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„krea(k)tiv gegen Ausgrenzung“ – 4350 € für den Kinderfonds der Bürgerstiftung Erlangen!

Als „Schule ohne Rassismus“ engagiert sich das CEG seit einiger Zeit auch im Erlanger Netzwerk „MUTWERK Courage Erlangen“, das initiiert wurde von Pfarrer Mann von der ev.-reformierten Kirchengemeinde. Das Netzwerk hat für 2012 das Jahresthema „Aktiv gegen Ausgrenzung“ gewählt. Die zentrale Veranstaltung dazu fand am Samstag, dem 28.07.2012, in der Erlanger Innenstadt statt. Wir vom CEG haben dabei die Initiative ergriffen und unser für diesen Tag geplantes Sommerfest – in Kooperation mit den anderen „Mutwerkern“ – zu einem Aktionstag unter dem Motto „Auch DU gehörst dazu – kreaktiv gegen Ausgrenzung“ ausgeweitet.

Bei – Gott sei Dank – schönem Wetter wurden an dem Tag von Klassen, Musik- und Theaterensembles des CEG, aber auch von anderen Organisationen, die sich aktiv für Integration einsetzen (u.a. dem „Zentrum für Selbstbestimmtes Leben“, dem Ausländer- und Integrationsbeirat der Stadt Erlangen, dem Jugendparlament Erlangen, dem Seniorenbeirat, der Behindertenhilfe „Barmherzige Brüder“ in Gremsdorf, dem WEISSEN RING, dem BRK, der Polizei Erlangen) auf dem Schloss- und dem Hugenottenplatz sowie im Schlossgarten Aufführungen, Aktionen, Informationen und Kulinarisches präsentiert. Am Schulhof des CEG fand in Kooperation mit der Flugsportvereinigung Erlangen ein Eierfall-Contest statt. Mit unserer Schulpatin als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, Katrin Müller-Hohenstein, die am Aktionstag wegen der gleichzeitig beginnenden Olympischen Spiele in London leider nicht persönlich dabei sein konnte, hatten wir in München zwei Videobotschaften aufgezeichnet, die zu Beginn der Veranstaltung am Schlossplatz und später beim Start des Sponsorenlaufs gezeigt wurden.

Höhepunkt des Aktionstags war ein „(Nordic-)-Walking-Sponsorenlauf“ durch die Stadt, bestens organisiert von den Sportkursen der Q11 sowie der Klasse 8c unter der Leitung von Frau Palder. Teilnehmen konnten Einzelpersonen, Familien und Gruppen aller Altersklassen, mit und ohne Handicap. Die Strecke war dafür bewusst barrierefrei geplant. Als prominente Teilnehmerin konnten wir Asha Noppeney gewinnen, die im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ am CEG zwei Lesungen gehalten hatte. Frau Noppeney läuft trotz ihres Handicaps – sie ist seit ihrem 7. Lebensjahr beinamputiert – regelmäßig Nordic-Walking-Marathons zu Gunsten von Kinderprojekten. Außderdem beteiligten sich – neben etwa250 weiteren Läuferinnen und Läufern auch der Schirmherr des „Mutwerks Courage Erlangen“, Innenminister und MdL Dr. Joachim Herrmann sowie die „Sportbürgermeisterin“ der Stadt Erlangen, Frau Birgitt Aßmus. Am Ende wurde unter den Teilnehmern eine Reise zum Bayerischen Landtag nach München verlost, die Herr Dr. Herrmann spontan auf die ganze Klasse der Gewinnerin ausweitete! Außerdem wurden die originellsten Lauftrikots mit Eisgutscheinen prämiert.

Der Reinerlös unseres Aktionstags, incl. des Sponsorenlaufs in Höhe von 4350 € ist für den Sonderfonds „Kinderarmut“ der Bürgerstiftung Erlangen bestimmt.

Dass der Aktionstag so gut gelungen ist und so ein erfreuliches Spendenergebnis erzielt werden konnte, haben wir dem großartigen Engagement der Schülerinnen und Schüler, der Eltern und Lehrkräfte sowie unserer außerschulischen Partner zu verdanken! Außderm danken wir den Sponsoren der Veranstaltung:

Autohaus Pickel , BBBank Erlangen, Der Beck, Galeria Kaufhof, GEWOBAU, Flugsportvereinigung Erlangen, Hochtief Solutions AG, Intersport Eisert, Pusteblume Erlangen, Raiffeisen-Volksbank Erlangen, Reformhaus Kolbe, W. Schwarzmann Heizungstechnik (Eggolsheim), Sparkasse Erlangen.

„Lernen lernen“

Schülern der 5. Jahrgangsstufe wird am Anfang des Schuljahres außerhalb des Unterrichts eine Möglichkeit gegeben sich mit dem richtigen Lernen auseinanderzusetzen. Dabei werden die verschiedenen Lerntypen angesprochen, aufgezeigt, wie ein günstiger Arbeitsplatz aussieht und welche Methode sich gut zum Vokabellernen eignet. Der Sinn fester Lernzeiten, von Pausen und ein guter Lerneinstieg werden vermittelt. Jede/r Schüler/in macht dann einen für ihn zugeschnittenen Wochenlernplan. Nach einigen Monaten wird in Einzelgesprächen mit dem Schüler/der Schülerin besprochen, wie er/sie die Lerntipps umgesetzt hat.

Schüler helfen Schülern

Schüler helfen Schülern ist eine Aktion des Elternbeirates, unterstützt von der Schulleitung und der Lehrerschaft. Die Grundidee ist einfach: Leistungsstarke Schülerinnen und Schüler höherer Jahrgangsstufen (9 bis 12) geben Mitschülerinnen und Mitschülern niedrigerer Jahrgangsstufen Nachhilfe. Als Entlohnung ist je Unterrichtsstunde 8 € festgelegt. Diese wird direkt in jeder Unterrichtsstunde bezahlt. Der Unterricht findet in der Regel in der Schule statt. Hierfür sind freie Klassenzimmer nutzbar.

Schüler/innen, die gern Nachhilfe geben möchten, füllen bitte das Formular „Schüler helfen Schülern“ aus und lassen es von ihrer Lehrkraft im jeweiligen Fach (Bestätigung der Eignung) und von einem Elternteil (Einverständniserklärung) unterschreiben. Das Formular wird dann im „Nachhilfe-Ordner“, der im Sekretariat bereitliegt, abgelegt. Das Formular kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden und ist außerdem auch als Blankoformular im „Nachhilfe-Ordner“ verfügbar.

Schüler/innen, die Nachhilfe benötigen, blättern die im „Nachhilfe-Ordner“ abgelegten Nachhilfe-Angebote durch und notieren sich bei erfolgreicher Suche die Kontaktdaten (bitte nicht die Formulare selbst aus dem Ordner entfernen!). Danach nehmen sie eigenständig oder mit Unterstützung der Eltern Kontakt zu dem Schüler / der Schülerin auf, der / die die Nachhilfe anbietet, und vereinbaren einen Termin für die Nachhilfe.

Für weitergehende Fragen wenden Sie sich gerne an die Ansprechpartner für die Aktion „Schüler helfen Schülern“ im Elternbeirat.

Sozialpraktikum der 10. Klassen

Im Rahmen der jährlichen Projektwoche im Februar haben unsere Zehntklässer die Gelegenheit, ein fünftägiges Praktikum in einer sozialen Einrichtung (z. B. bei der Caritas, der Erlanger Tafel, der Bahnhofsmission oder einem Kindergarten) zu absolvieren, um Einblicke in besondere, teilweise schwierige Lebenssituationen, aber auch den Berufsalltag der im sozialen Bereich beschäftigten Menschen zu gewinnen.

Die Idee für dieses Praktikum geht zurück auf den Freiburger Professor für Theologie/Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, Dr. Lothar Kuld. Er bezeichnet das Sozialpraktikum als Compassion-Projekt. Compassion meint hier soviel wie eine Haltung des Erbarmens und der Zuwendung, der Hilfsbereitschaft und Solidarität mit den Menschen, die sich nicht selbst helfen können.

Somit zielt das Sozialpraktikum in „zwei Richtungen“: Zum einen unterstützen die Schülerinnen und Schüler während ihrer drei „Arbeitstage“ in sozialen Einrichtungen behinderte Menschen, Kranke, Alte, Obdachlose, Asylsuchende, kleine Kinder und Menschen am Rand der Gesellschaft. Zum anderen sammeln sie für sich selbst wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Menschen, mit denen sie im Alltag nicht in Berührung kommen und die auf Hilfe angewiesen sind.

Die Zusammenarbeit im Projekt erfolgt mit den Verantwortlichen der Caritas (kath. Kirche) und Diakonie (ev. Kirche) sowie mit anderen Trägern der Sozialarbeit und des Gesundheitswesens. Inzwischen haben wir dank der großzügigen und kompetenten Unterstützung dieser Träger ein großes Angebot von Praktikumsplätzen. Erfreulich ist auch, dass jedes Jahr durch das Engagement von Schülerinnen, Schülern und Eltern die Angebotspalette der Praktikumsplätze erweitert wird. Falls Eltern oder Schüler über die von uns angebotenen Praktikumsplätze hinaus Kontakte zu anderen sozialen Einrichtungen haben oder knüpfen wollen, lassen Sie uns dies bitte wissen!

Die Schüler/-innen werden im Religions- und Ethikunterricht in die Thematik eingeführt und suchen sich aus einem breiten Angebot einen Praktikumsplatz für fünf Tage aus. Anschließend werden die Erfahrungen im Religions-/Ethikunterricht schriftlich und mündlich reflektiert. Für viele Schüler/-innen liefern diese Tage existenziell neue Erfahrungen, da sie erstmals ihre „heile Welt“ verlassen und feststellen, wie viel soziale Not es vor ihrer Haustür gibt.

Die Vorbereitung, Organisation und Durchführung liegt bei Frau Huttner. Sie wird unterstützt von Kolleginnen und Kollegen der Fachschaft Religionslehre und Ethik.

Thementag „Internationales Fingerfood“

15 wagemutige Schüler/-innen packen’s im November 2011 an: im Rahmen eines Thementages bereiten sie „internationales Fingerfood“ zu. Nach einer Stunde kommt für alle Beteiligten eine leckeres Mittagessen heraus und der „harte Kern“ bereitet dann noch das Internationale Catering für den Elternsprechtag am Abend vor, das von Eltern und Lehrern mit Begeisterung angenommen wird.

Zuvor war im Oktober auf der zweiten Geburtstagsfeier des „SoR-SmC“-Gedankens am CEG auf der SMV-Fahrt der Kurs für die nächste Zeit ausgegeben worden. Das Projekt soll…

  • … Anlass für viele einzelne kreative und inhaltliche Akzente sowohl im Unterricht als auch in offenen AK-Angeboten sein.
  • … in einem längerfristigen, großen Projekt dauerhaft umgesetzt werden, um „SoR-SmC“ eine exponierte Stellung im Schulleben zu geben.
  • … in der Teilnahme an den jährlich stattfindenden „Erlanger Wochen gegen Rassismus“ erfüllt werden.
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