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Das Beste aus zwei Welten

für unsere Fünftklässler

 

Uns am CEG liegt es am Herzen, ihren Kindern beim Übertritt Sicherheit und Kontinuität zu bieten. Um dies zu erreichen, setzen wir auf folgende Bausteine:

Bewusstes Ankommen und Eingewöhnen

Der Schritt an eine weiterführende Schule bedeutet für Ihr Kind eine Herausforderung, die vielleicht mit Vorfreude, vielleicht aber auch mit ein wenig Unsicherheit oder Angst einhergeht. Es gilt, sich in einer neuen Klassengemeinschaft und einem größeren Schulgebäude zurechtzufinden, zahlreiche neue Fächer und Lehrkräfte kennenzulernen etc. Wir möchten Ihrem Kind bewusst Zeit zum Ankommen geben sowie durch verschiedene Angebote für eine reibungslose und harmonische Eingewöhnung am CEG sorgen. 

Individuelle Betreuung und Beratung

Die Pandemiesituation hat insbesondere Familien viel abverlangt und tut es nach wie vor. Ihre Kinder mussten sich zwangsläufig an ständig wechselnde Szenarien anpassen. Hierbei sind unterschiedlich ausgeprägte Wissenslücken und Defizite entstanden, bei deren Bewältigung wir ihr Kind individuell unterstützen wollen. Mit unserer pädagogischen Erfahrung und unseren vielfach erprobten Lernkonzepten bieten wir ihrem Kind Hilfestellungen – wo nötig –, gehen auf persönliche Neigungen ein und schaffen zahlreiche Zusatzangebote, die der aktuellen Situation Rechnung tragen.

Ganzheitliche Persönlichkeitsbildung

Die ganzheitliche Persönlichkeitsbildung junger Menschen stellt für uns am CEG ein zentrales Anliegen dar. Unsere Erfahrung zeigt, dass die musische Ausbildungsrichtung Kinder in ihrer individuellen Entfaltung und persönlichen Charakterbildung wesentlich voranbringt und ihnen das notwendige Rüstzeug für die Zukunft an die Hand gibt. Ihr Kind auf diesem Weg zu begleiten und zu unterstützen, ist unser Bestreben.

Ihr Kind ist bei uns am CEG herzlich willkommen!

Wir als Schulgemeinschaft setzen alles daran, dass sich ihr Kind bei uns aufgehoben
und mit seiner eigenen Persönlichkeit angenommen fühlt.

Dabei sind wir als Schule dem Bewährten verpflichtet und Neuem gegenüber aufgeschlossen.

Unser Lernkonzept in der 5. Klasse beruht daher auf zwei Säulen:

Die analoge Säule:

Wir möchten uns darauf konzentrieren, an die in der Grundschule erworbenen Fertigkeiten wie das Schreiben mit der Hand, das saubere Führen eines Heftes und das Einhalten klarer Strukturen anzuknüpfen und diese zu stabilisieren. Hierzu stehen wir auch in Kontakt mit den Grundschulen in der Region.

Die digitale Säule:

In der Eingewöhnungsphase im ersten Schulhalbjahr möchten wir Ihrem Kind die Möglichkeit geben, sich mit einem schuleigenen iPad vertraut zu machen, es als Lerninstrument kennenzulernen und punktuell zu nutzen. Im Rahmen eines Elternabends sollen Sie als Erziehungsberechtigte zu gegebener Zeit Informationen zum optionalen Erwerb eines eigenen iPads und allen damit verbundenen Fragen erhalten.
 
In der Aufbauphase im zweiten Schulhalbjahr möchten wir Ihnen die Möglichkeit eröffnen, dass ihr Kind ergänzend zum analogen Lernen mit einem eigenen iPad lernt.

Multimediales Lernen im Sinne einer ganzheitlichen Bildung

Unsere Prinzipien in Bezug auf das digitale Lernen

Leichter Einstieg

Es ist uns wichtig, in die digitale Arbeit in der 5. Klasse sehr niederschwellig einzusteigen, um allen Schülerinnen und Schülern gleichermaßen einen erfolgreichen Einstieg in den Umgang mit einem iPad als Lerninstrument zu ermöglichen. In den darauffolgenden Jahrgangsstufen soll das Spektrum digitaler Kompetenz Schritt für Schritt erweitert werden können.

Kompetente Betreuung

Unsere Fünftklässlerinnen und Fünftklässler werden sowohl im analogen als auch im digitalen Bereich kompetent von den jeweiligen Fachlehrkräften betreut und in der Entwicklung ihrer Arbeitstechniken unterstützt. In diesen Bereich gehört auch die technische Hilfestellung sowie das Gewährleisten eines sicheren und kindgerechten Arbeitens durch ein mobiles Gerätemanagement-System, das der Schule die Administrierung der Geräte während der Schulzeit ermöglicht und so deren Missbrauch verhindert.

Durchlässigkeit

Ein wesentlicher Aspekt unseres Konzepts ist die Durchlässigkeit: Wir möchten Ihnen und Ihrem Kind ein Angebot machen, das wir als Schulgemeinschaft für zielführend und zukunftsfähig halten. Dennoch muss niemand zum Schulhalbjahr der 5. Klasse neben den eigenen Heften regelmäßig ein eigenes iPad nutzen. Es gibt ebenso die Möglichkeit, vorrangig analog zu arbeiten. Sollte ein Gerät in einer konkreten Unterrichtssituation nötig sein, stehen unseren Schülerinnen und Schülern Schul-iPads zur Verfügung. Die Entscheidung für die Nutzung eines eigenen Geräts kann daher auch zu einem späteren Zeitpunkt getroffen werden.

Das Beste aus zwei Welten: Der Ausblick

 

Unser Lernkonzept folgt einem langfristig angelegten Fahrplan und einer sinnvollen Progression von der 5. bis zur 13. Klasse. Ziel ist es, Ihre Kinder beim Erwerb analoger und digitaler Kompetenzen zu unterstützen und sie nach der Oberstufe medienkompetent ins Ausbildungs- und Berufsleben zu entlassen.

 

Folgende Unterstützungsmaßnahmen sind zum Erreichen dieses Ziels geplant:

Bewusstes Einsetzen analoger Lernmittel: Insbesondere in der Unterstufe, aber auch in den darauffolgenden Klassen legen wir Wert auf handschriftliche Lernbeiträge von Schülerinnen und Schülern, schulen die Feinmotorik der Kinder und ihren Sinn für Ästhetik.

Medienpädagogik: In der 5. Klasse wird jede Klassenleiterin / jeder Klassenleiter durch eine Medienpädagogin / einen Medienpädagogen des CEG unterstützt. Diese geschulten Fachkräfte führen mit den Kindern Module zur Mediennutzung durch und leisten Aufklärungs- und Präventionsarbeit hinsichtlich des Verhaltens im Internet. Auch in den Folgeklassen stehen Sie als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung.

Projekt Netzgänger 3.0: Ab dem Schuljahr 2022/23 werden am CEG Schülerinnen und Schüler höherer Klassen durch unsere Medienpädagogen zu Medienscouts ausgebildet. Sie fungieren klassenübergreifend als Ansprechpartner bei auftretenden Problemen im digitalen Bereich, immer unterstützt durch die Medienpädagogen.

Tastatur: Nach der 5. Klasse kann eine Tastatur angeschafft werden. Ergänzend betreuen wir Ihr Kind beim Erlernen des 10-Finger-Systems.

Digitaler Stift: Voraussichtlich ab der Mittelstufe kann ein digitaler Stift erworben werden und die Heftführung darf digital erfolgen. Hierzu muss ein „Digitaler Heftführerschein“ erworben werden, der der Schülerin oder dem Schüler nach entsprechender Anleitung attestiert, dass sie bzw. er ein digitales Ordnungssystem anlegen und dort Mitschriften, Arbeitsblätter und weiteres Unterrichtsmaterial strukturiert ablegen kann.

Selbstständigkeit und Versiertheit: Nach entsprechender Anleitung sollen die Schülerinnen und Schüler zunehmend selbstständiger und versierter verschiedene Lernmedien nutzen und gewinnbringend einsetzen können.

 

Fragen rund um das analoge und digitale Lernen am CEG

FAQs zum analogen Lernen

Warum ist die Festigung der Handschrift so wichtig?

Die Handschrift eines jeden Einzelnen ist etwas ganz Individuelles. Dem Schreiben per Hand liegt ein komplexes Zusammenspiel von verschiedenen Hirnarealen, Muskeln und Gelenken zugrunde. Dadurch wird eine Gedächtnisspur im Gehirn angelegt, die nachhaltiges Lesen- und Schreibenlernen sowie die kognitive Entwicklung und die Kreativität der Kinder fördert.

Was macht eine gute Handschrift aus?

Eine gute Handschrift ist wesentlich durch drei Punkte geprägt: Leserlichkeit, Schreibtempo und Ausdauer. Es geht also nicht in erster Linie um das Schönschreiben, sondern um flüssiges Schreiben und ein klares Schriftbild. Auch längeres Schreiben ohne Einschränkungen oder gar Schmerzen ist ein wichtiges Lernziel, das in der Unterstufe des Gymnasiums erreicht werden soll.

Warum nutzen wir am CEG in der Unterstufe keinen digitalen Stift?

Für die Entwicklung einer guten Handschrift sind neben den Bewegungsabläufen, die auch mit einem digitalen Stift vollzogen werden, Aspekte der Haptik wie Druck oder Reibung wichtig. Hier ist die Technik zwar auf einem guten Weg, aber ausgereift ist sie noch nicht. Der Griff zum analogen Stift lohnt sich also, bis der Entwicklungsprozess des Handschreibens stabil abgeschlossen ist. Nur so kann u.a. auch längeres Schreiben per Hand ohne Beschwerden erlernt werden.

Warum legen wir Wert auf eine ordentliche Heftführung?

In der Grundschule werden die Kinder an das übersichtliche und ordentliche Führen eines Heftes gewöhnt. Wir halten es für sehr wichtig, genau daran am Gymnasium anzuknüpfen und unsere Schülerinnen und Schüler in der Unterstufe mit zunehmend komplexeren Hefteinträgen vertraut zu machen. Dadurch festigen sie nicht nur Sekundärtugenden wie Selbstdisziplin, Konzentration und das Einhalten von Regeln, sondern profitieren durch die transparente Darstellung der Inhalte auch beim Lernen des zugrundeliegenden Stoffes.
Zum Weiterlesen für Interessierte verweisen wir auf die Website des renommierten Schreibmotorik-Instituts in Heroldsberg, das zahlreiche Informationen und Tipps zum Thema Handschrift bereithält.

FAQs zum digitalen Lernen

Was sind die Vorteile multimedialen Lernens?

Multimediales Lernen basiert darauf, dass Schülerinnen und Schüler nachhaltiger und effizienter lernen, wenn ausgewählte Lerninhalte mit unterschiedlichen, sinnvoll kombinierten und lernförderlich aufbereiteten Medienformaten umgesetzt werden. Die Arbeit mit iPads ermöglicht dieses multimediale Lernen im Unterricht; dabei kann auf die individuelle Situation des einzelnen Kindes gezielt eingegangen werden. Auch die Lernplattform mebis kommt auf diese Weise unterrichtsbegleitend zum Einsatz.

Warum erfolgt der Einsatz von iPads bereits im Laufe der 5. Jahrgangsstufe?

Technische Geräte sind fester Bestandteil unseres Alltags. Kinder kommen damit ganz selbstverständlich in Berührung, wobei ihr Interesse vor allem im Austausch mit Gleichaltrigen via social media oder im Ausprobieren von Computerspielen liegt. Sie gehen unbekümmert mit diesen Medien um, ohne sich der Chancen und Risiken bewusst zu sein, die solche Geräte mit sich bringen. Gerade im neuen LehrplanPLUS liegt ein besonderes Augenmerk auf der Medienerziehung, die dem oben genannten Faktum Rechnung trägt. Dementsprechend ist es uns Lehrkräften am CEG ein Anliegen, die Schülerinnen und Schüler bereits im Laufe der 5. Klasse behutsam an einen souveränen, reflektierten und sicheren Umgang mit digitalen Geräten heranzuführen. Im Unterricht sollen ihnen die dafür nötigen Kompetenzen verantwortungsvoll nahegebracht werden.

Muss am CEG jede Fünftklässlerin / jeder Fünftklässler ein iPad besitzen?

Nein. Es ist uns sehr wichtig, Ihnen als Eltern in dieser Frage die Entscheidungsfreiheit zu lassen.
Über die verschiedenen konkreten Möglichkeiten möchten wir Sie gesondert an einem Elternabend vor Weihnachten im ersten Schulhalbjahr informieren.

Werden durch den Einsatz digitaler Schulbücher auf dem iPad die Büchertaschen leichter?

Ja – es ist vorgesehen, dass Ihre Kinder in der Schule digitale Lehrwerke in Form von eBooks nutzen können, die lernmittelfrei, d.h. kostenlos, von der Schule zur Verfügung gestellt werden.

Wie viel Zeit verbringen die Kinder im Unterricht mit iPads?

Das iPad soll die Aufgabe eines einfachen Lernwerkzeugs erfüllen, das nur dann verwendet wird, wenn es tatsächlich einen begründeten Mehrwert gegenüber dem analogen Material hat. Sehr wichtig sind uns in diesem Zusammenhang klar kommunizierte Regeln, an die sich die Schülerinnen und Schüler zu halten haben. Wenn die Lehrkraft die Verwendung des iPads in einer bestimmten Lernsituation nicht für erforderlich hält, verbleibt das Gerät in der Büchertasche.

Müssen die Kinder auch zuhause digitale Schulbücher nutzen?

Nein. Zuhause können Lehrbücher in Printform genutzt werden, die die Schule zur Verfügung stellt.

Verlernen die Kinder durch die iPad-Nutzung die Handschrift?

Nein. In der Unterstufe soll kein digitaler Stift zum Einsatz kommen. Das Schreiben erfolgt analog per Hand.

Warum hat sich das CEG für iPads entschieden?

Für die Verwendung in der Unterstufe ist die Einheitlichkeit der Geräte unabdingbar, um den reibungslosen Einsatz im Unterricht zu gewährleisten. Durch ein mobiles Gerätemanagement-System können die iPads einheitlich über die Schule administriert und mit für den Unterricht relevanten Apps ausgestattet werden. Für unser musisches Schulprofil bietet Apple hier im Vergleich deutlich bessere Anwendungsmöglichkeiten durch spezifische Apps. Zudem haben sich iPads als besonders robust und langlebig erwiesen.

Wie unterstützt die Schule die Eltern bei der Medienerziehung?

In der 5. Klasse wird jeder Klassenleitung eine Lehrkraft aus dem medienpädagogischen Team zur Seite gestellt, die mit den Schülerinnen und Schüler Module zur Mediennutzung durchführen wird. Dabei geht es in erster Linie um die Aufklärungs- und Präventionsarbeit hinsichtlich des Verhaltens im Internet, speziell in sozialen Netzwerken (Digitale Ethik), und der Reflexion der eigenen Mediennutzung. Diese Lehrkraft soll zusätzlich zur Klassenleitung als Ansprechpartnerin bzw. Ansprechpartner v.a. in medienpädagogischen Angelegenheiten fungieren. Darüber hinaus wird es für Eltern weiterführende Informationen zur Medienerziehung über die unterschiedlichen Kanäle (Homepage, Klassenelternabend, Elternabend zur Medienerziehung) geben.

Des Weiteren wird ab dem Schuljahr 22/23 das Projekt Netzgänger 3.0 am CEG etabliert, bei dem ältere Schülerinnen und Schüler zu Medienscouts ausgebildet werden, die dann künftig jahrgangsübergreifend weitere Anlaufstellen bei Fragen zu kleinen und auch größeren Problemen in der digitalen Welt sein werden. Alle interessierten Schülerinnen und Schüler des CEG können im Laufe ihrer Schulzeit auch selbst zum Medienscout werden, um ihr Wissen an die nächste Generation weiterzugeben. Auch hier erfolgt die Betreuung durch unsere Medienpädagoginnen und Medienpädagogen, die als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner stets zur Verfügung stehen und den gemeinsamen Lernprozess subsidiär unterstützen.