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Integrierte Spitzbuben

Integrierte Spitzbuben

Das W-Seminar „Mathematik in 3D“ befasst sich unter anderem mit der räumlichen Integration rotationssymmetrischer Körper. Zur besseren Veranschaulichung wurden daher aus geeignetem Teig Zylinder und Hohlzylinder ausgestochen – aber nicht nur. Die Ergebnisse dieser gelungenen Teamarbeit können sich sehen lassen… Frohes Fest!

Martin Joerchel

Advents- und Weihnachtskonzerte 2025

Advents- und Weihnachtskonzerte 2025

Die Fachschaft Musik freut sich, wieder zu den Konzerten in der Vorweihnachtszeit einzuladen. Diese finden jeweils in der Matthäuskirche am Ohmplatz statt. Dabei werden die Ensembles des CEG wieder ihre festlichen Programme präsentieren.

Im Adventskonzert am Mittwoch, 10.12.2025 um 18 Uhr stehen Schülerinnen und Schüler bis zur achten Jahrgangsstufe auf der Bühne, während das Weihnachtskonzert am Donnerstag, 18.12.2025 um 19 Uhr von Schülerinnen und Schülern ab der neunten Jahrgangsstufe gestaltet wird.

Der Eintritt ist frei. Wir dürfen Sie aber bereits jetzt um eine großzügige Spende für den Freundeskreis des CEGs bitten, der die musikalische Arbeit in unserer Schule wesentlich unterstützt.

Fachschaft Musik

Partnerschaftliche Klänge aus Bayern in Rom

Partnerschaftliche Klänge aus Bayern in Rom

Mit Sätzen aus der Streichersuite „Idyla“ des tschechischen Komponisten Leoš Janáček trug das Kammerorchester des Christian-Ernst-Gymnasiums aus Erlangen scheinbar mährische Streicherklänge nach Rom. Wenig bekannt ist jedoch, dass die „Idylle“ kein Abbild der tschechischen Heimat des Komponisten ist. Vielmehr verfasste er das Werk bei einem Urlaub im bayerischen Städtchen Oettingen. Somit beschreibt das Werk auch die Heimatregion des ausführenden Kammerorchesters: Mit dieser Komposition stellte sich das CEG-Kammerorchester bei einem Konzert am Sonntag, 2.11.2025, in der Kirche San Paolo entro le mura dem römischen Publikum vor.

Gemeinsam mit dem römischen Jugendorchester „L’insieme“ unter der Leitung von Francesco Malatesta sowie dem Chor „The New Chamber Singers“ (Ltg.: Stefano Vaselli) wurde daneben in musikalischer Partnerschaft ein Programm mit einer Dauer von etwa 80 Minuten auf die Bühne gebracht. Nachdem sich das Streichorchester des CEG unter der Leitung von Christoph Steiner-Heinlein mit Janáčeks Sätzen vorgestellt hatte, führte das Jugendorchester „L’insieme“ das Programm mit Sätzen aus Bachs Orchestersuite BWV 1068 und Vivaldis Frühling fort. Gemeinsam mit dem Chor der anglikanischen Kirche traten schließlich alle drei Ensembles zusammen und interpretierten Cesar Francks musikalische Deutung der „Sieben letzten Worte Jesu am Kreuz“ mit dem gleichnamigen Oratorium. Großer Beifall belohnte jeweils die verschiedenen Auftritte und unterstrich die große Leistung, die alle Mitwirkenden konzentriert auf die Bühne gebracht hatten.

Neben der intensiven Probenarbeit durften die Schülerinnen und Schüler des Christian-Ernst-Gymnasiums unter der Führung der Rom-Kenner Stephanie Neurath und Andreas Englhardt natürlich auch vielfältige Sehenswürdigkeiten der Ewigen Stadt erleben und besichtigten Orte wie das Forum Romanum, das Kolosseum, den Circus Maximus, beeindruckende Ausgrabungen eines römischen Hauses unter dem Palazzo Valentini, das Pantheon, die Kirche Santa Maria Maggiore sowie nicht zuletzt den Vatikan mit dem Petersdom. All diese Erlebnisse hinterließen bei den Schülerinnen und Schülern des CEG einen imposanten und vielfältigen Eindruck der „Ewigen Stadt“.

Christoph Steiner-Heinlein

Fotos: Stephanie Neurath

Offen aus Tradition – und stark für die Heimat

Offen aus Tradition – und stark für die Heimat

Alljährlich begehen Mitglieder des Bundes der Vertriebenen sowie geschichtsinteressierte den „Tag der Heimat“. Bei diesem handelt es sich um ein zentrales Element der Erinnerungskultur bezüglich einer der größten Fluchtbewegungen der Menschheitsgeschichte: Die Vertreibung von knapp 16 Millionen Deutschen aus Ost-, Mittel-, und Südosteuropa nach dem zweiten Weltkrieg. Zeitgleich wird auch an die historischen Hintergründe erinnert: den Angriffskrieg des NS-Regimes und die damit verbundenen Gräueltaten.

Im Zuge des 80. Jahrestages dieser Ereignisse versuchte der Bund der Vertriebenen Erlangen erstmals, auch ein Jugendliches Publikum anzusprechen.

Und so waren neben Ehrengästen wie Dr. Konrad Körner (MdB), Walter Nussel (MdL), OB Florian Yannik sowie dem polnischen Generalkonsul Rafał Wolski auch zwei Schüler des CEG anwesend: Maximilian Schenkel und Aron Klemm vertraten das P-Seminar PuG (24/ 25) mit dem Projekttitel „Offen aus Tradition? Migrationsgeschichte(n) Erlangens im Dialog“.

Die Schüler stellten das im vergangenen Schuljahr erstellte Projekt, das sich in Form einer Wanderausstellung mit dem Thema Migration und Integration in Erlangen beschäftigt, vor. Sie betonten dabei die Vielschichtigkeit von Migrationserfahrungen, die sich – so die Schüler – nicht auf plakative politische Moralformeln reduzieren ließen. Beispielhaft wurde dieser Befund – passend zum Tag der Heimat – anhand von zwei konkreten Lebensgeschichten von aus dem Sudetenland und Schlesien geflohenen Personen vor Augen geführt. Videointerviews mit diesen Zeitzeugen, die auch Teil der Ausstellung sind, fungierten als digitale Ergänzungen.

Anschließend an die Veranstaltung wurde die ebenfalls im Redoutensaal aufgebaute Ausstellung unter regem Interesse besucht.

Insbesondere Generalkonsul Wolski und MdB Dr. Körner hoben die besondere Bedeutung der Ausstellung zur politischen Bildung und zur Geschichtskultur hervor.

Der Auftritt des P-Seminar am Tag der Heimat illustriert, wie das kulturelle Bewusstsein Deutschlands generationenübergreifend gepflegt werden kann.

Die Ausstellung „Offen aus Tradition? Migrationsgeschichte(n) Erlangens im Dialog“ kann unter www.offenaustradition.de besichtigt werden. Angesichts der internationalen Wochen gegen Rassismus im März 2026 wird die Wanderausstellung auch im CEG ausgestellt.

Internationales Gitarrenfestival Jüchen 2025

Internationales Gitarrenfestival Jüchen 2025

Vom 31. Oktober bis 2. November 2025 fand im Nikolauskloster Jüchen das 9. Internationale Gitarrenfestival statt. Drei Tage lang drehte sich alles um die klassische Gitarre – mit hochkarätigen Konzerten, Wettbewerben und inspirierenden Meisterkursen.

Das Festival eröffnete mit der „Jüchen Guitar Night – Classic meets Flamenco“, bei der Ensembles wie Quattordici corde, Duo Jucunda und das Flamenco-Duo Daniel de Alcalá & José Primo das Publikum begeisterten. Am Samstag beeindruckte Eduardo Inestal im „Guitar Masters Concert“ mit brillanter Virtuosität und feinem musikalischem Ausdruck. Den Abschluss bildete am Sonntag das Konzert des Vorjahressiegers Rostyslav Holubov aus der Ukraine.

Im Mittelpunkt stand der Internationale Gitarrenwettbewerb, der zahlreiche junge Talente aus aller Welt zusammenführte. Besonders erfreulich war der Erfolg der Erlanger Musikinstitut– und Christian-Ernst-Gymnasium-Schüler Jovan Sokic und Hjalte Munnecke (Gitarrenklasse Campos), die in der Altersgruppe IV einen ausgezeichneten zweiten Preis erreichten. Ihre musikalische Reife und ihr sensibles Zusammenspiel wurden von der Jury besonders hervorgehoben.

Die Meisterkurse mit Dozenten wie Hubert Käppel, Joël Betton und Ema Kapor boten den Teilnehmenden wertvolle Impulse für Technik, Klanggestaltung und Interpretation. Das Festival überzeugte erneut durch seine inspirierende Atmosphäre und seinen internationalen Geist.

Auf den Spuren der Römer in Franken: Exkursion nach Weißenburg mit unseren 6. Klassen

Auf den Spuren der Römer in Franken: Exkursion nach Weißenburg mit unseren 6. Klassen

Auch im Schuljahr 2025-26 bot der Wandertag einen willkommenen Anlass, mit unseren Schülerinnen und Schülern der 6. Jahrgangsstufe, die als verpflichtende 2. Fremdsprache Latein lernen, auf den Spuren der Römer zu wandeln.

So fuhren Ende September 2025 rund 100 Kinder mit ihren Klassenleitungen und Lateinlehrkräften nach Weißenburg, um die dortigen antiken Thermenanlagen, das rekonstruierte Kastell sowie zahlreiche archäologische Funde im Römermuseum zu besichtigen.

Erstmalig wurden wir hierbei von Studierenden der Latinistik der FAU unterstützt, die den Kindern an verschiedenen Stationen die Welt der Antike spielerisch nahebrachten – ein herzlicher Dank ergeht an dieser Stelle an Herrn Professor Dr. Schubert und Frau Oft, die diese Kooperation ins Leben gerufen haben. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

Stephanie Neurath

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