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Exkursion in die fränkische Wüste

Exkursion in die fränkische Wüste

Ein ganz besonders schützenswerter Lebensraum liegt mitten im Erlanger Stadtgebiet: das Naturschutzgebiet „Exerzierplatz“, auch als Fränkische Wüste bekannt. Es ist ein trockener, sandiger und im Sommer extrem heißer Standort – und trotzdem voller Leben. Die Strategien der Pflanzen und Tiere, diesem kargen Sandlebensraum zu trotzen, sind vielfältig und faszinierend.

Die Strategie der Schülerinnen und Schüler der Klassen 6b und 6d, die diesen besonderen Lebensraum erforschten, war etwas einfacher: viel trinken und den Schatten suchen. Doch dafür blieb nicht immer Zeit, denn es standen auch schweißtreibende Aktionen auf dem Programm. So wurde beispielsweise ein Bohrstock mit einem schweren Hammer in den Boden getrieben, um den Untergrund zu untersuchen. Außerdem machten sich die Schülerinnen und Schüler mit großer Begeisterung auf die Suche nach Insekten und anderen Tieren.

Dank der fachkundigen Naturführerinnen vom Landschaftspflegeverband Mittelfranken gab es zu den entdeckten und eingefangenen Tieren viele interessante Informationen. Am Ende wurden natürlich alle Krabbler wieder unbeschadet in ihr Zuhause entlassen. Auch die Schülerinnen und Schüler kehrten wohlbehalten, mit vielen neuen Erkenntnissen und zahlreichen spannenden Eindrücken, nach Hause zurück.

Franziska Karger

Hopfen und Malz – ein Beitrag zum Erhalt der bayerischen (Brau-)Kultur

Hopfen und Malz – ein Beitrag zum Erhalt der bayerischen (Brau-)Kultur

Im P-Seminar „Hopfen und Malz – ein Beitrag zum Erhalt der bayerischen (Brau-)Kultur“ widmeten sich die Schülerinnen und Schüler dem Brauhandwerk aus wissenschaftlicher Perspektive. Unterstützt von David Achatz (Braumeister der Hofbräu Oberle in Kosbach) wurde der gesamte Brauprozess – vom Maischen über das Läutern bis zur Gärung – praktisch erlebt und chemisch wie biologisch beleuchtet. So wurde deutlich, wie eng biochemische Prozesse und handwerkliche Präzision im Brauen miteinander verbunden sind.

Die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars thematisierten zusammen mit Herrn Achatz, wie Enzyme beim Maischen Stärke in Zucker umwandeln, wie Hefen den daraus entstandenen Traubenzucker vergären und warum Temperatur und pH-Wert über den Geschmack des späteren Bieres entscheiden. Durch die Verbindung von Theorie und Praxis entstand ein lebendiger Einblick in die Welt der Biochemie – und ein Beitrag zum Verständnis regionaler Braukultur im naturwissenschaftlichen Kontext.

André Triebel

Einblick in die Welt der Bakterien

Einblick in die Welt der Bakterien

Bakterien sind meist nur wenige tausendstel Millimeter groß und daher fürs menschliche Auge unsichtbar. Trotzdem sind sie allgegenwärtig und leben sogar in großer Zahl auf und im menschlichen Körper. Doch wie sehen sie aus?

Dank dem engagierten Einsatz von Frau Prof. Dr. Anja Lührmann und ihrem Team vom mikrobiologischen Institut des Universitätsklinikums Erlangen konnten SchülerInnen der 9. Jahrgangsstufe nun die Formenvielfalt der Bakterien bewundern. Darunter die stäbchenförmigen Escherichia coli Bakterien, die im Darm leben oder die schraubig gewundenen Borrelien, die die durch Zecken übertragene Krankheit Borreliose verursachen.

Dafür kam Frau Prof. Dr. Lührmanns Team eigens mit Mikroskopen und Präparaten in den Unterricht und ermöglichte so den SchülerInnen einen vertieften Einblick in die Welt der Bakterien. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön dafür!

Franziska Karger

RETHINK YOUR DRINK – Soviel Zucker steckt drin

RETHINK YOUR DRINK – Soviel Zucker steckt drin

Dass in Süßigkeiten viel Zucker steckt, ist den meisten klar. Aber wie sieht es eigentlich mit dem Zuckergehalt von Getränken aus?

Mit diesem Thema haben sich in den letzten Wochen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b beschäftigt und zum Teil erstaunlich große Mengen an Zucker in Getränken aufgespürt. So stecken in einem halben Liter Joghurt-Drink 22 (!) Würfel Zucker und in einer normalen Apfelschorle immerhin noch 10 Würfel Zucker.

Wer sich für den Zuckergehalt weiterer Getränke interessiert, kann sich die aktuelle Ausstellung der Klasse 5b dazu im Ostflügel des 1. Obergeschosses ansehen. Abgerundet wird das Ganze durch informative und schön gestaltete Plakate zur negativen Wirkung von zu viel Zucker auf den menschlichen Körper.

Vorbeischauen lohnt sich!

Franziska Karger

 

Projektarbeiten des P-Seminars „Fischereimuseum“ finden großen Anklang

Projektarbeiten des P-Seminars „Fischereimuseum“ finden großen Anklang

Im Rahmen einer kleinen Feier würdigten Vertreter der Hegegemeinschaft Unterer Aischgrund, Adelsdorfs Bürgermeister Karsten Fischkal und der Neuhauser Schlossherr Baron von Crailsheim vier pädagogische Spielstationen, die von SchülerInnen des P-Seminars „Fischereimuseum“ für das Museum in Neuhaus erdacht und gebaut wurden. Dabei sparten sie nicht mit Lob, wie dem nachfolgenden Artikel zu entnehmen ist. Für weitere Pressestimmen folgen Sie bitte diesem Link.

F. Karger

iGEM am CEG

iGEM am CEG

Am 11. Juli 2017 besuchten Mitglieder des iGEM-Teams Franconia der FAU Erlangen-Nürnberg einen Biologiekurs der 11. Jahrgangsstufe des Christian-Ernst-Gymnasiums. iGEM ist eine Abkürzung für international Genetically Engineered Machine. Dies ist unter anderem ein jährlicher internationaler Wettbewerb für Studenten und Schüler in der synthetischen Biologie. Ziel dieses Wettbewerbs ist es, ein Projekt aufzubauen, welches eine aktuelle Problemstellung durch Projekte, die sich der synthetischen Biologie bedienen, löst.

Neben einem Vortrag zum Thema Gentechnik erhielten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit grundlegende Arbeitstechniken eines Labors zu erproben. Abschließend konnten die Teilnehmer den Studenten Fragen zu Studium und Studiengängen stellen, um Informationen aus erster Hand zu erfragen.
Wir danken für den Besuch und die interessanten Einblicke.

A. Triebel

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