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Hej då, Tyskland – och hej, Sverige!

Hej då, Tyskland – och hej, Sverige!

„Hej då, Tyskland – och hej, Sverige!“, hieß es für uns vom 22. bis zum 27. April 2026: 15 Schülerinnen der 10. Jahrgangsstufe machten sich gemeinsam mit Frau Karger und Herrn Peters auf den Weg nach Schweden.

Los ging es schon mitten in der Nacht um 4 Uhr am Nürnberger Flughafen. Nach einem Zwischenstopp in Amsterdam kamen wir endlich in Stockholm an und fuhren von dort noch etwa drei Stunden weiter nach Örebro. Dort wurden wir dann herzlich von unseren Gastfamilien empfangen, die bereits Abendessen vorbereitet hatten, was nach so einer langen Reise genau das Richtige war.

Am nächsten Morgen ging es für uns direkt weiter. Gemeinsam mit der gesamten schwedischen Stufe wurden wir in ein EU-Rollenspiel eingeführt. In Zweierteams hatten wir nun zwei Tage lang Zeit, uns mit den politischen Positionen, der Länder, die uns zugeteilt worden sind, vertraut zu machen und Statements zu verfassen, wobei sich alle deutschen Schülerinnen mit dem Thema Verteidigung der EU auseinandersetzten.
Montag und Dienstag wurde uns freigestellt, was wir nach der Recherche in der Schule machen wollten, und so entschieden sich die meisten am Montag, in Kleingruppen etwas für das schwedische Kaffeetrinken „Fika“ zu backen und am Dienstag Örebro zu erkunden.
Schon vor der Reise wurde uns mitgeteilt, wir sollten doch bitte formelle Kleidung mitnehmen. Diese schicke Kleidung konnten wir nun am Mittwoch, dem Tag des eigentlichen Rollenspiels, anziehen. Aufgeteilt auf unsere Themen konnten wir nun mit den „Abgeordneten“ der anderen Länder diskutieren und Meinungen austauschen. Besonders da wir als Christian-Ernst-Gymnasium eine Partnerschule des Europäischen Parlaments sind, hat es uns sehr gefreut, an einem Planspiel zur Europäischen Union teilzunehmen, wodurch wir auch viel über die Prozesse im EU-Parlament lernen konnten. Zu Ende ging dieser Tag am späten Nachmittag und wurde mit allen Austauschteilnehmenden bei einem Abendessen in einer Pizzeria abgerundet.
Der Donnerstag war dann für viele ein Highlight: unser Ausflug nach Stockholm. Nach einer zweistündigen Busfahrt besuchten wir zuerst das Vasa-Museum, in dem ein beeindruckendes, mehrere hundert Jahre altes Schiff ausgestellt ist. Weiter ging es ins Nordische Museum, das einen umfassenden Einblick ins Leben in Skandinavien im Wandel der Zeit bietet. Abschließend besuchten wir noch einen einstündigen Workshop der schwedischen UN-Association. Und natürlich hatten wir zum Schluss auch noch die Chance, Stockholm selbst zu erkunden – ob Shopping oder Altstadt, für jeden war etwas dabei.
Am Freitag hieß es dann schon Abschied nehmen. Am Morgen durften wir noch etwas in den Unterricht hineinschnuppern. Der Abschied fiel uns allen schwer, nachdem uns unsere Austauschpartner zum Bus begleitet hatten und die letzten Abschiedsumarmungen verteilt wurden, wurde dann doch noch die ein oder andere Träne verdrückt. Sie sind uns wirklich alle sehr ans Herz gewachsen und vor allem ihre Offenheit und Gastfreundschaft haben dazu beigetragen, dass sich jeder wohl fühlen konnte.

Nach dem Rückflug — wieder mit Zwischenstopp in Amsterdam — konnten wir endlich unsere Familien in Nürnberg wieder in die Arme schließen und hatten so durch diese erlebnisreiche Woche einen perfekten Start in die Osterferien.

Sophia Macary und Antonia Schramm

 

Schüleraustausch mit Mielec 2026 – eine Woche voller Eindrücke, Begegnungen und neuer Freundschaften

Schüleraustausch mit Mielec 2026 – eine Woche voller Eindrücke, Begegnungen und neuer Freundschaften

Der Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in Mielec hat eine lange Tradition und besteht bereits seit vielen Jahren. Vom 20. bis 28. März 2026 durften wir nun unsere polnischen Gäste an unserer Schule begrüßen. Damit war es für viele das zweite Wiedersehen, da wir bereits im Herbst eine Woche in Mielec und Danzig verbracht hatten – und so erklärt sich auch die große Freude bei der Ankunft am Freitagabend: Zahlreiche alte Bekannte trafen sich wieder, zugleich wurden schnell neue Freundschaften geschlossen. Überall war die besondere Atmosphäre eines internationalen Austauschs spürbar. Parallel zum Familienprogramm kam es zudem auch zu Begegnungen zwischen (ehemaligen) Lehrkräften, die den langjährigen Austausch begleiten und weitertragen.

Am Samstag machten sich die Schülerinnen und Schüler bei einer Stadtrallye in kleinen Gruppen auf den Weg, um verschiedene Orte und Besonderheiten der Stadt Erlangen zu entdecken und sich dort gemeinsam fotografisch festzuhalten. Diese Aufgabe half dabei, rasch miteinander ins Gespräch zu kommen und als Gruppe zusammenzuwachsen. Anschließend nutzten viele das sonnige Frühlingswetter für Ausflüge mit ihren Gastfamilien oder in kleinen Gruppen, unter anderem nach Nürnberg. Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Gastfamilien: Bei gemeinsamen Unternehmungen lernten sich alle noch besser kennen.

Ein besonderer Höhepunkt der Woche war der gemeinsame Aufenthalt in München von Montag bis Mittwoch. Gleich zu Beginn sorgte der Besuch der Allianz Arena für Begeisterung. Nicht nur Fußballfans kamen auf ihre Kosten – auch die beeindruckende Architektur des Stadions und die spannende Geschichte des FC Bayern München hinterließen bei allen einen bleibenden Eindruck. Am Nachmittag erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Münchner Innenstadt, genossen das schöne Wetter und probierten verschiedene kulinarische Spezialitäten. Bei einer anschließenden Stadtrallye entdeckten sie in Gruppen viele spannende Facetten der bayerischen Landeshauptstadt. Der erste Abend im Hotel klang mit einem gemeinsamen Spaziergang aus.
Am Dienstag besuchte die Gruppe das Deutsche Museum, das mit seinen vielfältigen Exponaten und Vorführungen große Begeisterung auslöste. Am Abend folgte ein kulturelles Highlight: der Besuch einer Opernvorstellung. Für viele Schülerinnen und Schüler war es der erste Opernbesuch – ein faszinierendes Erlebnis, das durch seine eindrucksvolle und teils skurrile Atmosphäre besonders in Erinnerung bleiben wird.
Am Mittwochvormittag ging es weiter nach Ingolstadt zum Audi Forum. Die eleganten Fahrzeuge und die Einblicke in moderne Technik beeindruckten nicht nur Autointeressierte, sondern die gesamte Gruppe. Anschließend kehrten alle nach Erlangen zurück.
Dort erhielten die polnischen Gäste am Donnerstag einen Einblick in den deutschen Schulalltag. Beim anschließenden Empfang im Rathaus wurden sie vom Bürgermeister begrüßt, der die Stadt Erlangen vorstellte und auf besondere Highlights wie die Bergkirchweih einging.
Am Freitag erkundete die polnische Gruppe Bamberg bei einer Stadtführung. Schließlich hieß es am Samstag Abschied nehmen.

Der Austausch war insgesamt geprägt von einer harmonischen Atmosphäre, vielen gemeinsamen Erlebnissen und neu entstandenen Freundschaften. Gerade in der heutigen Zeit zeigt sich, wie wichtig solche Begegnungen für die Völkerverständigung sind. Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen.
Der Austausch wurde gefördert vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW) sowie vom Stadtjugendring Erlangen.

Polenaustausch 2025

Polenaustausch 2025

Auch in diesem Jahr hatten 20 Schülerinnen und Schüler wieder die Möglichkeit, am fest etablierten Polenaustausch mit dem Nikolaus-Kopernikus-Liceum in Mielec teilzunehmen, mit der Besonderheit, dass dieses Mal ein großer Teil der Zeit in Danzig nahe der Ostsee verbracht werden sollte.
So starteten wir am 17. Oktober 2025 um 5 Uhr morgens in Begleitung von Herrn Bobe und Frau Ittner trotz aller Müdigkeit nicht minder aufgeregt die 14-stündige Busfahrt. Am Abend wurden wir von unseren Gastfamilien freundlich aufgenommen und verbrachten den darauffolgenden Tag ebenso in den Familien, was ein näheres Kennenlernen von polnischer Lebensweise und den kulturellen Unterschieden bzw. Gemeinsamkeiten ermöglichte: Von Erkundungstouren durch Krakau oder Mielec über das Zusammenschließen zu größeren Gruppen bis hin zum Besuch eines Trampolin-Parks waren die Aktivitäten und Erlebnisse sehr unterschiedlich.

Am nächsten Morgen brach die Gruppe – mitsamt polnischen Austauschpartnern – zum zweiten Ziel auf: Nach einer weiteren langen Fahrt erreichten wir Danzig, wo der diesjährige Workshop mit dem Thema „Solidarisches Europa“ abgehalten wurde. Nach unserer Ankunft folgten kurze gemeinschaftliche Aktivitäten, die für eine entspannte Atmosphäre sorgten und das gegenseitige Kennenlernen förderten. Am Abend nutzten wir die Gelegenheit, gemeinsam die wunderschöne Stadt Danzig zu erkunden und einen ersten Eindruck von dem historischen Zentrum zu gewinnen. Jeder Tag begann mit Integrationsspielen zur Auflockerung, wobei wir auch polnische Redewendungen wie „Smacznego“ (Guten Appetit) oder „Przepraszam“(Entschuldigung) lernten. 
Während unseres gesamten Aufenthalts setzten wir uns intensiv in Workshops mit dem Thema Solidarität in der Vergangenheit und Gegenwart Polens und Deutschlands auseinander. Dazu besuchten wir verschiedene Museen, wie das Europäische Solidarnosc Zentrum, erarbeiteten in Gruppen unter anderem 10 Forderungen der jetzigen Generation für die Entwicklung Europas und entwickelten fiktionale Biographien zu Zeiten der DDR und des Kommunismus in Polen. Ausflüge in das Bowlingcenter und das Bernsteinmuseum, sowie eine Stadtrallye setzten spaßige Akzente, doch besonders beliebt war die nahe gelegene Mall, die wir in unserer Freizeit häufig besuchten.

Am Tag vor der Abreise unternahmen wir einen Ausflug nach Sopot, wo wir uns an der Ostsee erfreuten. Den Abschluss unserer Reise bildete ein gelungener deutsch-polnischer Abend, an dem wir traditionelle polnische Tänze lernen durften, sowie nicht wenige spaßige Anekdoten ausgetauscht wurden.
Diese tolle, unvergessliche Zeit brachte einige besondere Freundschaften zwischen deutschen und polnischen Schülern hervor, so dass wir uns alle sehr auf den Gegenbesuch im März freuen.

Johanna Grabner (10c) und Johann Bachmann (10b)

Ciao, bella Italia – Scambio 2025

Ciao, bella Italia – Scambio 2025

Auf nach Bella Italia hieß es für die Italienisch-Kurse der Q12 am Samstagmorgen, den 05. April 2025. Nach guten 10 Stunden Fahrt waren wir an unserem Ziel angekommen: dem kleinen Städtchen Thiene bei Vicenza in der Region Venetien. Dort wurden wir herzlich empfangen von unseren Austauschpartnern, die uns im Februar bereits in Deutschland besucht hatten. Die nächsten Tage in Italia waren voller abwechslungsreicher Erlebnisse und besonderer Erfahrungen. In den Gastfamilien, in Schülergruppen oder mit den betreuenden Lehrkräften und der gesamten Gruppe zusammen – es war immer etwas Spannendes geboten.

Bei milden Temperaturen und Sonnenschein erkundeten wir die Schönheit verschiedener italienischer Städte wie Verona, Bassano del Grappa, Marostica, Vicenza oder auch Venedig. Dabei beeindruckte uns nicht nur die atemberaubende Architektur aus zahlreichen Epochen, sondern besonders auch die reichhaltige und köstliche italienische Küche.

Ob bei Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften oder Familien, überall wurden wir mit offenen Armen aufgenommen. Wir konnten so auch lernen, dass sprachliche oder kulturelle Unterschiede keine Hindernisse für liebevolles und gemeinschaftliches Beisammensein bedeuten müssen. Das Eintauchen in die Sprache, für eine Sprachenklasse natürlich primäres Ziel, aber auch in die Kultur, bereicherte uns und brachte uns unseren europäischen Nachbarn auf ganz besondere Weise näher.

Nach nur einer knappen Woche mussten wir uns dann schweren Herzens auch schon wieder verabschieden, als wir uns Freitagmorgen auf den langen Heimweg machten.

Ciao, bella Italia, wir freuen uns schon auf das nächste Wiedersehen!

Elias Lott

Reise nach Örebro im März 2024

Reise nach Örebro im März 2024

„Hej och välkommen till Örebro“, hieß es im März 2024 wieder für 24 Schülerinnen und Schüler des CEGs.

Nachdem die Schweden im Oktober 2023 bei uns am CEG waren, durften unsere Schülerinnen und Schüler nun umgekehrt eine Woche bei ihren schwedischen Gastfamilien verbringen, deren Alltag miterleben, ins Schulsystem reinschnuppern und neben der hübschen kleinen Stadt Örebro auch Stockholm erkunden.

Dabei kam der Austausch zu wichtigen politischen und gesellschaftlichen Fragen nicht zu kurz. Bei einem Besuch der UN-Vertretung in Stockholm wurde den Schülerinnen und Schülern die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen zur Förderung von nachhaltigem Frieden, Wohlstand und Schutz des Planeten nähergebracht. In einem Rollenspiel am Karolinska-Gymnasium, der Partnerschule des CEGs in Örebro, beschäftigten sie sich dann mit der Frage, wie demokratischer Diskurs funktionieren kann und welche Bedeutung Kompromisse in der Politik haben.

Es gab also viel zu lernen und zu erleben in dieser einen Woche und alle waren mit großer Begeisterung dabei. Für einige wurde Schweden sogar zum absoluten Traumland und mehr als einmal kam die Frage: „Können wir nicht bitte hierbleiben?“. Wenn das kein Kompliment für Schweden ist….

German American Virtual Exchange – CEG goes viral!

German American Virtual Exchange – CEG goes viral!

Auch im Schuljahr 2023/24 findet wieder unser virtueller Austausch mit der Canfield High School in Ohio (USA) statt.

Bei diesem virtuellen Austausch nehmen insgesamt 50 Schülerinnen und Schüler teil, die sich regelmäßig in Videokonferenzen treffen. Mit ihren Partnern und Partnerinnen tauschen sie sich über interkulturelle Themen aus. Trotz des Zeitunterschiedes von sechs Stunden gelingt es uns, die Treffen gewinnbringend für alle Beteiligten zu gestalten. Die zu „bewältigenden“ Aufgaben reichen vom gegenseitigen Kennenlernen bis hin zu Diskussionen über Themen wie Umweltschutz, Nachhaltigkeit und sozialer Zusammenhalt.
Die Teilnehmenden lernen nicht nur kulturelle Besonderheiten des Partnerlandes kennen, sondern vertiefen dabei auch ihre Sprachkenntnisse.

Besonders freuen wir uns, dass bereits viele Freundschaften zwischen den Austauschpartnern geknüpft wurden, die weit über virtuelle Treffen in Anwesenheit der betreuenden Lehrkräfte hinausgehen – Social Media sei Dank 🙂

Renate Pfaller

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