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Dass Tiere akustisch kommunizieren, ist gerade im Frühjahr nicht zu überhören. Doch wo liegt die Schwelle zwischen den akustischen Lautäußerungen von Tieren und künstlerisch gestalteten Klängen? Wo beginnt Musik?
Diesen Fragen ging Prof. Dr. Andreas C. Lehmann in einer Vorlesung nach, die er für die Schülerinnen und Schüler des W-Seminars „Musik und ihre Wirkung“ hielt.

Anschließend durften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen der Exkursion an die Hochschule für Musik Würzburg als weiteren Baustein des typischen Hochschulbetriebes ein von der Musikethnologin Lena Meiertoberend durchgeführtes Seminar besuchen:
Nach einer kurzen Einführung in die Thematik setzten sich die Schülerinnen und Schüler kritisch mit typischen Kinderliedern wie „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“ oder „Die Affen rasen durch den Wald“ auseinander und untersuchten diese auf mehr oder weniger offensichtliche, rassistische Konnotationen. Eine kritische Diskussion der Ergebnisse sowie möglicher Umgangsperspektiven mit den genannten Liedern rundete den Einblick in die universitäre Lernkultur gelungen ab.

Christoph Steiner-Heinlein