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„Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?“

„Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?“

Das war das Motto des diesjährigen 73. Europäischen Wettbewerbs 2026. Doch hast du das Gefühl, dass das der Wahrheit entspricht? Wird es im Alltag so wertgeschätzt und eingehalten? Diese und weitere interessante Fragen beantworteten am Dienstag, den 14. Juli 2026, im Maria-Ward-Gymnasium unter anderem Herr Martin Kühner, welcher stellvertretend für die Regierungspräsidentin Dr. Kerstin Engelhardt-Blum anwesend war. Auch Sven Erhardt nahm Bezug auf Menschenrechte und begeisterte durch seine Worte das Publikum. Doch nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder beschäftigten sich mit dem Thema und setzten dies mithilfe von Unterthemen künstlerisch um. Diese Kreativität wurde bei besonders gelungenen Exemplaren durch die Veranstaltung belohnt. Die Landessiegerinnen und Landessieger aus dem Regierungsbezirk Mittelfranken, von der Grundschule bis hin zur Fachoberschule, wurden auf der Bühne beglückwünscht und bekamen eine Urkunde sowie einen 20-Euro-Buchgutschein überreicht.

Glücklicherweise war auch das Christian-Ernst-Gymnasium in der Lage, fünf Schülerinnen und Schüler zu der Preisverleihung zu schicken. Zusammen mit unserer motivierenden Lehrerin Frau Nagy fuhren wir mit dem Zug nach Nürnberg und konnten das alles mit Freude genießen. Außerdem begleiteten bekannte Musikstücke, wie „Firework“, die Feierlichkeit. Den angenehmen Ausklang der Bühnenshow schaffte die Europa-Hymne, gesungen von dem Chor und begleitet von der Big Band und dem Orchester der Schule. Zum Abschluss konnten sich alle an einem Buffet voller Köstlichkeiten und Getränke bedienen.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Es war ein sehr gelungenes und spannendes Erlebnis, das wir zum Glück miterleben durften. Deshalb gilt ein großer Dank an alle Beteiligten und das Maria-Ward-Gymnasium, das diese tolle Veranstaltung ermöglichen konnte.

Ayça-Pinar Aslan und Gustav Beichel (7c)

 

Gustav Beichel, 7c

Ayça-Pinar Aslan, 7c

Anastasia Zelikova, 6d

Luna Ascherl, 8c

Catherine Paul, 6d

Sommerkonzert 2026 — Ein musikalisches Fest voller Vielfalt und Begeisterung

Sommerkonzert 2026 — Ein musikalisches Fest voller Vielfalt und Begeisterung

Alljährlich veranstaltet das Christian-Ernst-Gymnasium in der Heinrich-Lades-Halle ein musikalisches Fest. Das Sommerkonzert des Christian-Ernst-Gymnasiums am Mittwoch, den 24. Juni 2026, brachte ein buntes Programm aus Klassik, Pop, Musical und Jazz auf die Bühne — dargeboten von Ensembles, Chören aller Jahrgangsstufen. Das Publikum erlebte einen abwechslungsreichen Abend, der die Bandbreite der musischen Arbeit am CEG eindrucksvoll zeigte.

Stimmungsvoll eröffnete das Blasorchester unter der Leitung von Regina Scherer, welches unter anderem „Highland Cathedral“ (M. Korb / U. Roever, Arr. Jay Dawson) präsentierte, das Konzert — ein eindrucksvoller Auftakt, der das Publikum sofort in die festliche Konzertatmosphäre eintauchen ließ.
Das Orchester der 6. Klassen (Leitung: Verena Stegemann) spielte lebhaft und mit großer Spielfreude neben Katy Perrys „Firework“ die „Wonderland Ouvertüre“ von Steven Bulla, während das Orchester der 7./8. Klassen (Leitung: Christine Barth) unter anderem ein Medley aus „Fiddler on the Roof“ (Jerry Bock) darbot — musikalisch präzise und klangvoll vorgetragen.

Auch Pop und zeitgenössische Arrangements kamen nicht zu kurz: Sowohl der Jugendchor (Leitung: Julian Bobe) als auch der Mädchenchor (Leitung: Philipp Barth) zeigten mit Stücken wie „Best Day Of My Life“ (American Authors) sowie „Wannabe as an English Madrigal“ (Nathan Howe) facettenreiche und moderne Chorsätze. Mit einer kraftvollen Rap-Einlage von Heidi Hartinger gespickt war das „Ordinary“-Arrangement (Cal Shapiro), welches der Große Chor (Leitung: Philipp Barth und Julian Bobe) vortrug, während von Aljoša Mitić arrangierte elektronische Klänge Loreens „Euphoria“ bereicherten. Besondere Momente des Zusammenwirkens entstanden, als Großer Chor und Großes Orchester unter der Leitung von Andreas Englhardt gemeinsam Queens „Bohemian Rhapsody“ aufführten sowie durch die geschmackvolle Choreografie von Keala Settles „This is Me“ durch Tänzerinnen, die von Anna Barth und Tina Winkler einstudiert wurden.

Klassische Farben setzte das Cello-Ensemble (Leitung: Christoph Steiner-Heinlein) mit Tschaikowskijs expressivem „Chanson triste“ und das Kammerorchester mit zwei schwungvollen Sätzen aus Villa-Lobos’ Streichquartett Nr. 1 sowie das Große Orchester mit Prokofievs „Tanz der Ritter“ oder Chatschaturjans „Säbeltanz“.
Darüber hinaus bereicherten Jazz- und Big-Band-Sounds das Programm: Die Big Band (Leitung: Bernd Aschmoneit) präsentierte etwa „The Chicken“ (Alfred J. Ellis), während Elias Wettstein als Klaviersolist in „Lullaby of Birdland“ beim Großen Chor jazziges Feeling ins Programm brachte.

Das Sommerkonzert 2026 war ein beeindruckender Beleg für die musikalische Qualität und die Vielfalt am Christian-Ernst-Gymnasium. Von Nachwuchsorchestern über Chöre bis hin zu großen Ensemble-Formationen: Die Schule präsentierte ein Programm, das sowohl technisch überzeugte als auch emotional berührte. Das Publikum bedankte sich mit lang anhaltendem Applaus für die Gemeinschaftsleistung aller Mitwirkenden.

Zeitzeugenvortrag Christian Ahnsehl

Zeitzeugenvortrag Christian Ahnsehl

Am 25.06.2026 konnte das CEG Christian Ahnsehl als Zeitzeugen begrüßen. Herr Ahnsehl wurde als Jugendlicher in der DDR in den 80er Jahren von der Staatssicherheit als Inoffizieller Mitarbeiter angeworben, konnte diese Mitarbeit aber wieder nach relativ kurzer Zeit beenden. Dadurch hatten die Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klassen die Gelegenheit, einen ganz konkreten Eindruck davon zu bekommen, wie die Staatssicherheit Menschen ausspionierte und ausnutzte, um das SED-Regime zu schützen. Anhand von Herrn Ahnsehls eindrucksvollen Erlebnissen wurde geradezu greifbar, was es heißt, wenn ein Regime seine Macht nutzt, die eigenen Bürgerinnen und Bürger zu überwachen und zu manipulieren um Meinungsfreiheit und Protest zu unterdrücken, und wie wichtig es ist, dieses Kapitel deutscher Geschichte aufzuarbeiten.

Gesine Friedrich und Gregor Fisher

Musik-Elemente: Luft und Feuer, Zahlen und Zeit

Musik-Elemente: Luft und Feuer, Zahlen und Zeit

Ein Kammerkonzert der Auswahl-Ensembles in der Stadtbibliothek

Entsteht Musik aus Emotion oder Berechnung? Beide musikalische Inspirationsquellen stellte das Programm des Kammerkonzerts der CEG-Auswahlensembles Cello-Ensemble, Mädchenchor und Kammerorchester. Auf Einladung der Stadtbibliothek Erlangen fand diese Veranstaltung unter dem Motto „Musik-Elemente“ am Montag, 29. Juni 2026, im Innenhof des Palais Stutterheim statt.

Die emotionalen Elemente der Musik stellten die Programmbeiträge des Cello-Ensembles (Ltg.: Christoph Steiner-Heinlein) vor: Auf Tschaikowskys Chanson triste folgten unter anderem mit „Sign of the Times“ (Harry Styles) und „Perfect“ (Ed Sheeran) Arrangements von Popsongs, deren Vorlagen tief in die Gefühlswelt der Sänger eindringen und die vom Cello-Ensemble ausdrucksstark dargeboten wurden.

Der acquire-Mädchenchor unter der Leitung von Philipp Barth stellte anschließend sein Programm für das Leistungssingen des Fränkischen Sängerbundes vor, aus dem das Ensemble wenige Tage später – wie gewohnt – äußerst erfolgreich hervorging: Nathan Howes „ Wannabe“, Katerina Gimons Beschreibung der Naturgewalten „Air“ und „Fire“ sowie Arvo Pärts „Peace upon you, Jerusalem“ kamen so nicht nur präzise vorgetragen, sondern mit großer Singfreude und Energie zu Gehör.

Das Kammerorchester (Ltg.: Christoph Steiner-Heinlein) präsentierte sich ebenfalls mit einem dreiteiligen Programm. Umrahmt von Mozarts feinem Divertimento in D-Dur und zwei spritzigen, für Orchester arrangierten Sätzen aus Villa-Lobos` erstem Streichquartett wurde ein Werk, welches ebenfalls einen Bezug zu einem Element der Natur herstellte, zur Uraufführung gebracht: Eigens für das Kammerorchester des Christian-Ernst-Gymnasium sowie die hervorragende Klarinettensolistin Finja Töpperwien, Abiturientin der aktuellen Q13, komponierte der vielseitig interessierte und begabte CEG-Lehrer Martin Joerchel eine dreisätzige „Suite friponne“. Die rhythmischen Finten des mit dem mathematisch „2+2+3“ überschrieben ersten Satzes meisterten das Ensemble sowie die Solistin ebenso überzeugend wie das gefühlvolle „Interlude“ sowie den mit viel Witz komponierten Schlusssatz „Another Part of Michael“, eine augenzwinkernde Hommage an Michael Jackson.

Das Christian-Ernst-Gymnasium dankt ausdrücklich der Stadtbibliothek Erlangen, die ihre schönen Räumlichkeiten erneut gern zur Verfügung gestellt hat.

Christoph Steiner-Heinlein

Dazugehören? Musik macht’s möglich!

Dazugehören? Musik macht’s möglich!

Jamie liebt Musik – aber noch spielt sie kein Instrument. Doch welches soll sie erlernen? Im Traum trifft sie auf das Waldwesen Ayla. Sie nimmt Jamie mit auf eine Traumreise in die Welt, in der auch Töne träumen können. Gemeinsam streifen sie durch den Wald und lernen andere fabelhafte Waldbewohner kennen, die zahlreiche Instrumente beherrschen: so treffen die beiden z. B. auf einen Saxofonpilz, die Cello-Zwillinge oder Ora, die Oboe. Eine zauberhafte Welt offenbart sich Jamie – wäre da nicht noch Nyx, die versucht, den Waldwesen ihre Instrumente zu stehlen. Schließlich stellt sich jedoch heraus, dass Nyx nicht in böser Absicht handelt, sondern vielmehr frustriert ist: sie durfte nie ein Instrument erlernen und kann so nicht an den Festen er Waldbewohner teilhaben. Als diese die traurige Situation erkennen, schenke sie Nyx eine Triangel, sodass diese fortan Teil der traumhaften Musikwelt im Wald ist.

Im Rahmen eines P-Seminars des Leitfaches Musik haben Schülerinnen und Schüler in großartiger Teamarbeit diese Handlung erdacht, musikalisch arrangiert, inszeniert und einstudiert. Als Zielgruppe suchte sich das Seminar Kinder Erlanger Kindergärten aus, die am Montag, 15. Juni 2026 zahlreich ins Christian-Ernst-Gymnasium kamen und aufmerksam den drei spannenden Aufführungen des Kindermusicals lauschten.

Christoph Steiner-Heinlein

Anne-Frank-Tag 2026

Anne-Frank-Tag 2026

Im Rahmen des Anne-Frank-Tags am 12. Juni 2026 gestalteten die Klassen 9b und 9c eine Ausstellung zum Thema „Flucht“. Nach einer genaueren Beschäftigung mit dem Schicksal Anne und Margot Franks ging es dabei um die Frage, warum Menschen heute ihre Heimat verlassen und in anderen Ländern Schutz suchen. Beide Klassen beschäftigten sich in diesem Rahmen mit der Geschichte zweier Flüchtender aus Eritrea und Syrien. Sie informierten sich über die Situation im Herkunftsland und die Herausforderungen auf der Fluchtroute. Ihre Erkenntnisse bildeten die Grundlage zweier Lapbooks, die im 2. Stock des Schulhauses ausgestellt wurden.

Gesine Friedrich und Gregor Fisher

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