und ins italienische Familienleben eingebunden. Hier wurden wir alle sehr gut versorgt und freundlich aufgenommen.

Acht Uhr Schulbeginn. Wer bist jetzt nicht mit der Vespa eingetrudelt ist, musste die erste Stunde im Aufenthaltsraum totschlagen, bis er am Unterricht teilnehmen darf. Allgemein hatten wir den Eindruck, dass sich die Schule jedoch eher der italienischen Lebensart anpasst, denn im Unterricht war – all’italiana – weder Hektik noch Ordnung vorhanden. In dieser viel zu kurzen Woche haben wir dennoch viel gesehen: Genua ist eine imposante Hafenstadt mit idyllischen, malerischen aber auch zwielichtigen Gassen, die  vom Meeresniveau die Hügel hinaufkriechen. Die Häuser klettern ebenso bis auf die Hügelkette hinauf, sodass man eine etwas andere Lebensform in den Familien erlebt. So müssen bspw. Einkäufe bei vielen Familien zu Fuß  oder nur mit zweirädrigem Untersatz erledigt werden. Da unser LICEO, das naturwissenschaftliche Gymnasium direkt im Zentrum Genuas lag, waren wir schon nach kurzem „molto pratici“, uns in dem Straßengwirr der Stadt zu bewegen.

Ligurien im Frühling: Bei überraschend frischen Temperaturen bot uns das Programm wunderbare Ausflüge. Aufregend war der Tagesausflug mit der Bahn in den Fischerort Camogli, von dem aus wir mit einem  „battello“ (kleineres Fährboot) zu einer Bucht mit romanischer Abtei und weiter in das kleine, aber sehr feine Hafenstädtchen Portofino übersetzten. Der Seegang war gefühltermaßen etwa bei „molto mosso“, was bei einigen Schülern, Italienern wie Deutschen eine echte Krise hervorrief. Interessant dabei, dass  ein gewisser, speziell auf diese Situation bezogener Wortschatz besonders gut in Erinnerung bleibt! Einige zogen dann sogar eine Wanderung an der Küste entlang dem  „battello“ vor. Von dem Badeort Nervi, der besonders von den Engländern als Sommerfrische bekannt ist, ging es dann wieder mit der Bahn zurück nach Genua.

Das Highlight aber war der Strandtag am Mittwoch in Noli, ein kleines Küstenstädtchen im Westen Genuas an der Riviera Ligure, das auf die Römerzeit zurückgeht.  Hier genossen wir nach der Stadtführung ein Eis am Strand, die warmen Sonnenstrahlen und einige Mutige auch ein erstes Bad, während unsere Mitschüler frierend in Berlin eine heiße Schokolade trinken mussten.

Abends gingen wir oft ins Zentrum Genuas, um uns mit den anderen zu treffen – meistens auf dem größten Platz, der Piazza dei Ferrari – um uns zu unterhalten oder essen zu gehen.

Insgesamt kann man sagen, dass es uns allen sehr gut gefallen hat. Wir haben alle neue und unvergessliche Erfahrungen gesammelt, so dass wir uns sicherlich lange an diesen schönen Schüleraustausch erinnern werden!

Alina Rossmanith, Gina Ruppert, Senta Fößel und Nicole Weinberg (Q 11  Italienisch spb)

P.-L- Scalera, N. Seyfferth

Alessandria 2012: Sopra la panca la capra campa.

Sopra la panca la capra campa….

Klingt spanisch? Ist aber italienisch!

Genauer gesagt, der Beginn eines der vielen Sprichwörter, die wir aus der Q11 bei unserem diesjährigen Italienaustausch gelernt haben.

Unsere Austauschpartner hatten bereits im März eine Woche mit uns in Erlangen erlebt und durch die vielen gemeinsamen Unternehmungen wie Bowling, „diversi giri nelle cittá“ (Stadtführungen) durch Nürnberg oder Regensburg und weitere schöne Erlebnisse waren wir schon damals eine zusammengeschweißte richtige Gruppe, in der sich jeder mit jedem verstand.

Beim Abschied flossen so viele Tränen, dass wir uns gefragt haben, wie das erst am 29.4. werden solle, wenn unser Aufenthalt in Italien vorüber und der Austausch somit vollständig vorbei sein würde!

Aber daran wollte niemand denken; nach der Abfahrt der Italiener wurden erst mal ungeduldig die Tage im Kalender abgehakt, bis wir uns endlich wiedersehen würden.

Am 12.4. war es dann endlich soweit: Zu unmenschlichen Zeiten am frühen Morgen fuhren wir mit viel Gepäck und voller Vorfreude zwölf Stunden lang mit dem Bus nach Italien. Die Reise wurde durch Musik, viel Gelächter und einer zwischenzeitlichen Schneeballschlacht in den Alpen halbwegs erträglich, aber trotzdem waren wir froh, als wir endlich nach Alessandria abbogen.

Auf der „piazza“ erwartete uns ein großes Empfangskomitee: all unsere Freunde warteten ebenso ungeduldig wie wir und kaum waren die Bustüren geöffnet, fielen sich Deutsche und Italiener gegenseitig um den Hals (so wie es sich in Italien gehört mit Küsschen links und Küsschen rechts).

Von unseren Gastfamilien wurden wir aufs Herzlichste empfangen und die ganze Woche über liebevoll umsorgt und geradezu gemästet. Die Klischees über das italienische Essen sind alle wahr, bis auf das, dass man dort nur Pizza isst. Nein, das Essen war vielfältig, köstlich – und üppig!

Bei jedem Treffen tätschelten wir stöhnend unsere Bäuche und listeten auf, wie viele Gänge wir diesmal aufgetischt bekommen hatten, aber natürlich haben wir es genossen, kulinarisch so verwöhnt zu werden.

Neben der Küche haben wir auch einen Einblick in die italienische Schule  bekommen können, die sich insofern von unserer unterscheidet, als dass man täglich nur bis max. 14 Uhr Unterricht hat, aber dafür auch am Samstag! Unser Mitleid war grenzenlos, zumal wir unsere Austauschpartner drei Tage lang in die Schule begleitet haben… Auch wenn wir nur die Hälfte von dem verstanden haben, was um uns herum in atemberaubender Geschwindigkeit gesprochen wurde, war es doch interessant zu sehen, wie der dortige Schulalltag ablief.

Doch natürlich war nicht die Schule unsere Hauptbeschäftigung sondern gemeinsames Spaßhaben. Die meisten Unternehmungen haben wir zusammen unternommen, wie abendliches Pizzaessengehen oder ein „caccia al tesoro“ (Schatzsuche mit unglaublich peinlichen Aufgaben) in der Innenstadt von Alessandria, aber am Wochenende teilten sich auch mal die Wege, die einen gingen in das riesige Outlet zum Shoppen, die anderen unternahmen etwas mit ihren Familien, so z. B.  Ausflüge nach Mailand, ins „Monferrato“ , nach Alba usw..

Eins der Highlights war z. B. der Samstagabend in einer echten italienischen Disko, die einfach hundertmal besser sind als deutsche! Unter flackernden Lichtern und zu dem Remix eines Life-DJs haben wir auf der riesigen Tanzfläche zusammen gefeiert. Auch bei dem Kostümfestival, bei dem bedeutende Personen wie Sisi oder Homer und Bart Simpson vertreten waren, hatten wir unseren Spaß.

Natürlich standen neben solchen „Freizeitaktionen“ auch Kultur auf dem Programm. So haben wir beispielsweise verschiedene Museen besucht und Städte wie Genua mit Besichtigung des unglaublichen Acquariums am Hafen oder Turin, „il Salotto“ – die vornehme Stadt als ehemalige Residenz der „Savoier“,-  besichtigt. Auch wenn all diese Orte noch so verschieden waren, eins hatten sie alle gemeinsam und das war der typische italienische Flair, spürbar in den Gassen auf der Piazza, in den Bars ….

Genua an sich ist z. B. keine schöne Stadt, aber taucht man erst mal in ihr Gassengewirr ein, bei dem man viele kleine Läden und Marktstände entdecken kann, ist man unbewusst sofort davon verzaubert.

Doch nicht die Städte haben diesen Austausch zu etwas Wunderbarem für uns gemacht, nicht das Essen, auch wenn es noch so gut war: Es waren die Menschen dort. Die Menschen, die uns alle so herzlich aufgenommen und akzeptiert haben, nicht nur die Gastfamilien, sondern auch die Leute in der Schule, die Lehrer, die Verkäufer an Laden – oder Eistheken (das italienische Eis ist übrigens viel besser), die uns mit ihrer italienischen (Gast-) Freundlichkeit so viel Freude bereitet haben! Alle Italiener waren einfach so offen und herzlich, so haben wir z.B an einem Abend in einem Lokal auf den Tischen tanzen und uns gegenseitig mit Nüssen bewerfen können, ohne unangenehm aufzufallen.

Gesungen haben wir dabei das Lied „50 speciali“ von Luna Pop und das kann man wirklich auch auf uns beziehen: denn unsere ganze Gruppe bestand aus 44 „speciali“, jeder auf seine eigene Art.

Wir haben bei diesem Austausch viel gelernt und gelehrt, nicht nur verschiedene Sprichwörter und deutsche/italienische Gewohnheiten, sondern auch, dass Mut, Herzlichkeit und Offenheit zu richtiger Freundschaft führen können. Es war ein wunderbarer Austausch und deshalb wollen wir uns bei jedem bedanken, der uns dieses Erlebnis ermöglicht hat, in Deutschland wie in Italien.

Am Morgen der Abfahrt wurden mindestens dreimal so viele Tränen vergossen wie damals in Erlangen, obwohl bei dem Abschiedsfest am Abend vorher schon viel geweint wurde, was wohl hauptsächlich an der Fotoshow und dem Lied lag, das zwei unserer Mitglieder über den Austausch geschrieben und vorgesungen haben: der Titel lautete „Amicizia – Freundschaft“ und hat die gemeinsamen Unternehmungen und die Traurigkeit über den baldigen Abschied so treffend beschrieben, dass einige vor Rührung kein Wort herausbringen konnten.

Doch trotz der Tränen und vielen Fröschen im Hals, eine Zeile im Lied hat jeder von uns, ob laut oder innerlich, mitgesungen und denkt manchmal noch immer daran: „Wir wollen zurück, wir wollen zurück, wir wollen zurück…“

Mara Kirchmann , Q 11, Pia-Laura Scalera

Udine 2010: Lo scambio con “gli uccelli”

Schüleraustausch mit dem Educandato Statale Collegio „Uccellis“ in Udine

An einem verschneiten Samstagmorgen im Februar versammelte sich eine Gruppe von Schülern mit ihren Lehrerinnen am Bahnhof in Erlangen. Gespannt und mit vielen Erwartungen starteten sie ihre Reise in das hoffentlich wärmere und sonnigere Italien.

Nach einer langen, aber auch lustigen Zugfahrt, kamen wir spät am Abend in Udine an. Freudig empfingen uns unsere Austauschpartner und spätestens jetzt war das mulmige Gefühl des einen oder anderen vor dem Zusammentreffen verflogen. Doch schnell stellte sich heraus, dass es nicht so einfach war, das erlernte Italienisch auch anzuwenden. Nach diesem anstrengenden Tag fiel manch eine/r müde ins Bett, für andere ging es jedoch weiter und sie machten „Party“ in Jogginghose.

Nachdem alle am nächsten Tag erst einmal ausschlafen konnten, trafen sich sowohl Gäste als auch Gastgeber auf einem sonnigen Platz im Herzen von Udine. Um die Stadt und sich gegenseitig besser kennenzulernen, unternahmen alle zusammen eine kleine Rallye durch die Stadt. Zum Abschluss des Tages gingen alle Schüler gemeinsam Abendessen.

Am Montag um 8.00 Uhr begann der Tag mit einer Begrüßung durch die Rektorin in der Aula der gastgebenden Schule, dem Educandato Statale Collegio „Uccellis“. Anschließend durften wir italienischen Unterricht kennenlernen, der sich wesentlich von unserem unterschied.

Die folgenden Tage verbrachten wir gemeinsam mit den italienischen Austauschpartnern. Auf dem Programm standen die Besuche in den Städten Triest, Padua und Venedig.

Eindrucksvoll und bedrückend zugleich war die Besichtigung des Konzentrationslagers „Risiera di San Sabba“  in Triest. Auf dem Weg hinauf zur größten Grotte der Welt, der „Grotta Gigante“, hatten wir einen traumhaften Blick über die Stadt und das Meer.

In Padua widmeten wir uns hauptsächlich den Künsten, die es dort in Hülle und Fülle gab. Begleitet und geführt von der italienischen Kunstgeschichtslehrerin, wurde uns viel zur italienischen Kunst gezeigt und erzählt.

Trotz regnerischen Wetters erfüllte Venedig alle Erwartungen. Unser Besuch fiel in die Zeit des „Carnevale di Venezia“; überall traf man auf Venezianer in bunten und ausgefallenen Kostümen, die sich durch die Gassen drängten und auf den Plätzen für die Touristen posierten. Ganz Venedig schien von Masken eingenommen zu sein, da sie auch an jeder Ecke zum Verkauf angeboten wurden. Wie so oft um diese Jahreszeit war auch bei uns der Markusplatz überflutet. Zur allgemeinen Erheiterung trugen vor allem die Fische bei, die im mit Stegen begehbar gemachten Markusdom, ihre Kreise zogen.

Zum Abschied bekam jeder deutsche Austauschschüler einen Anstecker mit dem Wappen der Schule als Andenken. In den letzten Stunden vor unserer Abreise wurde die Aula der Schule zum Tanzsaal umfunktioniert. Schick gemachte Schüler und Lehrer genossen ein letztes Mal gutes italienisches Essen von einem liebevoll zubereiteten Bufett, bevor sie die Tanzfläche stürmten. Noch am gleichen Abend wurden wir dann zum Bahnhof gebracht und mit der Gewissheit eines Wiedersehens in Erlangen verabschiedet.

Alles in allem waren es erlebnisreiche Tage mit vielen Eindrücken, einer großen Portion Spaß und vielen neuen Freundschaften. Ein herzliches Dankeschön an die beteiligten Lehrkräfte Frau Seyfferth und Frau Sopalidou, die durch ihre Organisation und ihr Engagement diese Reise erst möglich machten.

Hannah Schäfer und Verena Wedel, K 12

Schüleraustausch Polen

Bereits im Jahr 1992 entstand der Kontakt zwischen dem Christian-Ernst-Gymnasium und dem Nikolaus-Kopernikus-Liceum in Mielec, einer Stadt mit ca. 65.000 Einwohnern, die etwa 120 km nordöstlich von Krakau liegt. In diesem Jahr wurde zunächst ein Briefwechsel zwischen interessierten Schülern beider Schulen begonnen, aus dem sich ab 1993 ein regelmäßiger Schüleraustausch mit zwei Begegnungen pro Jahr entwickelt hat. In der Regel besuchen die polnischen Gäste im Frühjahr Erlangen, der Gegenbesuch in Mielec findet dann im Herbst statt.

Im Mittelpunkt unserer Treffen stehen die persönliche Begegnung und das Leben in und mit den Familien. Durch die gemeinsam durchgeführten Aktivitäten sollen gegenseitige Achtung, individuelle Einsicht und Verhaltensänderung gefördert werden. Das Programm ist auf das Kennenlernen der Lebenssituation der Menschen im jeweils anderen Land, die Kultur und Geschichte dieses Landes bzw. Aspekte der gemeinsamen Geschichte, erlebnisorientierte Aktivitäten und gemeinsame Projekte ausgerichtet.

Die Vorbereitung der Fahrt nach Polen erfolgt an mehreren Nachmittagen in der Schule. Dabei werden die Partnerschule und der Partnerort vorgestellt, Bilder von früheren Treffen gezeigt und Themen aus Geschichte und Geographie eingeführt. Seit 1997 führen wir zur Vorbereitung der Fahrt nach Mielec außerdem einen “Schnupperkurs Polnisch” durch, der für die Teilnehmer verpflichtend ist.

Der Austausch richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 – 11 und bietet Schülern die Gelegenheit, das Gastland öfter als einmal zu besuchen. Viele Schüler nehmen diese Möglichkeit wahr und beteiligen sich mehrfach an den Begegnungen. Da sie dabei oft in derselben Familie zu Gast sind, gewinnen sie vertiefte Eindrücke und Erfahrungen.

Informationen bezüglich der Anmeldung neuer Teilnehmer werden in der Regel zum Halbjahr und ggf. gegen Ende des Schuljahres per DSB bzw. per ESIS Rundschreiben an alle interessierten Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern gegeben. Als Ansprechpartner für den Polenaustausch stehen Ihnen Frau Kaiser-Lombard und Herr Bobe gerne zur Verfügung.

FAQs – Austausch mit Mielec, Begegnungen im Herbst und Frühjahr:

Wie alt sind die Schülerinnen und Schüler aus Mielec?

Die polnischen Gäste besuchen das dortige Lyceum, was ungefähr unserer Oberstufe (10. – 12. Klasse) entspricht; sie sind zwischen 15 und 18 Jahren alt. Bei der Verteilung der Gäste achten wir darauf, dass die jüngeren Schülerinnen und Schüler auch jüngere Gäste zugewiesen bekommen.

Welche Sprachen sprechen die polnischen Gäste?

Alle am Austausch teilnehmenden Schülerinnen und Schüler aus Mielec lernen Deutsch in der Schule – da sie aber zum Teil erst damit begonnen haben, sind die sprachlichen Möglichkeiten oft noch etwas begrenzt. Ermutigen Sie aber ruhig die Gäste darin, Deutsch zu sprechen! Daneben sprechen alle Gäste gut Englisch und haben oft auch auf dem Smartphone diverse Übersetzungsmöglichkeiten.

Wann und wie werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Partner zugeteilt?

Die Zuteilung geschieht erst recht kurz vor dem eigentlichen Austausch, da sich häufig noch Änderungen bei den Teilnehmern ergeben. Es wird dann darauf geachtet, dass jüngere Schülerinnen und Schüler jüngeren Partnern zugeteilt werden, Mädchen zu Mädchen und Jungen zu Jungen; sollte diese Zuteilung so nicht möglich sein, werden wir im Vorfeld auf die Eltern zukommen.

Was kann die Familie mit den Gästen unternehmen?

Sowohl am ersten Wochenende (Samstagnachmittag, Sonntag) als auch im Laufe der Austauschwoche haben Sie Zeit, etwas mit den Gästen zu unternehmen. Dabei sind Sie in der Gestaltung völlig frei!

Wie lange dauert die Fahrt nach Mielec?

Mielec ist ca. 960km von Erlangen entfernt. Die Fahrt mit dem Bus dauert ca. 12 bis 15 Stunden.

Wie erfährt man, wann die Gäste aus Mielec am Freitag in Erlangen eintreffen?

Die Gäste treffen meist zwischen 18.30 – 20.00 Uhr am CEG ein. Ca. eine Stunde vor der Ankunft werden Sie von einer Lehrerin/einem Lehrer angerufen. Daher bitten wir Sie, Ihr Telefon griffbereit zu haben.

Kann ich in Mielec Geld tauschen?

Ja, diese Möglichkeit gibt es. Weiterhin können Sie auch am Bankautomaten Geld abheben – das ist meist die günstigere Alternative.

Welche Kosten kommen auf die Eltern zu?

Die Kosten für beide Begegnungen (Herbst + Frühjahr) belaufen sich derzeit auf 250,00 €; falls nur ein Abschnitt des Austausches wahrgenommen wird, wird ein geringerer Betrag fällig (z. B. Austausch April 2018: 80,00 €). Der Teilnehmerbetrag richtet sich jeweils nach den durchgeführten Aktivitäten.

Gerne können Sie den Gästen jeweils ein kleines Taschengeld zur Verfügung stellen, da die polnischen Schülerinnen und Schüler oft nicht so viel Geld zur Verfügung haben. Zu gemeinsamen Aktivitäten sollten Sie die Gäste stets einladen (dies wird auch in Polen so gehandhabt).

Wann werden wir umfassend über das Programm und den Ablauf informiert?

Kurz vor beiden Phasen des Austausches bieten Frau Kaiser-Lombard, Herr Bobe und Herr Götz einen Elternabend an, bei denen noch einmal umfassend (neben diesen FAQ) über das Programm und den Ablauf informiert wird.

Wer hat die Verantwortung für die Schülerinnen und Schüler, welche Versicherungen werden abgeschlossen?

Während der Reise und während der gemeinsamen Aktivitäten haben die beteiligten Lehrkräfte Aufsichtspflicht und die Verantwortung. Bei den Aktivitäten innerhalb der Familie und beim selbst organisierten Freizeitprogramm übernehmen die Eltern der Gastfamilien die Verantwortung für die Austauschsteilnemerinnen und -teilnehmer. Die Schule schließt zudem eine Auslandsversicherung für die ganze Gruppe ab.

Was soll man tun, wenn es Probleme gibt (z. B. mit dem Austauschpartner)?

Bitte melden Sie sich bei Problemen sehr schnell bei den Leitern des Austausches. Frau Kaiser-Lombard und Herr Bobe (die jeweils im Elternabend eine Telefonnummer zur Verfügung stellen) versuchen dann sofort, Lösungen für die Probleme zu finden.

Was passiert, wenn ein Kind zum Arzt muss, bzw. dürfen Lehrer Medikamente verabreichen?

Bitte informieren Sie die Lehrerinnen und Lehrer ausführlich vor dem Austausch über medizinische Probleme, soweit sie relevant werden können.

Grundsätzlich ist die medizinische Versorgung in Polen ebenso hochwertig wie in Deutschland. Wenn ein Kind zum Arzt muss, wird stets ein Lehrer und ein Dolmetscher mitgehen. Für diesen Fall empfiehlt sich der Abschluss einer Auslandsversicherung. Im Normalfall muss der Arztbesuch aber in Polen direkt bar bezahlt werden, was dann von der Versicherung zurückerstattet wird.

Medikamente dürfen Lehrer grundsätzlich nicht verabreichen. Bitte versorgen Sie Ihr Kind mit benötigten Medikamenten und stellen Sie sicher, dass Ihr Kind die Medikamente auch selbstständig einnehmen kann.

Schüleraustausch Polen 2018

Am Freitag, den 6. April 2018, warteten wir um 18:30 Uhr gespannt auf unsere Austauschschüler aus Mielec. Nach der Ankunft wurden alle auf ihre Gastfamilien aufgeteilt, mit denen der erste Abend verbracht wurde.

Am Tag darauf gab es morgens Integrationsspiele an der Schule. Bei diesen Aktionen wurden gemischte Gruppen gebildet, um sich somit besser kennenzulernen. Danach hatte man Zeit, mit den Austauschschülern den restlichen Tag nach seinen Wünschen zu verbringen. Am Sonntag unternahmen die meisten einen Tagesausflug mit ihrer Gastfamilie, wie beispielsweise einen Ausflug in eine andere deutsche Stadt. Am Montagmorgen ging es mit einer Busfahrt nach Lauf los. Dort nahmen wir an einer Führung im deutschen Industriemuseum teil. Danach hatte man die Möglichkeit zu einem Kletterkurs. Abends fuhr man dann nach Hartstein und verbrachte dort eine Nacht in einer Jugendherberge.

Am Dienstag fuhren wir um 9:00 Uhr nach Bayreuth und besichtigten dort die Eremitage, wo auch tolle Fotos entstanden. Um 17:00 Uhr kamen wir wieder in Erlangen an und man hatte den restlichen Abend für eigene Aktivitäten frei. Am Mittwoch hatte die deutsche Gruppe bis 13:00 Uhr Unterricht und die polnische Schule besuchte ein Industriemuseum. Am Donnerstag stand ein gemeinsamer Besuch des Unterrichtes und im Anschluss ein Kunstprojekt mit dem Thema „Freundschaft“ an. Abends gab es dann eine lange Tafel in der Schulmensa mit den unterschiedlichsten Speisen.

Am Tag darauf fuhren dann alle zusammen nach Rothenburg, wo es eine Stadtführung gab und man Gelegenheit zum Shoppen in der Innenstadt hatte. Danach fuhr man wieder zurück nach Erlangen und verbrachte den restlichen Tag mit seinen Austauschschülern. Am letzten Tag, Samstag den 14. April, dann abends der Abschied statt. Es wurden viele Tränen vergossen und wir freuen und jetzt schon auf den Besuch in Mielec im September.

J. Bobe

Schüleraustausch mit dem Nikolaus-Kopernikus-Liceum Mielec 2014

Zu traditionell nachtschlafender Stunde machten sich am 26. September 2104 30 Schülerinnen und Schüler und drei Lehrer mit dem Bus auf nach Mielec. Nach knapp 15 Stunden Fahrt war die polnische Stadt erreicht, in der uns die Gastgeber schon gespannt erwarteten. Wie jedes Jahr war die Wiedersehensfreude bei den einen sehr groß und das neue Kennenlernen bei den anderen äußerst spannend. Nach dem Ausladen des Gepäcks ging es in die Gastfamilien, bei denen ein großes Abendessen auf dem Tisch wartete.
Das Programm der nächsten acht Tage, das von unsren Gastgebern zusammengestellt worden war, bot nun in diesem Jahr eine große Vielfalt von kulturellen, wirtschaftlichen, historischen und kreativen Highlights. So besuchten wir unter anderem die Renaissance-Stadt Sandomierz, die für ihre einzigartigen Feuersteine bekannt ist, modulierten modellierten (mit mehr oder weniger großem Erfolg) Porzellan-Rosen in Ćmielów und bauten einen Brennofen aus der Eisenzeit nach (in Nova Slupia). Bei einem Abenteuertag mit Pfadfindern mussten wir die unterschiedlichsten Aufgaben lösen, um anschließend mit Grillwürsten belohnt zu werden und bei einer Wanderung im Świętokrzyskie Gebirge legten wir einige Höhenmeter zum Kloster in Łysica zurück. Am nächsten Tag konnte man in der „Bomba“-Fabrik („Weihnachtsbaumkugeln“) seine eigene Kugel designen und mitnehmen und das Lied („’t Smidje“ von Laïs), das bei den Tanzabenden in unserem fast schon luxuriösen 3-Sterne-Quartier immer wieder gewünscht wurde, blieb noch lange im Gedächtnis haften.
Am Samstagabend kurz vor der Busabfahrt zeigte sich dann wie in jedem Jahr, dass der Austausch überaus erfolgreich verlaufen war: der Abschied war sehr tränenreich und einige Schülerinnen und Schüler wollten am liebsten in Polen bei ihren „neuen Familien“ bleiben. In Erlangen zurück war die Wiedersehensfreude aber mit den eigenen Eltern jedoch mindestens ebenso groß. So bleibt die Zeit in Polen wieder in sehr, sehr guter Erinnerung und wir freuen uns schon jetzt auf den Besuch unserer Gäste im April.

Julian Bobe

Austausch mit dem Nikolaus-Kopernikus-Liceum Mielec 2013 in Polen

Am Freitag den 30. September 2013 machten wir uns bereits um fünf Uhr morgens voller Erwartungen auf den Weg nach Mielec. Nach ca.15 Stunden Fahrt kamen wir dann endlich bei unseren bereits aufgeregt wartenden Austauschpartnern an und wurden sehr herzlich in Empfang genommen. Nachdem wir auf die Gastfamilien aufgeteilt worden waren, verbrachten wir den Abend mit unseren Gastfamilien.
Tags darauf am Samstag unternahmen wir etwas mit unseren Partnern, bevor es am Abend eine Gruppenaktion gab. Wie jedes Jahr hatte sich der polnische Animator etwas Besonderes für uns ausgedacht. Unser Bus holte uns ab. Aus diesem stürmten plötzlich zwei in Camouflage gekleidete, vermummte Männer und erzählten uns, dass sie unseren Bus in ihrer Gewalt hätten. Um diesen wiederzubekommen, müssten wir erst einige Aufgaben erledigen, bei denen wir uns das Lösegeld verdienen könnten, das für den Bus benötigt wurde. Mitten im Wald wurden wir abgesetzt und wurden von den zwei geleitet. Wir mussten mehrere Gruppenspiele machen. Wenn wir eines geschafft hatten, bekamen wir Geld, um letztendlich den Bus freizukaufen. An einem Lagerfeuer im Wald ließen wir den Abend noch mit Würsten und Tee ausklingen.
Den Sonntag verbrachten wir mit unseren Austauschpartnern und konnten zum Beispiel einen Gottesdienst auf Polnisch erleben. Am Abend fand ein Konzert in Kooperation der zwei Partnerschulen statt. Es spielten Q12-Schüler des CEGs, die extra für diesen Anlass mit Herrn Schwarzmann nach Polen gekommen waren, und der Chor des Liceums sang einige Stücke für uns. Am Abend unternahmen wir größtenteils etwas mit anderen Austauschschülern, zum Beispiel gingen wir Bowling spielen.
Am Montagmorgen sind wir um 8:00 Uhr zu unserem dreitägigen Ausflug nach Krakau aufgebrochen. In diesen Tagen waren wir in einer Jugendherberge untergebracht und besichtigten ein Salzbergwerk, das polnische Luftfahrtmuseum, ein Museum über die deutsche Besatzungszeit in Krakau, das in der ehemaligen Fabrik des Emaille-Fabrikanten Oskar Schindler (Schindler’s Liste) untergebracht war und eine Felsformation, die der Legende nach eine Stadt war, jedoch von einer Hexe verflucht und zu Stein geworden war. Wir bekamen auch die Möglichkeit zu einer ausgiebigen Shoppingtour in der Innenstadt von Krakau und in einem anderen Krakauer Shoppingcenter. An den Abenden wurde uns ein Programm in Form von einer kleinen Disko und einem Karaokeabend geboten.
Am Donnerstag durften wir dann ein paar Unterrichtsstunden in einer polnischen Schule erleben. Wir bekamen auch eine Führung in der Manufaktur des Hubschrauberherstellers Sikorsky in Mielec, in der der „Black Hawk“ – Kampfhubschrauber produziert wird. Zurück in der Schule sollten wir noch Plakate damit gestalten, was wir mit dem Land Polen verbinden.
Am Freitag besuchten wir ein Freilandmuseum in der Nähe von Mielec. Dort erfuhren wir etwas über das Leben früher in Polen. Wir durften auch mithelfen, kleine Brote zu machen und stellten auch die typisch polnischen Pierogi her und konnten etwas töpfern.
Den Samstag verbrachten wir noch einmal mit unseren Gastfamilien, bevor wir uns am Abend leider wieder viel zu früh von unseren Familien, Austauschpartnern und anderen neugewonnenen Freunden verabschieden mussten.
Der Polenaustausch war wie jedes Jahr eine tolle Zeit mit vielen großartigen Erfahrungen.

Lukas Matzick, Q11

Schüleraustausch England

Schülerinnen von der Burntwood School (London) zu Besuch am CEG

Schüleraustausch London in Bamberg

Groß war die Wiedersehensfreude, als am Donnerstag, 9.11.17, acht Schülerinnen der Burntwood School in London, die im vergangenen Juli Schülerinnen unserer jetzigen Q11 bei sich aufgenommen hatten, begleitet von zwei Lehrkräften zu ihrem leider nur kurzen Gegenbesuch in Erlangen ankamen. Gleich am nächsten Tag nahmen unsere Gäste am Unterricht verschiedener Klasen teil und waren von der heimeligen, entspannten Atmosphäre des CEG sehr angetan. Nach Schulschluss wurde Erlangen erkundet, und abends ließ sich die Gruppe beim Konzert der Mädchenchöre von deren musikalischem Können beeindrucken. Ein Ausflug nach Bamberg stand am Samstag auf dem Programm, und am Sonntag durfte Nürnberg nicht fehlen. Großes Interesse zeigte sich bei der Führung durchs Dokuzentrum und über das Reichsparteitagsgelände, doch letzteres stellte selbst für regenerprobte Engländer eine Herausforderung dar, sodass der geplante Stadtspaziergang abgekürzt werden musste. Sonntagabend verließen uns nach drei Tagen intensiver Begegnung unsere Gäste auch schon wieder, doch hoffen wir zuversichtlich, dass sich dieser rundum gelungene Schüleraustausch im Jahr 2018 fortsetzen wird.
C. Iuga / E. Meißner

London Austausch 2017

Burntwood School – CEG

Goodbye Erlangen and good morning London!

London hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. Das London Eye in der Nähe von Big Ben und der Tate Modern Gallery, das Zuhause der Queen, Buckingham Palace, und das Shoppingparadies Oxford Street. Das sind nur einige der Highlights, die wir in dieser Stadt sehen durften. Aber der Austausch hatte noch viel mehr zu bieten…

Nach einer sehr kurzen Nacht und einem knapp erreichten Flug kamen 12 ausgewählte Schülerinnen am 03.07.2017 müde und hungrig am Flughafen Stansted in London an. Dort erwarteten uns schon zwei Kleinbusse, welche uns zu unserer neuen Schule, der Burntwood School, brachten, wo wir unsere Austauschpartner zum ersten Mal treffen sollten. Wir waren sehr gespannt und aufgeregt, da wir bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal die Namen unserer Gastgeber kannten. Schon der erste Blick auf die Schule beeindruckte uns, da sie das komplette Gegenteil des CEG ist und mit seiner modernen und gigantischen Fassade eigentlich gar nicht wie eine Schule aussieht. Als unsere Austauschpartner uns sehr freundlich und offen empfingen, erwiesen sich unsere anfänglichen Sorgen sofort als unbegründet, denn alle kamen auf uns zu und verwickelten uns in Gespräche.

Gleich am nächsten Tag begannen wir mit Sightseeing: auf South Bank, Globe Theatre, Tate Modern, London Eye, Big Ben und Buckingham Palace folgten das Science Museum und das Natural History Museum, sowie St. Paul’s Cathedral und natürlich sehr viele rote Doppeldeckerbusse.

An einem Tag hatten wir auch die Möglichkeit, mitzuerleben, wie ein normaler Schultag an einer britischen Schule abläuft. Der erste Unterschied, der uns auffiel: Alle Schüler ab der sogenannten „Sixth Form“ (Oberstufe) haben nur drei Fächer und der Unterricht läuft ziemlich entspannt ab. Auch überraschte uns, dass die älteren Schüler keine Schuluniformen mehr tragen müssen.

Unsere Austauschpartner unternahmen auch außerhalb der organisierten Ausflüge sehr viel mit uns, zeigten uns ihre Lieblingsorte in London, nahmen uns mit zu verschiedenen Veranstaltungen und brachten uns Slang bei – unser Lieblingswort: PENG (Bezeichnung für eine attraktive Person). So gingen viele von uns mit ihnen zum Beispiel zu einem „Open Air Cinema“ im Hyde Park und zur „Pride Parade“, bei der sich dieses Jahr über 1,5 Millionen Menschen aus der ganzen Welt versammelten.

Ein weiteres Highlight war unser „Shopping Day“ in der Oxford Street am Wochenende: Primark, Topshop, Bershka und… Victoria`s Secret (bei dieser Gelegenheit würden wir uns gerne bei unseren Eltern für das ganze dort ausgegebene Geld entschuldigen #ups).

Kommen wir zu einem weiteren sehr wichtigen Thema, dem Essen. Es bestand hauptsächlich bei den meisten aus Fastfood – Tatsache! Falls ihr nächstes Jahr vorhabt, am Austausch teilzunehmen (was wir euch seeehr empfehlen würden!!), solltet ihr euch auf sehr gesunde Ernährung (nicht) einstellen. Aber auch sowas muss man sich mal gönnen. Natürlich durfte aber auch das typisch britische Essen nicht fehlen. Unser Favorit war dabei eindeutig Fish&Chips!

Insgesamt war es für alle eine wunderschöne Zeit, in der wir sehr viel erlebt und viele neue Erfahrungen gesammelt haben. Auch haben wir gemerkt, dass sich unser Englisch ohne viel Aufwand durch das ständige Sprechen verbessert hat. Leider war eine Woche viel zu kurz, um alles in London zu entdecken.

Was uns allen besonders positiv in Erinnerung bleiben wird, sind die vielen verschiedenen Kulturen, die in der Millionenmetropole London friedlich zusammenleben.

Nejira Kapetanovic und Pia Hofmann

Individuelle Auslandsaufenthalte

Allgemeine Informationen

Warum ins Ausland?

Ein (längerer) Auslandsaufenthalt der Jugendlichen beeinflusst ihre Persönlichkeitsentwicklung positiv und bewirkt meist einen wichtigen Schritt zu mehr Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Neben der Verbesserung der Sprachkenntnisse werden durch die gewonnenen Erfahrungen und die gewährten Einblicke in eine fremde Kultur die viel geforderte interkulturelle Kompetenz gestärkt, Vorurteile abgebaut und gleichzeitig soziale Kompetenzen (wie z. B. Empathie, Wertschätzung, Toleranz) gefördert – wesentliche Voraussetzungen für eine zunehmend internationalisierte Welt.

Auch aus diesen Gründen befürworten und unterstützen die Lehrer/innen des CEG Auslandsaufenthalte in der Schulzeit. Dabei geben wir Ihnen zu dem vielfältigen Angebot an Organisationen und Veranstaltungen gerne eine Orientierungshilfe.

 

Welcher Anbieter und welches Programm soll es sein?

Es gibt einige gemeinnützige, nicht kommerzielle Anbieter (staatliche oder städtische Organisationen, i. d. R. mit öffentlichen Geldern bezuschusst) und eine Vielzahl an kommerziellen Anbietern bzw. auch Zusammenschlüsse von verschiedenen kommerziellen Anbietern. Unterschiede lassen sich nur nach genauem Vergleich aller Einzelleistungen erkennen (z. B. Flug, Schulgeld, Betreuung vor Ort, Vor- und Nachbereitung des Aufenthalts, Versicherung inklusive?). Daher sollten Sie sich vor der Auswahl eines Anbieters genau über dessen Modalitäten informieren.

Grundsätzlich kann auch ein individueller Schüleraustausch auf Gegenseitigkeit beruhen (ähnlich wie ein Schüleraustausch im Klassenverband), häufiger werden allerdings Aufenthalte im Gastland als “paying guests” durchgeführt. Ebenso besteht die Möglichkeit, lediglich einen Gastschüler bei sich zuhause aufzunehmen ohne selbst einen Gegenbesuch anzutreten – viele Organisationen suchen auch hierfür geeignete Gastfamilien (Informationen dazu bei Herrn Fisher).

 

Wann ist der beste Zeitpunkt?

Wir empfehlen, einen Auslandsaufenthalt möglichst bis zur 10. Klasse durchzuführen, da danach die Qualifikationsphase für das Abitur beginnt. Vor allem ganzjährige Programme sollten deshalb vor dem Eintritt in die Q11 abgeschlossen sein. Kürzere Aufenthalte (z. B. ein zweiwöchiger Aufenthalt in den Sommerferien) können bei geeigneter Betreuung sogar schon ab der 6. Klasse sinnvoll sein.

 

Was ist bei der Vorbereitung zu bedenken?

Denken Sie bitte vor allem bei längeren Auslandsaufenthalten an eine entsprechende Vorlaufzeit, die bei einem einjährigen Programm durchaus 8 Monate betragen kann (Beschaffung aller Bewerbungsunterlagen, Lehrergutachten, übersetzte Zeugnisse, Impfungen o. Ä.). Entscheidend bei der Vorbereitung sind auch die Bewerbungsfristen bei den einzelnen Organisationen. Anträge müssen oft bereits bis Mitte Oktober gestellt werden. Auch eine Inanspruchnahme von (Teil-)Stipendien ist möglich (Bewerbungsfristen beachten!).

 

Wo bekomme ich weitere Informationen?

Weitere Informationen und Antworten auf viele Ihrer Fragen finden Sie z. B.

  • in der Broschüre “Up and away” des Bayerischen Jugendrings (7,50 Euro) oder
  • im “Handbuch Fernweh – Der Ratgeber zum Schüleraustausch” von Thomas Terbeck (über Weltweiser bzw. JUBi, 18,50 Euro) sowie
  • bei aktuellen Informationsveranstaltungen zum Thema Auslandsaufenthalt und
  • über die untenstehende Liste der uns bekannten Anbieter.

Als Ansprechpartner für all Ihre Fragen rund um den individuellen Schüleraustausch steht Ihnen Herr Fisher zur Verfügung, bei schulrechtlichen Fragen in diesem Zusammenhang wenden Sie sich bitte an Herrn Jentges.

 

Sprachreisen (1-6 Wochen):

Z. B. über:

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Nützliche Adressen für individuelle Auslandsaufenthalte

 

Adressen einiger Organisationen:

(Gregor Fisher)