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Beurlaubungen und Befreiungen

Beurlaubungen

Schülerinnen und Schüler können in dringenden Ausnahmefällen (z.B. nicht aufschiebbarer Arzttermin, Führerscheinprüfung) auf schriftlichen Antrag der Erziehungsberechtigten bzw. der volljährigen Schüler/innen beurlaubt werden. In allen vorhersehbaren Fällen bitten wir, die Anträge mindestens 7 Tage vorher einzureichen, und zwar über das Modul Beurlaubung im Schulmanager. Später vorgelegte Anträge auf Unterrichtsbefreiung bei vorhersehbarem Fernbleiben können nicht genehmigt werden. Ob der Antrag genehmigt ist, erfahren Sie (wenige Tage nach dem Antrag) über den Schulmanager.

Bitte bemühen Sie sich, insbesondere Termine bei Ärzten oder Behörden außerhalb der Unterrichtszeit zu vereinbaren. Eine Beurlaubung kann nur dann ausgesprochen werden, wenn die geplante Abwesenheit vom Unterricht pädagogisch und unterrichtlich vertretbar ist und das Ziel der Beurlaubung nicht ebenso gut in der unterrichtsfreien Zeit erreicht werden kann. Dies gilt auch für einen vorhersehbaren Arzttermin. Ein bereits gebuchter Urlaubsaufenthalt, ein Sprachkurs im Ausland, sonstige Kurse, die noch in die letzten Schultage vor den Ferien hineinreichen, sind keine triftigen Gründe für eine Beurlaubung. Zudem gilt, dass angesagte Leistungsnachweise in aller Regel eine Befreiung verhindern.

Freizeiten für Konfirmanden und Firmlinge und ähnliche religiöse Freizeiten werden von den Pfarrämtern der Schule schriftlich gemeldet bzw. bestätigt. In allen Fällen muss aber der Schule auch eine Einverständniserklärung der Eltern vorgelegt werden.

 

Befreiungen von der Teilnahme am Sportunterricht

Schülerinnen und Schüler, die aus gesundheitlichen Gründen an einzelnen Sportstunden nicht teilnehmen können, legen ihrer Sportlehrkraft eine schriftliche Mitteilung der Eltern vor. Sie sind damit von der aktiven Teilnahme an der betreffenden Sportstunde befreit; doch besteht für sie grundsätzlich Anwesenheitspflicht. Eine Befreiung vom Sportunterricht für mehr als zwei Schulwochen kann, sofern eine körperliche Beeinträchtigung nicht offensichtlich ist, nur aufgrund eines ärztlichen, vom Schularzt bestätigten Attests erfolgen. Aus dem schulärztlichen Zeugnis muss hervorgehen, für welchen Zeitraum und gegebenenfalls für welche Betätigung des Schülers eine Beeinträchtigung besteht. Die Befreiung gilt nur jeweils für ein Schuljahr.

Legal und ganz schön bunt – Graffiti der 9e am Trafohäuschen

Legal und ganz schön bunt – Graffiti der 9e am Trafohäuschen

Die Klasse 9e hat an einem Trafohäuschen in der Münchener Straße in Erlangen im Rahmen einer Aktion des „Mutwerk-Courage“ ein großflächiges Graffitikunstwerk kreiert. Die Polizei drückte noch einmal ein Auge zu. 😉

Zusammen mit Julian Vogel, einem Graffiti Künstler aus Nürnberg, wurde das Trafohäuschen der Erlanger Stadtwerke von der Klasse 9e bunt gestaltet. Die Aktion soll sich gegen Vandalismus und Verunstaltungen an öffentlichen Gebäuden wenden und zugleich durch legale Graffitikunst das Stadtbild verschönern.

Zentrum des Graffitis ist der orangefarbene Kugelfisch als Logo des Netzwerks „Mutwerk-Courage“, bei dem auch das CEG Mitglied ist.

M. Herrmannsdörfer

Schülerinnen von der Burntwood School (London) zu Besuch am CEG

Schülerinnen von der Burntwood School (London) zu Besuch am CEG

Schüleraustausch London in Bamberg

Groß war die Wiedersehensfreude, als am Donnerstag, 9.11.17, acht Schülerinnen der Burntwood School in London, die im vergangenen Juli Schülerinnen unserer jetzigen Q11 bei sich aufgenommen hatten, begleitet von zwei Lehrkräften zu ihrem leider nur kurzen Gegenbesuch in Erlangen ankamen. Gleich am nächsten Tag nahmen unsere Gäste am Unterricht verschiedener Klasen teil und waren von der heimeligen, entspannten Atmosphäre des CEG sehr angetan. Nach Schulschluss wurde Erlangen erkundet, und abends ließ sich die Gruppe beim Konzert der Mädchenchöre von deren musikalischem Können beeindrucken. Ein Ausflug nach Bamberg stand am Samstag auf dem Programm, und am Sonntag durfte Nürnberg nicht fehlen. Großes Interesse zeigte sich bei der Führung durchs Dokuzentrum und über das Reichsparteitagsgelände, doch letzteres stellte selbst für regenerprobte Engländer eine Herausforderung dar, sodass der geplante Stadtspaziergang abgekürzt werden musste. Sonntagabend verließen uns nach drei Tagen intensiver Begegnung unsere Gäste auch schon wieder, doch hoffen wir zuversichtlich, dass sich dieser rundum gelungene Schüleraustausch im Jahr 2018 fortsetzen wird.
C. Iuga / E. Meißner

London Austausch 2017

London Austausch 2017

Burntwood School – CEG

Goodbye Erlangen and good morning London!

London hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. Das London Eye in der Nähe von Big Ben und der Tate Modern Gallery, das Zuhause der Queen, Buckingham Palace, und das Shoppingparadies Oxford Street. Das sind nur einige der Highlights, die wir in dieser Stadt sehen durften. Aber der Austausch hatte noch viel mehr zu bieten…

Nach einer sehr kurzen Nacht und einem knapp erreichten Flug kamen 12 ausgewählte Schülerinnen am 03.07.2017 müde und hungrig am Flughafen Stansted in London an. Dort erwarteten uns schon zwei Kleinbusse, welche uns zu unserer neuen Schule, der Burntwood School, brachten, wo wir unsere Austauschpartner zum ersten Mal treffen sollten. Wir waren sehr gespannt und aufgeregt, da wir bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal die Namen unserer Gastgeber kannten. Schon der erste Blick auf die Schule beeindruckte uns, da sie das komplette Gegenteil des CEG ist und mit seiner modernen und gigantischen Fassade eigentlich gar nicht wie eine Schule aussieht. Als unsere Austauschpartner uns sehr freundlich und offen empfingen, erwiesen sich unsere anfänglichen Sorgen sofort als unbegründet, denn alle kamen auf uns zu und verwickelten uns in Gespräche.

Gleich am nächsten Tag begannen wir mit Sightseeing: auf South Bank, Globe Theatre, Tate Modern, London Eye, Big Ben und Buckingham Palace folgten das Science Museum und das Natural History Museum, sowie St. Paul’s Cathedral und natürlich sehr viele rote Doppeldeckerbusse.

An einem Tag hatten wir auch die Möglichkeit, mitzuerleben, wie ein normaler Schultag an einer britischen Schule abläuft. Der erste Unterschied, der uns auffiel: Alle Schüler ab der sogenannten „Sixth Form“ (Oberstufe) haben nur drei Fächer und der Unterricht läuft ziemlich entspannt ab. Auch überraschte uns, dass die älteren Schüler keine Schuluniformen mehr tragen müssen.

Unsere Austauschpartner unternahmen auch außerhalb der organisierten Ausflüge sehr viel mit uns, zeigten uns ihre Lieblingsorte in London, nahmen uns mit zu verschiedenen Veranstaltungen und brachten uns Slang bei – unser Lieblingswort: PENG (Bezeichnung für eine attraktive Person). So gingen viele von uns mit ihnen zum Beispiel zu einem „Open Air Cinema“ im Hyde Park und zur „Pride Parade“, bei der sich dieses Jahr über 1,5 Millionen Menschen aus der ganzen Welt versammelten.

Ein weiteres Highlight war unser „Shopping Day“ in der Oxford Street am Wochenende: Primark, Topshop, Bershka und… Victoria`s Secret (bei dieser Gelegenheit würden wir uns gerne bei unseren Eltern für das ganze dort ausgegebene Geld entschuldigen #ups).

Kommen wir zu einem weiteren sehr wichtigen Thema, dem Essen. Es bestand hauptsächlich bei den meisten aus Fastfood – Tatsache! Falls ihr nächstes Jahr vorhabt, am Austausch teilzunehmen (was wir euch seeehr empfehlen würden!!), solltet ihr euch auf sehr gesunde Ernährung (nicht) einstellen. Aber auch sowas muss man sich mal gönnen. Natürlich durfte aber auch das typisch britische Essen nicht fehlen. Unser Favorit war dabei eindeutig Fish&Chips!

Insgesamt war es für alle eine wunderschöne Zeit, in der wir sehr viel erlebt und viele neue Erfahrungen gesammelt haben. Auch haben wir gemerkt, dass sich unser Englisch ohne viel Aufwand durch das ständige Sprechen verbessert hat. Leider war eine Woche viel zu kurz, um alles in London zu entdecken.

Was uns allen besonders positiv in Erinnerung bleiben wird, sind die vielen verschiedenen Kulturen, die in der Millionenmetropole London friedlich zusammenleben.

Nejira Kapetanovic und Pia Hofmann

Juniorwahl 2017

Juniorwahl 2017

Wahlzetteleinwurf am CEGErlangen (ceg) – 100% Wahlbeteiligung. So oder zumindest so ähnlich würde wohl die Wahlbeteiligung ausfallen, wenn nur die Schüler des CEG an der Wahl zum Bundestag in diesem Jahr teilgenommen hätten. Im Rahmen des Sozialkundeunterrichts war es uns dieses Jahr möglich, die „Juniorwahl 2017“ für unsere Schule gewinnen zu können, die offiziell vom deutschen Bundestag unterstützt wird.

Hierbei wählten alle Schülerinnen und Schüler genauso, wie sie es als Bürger der Stadt Erlangen hätten tun können. Ein Wahlhelfer-Team überprüfte das Sigel der Wahlurne und andere Formalia, es wurden die Wahlzettel des Erlanger Wahlkreises ausgegeben und an mancher Stelle schaute schon einmal ein Jugendlicher heimlich, ob sein Ausweis denn noch gültig war.

Die Ergebnisse fielen allerdings wesentlich anders aus als die Ergebnisse der „echten“ Bundestagswahl. In manchen Klassen drehte sich sogar das um, was wir normalerweise unter Volksparteien und kleinen Parteien verstehen.

Schülerin wirft ihren Wahlzettel in die WahlurneGewinnbringend dürften vor allem die Diskussionen in den nächsten Stunden sein: Wieso haben die Bundesbürger anders gewählt als die Schülerinnen und Schüler? Was lernt man daraus über sich selbst und die echten Wähler? Welche Argumente konnten überzeugen und wo muss man innerhalb unserer Gesellschaft wohl in Zukunft noch diskutieren?
Die Sozialkundelehrer freuen sich auf jeden Fall, dass das Interesse an unserer Demokratie und den Parteien enorm groß war.

Wolfgang Dorn für die Fachschaft Sozialkunde

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