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SoFi am CEG

SoFi am CEG

sofi2sofi1 Am vergangenen Freitag streifte das „SoFi“-Fieber auch das CEG. Ausreichend vor den Gefahren eines direkten, ungeschützten Sonnenblicks gewarnt, konnten unsere Schülerinnen und Schüler auf verschiedene Arten einen Eindruck des Naturschauspiels gewinnen. Mit Original-Schutzbrillen konnten sie in Hof und Treppenhaus einen direkten Einblick nehmen, während in etlichen Fach- und Klassenräumen Livestreams übertragen wurden.

Außerdem wurde mit tatkräftiger Unterstützung der Klasse 10c der Gang im zweiten Stock zu einer begehbaren „Camera Obscura“: Durch stecknadelgroße Löcher in den großflächigen Fensterabklebungen erschienen auf Bildschirmen aus Pergamentpapier viele kleine, aber feine Original-Projektionen der vefinsterten Sonnen-„Scheibe“, die von den zahlreichen Besuchern gefahrlos betrachtet und fotografiert werden konnten (s. Abb. links).

Vielen Dank an Herrn Kamp, der diesen Physik-Versuch durch geschickte Manipulation der automatischen Beleuchtungsanlage erst möglich machte!

(Martin Joerchel)

Einladung zum literarischen Abend: Schüler präsentieren eigene Texte

Am Donnerstag, den 5.3.2015, findet um 19.30 Uhr in der Aula ein literarischer Abend statt, zu dem wir herzlich einladen. Dabei tragen Schülerinnen und Schüler der 8.-12. Jahrgangsstufe Texte vor, die sie am Vormittag im Rahmen einer interkulturellen Schreibwerkstatt unter Leitung des renommierten und vielfach preisgekrönten Schriftstellers Dr. Haberkamm verfasst haben.

Außerdem präsentieren Schülergruppen aus der 11. Jahrgangsstufe kurze szenische Lesungen zu drei berühmten Frauen aus der Zeit um 1800: Christiane von Goethe (geb. Vulpius), Charlotte von Schiller und Herzoginnenmutter Anna Amalia. Die Texte wurden während eines Studienaufenthalts in Weimar in Kooperation mit der Stiftung Klassik Weimar erarbeitet.

(S. Frank und K. Will)

Römer in der Provinz – Projekttage 2015 der 6. Jahrgangstufe

Römer in der Provinz – Projekttage 2015 der 6. Jahrgangstufe

Traditionell finden am CEG an den letzten drei Schultagen vor den Zwischenzeugnissen Projekttage statt. Da in der 6. Jahrgangstufe Latein als neues Fach hinzukommt, stehen diese Tage für die 6. Klassen unter dem Thema „Römisches Leben in der Provinz“. Eine besondere Herausforderung des laufenden Schuljahres war die hohe Zahl von Latein-Anfängern: Insgesamt musste das Programm an sechs 6. Klassen angepasst werden, für die jeweils neben verschiedenen Theoriekursen (z. B. römische Musik, römisches Schreiben) und praktischen Workshops (z. B. Herstellen von Wachstäfelchen, Legen von Mosaiken) auch eine halbtägige Exkursion durchgeführt werden sollte. Da in Weißenburg – sonst einem Standardziel – das Limes-Informationszentrum wegen Umbaumaßnahmen geschlossen war, wurden neben dem bereits vertrauten Historischen Museum in Regensburg das Germanische Nationalmuseum und der Römerpark Ruffenhofen mit dem Limeseum neu in das Exkursionsprogramm aufgenommen. Welche Eindrücke die Schüler bei den Fahrten und während der Projekttage gewonnen haben, zeigen beispielhaft die folgenden Zitate:

Herstellung von Wachstäfelchen

Herstellung von Wachstäfelchen

„Als erstes bastelten wir Wachstäfelchen, wie sie auch römische Kinder in der Schule benutzten. Sie sahen aus wie Tablets und fast jeder schrieb deshalb außen eine Tabletaufschrift (wie z. B. „iWax 1.0“) darauf. Anschließend schrieben und rechneten wir erst auf Wachstäfelchen; dann durften wir mit einem calamus (Schilfrohr) ein Stück Papyrus gestalten. In den letzten beiden Stunden spielten wir römische Spiele, z. B. Dame, Par/Impar usw.“
(Mia Wiechmann, Amelie Maex, Emilia Schütz, 6a und Tim Lührmann, Jonas Dennerlein, 6d)

„ … Im Historischen Museum in Regensburg wollten wir etwas über das alte Römerreich erfahren und wie die Römer dort gelebt haben. Unsere Führerin erzählte uns zuerst ein bisschen etwas Allgemeines über die Römer. Danach sollten wir uns in fünf Gruppen aufteilen und bekamen jeweils ein Thema für einen kleinen Vortag zugeteilt, den wir uns anhand der Infotafeln und Erklärungen in den Vitrinen erarbeiteten (Baustellen bei den Römern, Handel, Mode, Handwerk, Römische Soldaten). Nach dem Museumsbesuch liefen wir noch zur Porta Praetoria, dem Nordtor des alten römischen Legionslagers, das noch sehr gut erhalten ist. Der Tag war echt schön, ist aber leider viel zu schnell vorbei gewesen. :(“
(Marlene Horn, Alana Raab, 6a)

Limeseum Ruffenhofen

Limeseum Ruffenhofen

„Nach einer zweistündigen Busfahrt hatten wir den Römerpark Ruffenhofen endlich erreicht. Das Limeseum ist schneckenförmig aufgebaut und hat einen großartigen Panoramaausblick. Es ist, wie der Name schon verrät, ein Museum über den Limes, zeigt aber auch, wie die Frauen früher gelebt und womit die Kinder gespielt haben. Bei der Führung konnte man an Döschen schnuppern, die über Geruchsstoffe zeigten, wie es in der Siedlung in der Antike gerochen haben muss (z. B. Fisch, Hühnermist, …). Später konnten wir im Freien anschauen, wo die Gebäude gestanden hatten, denn die Umrisse waren im Gelände mit Hecken markiert. So kann man sehen, welche Ausdehnung z. B. die Thermen hatten. Im Heckenverlauf wurden auch Holzpfosten aufgestellt, die so hoch waren wie die Mauer früher selbst! Fahrt und Führung haben uns sehr gut gefallen. Es war eine schöne Erfahrung. Schade, dass es so kalt war …“
(Isabella Eikel, Elisa Navarro Preuß, 6f)

Germanisches Nationalmuseum Nürnberg

Germanisches Nationalmuseum Nürnberg

„In Nürnberg besichtigten wir zuerst die Straße der Menschenrechte. Anschließend verbrachten wir den restlichen Vormittag im Museum. Zuerst lernten wir etwas über die Totenkult der Römer: Sie begruben ihre Toten in einer Art Mini-Dach aus Tonziegeln. Außerdem legten sie den Toten eine Münze unter die Zunge, denn sie glaubten, dass der Tote an einem Ufer eines Flusses, der die Welt der Lebenden und die Welt der Toten trennte, stehen würde und einen Fährmann bezahlen musste, um in die Welt der Toten zu kommen. Dann teilten wir uns in fünf Gruppen mit folgenden Themen auf: Militär, Schmuck, Geld, Kochen und Beauty. Jede Gruppe musste an einem Ausstellungskasten Fragen zu ihrem Thema beantworten und dann ihre Ergebnisse den anderen vorstellen. So erfuhren wir viel über den Alltag der Römer, z. B. wie sie kochten, wie sie sich pflegten und kleideten. Auch römisches Geld und römischen Schmuck konnten wir kennenlernen. Danach gingen wir wieder durch den Klostergang in einem riesigen Saal, wo wir einem Mitschüler eine Toga anlegten. Um eine Toga anzulegen, brauchten wir vier Personen; da wundern wir uns nicht mehr, dass die Römer so viel Sklaven hatten! Zum Schluss erzählte uns die Museumspädagogin eine spannende Sage über Herkules. Unser Projekttag in Nürnberg war ein sehr schöner und lehrreicher Tag für uns.“
(Marlene Geissel, Alyssia Krätzer, 6c und Tim Lührmann, Jonas Dennerlein, 6d)

Nachwort – von Marcus Hofmann

Der Betrachter und Leser hat sich nun bestimmt einen guten Eindruck von diesen erlebnisreichen Tagen machen können, so dass sich ihm vielleicht auch ohne Kenntnisse der lateinischen Sprache die Bedeutung des folgenden Textes erschließt:

„Extra Bavaricam
Non est vita,
Et si vita,
Non est ita.“

Mathematik anschaulich und dynamisch erklären

Mathematik anschaulich und dynamisch erklären

Geozebra P-Seminar Geozebra P-Seminar Das P-Seminar „Geozebra“ hat im vergangenen Jahr mit dem Programm Geogebra Lernumgebungen zu mathematischen Inhalten der Klassenstufen 8 bis 11 erstellt. Unter der Adresse http://geozebra.ceg-erlangen.de könnt Ihr Euch ab sofort ausgewählte mathematische Inhalte erklären lassen oder diese interaktiv üben und wiederholen. Viel Spaß weiterhin mit der Mathematik wünscht Euer P-Seminar!
(M. Rümpelein)

Volleyball Regionalausscheidung

Nachdem unsere Volleyballmädchen die Stadtmeisterschaft gewonnen hatten, fuhren sie am 14.1.2015 zur Regionalausscheidung nach Bad Windsheim. Dort trafen sie auf die Mannschaften des Steller-Gymnasiums (Bad Windsheim) und des Höchstädter Gymnasiums. Um 13:30Uhr wurde ihr erstes Spiel gegen Höchstadt angepfiffen. Im Verlauf dieser Begegnung konnten sie durch ihre konstante Abwehr und ihre starken Angriffe das Spiel schließlich mit 2:0 für sich gewinnen. Nach einer kurzen Spielpause, in der die Schülerinnen des Steller-Gymnasiums die Gegnerinnen aus Höchstadt ebenfalls mit 2:0 besiegt hatten, stellte sich unsere Mannschaft im Finale dem Kampf gegen den heimlichen Favoriten aus Bad Windsheim. Aufgrund ihrer Spielfreude und ihres Ehrgeizes hielten sie zeitweise auch die Gegnerinnen aus Bad Windsheim in Schach. Am Ende konnten sie aber dennoch aufgrund der äußerst hohen individuellen Leistungen der Gegnerinnen das Spiel nicht für sich entscheiden und verloren beide Sätze knapp. So erreichte unsere Mannschaft zufrieden den zweiten Platz. Erschöpft, aber glücklich machten sie sich auf den Heimweg.

Herzlichen Glückwunsch an die Zweitplatzierten des Regionalfinales: Lisa Hofmann (10a), Eva Seidl (10a), Eva Ullmann (10a), Lea Drobner (Q11), Alena Kalnischkies (Q11), Katharina Richter (Q11) und Annika Schlager (Q11).

Elisabeth Schneider

Papageno barfuß – Eine Tragödie am Esstisch

Was wäre, wenn Charaktere, die wir bisher nur als schillernde Opernfiguren kennen, plötzlich mit dem grauen Alltag konfrontiert werden? Wenn Carmen auf einmal Papagenos Enkelin ist, und Don Giovanni als französischer Austauschschüler alle Frauen der Familie aufmischt?

Das P-Seminar von Herrn Bobe „Szenische Interpretation von Musiktheater“ der Q12 lädt herzlich zu einem Revue-Abend mit Schauspiel und Musik ein, an dem bekannte Opern mal aus einer ganz anderen Perspektive betrachtet werden. Die Veranstaltung findet am Montag, 26. Januar um 19.00 Uhr in der Aula des CEG statt. Der Eintritt ist kostenlos.

(Julian Bobe)

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