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Woher kommt Musik und welche Zwecke kann sie erfüllen?

Woher kommt Musik und welche Zwecke kann sie erfüllen?

Dass Tiere akustisch kommunizieren, ist gerade im Frühjahr nicht zu überhören. Doch wo liegt die Schwelle zwischen den akustischen Lautäußerungen von Tieren und künstlerisch gestalteten Klängen? Wo beginnt Musik?
Diesen Fragen ging Prof. Dr. Andreas C. Lehmann in einer Vorlesung nach, die er für die Schülerinnen und Schüler des W-Seminars „Musik und ihre Wirkung“ hielt.

Anschließend durften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen der Exkursion an die Hochschule für Musik Würzburg als weiteren Baustein des typischen Hochschulbetriebes ein von der Musikethnologin Lena Meiertoberend durchgeführtes Seminar besuchen:
Nach einer kurzen Einführung in die Thematik setzten sich die Schülerinnen und Schüler kritisch mit typischen Kinderliedern wie „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“ oder „Die Affen rasen durch den Wald“ auseinander und untersuchten diese auf mehr oder weniger offensichtliche, rassistische Konnotationen. Eine kritische Diskussion der Ergebnisse sowie möglicher Umgangsperspektiven mit den genannten Liedern rundete den Einblick in die universitäre Lernkultur gelungen ab.

Christoph Steiner-Heinlein

CEG Schüler bei der Jungen Staatsphilharmonie Nürnberg

CEG Schüler bei der Jungen Staatsphilharmonie Nürnberg

Die Junge Staatsphilharmonie ist das Jugendorchester des Staatstheaters Nürnberg. Über die gesamte Spielzeit hinweg treffen sich Jugendliche aus der Metropolregion im Alter von 14 bis 19 Jahren zu mehreren Probenphasen im Staatstheater.

Um in diesem neuem Orchesterprojekt mit den Profis der Staatsphilharmonie gemeinsam spielen zu dürfen, fand ein Vorspiel vor einer Kommission des Orchesters statt. Auch vom CEG wurden Schüler ausgewählt und für das Projekt aufgenommen: Linus Löffler (Trompete), Manuel Ebert (Querflöte) und Alma Keilhack (Geige) und Julius Kasper (Kontrabass).

Nun dürfen die jungen Musiker unter der Leitung der Generalmusikdirektorin Joana Mallwitz im Herbst, am 10. Oktober 2022 beim Eröffnungskonzert zum 100-jährigem Jubiläum der Staatsphilharmonie mitspielen.

Der Bayerische Rundfunk hat dazu einen Filmbericht mit unserem Kontrabassisten Julius Kasper erstellt – sehenswert!

Filme waren nie stumm

Filme waren nie stumm

Der Begriff „Stummfilm“ ist ein echtes Paradoxon: selbst in der Anfangszeit des Films begleitete – noch vor live gespielter Musik – das Rattern des Filmprojektors jede Aufführung. Welche emotionale Ausdruckskraft jedoch Livemusik im Kino entfalten kann, durften die Schülerinnen und Schüler des W-Seminars „Musik und ihre Wirkung“ am 22.1.2022 erfahren.

Im Musiksaal der Nürnberger Symphoniker stand der Stummfilm-Klassiker „Robin Hood“ aus dem Jahr 1922 auf dem Programm, den die Schülergruppe besuchen durfte. Staunen ließen nicht nur die – trotz des frühen Entstehungsdatums des Filmes – ausgereiften Stunts. Auch die Lebendigkeit, die die Stummfilm-Musik den dialogfreien Szenen verlieh, ließ die Schülerinnen und Schüler den zweieinhalbstündigen Schwarz-Weiß-Film mit Spannung verfolgen.

Christoph Steiner-Heinlein

Ein Konzert gab es doch!

Ein Konzert gab es doch!

Obwohl die Schulfamilie des CEG auch in diesem Schuljahr auf ein traditionelles Weihnachtskonzert verzichten musste, blieb es in unserer Schule während der Vorweihnachtszeit nicht ganz still: Am vorletzten Schultag zauberten Ensembles wie ein Blechbläsertrio, ein Saxofon-Quartett sowie das Cello-Ensemble weihnachtliche Klänge in die Treppenhäuser unserer Schule. 

So ergab sich für die Mitwirkenden endlich einmal wieder eine Möglichkeit, Einstudiertes zu präsentieren und wenigstens einen Teil der für das Weihnachtskonzert vorgesehenen Stücke zu Gehör zu bringen.

Von den Klassenzimmern aus konnten die Schülerinnen und Schüler dem besonderen vormittäglichen Kurzkonzert lauschen, das eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag bot.

Christoph Steiner-Heinlein

Debutkonzert in der Konzertwerkstatt

Debutkonzert in der Konzertwerkstatt

Alma Vivienne Keilhack, Schülerin der 10. Klasse, gibt am 19.02.2022 ihr Debut in der Konzertwerkstatt. Sie wird sich in einem vielseitigem Programm zusammen mit ihrem Vater am Klavier präsentieren.

Alma hat bereits sehr viele beachtliche Erfolge in ihrer Konzertkarriere vorzuweisen:
So spielte sie u. a. in vielen Städten Deutschlands, Frankreichs, Englands, Bosniens, Österreichs, der Schweiz und in China. Dazu kommen auch nationale wie internationale Wettbewerbserfolge. Momentan wird sie von Prof. Herwig Zack im PreCollege der Würzburger Musikhochschule unterrichtet. Die 3 Stücke von Werner Heider, welche an diesem Abend zur Uraufführung gelangen, sind ihr gewidmet.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Erlanger Musikinstituts e.V. (EMI).

Alle Register ziehen

Alle Register ziehen

Genau 3144 einzelne Pfeifen besitzt die Kirchenorgel der Altstädter Dreifaltigkeitskirche. Dies erfuhren die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 6d von KMD Wieland Hofmann, der an dieser Kirche als Organist tätig ist und auch am Christian-Ernst-Gymnasium eine Orgelklasse unterrichtet.

Im Rahmen eines Unterrichtsganges lernten die Kinder nebenbei einiges über die Erlanger Stadtgeschichte, ist doch der Bau der Kirchenorgel in der Altstädter Kirche unmittelbar mit dieser verbunden. Nach dem Stadtbrand im Jahr 1721 wiederaufgebaut, erfuhr sie ab den 1960er-Jahren stetige Erweiterungen, die durch Entfernung der zweiten Kirchenempore möglich wurden. So konnte nun Wieland Hofmann seine großzügige Konzertorgel präsentieren und bat die Schülerinnen und Schüler auf die Empore.

Wie entsteht genügend Wind für die vielen Pfeifen? Wie gelangt dieser in die Pfeifen? Wie entstehen die vielen Klangfarben der verschiedenen Register? Kann man alle Register gleichzeitig ziehen? All diese Fragen beantwortete Wieland Hofmann geduldig, um hinterher auch darüber aufzuklären, dass es gar nicht sinnvoll sei, alle Register gleichzeitig zu ziehen: So fehle dem Instrument genügend Wind, wodurch der Klang an Kraft einbüße.

Abschließend durften die Klassen dennoch ein Werk hören, welches den Reiz eines voll ausgespielten Orgelwerkes präsentiert. So trug Wieland Hofmann den Kindern die bereits im Unterricht vorbesprochene Toccata in d-moll, BWV 565 in voller Länge sehr beeindruckend und virtuos vor. In solch einem Fall ist dann auch in der Kirche ein Beifall vollkommen angemessen und verdient.

Christoph Steiner-Heinlein

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