09131 / 53 30 3-0 sekretariat@ceg-erlangen.de

Übertritt aufs Gymnasium (5. Jgst.)

Zum Übertritt berechtigen nur Übertrittszeugnisse, die im Mai des aktuellen Schuljahres ausgestellt wurden. Grundsätzlich können nur Schülerinnen und Schüler aufgenommen werden, die am 30. September des laufenden Jahres das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Über Ausnahmen in besonderen Fällen entscheidet der Schulleiter. Nachfolgend werden die wichtigsten Übertrittsregelungen skizziert.

Übertritt aus Jgst. 4 einer öffentlichen oder staatlich anerkannten Volksschule

Schüler/innen mit einer Durchschnittsnote aus den Fächern Deutsch / Mathematik / Heimat- und Sachunterricht von mindestens 2,33 im Übertrittszeugnis können direkt für das Gymnasium angemeldet werden. Andernfalls ist für den Übertritt die erfolgreiche Teilnahme am Probeunterricht des Gymnasiums erforderlich. Ausnahmen sind unter bestimmten Voraussetzungen für Schüler/innen mit nichtdeutscher Muttersprache und Aussiedlerschüler/innen möglich.

Übertritt aus Jgst. 5 einer öffentlichen oder staatlich anerkannten Mittelschule / Realschule

Grundsätzlich liegt die Eignung für den Bildungsweg des Gymnasiums vor, wenn im Jahreszeugnis der Notendurchschnitt aus Deutsch und Mathematik mindestens 2,0 (Mittelschule) bzw. 2.5 (Realschule) erreicht wird. Schüler/innen, die in den Fächern Deutsch und Mathematik im Zwischenzeugnis mindestens die zuvor genannten Durchschnittsnoten erzielt haben, können während der Einschreibewoche vorangemeldet werden. Die endgültige Anmeldung erfolgt dann in den ersten drei Ferientagen mit dem Original des Jahreszeugnisses. Selbstverständlich können in den ersten drei Ferientagen auch Schüler/innen angemeldet werden, die zwar im Zwischenzeugnis noch nicht den erforderlichen Notendurchschnitt erreicht haben, jedoch im Jahreszeugnis die Eignung für die Jahrgangsstufe 5 des Gymnasiums nachweisen.

Übertritt ohne Eignungsfeststellung einer öffentlichen oder staatlich anerkannten Grund-, Mittel- oder Realschule

Für den Übertritt ans Gymnasium ist die erfolgreiche Teilnahme am Probeunterricht des Gymnasiums erforderlich. Dies gilt u.a. für Übertritte aus den privaten Montessori-Schulen, der Freien Waldorfschule und der Franconian International School.

Probeunterricht

Der Probeunterricht (in den Fächern Deutsch und Mathematik) findet im Jahr 2018 vom 15. – 17. Mai zentral für alle Erlanger Gymnasien im Marie-Therese-Gymnasium statt. Die Teilnahme am Probeunterricht ist erfolgreich, wenn in dem einen Fach mindestens die Note 3 und in dem anderen Fach mindestens die Note 4 erreicht wurde. Außerdem werden auch die Schüler/innen aufgenommen, die in beiden Fächern die Note 4 erreicht haben und deren Erziehungsberechtigte dies beantragen.

 

Unfallversicherung, Unfallmeldung

Über alle Veränderungen gegenüber dem regulären Stundenplan wird im Aushangkasten, der sich im Erdgeschoss im Eingangsbereich West befindet, informiert. Nur was dort steht, gilt. Die Schüler müssen vor dem Nachhausegehen dort nachschauen, ob am nächsten Tag für ihre Klasse eine Veränderung eintritt, insbesondere ob der Unterricht früher schließt. Sie haben die Pflicht, es auch ihren Eltern zu sagen. Dies gilt auch, wenn etwa eine Sprechstunde nicht gehalten werden kann.

Alle Schülerinnen und Schüler sind während des Schulbesuchs oder während schulischer Veranstaltungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen durch die Schülerunfallversicherung geschützt. Auch auf dem Schulweg genießen sie Versicherungsschutz, wobei die Versicherung aber nur den kürzesten bzw. üblichen Weg anerkennt. Die Erziehungsberechtigten oder die volljährigen Schülerinnen und Schüler melden bitte jeden Schulunfall unverzüglich im Sekretariat II. Dort sind die Formblätter für die Unfallanzeigen erhältlich und 3-fach auszufüllen. Sie können auch online ausgefüllt (PDF) und anschließend ausgedruckt werden.  Um eine Kostenbelastung zu vermeiden, weisen Sie den behandelnden Arzt oder Zahnarzt von vornherein unmissverständlich darauf hin, dass es sich um einen Schulunfall handelt. Nehmen Sie keine Privatrechnung an: Die Unfallversicherung rechnet unmittelbar mit dem Arzt ab; dies gilt auch für Schulfahrten und Schulskikurse.

Für die Schüler, die bei Nachmittagsunterricht mittags zum Essen heimgehen und anschließend für den weiteren Unterricht erneut die Schule aufsuchen, besteht an solchen Unterrichtstagen für den Schul- und den Nachhauseweg zweimal Unfallversicherungsschutz. Ein solcher besteht auch für Schüler, die während der Mittagspause das Schulgelände verlassen, um sich beispielsweise in einem nahe gelegenen Geschäft mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Entfernt sich darüber hinaus ein Schüler zu privaten Zwecken (wozu auch das Rauchen zählt) bewusst aus dem schulischen Verantwortungsbereich, so unterbricht er damit seinen gesetzlichen Unfallversicherungsschutz.

Unterrichtsausfall, witterungsbedingt

Ungünstige Witterungsbedingungen, insbesondere winterliche Straßenverhältnisse, können es im Einzelfall kurzfristig notwendig machen, den Schulunterricht in einzelnen oder mehreren Regionen ausfallen zu lassen.

Für die Entscheidung über den Unterrichtsausfall in den öffentlichen Schulen sind bei regional begrenzten ungünstigen Witterungsverhältnissen auf Landkreisebene sog. lokale Koordinierungsgruppen Schulausfall zuständig, die sich grundsätzlich aus dem fachlichen Leiter oder der fachlichen Leiterin des Staatlichen Schulamts als Vertreter für den Volks- und Förderschulbereich sowie aus je einem Schulleiter oder einer Schulleiterin als Vertreter für die übrigen Schularten zusammensetzt. Bei ungünstigen Witterungsverhältnissen in mehreren Landkreisen eines Regierungsbezirks trifft die Entscheidung eine sog. regionale Koordinierungsgruppe Schulausfall an den Regierungen der einzelnen Regierungsbezirke.

Die Entscheidung der Koordinierungsgruppen ist verbindlich und gilt einheitlich für alle öffentlichen Schulen des Landkreises oder der kreisfreien Stadt (bei regional begrenzten ungünstigen Witterungsverhältnissen) bzw. für alle öffentlichen Schulen des Regierungsbezirks oder der von der Regierung bestimmten Landkreise (bei ungünstigen Witterungsverhältnissen in mehreren Landkreisen eines Regierungsbezirks). Damit ist sichergestellt, dass nicht an Schulen verschiedener Schularten desselben Einzugsbereichs unterschiedliche Entscheidungen getroffen werden.
Um die Entscheidung über einen Unterrichtsausfall möglichst rasch an die Öffentlichkeit weiter geben zu können, werden die Radiosender über eine zentrale Datenbank des Staatsministerium für Unterricht und Kultus über die Entscheidung informiert. Der Bayerische Rundfunk und der bayernweite Rundfunksender Antenne Bayern stellen die Informationen jeweils auf ihrer Homepage zur Verfügung. Zudem können bei Antenne Bayern unter der Telefonnummer 089/99 277 283 (Hörerservice), 0800 994 1000 (Studionummer) und 089/99 277-0 (Zentrale) und beim Bayerischen Rundfunk (B3 Hörerservice) unter der Telefonnummer 01805/333 031 Auskünfte eingeholt werden. Aktuelle Informationen finden sich auch im Videotext des Bayerischen Rundfunks ab Seite 130.

Die Schulen und die Schulaufsichtsbehörden sind über diese Regelungen informiert. Den Schülern und Eltern wird empfohlen, von den Informationsmöglichkeiten des Bayerischen Rundfunks, von Antenne Bayern und der Lokalsender Gebrauch zu machen.
Für Schüler, die die Mitteilung über den Unterrichtsausfall nicht mehr rechtzeitig erreicht hat und die deshalb im Schulgebäude eintreffen, ist eine angemessene Beschäftigung in der Schule zu gewährleisten; die Lehrkräfte haben deshalb – wie an anderen Tagen – ihren Dienst anzutreten.

Unterrichtsschluss, vorzeitiger

Wenn eine frühere Unterrichtsbeendigung am Tag zuvor noch nicht bekannt war (z. B. bei Erkrankung eines Lehrers), halten wir die Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Klasse bis zum stundenplanmäßigen Ende des Vormittagsunterrichts im Haus.
Ab der 8. Klasse gilt eine weniger strenge Regelung: Unterrichtsverkürzung im Vormittagsunterricht ist auch unangekündigt möglich.
An sehr heißen Tagen in den Sommermonaten kann der Unterricht um 13:00 Uhr, um 12:15 Uhr oder (in äußerst seltenen Fällen) um 11:30 Uhr enden.
Des Weiteren kann bei schlechter Witterung ein Wandertag zeitlich verkürzt werden.

Bitte treffen Sie mit Ihrem Kind für solche Fälle und andere Ausnahmesituationen Vereinbarungen; sollte es Schwierigkeiten bei den Verkehrsmitteln oder beim Zutritt zur Wohnung geben, müsste das Kind entsprechend länger in der Schule bleiben.

Allgemein gilt: Wenn ein Schüler bei früherem Unterrichtsschluss nicht in die Wohnung kann, weil die Eltern nicht daheim sind, darf er in der Schule bleiben (Speiseräume im Erweiterungsbau, Internetecke oder am Nachmittag Zi. 105 im Hauptbau). Es empfiehlt sich aber, für solche Fälle mit dem Kind eine entsprechende feste Abmachung zu treffen, z. B. dass es dann zu einem bestimmten Mitschüler, zu einem Verwandten o. ä. geht. Eltern, die es in keinem Fall wünschen, dass Kinder früher als am Vortag bekannt nach Hause gehen dürfen, müssen dies dem Direktorat schriftlich mitteilen.

Wir sind verpflichtet, Unterrichtsausfälle möglichst zu vermeiden. Insofern kann eine am Tag zuvor bekannt gegebene Unterrichtsverkürzung auch wieder aufgehoben werden, wenn die Voraussetzungen entfallen sind. Für die Schülerinnen und Schüler besteht die Verpflichtung, die Eltern darüber zu informieren, was über das Münztelefon im Erdgeschoss des Hauptbaus geschehen kann.

Unterrichtstag, Pausen

Vormittagsunterricht Nachmittagsunterricht 
1. Stunde8.00 –  8.45Pause13.00 – 13.15
2. Stunde8.45 –  9.307. Stunde13.15 – 14.00
1. Pause9.30 –  9.458. Stunde14.00 – 14.45
3. Stunde9.45 – 10.309. Stunde14.45 – 15.30
4. Stunde10.30 – 11.15Pause15.30 – 15.45
2. Pause11.15 – 11.3010. Stunde15.45 – 16.30
5. Stunde11.30 – 12.1511. Stunde16.30 – 17.15
6. Stunde12.15 – 13.0012. Stunde17.15 – 18.00

 

Schülerinnen und Schüler ohne Nachmittagsunterricht haben weiterhin nach der 6. Stunde, in einigen Fällen nach der 7. Stunde Unterrichtsschluss. Für alle Schüler mit verpflichtendem Nachmittagsunterricht wird entweder die Zeit von 12:15 Uhr bis 13:00 Uhr (6. Stunde) oder die von 13:00 Uhr bis 14:00 Uhr (Mittagspause) von Unterricht freigehalten. Wenn ein Schüler nach 6 Vormittagsstunden in der 7. Stunde Wahlunterricht besucht, braucht keine verpflichtende Mittagspause eingeplant zu sein; anderes gilt natürlich, wenn er auch in der 8. und weiteren Stunden Unterricht hat.

Verbindungslehrkräfte

Nach Art. 62 (7) des Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetzes (BayEUG) werden können die Klassensprecherinnen und Klassensprecher und ihre jeweiligen Stellvertreter für jeweils ein Schuljahr eine Verbindungslehrkraft wählen. Das Schulforum kann beschließen, dass die Wahl durch alle Schülerinnen und Schüler erfolgt.

Die Verbindungslehrkräfte pflegen die Verbindung zwischen Schulleiterin bzw. Schulleiter und Lehrkräften einerseits und den Schülerinnen und Schülern andererseits Außerdem beraten sie die Einrichtungen der Schülermitverantwortung (SMV) und vermitteln bei Beschwerden.

Derzeit ist Herr Herrmannsdörfer Verbindungslehrer für die Unter- und Mittelstufe, Herr Fisher für die Oberstufe.

Verkehrserziehung, Unfallvermeidung

Fordern Sie bitte Ihre Kinder zu verkehrsgerechtem Verhalten auf dem Schulweg auf. Viele Schülerinnen und Schüler müssen täglich zu den Hauptverkehrszeiten die Henke- oder die Fahrstraße überqueren. Ermahnen Sie Ihr Kind, die Fußgängerüberwege an den Ampelanlagen zu benützen, und zwar mit größter Vorsicht!

Kinder und Jugendliche, die mit dem Bus oder der Bahn fahren, sind beim Ein- und Aussteigen wie auch im Bus oder Bahn selbst zu ordentlichem Verhalten verpflichtet.

Wir bitten alle Eltern, bei ihren Fahrrad fahrenden Kindern auf das Tragen von Helmen hinzuwirken, damit die Verletzungsgefahren verringert werden. Besonderes Augenmerk hat natürlich auch der Verkehrssicherheit der Fahrräder zu gelten, hier insbesondere den Bremsen und der Beleuchtung. Das Fahrradfahren im Schulhof ist aus Sicherheitsgründen verboten. Die Fahrräder müssen auf dem Schulhof geschoben und abgestellt werden. Der Abstellplatz für Mopeds und Motorräder befindet sich an der Ecke Henke-/Raumerstraße (hinter den Telefonzellen).

Um Gesundheits- und Sicherheitsfragen geht es auch beim Jugendarbeitsschutz: Von Nebentätigkeiten während der Schulzeit möchten wir ausdrücklich abraten. Auch der Ferienarbeit stehen wir skeptisch gegenüber, denn wer in der Schule etwas leisten muss, soll die Ferien zur Erholung nützen. Nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz ist die Beschäftigung von Schülerinnen und Schülern, die weniger als 15 Jahre alt sind oder noch der Vollzeitschulpflicht unterliegen, grundsätzlich nicht möglich.

Verlassen des Schulgeländes

Wer darf wann das Schulgelände verlassen?

Jahrgangsstufein Freistunden am Vormittag, die nicht vertreten werdenin den Vormittagspausen in der Mittagspause
5neinneinja (mit schriftlicher Einwilligung eines/r Erziehungsberechtigten)
6 - 10neinneinja
11 - 12jajaja

Vertretungsplan

Über alle Veränderungen gegenüber dem regulären Stundenplan wird am Digitalen Schwarzen Brett, das sich im Erdgeschoss im Eingangsbereich West sowie im Erdgeschoss des Neubaus befindet, informiert. Nur was dort steht, gilt. Die Schüler müssen vor dem Nachhausegehen dort nachschauen, ob am nächsten Tag für ihre Klasse eine Veränderung eintritt, insbesondere ob der Unterricht früher schließt. Sie haben die Pflicht, es auch ihren Eltern zu sagen. Dies gilt auch, wenn etwa eine Sprechstunde nicht gehalten werden kann.

Wahlkurse

Je nach dem zur Verfügung stehenden Stundenbudget, dem Angebot der Lehrkräfte und den Interessen der Schüler/innen können in jedem Schuljahr durchschnittlich 25 Wahlkurse gehalten werden. Das Angebot reicht von Chor, Orchester, Bigband und Schulspiel über Sportkurse wie Klettern oder Squash sowie Sprachkurse in Italienisch, Spanisch, Französisch und Russisch bis hin zu Multimedia-, Photographie- und MINT-Kursen. Die Teilnahme an Wahlkursen wird auch auf die Belegungspflichtzahl von fünf individuellen „flexiblen“ Intensivierungsstunden von der 6. bis zur 10. Klasse angerechnet.

Jedes Jahr im Juni wird in einem ESIS-Schreiben über das Wahlkurs-Angebot für das kommende Schuljahr informiert. Die Schülerinnen und Schüler können ihre Wünsche mit einem Formular melden. Die endgültige Festlegung des Wahlfach- und Intensivierungsprogramms wird nach Auswertung der Schülerwünsche entsprechend dem Bedarf und der zur Verfügung stehenden Lehrerstunden sowie dem Gesamtstundenbudget angepasst.

Wer sich für eine freiwillige Intensivierung und/oder ein Wahlfach entschieden hat, verpflichtet sich (spätestens nach der endgültigen Festlegung des Wahlfachprogramms zu Beginn des neuen Schuljahres) zur regelmäßigen Teilnahme, zumindest bis zum Schulhalbjahr. Abmeldungen sind nur im Ausnahmefall durch schriftlichen Antrag über die Schulleitung möglich. Im Schuljahr 2017/18 sind folgende Wahlkurse am CEG eingerichtet:

mehr lesen…

Zeugnisse – Vorrücken

Die Bestimmungen im Einzelnen sind der „Schulordnung für die Gymnasien in Bayern“ (GSO) zu entnehmen, die ab Schuljahr 2007/08 eine neue Form hat; wichtige Bestimmungen (z. B. Wiederholungsverbote) sind dem BayEUG (Unterrichts- und Erziehungsgesetz) zu entnehmen. Der Text steht jeweils im Netz unter: www.verwaltung.bayern.de

Über die Bildung der Jahresfortgangsnote in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 gibt § 60 GSO die folgenden Regelungen vor:

(1) In Fächern mit Schulaufgaben wird die Jahresfortgangsnote aus einer Gesamtnote für die großen Leistungsnachweise und aus einer Gesamtnote für die kleinen Leistungsnachweise gebildet. Bei der Bildung der Gesamtnote für die kleinen Leistungsnachweise sind die schriftlichen, mündlichen und ggf. praktischen Leistungen angemessen zu gewichten. In Fächern mit zwei Schulaufgaben stehen die Gesamtnoten grundsätzlich im Verhältnis 1 : 1. In Fächern mit mehr als zwei Schulaufgaben stehen die Gesamtnoten grundsätzlich im Verhältnis 2 : 1.

(2) In Fächern ohne Schulaufgaben ergibt sich die Jahresfortgangsnote aus den kleinen Leistungsnachweisen. …

(4) Hat eine Schülerin oder ein Schüler außerhalb des stundenplanmäßigen Unterrichts in Schul- oder Hochschulveranstaltungen besondere Leistungen erzielt und ist eine eindeutige fachliche Zuordnung möglich, so können diese auf Antrag in der Jahresfortgangsnote im entsprechenden Fach angemessen berücksichtigt werden.

§ 62 GSO gibt Auskunft, ob das Ziel der Jahrgangsstufe erreicht ist oder nicht.

Das Grundprinzip lautet:

Vom Vorrücken sind Schülerinnen und Schüler ausgeschlossen, deren Jahreszeugnis in einem Vorrückungsfach die Note 6 oder in zwei Vorrückungsfächern die Note 5 aufweist.

Es gibt jedoch eine ganze Reihe von “Unterstützungsmöglichkeiten, auf welche die folgende Übersicht eingeht (sortiert nach Notengrenzen).

JgstJedes NotenbildVorrücken auf Probe1
5„wenn nach dem Gesamtbild aller erzielten Leistungen erwartet werden kann, dass (der Schüler im Falle des Vorrückens auf Probe) im nächsten Schuljahr das Ziel der Jahrgangsstufe erreicht“. Probezeit in der Regel bis 15. Dezember; bei deren Nichtbestehen Geltung als Wiederholung
6
7
8
9
10siehe unten: dritte Tabelle
11siehe unten: dritte Tabelle
Jgstzweimal 5 oder einmal 6Besondere Prüfung zur Mittleren Reife2
5---
6---
7---
8---
9---
10Prüfung mit zentralen Aufgaben in Deutsch, Englisch3, Mathematik4; bestanden bis 4/4/4 oder 5/3/4
Jgstzweimal 5 (davon nur einmal 5 in Kernfächern)5 oder (nicht in Kernfächern) einmal 6Vorrücken auf Probe6
5keine bestimmte Notenkonstellation vorausgesetzt: siehe oben erste Tabelle
6
7
8
9
10„wenn nach dem Gesamtbild aller erzielten Leistungen erwartet werden kann, dass (der Schüler im Falle des Vorrückens auf Probe) im nächsten Schuljahr das Ziel der Jahrgangsstufe erreicht“ (in 11: dass er das Abitur erreicht). Probezeit in der Regel bis 15. Dezember; bei deren Nichtbestehen Geltung als Wiederholung
Jgsthöchstens in drei Fächern eine schlechtere Note als 4; davon in den Kernfächern höchstens zweimal Note 5 oder einmal Note 6Nachprüfung7
5keine Nachprüfung
6Nachprüfung in den Fächern, die schlechter als 4 waren; dann Anwendung der Vorrückungsbestimmungen und neues Zeugnis
7
8
9
10keine Nachprüfung, Möglichkeit des Notenausgleichs nach § 63a GSO
1 nicht, wenn diese Jahrgangsstufe schon einmal nicht bestanden wurde. Neben dem Vorrücken auf Probe aus Leistungsgründen gibt es weiterhin dasjenige aus Krankheitsgründen

3 Die zweite Fremdsprache wäre wählbar; sie würde dann aber auf dem Niveau einer ersten Fremdsprache geprüft.

4 Antragstermin nicht versäumen: spätestens 1 Woche nach dem Zeugnis; Wiederholung der nicht bestandenen Prüfung nur nach Wiederholung der Klasse möglich, wenn Zulassungsbestimmungen wieder erfüllt. Die erworbene „Mittlere Reife“ berechtigt nicht zum Besuch der Oberstufe des Gymnasiums. Die 10. Klassen und ihre Eltern werden im Laufe des Schuljahres gesondert informiert.

5 Kernfächer sind bei uns Deutsch, Englisch, Latein, Mathematik, Physik und Musik. Alle anderen Fächer sind Vorrückungsfächer, außer Sport. Die Intensivierungsstunden werden nicht in die Notenbildung einbezogen.

6 nicht wenn schon einmal diese Jahrgangsstufe nicht bestanden. Neben dem Vorrücken auf Probe aus Leistungsgründen gibt es weiterhin dasjenige aus Krankheitsgründen.

7 nicht bei Durchlauf durch die jetzige Jahrgangsstufe zum zweiten Mal; nicht bei Note 6 in Deutsch; Antragstermin nicht versäumen: eine Woche nach Zeugnistermin

8 Ausnahme: der Fall der Befreiung von der Abweisung

9 Die Regeln des Art. 53 Abs. 3 BayEUG für die Abweisung vom Gymnasium besagen: keine Wiederholung der schon wiederholten Klasse, keine Wiederholung aufeinander folgender Klassen, keine Wiederholung von Jahrgangsstufe 7 nach bereits wiederholter 5. Klasse.

10 Die Höchstausbildungsdauer ist dann überschritten, wenn ein Schüler bereits 2 Schuljahre „zu viel“ am Gymnasium gemacht hat; dabei werden Pflichtwiederholungen und nicht freiwillige Wiederholungen/ Rücktritte gleich gewertet. Das Alter des Schülers oder der Zeitpunkt des Übertritts ins Gymnasium wird berücksichtigt.