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Die Masken fallen lassen

Die Masken fallen lassen

Manchmal sind wir nach außen anders als im Innersten unseres Wesens: Dann tragen wir nicht nur sprichwörtlich eine Maske, die uns in Gruppen scheinbar besser integrieren lässt oder so erscheinen lässt, wie uns andere wollen. Das muss nicht sein, denn wir sind alle gut, wie wir sind – eben weil wir auch Ecken und Kanten haben, die uns ausmachen!

Im Rahmen des katholischen Religionsunterrichts setzte sich die Lerngruppe 7bc kreativ mit der Frage nach dem Selbstbild auseinander und bastelte Gipsmasken, die symbolisch für den Zwiespalt stehen, dem wir im Alltag ausgesetzt sind. Gleichzeitig aber sollen sie uns ermutigen, diese abzulegen und zu sein, wie wir sind.

Thomas Bittner-Brehm

Lean on me – gesehen, getragen, verbunden – Start ins Schuljahr 2026/27

Lean on me – gesehen, getragen, verbunden – Start ins Schuljahr 2026/27

Mit viel Schwung läutete der Anfangsgottesdienst der 6.-13. Klassen mit Gospelliedern das Schuljahr 2026/27 ein. Unter dem Motto „Lean on me – gesehen, getragen, verbunden“ wurde anhand des Songs „Lean on me“ von Bill Withers und der Beispielerzählung vom barmherzigen Samariter deutlich, wie Nächstenliebe immer wieder das Zusammenleben bereichert und vor allem auch nachhaltig Menschen in ihrer Grundeinstellung zu festigen vermag.

Großer Dank geht an alle Mitwirkenden, die sich auf dieses musikalische Experiment eingelassen haben. Entstanden ist auch ein Bild für das Schulhaus, das die Botschaft des Gottesdienstes im neuen Schuljahr in Erinnerung rufen wird.

A. Huttner (für die Religionsfachschaften) 

Groove und gute Stimmung bei der Spendenübergabe des Rotary-Clubs

Groove und gute Stimmung bei der Spendenübergabe des Rotary-Clubs

Jazz, Pop und jede Menge Groove: Das Saxophon-Quartett unserer Schule geleitet von Herrn Aschmoneit sorgte bei der Spendenübergabe zum diesjährigen Drachenbootrennen für den passenden Sound. Bei einer gemeinsamen Veranstaltung in der Stadtbibliothek Erlangen wurden die Spenden aus dem diesjährigen Drachenbootrennen an drei engagierte Projekte übergeben. Nach einem Rückblick auf das Drachenbootrennen standen die Spendenübergaben der drei Erlanger Rotary Clubs im Mittelpunkt. Unterstützt werden die Mobile Apotheke, das Grüne Klassenzimmer im Botanischen Garten sowie der Frauennotruf.

Mit swingenden und groovenden Stücken begeisterten die vier Musikerinnen und Musiker das Publikum und brachten ordentlich musikalische Energie in die Stadtbibliothek Erlangen. Sowohl zum Auftakt als auch später im Programm setzte das Quartett mit seinen Saxophonen besondere musikalische Akzente.

So wurde die Spendenübergabe nicht nur zu einem Abend für einen guten Zweck, sondern auch zu einem schönen musikalischen Erlebnis.

A. Englhardt

„Lazing in the Summer Sun“

„Lazing in the Summer Sun“

Beim inzwischen dritten sommerlichen open air-Konzert des Christian-Ernst-Gymnasiums durften das Publikum am 28.7.2026 in angenehmer Abendsonne unter einem kühlenden Blätterdach wunderbare musikalische und akrobatische Schülerdarbietungen erleben.

125 Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen eröffneten die Veranstaltung mit schwungvollen Liedern wie dem Kanon „Lazing in the Summer Sun“, die sie gemeinsam mit Percussionbegleitungen in ihrer wöchentlichen Klassenmusizierstunde mit Verena Stegemann und Christoph Steiner-Heinlein einstudiert hatten.

Mit zahlreichen beindruckenden Choreografien bereicherte die Akrobatikgruppe (Ltg.: Anna Barth und Tina Winkler) die Abfolge musikalischer Beiträge. Passend zur abendlichen Stimmung interpretierte das Orchester der sechsten Klassen (Ltg.: Verena Stegemann) unter anderem Katy Perrys Song „Firework“ intonationssauber und klangvoll.

Eine kurze Unterbrechung der entspannten abendlichen Stimmung geschah mit dem Beitrag des Chores der sechsten Klassen, geleitet von Philipp Barth, der vom Kammerorchester (Einstudierung: Christoph Steiner-Heinlein) begleitet wurde: ein verzweifelter Schulmeister (solistisch vorgetragen von Julian Bobe) mühte sich nach der Idee von Telemanns Schulmeister-Kantate ab, einem jugendlichen Chor das präzise gemeinsame Musizieren nahezubringen, wurde von den jungen Schülerinnen und Schülern jedoch eines besseren belehrt: „Jedermann hat sein Talent“ entgegneten diese dem Schulmeister in einer frisch modernisierten Version des Telemann-Kanons.

Ruhige Klänge zur abendlichen Stunde präsentierte das Orchester der 7./8. Klassen unter der Leitung von Christine Barth. Unter anderem ließ das Ensemble mit Aenna Fuchs als Harfensolistin den Song „River Flows In You“ mit warmen, entspannten Klängen in den Abendhimmel tönen.

Spritzig und energiegeladen schloss der Jugendchor unter Leitung von Julian Bobe etwa mit Adeles „Skyfall“ an, bevor die Bläser des Orchesters der 7./8. Klassen (geleitet von Bernd Aschmoneit) das Publikum mit einem frechen und peppigen „Hit the Road, Jack“ in den Abend entließen.

Besonderen Dank verdient die von Martin Lehnerer geführte Technik-Gruppe, die den Abend mit großem Aufwand überhaupt erst zum Klingen brachte und somit die Fortführung unserer schönen Sommertradition ermöglichte.

Christoph Steiner-Heinlein, Fotos: Jona Sibilitz

Große Politik im Schloss: CEG und EvBG beim Pol&iS-Planspiel in Schney

Große Politik im Schloss: CEG und EvBG beim Pol&iS-Planspiel in Schney

​Vom 22. bis zum 24. Juli 2026 verwandelte sich die Frankenakademie Schloss Schney in ein internationales diplomatisches Parkett. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Emil-von-Behring-Gymnasiums Spardorf (EvBG) tauchten unsere Jugendlichen im Rahmen einer gemeinsamen Schülerfahrt tief in das komplexe Gefüge der Weltpolitik ein. Auf dem Programm stand das renommierte Planspiel „Politik und internationale Sicherheit“ (Pol&iS), das in bewährter Kooperation mit der Bundeswehr durchgeführt wurde.

Schon bei der Ankunft auf Schloss Schney zeigte sich einmal mehr, warum dieser Veranstaltungsort bei unserer gesamten Schulgemeinschaft so geschätzt wird: Die hervorragende Betreuung vor Ort und das ausgezeichnete Essen schufen den perfekten Rahmen für drei intensive und fordernde Tage, die uns gewiss in bester Erinnerung bleiben werden.

Von UN-Generalsekretärin bis Weltbankchef: Die Vorbereitung

Nach dem Bezug der Zimmer startete das Planspiel direkt mit wichtigen Wahlen und Zuteilungen. So wurden unter anderem die Positionen der UN-Generalsekretärin, des Weltbankchefs, der internationalen Presse sowie der Nichtregierungsorganisationen (NGOs) besetzt. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer übernahm eine verantwortungsvolle Rolle. Anschließend wurden die Staatschefs, Außenministerinnen und -minister sowie Wirtschaftsminister für insgesamt elf Weltregionen – darunter Schlüsselakteure wie die USA, die EU, Indien, Zentralasien oder Afrika – per Los bestimmt.

In den jeweiligen Landesteams hieß es zunächst: Bedürfnisse analysieren, Prioritäten setzen und eine gemeinsame Strategie entwickeln.

Die „Flugphase“: Wenn Diplomatie in Arbeit ausartet

In der darauffolgenden, hochdynamischen „Flugphase“ spürten die Jugendlichen hautnah, wie anstrengend und zugleich faszinierend globale Politik sein kann. Das Team teilte sich in fachspezifische Konferenzen auf:
Wirtschaftsminister und Wirtschaftsministerinnen feilschten um Geld, verhandelten über Handelsbeziehungen und versuchten beispielsweise für „Umweltschutz“, Müll zu verkaufen.
Außenminister und Außenministerinnen suchten nach gemeinsamen Antworten auf globale Krisen wie Terrorismus, internationale Aggressionen und drängende Weltprobleme.
Staatschefs und Staatschefinnen koordinierten die Teams, schlossen Verträge und Abkommen und bereiteten ihre Reden für das UN-Plenum vor.

Begleitet wurde das Geschehen kritisch und aufmerksam von der internationalen Presse, während die NGOs durch spitzfindige Fragen und kreative Protestaktionen für zusätzlichen politischen Druck sorgten.

Von überraschenden Allianzen und drohenden Konflikten

Die Verhandlungsrunden boten zahlreiche dramatische Höhepunkte und geopolitische Überraschungen. Besonders bemerkenswert waren unerwartete Bündnisschlüsse – etwa zwischen China und Japan sowie in den Regionen Zentral- und Südostasien. Doch die Simulation sparte auch Krisen nicht aus: So verlangten die massiven Herausforderungen des Drogenkrieges in Südamerika den Beteiligten einiges ab.

Zeitweilig stand das Planspiel sogar auf der Kippe, als ein beinahe ausgebrochener Krieg die Weltgemeinschaft in Atem hielt und Intrigen unter manchen Regionen die diplomatischen Reihen vor neue, unerwartete Aufgaben stellte. Hier zeigte sich die Stärke des Planspiels: Konflikte mussten am Verhandlungstisch und nicht auf dem Schlachtfeld gelöst werden.

Einhelliges Fazit der gesamten Teilnehmenden

Am Ende des Planspiels blickten erschöpfte, aber glückliche Jugendliche auf drei lehrreiche Tage zurück. Das Feedback der Teilnehmenden fiel durchweg positiv aus: Das Planspiel wurde von allen Seiten äußerst ernst genommen, was zu einem enorm hohen Realitätsgrad führte. Die Jugendlichen beschäftigten sich intensiv und reflektiert mit der Multiperspektivität internationaler Außenpolitik.

Ganz besonders hervorzuheben ist die äußerst kompetente Leitung und Durchführung des Planspiels durch das Betreuerteam der Bundeswehr: Unser herzlicher Dank gilt Herrn Hauptmann Glaser, Herrn Hauptmann Sahm, Herrn Hauptmann Neuner und Frau Hauptmann Wiethölter für ihre souveräne und empathische Begleitung. Auf Seiten der Schulen trugen Frau Winterstein und Herr Dorn (vom CEG) sowie Herr Hafner und Frau Teichmann (vom EvBG) gemeinsam mit den Bundeswehroffizieren dazu bei, dass diese Fahrt ein voller Erfolg für die gesamte Schulfamilie wurde.

Angesichts dieses rundum gelungenen Formats steht für uns fest: Schloss Schney und das Pol&iS-Planspiel – da kommen wir sehr gerne wieder hin!

Exkursion zur jüdischen Synagoge in Erlangen im Juli 2026

Exkursion zur jüdischen Synagoge in Erlangen im Juli 2026

Am 10.07.2026 durften wir mit der katholischen und evangelischen Religionsgruppe in der jüdischen Synagoge Erlangen zu Gast sein. Wir sind sehr dankbar, dass Frau Limburg-Klaus, die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde, uns den Gemeindesaal und auch den Gebetsraum mit den Thorarollen gezeigt hat und darüber hinaus viele Informationen zu den Facetten des Judentums gegeben hat.
 
Zuvor besuchten wir auch noch den Jüdischen Friedhof am Burgberg, über den uns Herr Friedmann geleitet hat. „Steine für die Toten, Blumen für die Lebenden“ ist einer der Aspekte, die wir in Erinnerung behalten werden. Die anschaulichen Erklärungen zu den Geschichten hinter einzelnen Grabsteinen am Burgberg haben diesen historischen Lernort für uns lebendig werden lassen.
 
Vielen Dank für diese gelungene Exkursion!
 
A. Huttner für die Religionsfachschaften
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