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Jugend musiziert 2022

Jugend musiziert 2022

In diesem Jahr wurde der Wettbewerb wieder pandemiebedingt unter besonderen Konditionen durchgeführt: Der Regionalwettbewerb für die Altersstufen I und II fand am 05. Februar 2022 hier bei uns im CEG statt. Ab der AG III startete der Wettbewerb in diesem Jahr gleich mit dem Landeswettbewerb, der vom 08. bis zum 11. April in Ingolstadt stattfand.

Von unserer Schule aus haben sich 7 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihrem instrumentalen Können den Fachjuroren vorgestellt. Folgende hervorragende Ergebnisse wurden dabei erzielt:

Name Instrumentalklasse Instrument Preis
Adam, Lisa, 5c extern Cello 2. Preis
Heermann, Benjamin, 9b extern Marimba 1. m. W.
Ebert, Manuel, Q12 extern Cembalo* 1. m. W.
Hanslik, Hanna-Leona, 10a Frau Keilhack Violine* 1. m. W.
Heinke, Jonas, 10a Herr Campos Gitarre Duo 1. m. W.
Keilhack, Alma Vivienne, 10d Frau Keilhack, extern Violine 1. m. W.
Li, Le Timotheus, 8b Frau Döbig Violine 1.

*in einem Ensemble der Kategorie „Alte Musik“

Die Schulleitung und die Fachschaft Musik sind sehr stolz auf das hohe musikalische Niveau, das unsere Schule bei dem wichtigsten Musikwettbewerb Deutschlands zeigen konnte und gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, sowie den beteiligten Lehrkräften und Eltern sehr herzlich.

Zusätzlich drücken wir allen zum Bundeswettbewerb weitergeleiteten Teilnehmerinnen und Teilnehmern kräftig die Daumen! Dieser Wettbewerb wird vom 02. bis 09. Juni 2022 in Oldenburg stattfinden.

Julian Bobe

Frühjahrskonzert 2022

Frühjahrskonzert 2022

Am Mittwoch, dem 6. April 2022, war es soweit: nach 27 Monaten konnten die Spielerinnen und Spieler des Cello-Ensembles und des Großen Orchesters wieder in einem Innenraum auftreten. Die vollbesetzte Kirche Herz Jesu bot dafür den optimalen Rahmen.

Herr Steiner-Heinlein kündigte innige Melodien an, die das 12-köpfige Cello-Ensemble auch sensibel umsetzte. Schuberts Ständchen und Schindlers’s Liste von John William waren ruhige Stücke, bei denen sich die Streicher endlich wieder akustisch in allen Lautstärkegraden ausdrücken und gegenseitig hören konnten.

Die Spielerinnen und Spieler des Abiturjahrgangs präsentierten traditionell ihre Solo-Stücke mit Orchester-Begleitung: Manuel Ebert mit dem Können eines Hochschul-Flöters und die Cellistin Katharina Burucker verzauberten mit äußerst versierter Technik von den verschiedenen Orchester-Gruppen begleitet ihre Stücke. Dazwischen konnte das aufmerksame Publikum die Solobeiträge von Marlene Morneburg und Julius Kasper auf Fagott und Kontrabass verfolgen, ungewöhnliche Töne, neukomponierte Musik und Cello-Suite auf Bass führten die Hörer in neue Klangsphären.

Den Schlusspunkt setzte das Große Orchester mit der Jubel-Ouvertüre von Carl Maria von Weber geleitet von Andreas Englhardt: die 70 Spielerinnen und Spieler berauschten den Raum mit Jubel-Klängen – als Eröffnung einer neuen Zeit mit echter Live-Musik in Konzertsälen.

Der Spendenaufruf für die Ukraine-Hilfe gelang Frau Schulika, Geigenlehrerin der Schule und gebürtige Ukrainerin besonders intensiv. Das Konzert hatte dadurch eine besondere Tiefe und Eindrücklichkeit und ließ das Publikum erleichtert und nachdenklich ob der Darstellung der Kriegs-Situation dieser Tage nach Hause gehen.

A. Englhardt

 
Woher kommt Musik und welche Zwecke kann sie erfüllen?

Woher kommt Musik und welche Zwecke kann sie erfüllen?

Dass Tiere akustisch kommunizieren, ist gerade im Frühjahr nicht zu überhören. Doch wo liegt die Schwelle zwischen den akustischen Lautäußerungen von Tieren und künstlerisch gestalteten Klängen? Wo beginnt Musik?
Diesen Fragen ging Prof. Dr. Andreas C. Lehmann in einer Vorlesung nach, die er für die Schülerinnen und Schüler des W-Seminars „Musik und ihre Wirkung“ hielt.

Anschließend durften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen der Exkursion an die Hochschule für Musik Würzburg als weiteren Baustein des typischen Hochschulbetriebes ein von der Musikethnologin Lena Meiertoberend durchgeführtes Seminar besuchen:
Nach einer kurzen Einführung in die Thematik setzten sich die Schülerinnen und Schüler kritisch mit typischen Kinderliedern wie „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“ oder „Die Affen rasen durch den Wald“ auseinander und untersuchten diese auf mehr oder weniger offensichtliche, rassistische Konnotationen. Eine kritische Diskussion der Ergebnisse sowie möglicher Umgangsperspektiven mit den genannten Liedern rundete den Einblick in die universitäre Lernkultur gelungen ab.

Christoph Steiner-Heinlein

CEG Schüler bei der Jungen Staatsphilharmonie Nürnberg

CEG Schüler bei der Jungen Staatsphilharmonie Nürnberg

Die Junge Staatsphilharmonie ist das Jugendorchester des Staatstheaters Nürnberg. Über die gesamte Spielzeit hinweg treffen sich Jugendliche aus der Metropolregion im Alter von 14 bis 19 Jahren zu mehreren Probenphasen im Staatstheater.

Um in diesem neuem Orchesterprojekt mit den Profis der Staatsphilharmonie gemeinsam spielen zu dürfen, fand ein Vorspiel vor einer Kommission des Orchesters statt. Auch vom CEG wurden Schüler ausgewählt und für das Projekt aufgenommen: Linus Löffler (Trompete), Manuel Ebert (Querflöte) und Alma Keilhack (Geige) und Julius Kasper (Kontrabass).

Nun dürfen die jungen Musiker unter der Leitung der Generalmusikdirektorin Joana Mallwitz im Herbst, am 10. Oktober 2022 beim Eröffnungskonzert zum 100-jährigem Jubiläum der Staatsphilharmonie mitspielen.

Der Bayerische Rundfunk hat dazu einen Filmbericht mit unserem Kontrabassisten Julius Kasper erstellt – sehenswert!

Filme waren nie stumm

Filme waren nie stumm

Der Begriff „Stummfilm“ ist ein echtes Paradoxon: selbst in der Anfangszeit des Films begleitete – noch vor live gespielter Musik – das Rattern des Filmprojektors jede Aufführung. Welche emotionale Ausdruckskraft jedoch Livemusik im Kino entfalten kann, durften die Schülerinnen und Schüler des W-Seminars „Musik und ihre Wirkung“ am 22.1.2022 erfahren.

Im Musiksaal der Nürnberger Symphoniker stand der Stummfilm-Klassiker „Robin Hood“ aus dem Jahr 1922 auf dem Programm, den die Schülergruppe besuchen durfte. Staunen ließen nicht nur die – trotz des frühen Entstehungsdatums des Filmes – ausgereiften Stunts. Auch die Lebendigkeit, die die Stummfilm-Musik den dialogfreien Szenen verlieh, ließ die Schülerinnen und Schüler den zweieinhalbstündigen Schwarz-Weiß-Film mit Spannung verfolgen.

Christoph Steiner-Heinlein

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