Sommerkonzert 2026 — Ein musikalisches Fest voller Vielfalt und Begeisterung
Alljährlich veranstaltet das Christian-Ernst-Gymnasium in der Heinrich-Lades-Halle ein musikalisches Fest. Das Sommerkonzert des Christian-Ernst-Gymnasiums am Mittwoch, den 24. Juni 2026, brachte ein buntes Programm aus Klassik, Pop, Musical und Jazz auf die Bühne — dargeboten von Ensembles, Chören aller Jahrgangsstufen. Das Publikum erlebte einen abwechslungsreichen Abend, der die Bandbreite der musischen Arbeit am CEG eindrucksvoll zeigte.
Stimmungsvoll eröffnete das Blasorchester unter der Leitung von Regina Scherer, welches unter anderem „Highland Cathedral“ (M. Korb / U. Roever, Arr. Jay Dawson) präsentierte, das Konzert — ein eindrucksvoller Auftakt, der das Publikum sofort in die festliche Konzertatmosphäre eintauchen ließ.
Das Orchester der 6. Klassen (Leitung: Verena Stegemann) spielte lebhaft und mit großer Spielfreude neben Katy Perrys „Firework“ die „Wonderland Ouvertüre“ von Steven Bulla, während das Orchester der 7./8. Klassen (Leitung: Christine Barth) unter anderem ein Medley aus „Fiddler on the Roof“ (Jerry Bock) darbot — musikalisch präzise und klangvoll vorgetragen.
Auch Pop und zeitgenössische Arrangements kamen nicht zu kurz: Sowohl der Jugendchor (Leitung: Julian Bobe) als auch der Mädchenchor (Leitung: Philipp Barth) zeigten mit Stücken wie „Best Day Of My Life“ (American Authors) sowie „Wannabe as an English Madrigal“ (Nathan Howe) facettenreiche und moderne Chorsätze. Mit einer kraftvollen Rap-Einlage von Heidi Hartinger gespickt war das „Ordinary“-Arrangement (Cal Shapiro), welches der Große Chor (Leitung: Philipp Barth und Julian Bobe) vortrug, während von Aljoša Mitić arrangierte elektronische Klänge Loreens „Euphoria“ bereicherten. Besondere Momente des Zusammenwirkens entstanden, als Großer Chor und Großes Orchester unter der Leitung von Andreas Englhardt gemeinsam Queens „Bohemian Rhapsody“ aufführten sowie durch die geschmackvolle Choreografie von Keala Settles „This is Me“ durch Tänzerinnen, die von Anna Barth und Tina Winkler einstudiert wurden.
Klassische Farben setzte das Cello-Ensemble (Leitung: Christoph Steiner-Heinlein) mit Tschaikowskijs expressivem „Chanson triste“ und das Kammerorchester mit zwei schwungvollen Sätzen aus Villa-Lobos’ Streichquartett Nr. 1 sowie das Große Orchester mit Prokofievs „Tanz der Ritter“ oder Chatschaturjans „Säbeltanz“.
Darüber hinaus bereicherten Jazz- und Big-Band-Sounds das Programm: Die Big Band (Leitung: Bernd Aschmoneit) präsentierte etwa „The Chicken“ (Alfred J. Ellis), während Elias Wettstein als Klaviersolist in „Lullaby of Birdland“ beim Großen Chor jazziges Feeling ins Programm brachte.
Das Sommerkonzert 2026 war ein beeindruckender Beleg für die musikalische Qualität und die Vielfalt am Christian-Ernst-Gymnasium. Von Nachwuchsorchestern über Chöre bis hin zu großen Ensemble-Formationen: Die Schule präsentierte ein Programm, das sowohl technisch überzeugte als auch emotional berührte. Das Publikum bedankte sich mit lang anhaltendem Applaus für die Gemeinschaftsleistung aller Mitwirkenden.








