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Das CEG in Schweden – Ein Reisebericht 2023

Das CEG in Schweden – Ein Reisebericht 2023

Hej! So begrüßt man sich in Schweden.

Nachdem die Schülergruppe aus Schweden bereits eine Woche bei uns war, sind wir, Schüler der 10. Klassen, am Samstag, den 25. März 2023, auch endlich selbst nach Schweden gefahren. Mit Zwischenstopp in Stockholm dauerte es fast einen ganzen Tag bis wir in der Stadt Örebro angekommen waren. Diese ist ungefähr so groß wie Erlangen und die siebtgrößte Stadt in Schweden. Eines bemerkten wir bei unserer Ankunft sofort: Hier herrschte noch Winter.

Am Sonntag machten wir erstmal ein gemeinsames Barbecue im Schnee. Am Montag zeigten die Schweden uns dann ihre Schule, das Karolinska Gymnasiet, und wir sahen schon etwas von der Stadt. Am nächsten Tag kam direkt ein großes Highlight: Wir fuhren nach Stockholm. Dort besichtigten wir nicht nur den Königspalast und das Nobelpreis Museum, sondern auch Monumente wie die „Vasa“, eines der größten und am besten erhaltenen Segelschiffe ihrer Zeit. Zum Abschluss besuchten wir noch eine Ausstellung über die Europäische Union im Kulturhaus.

In unseren letzten Tagen nahmen wir noch am schwedischen Unterricht teil und machten sogar eine typisch schwedische Fika – ein Kaffeepäuschen mit selbstgebackenen Plätzchen. Schließlich war es am Freitag, den 31. März 2023, auch schon wieder soweit, dass wir nach Hause mussten. Viel zu schnell, wie wir fanden.

Denn dieser Erasmus-Austausch war für uns alle ein Erlebnis und eine Bereicherung, er hat uns nicht nur sprachlich weiter gefördert, sondern uns auch Einblicke in ein neues Land mit seiner Kultur verschafft. Außerdem konnten wir viele neue internationale Freundschaften schließen.

Zum Abschluss blieb uns nur noch, unseren Partnern auf Wiedersehen zu wünschen – oder wie es die Schweden sagen: Hej då!

 

Swedish students from Örebro at the CEG from 12 to 17 March 2023

Swedish students from Örebro at the CEG from 12 to 17 March 2023

On Sunday evening, the students from Karolinska Gymnasiet, Örebro, arrived and welcomed by their host families. But we were not yet done traveling!

On Monday morning, we left Erlangen and went to visit castle Schney. There, we participated in the POL&IS roleplay, in which the Swedish and German students took on the roles of nations and international organizations such as the UN. This simulation was conducted in English to help us bond with each other.
We learned a lot about politics and current global affairs. Although it was just a simulation, it felt quite real to us. During these three days, we immersed ourselves completely in the gme and connected with our Swedish partners. We worked hard from morning till evening to complete our diverse tasks in the hope of making our world a better place. Everyone was sad to leave the beautiful location of the castle, but the political fun had to come to an end at some point.

On Wednesday, we returned to Erlangen, no longer burdened by the problems and issues of international politics. Back at the CEG, our exchange partners got to see our school, the city of Erlangen and beautiful Nuremberg. We had lots of fun with our Swedish friends individually and in small groups and made plans for activities with friends in the evening.
Friday, we had to take our exchange students to the train station to say goodbye – or, in Swedish: “hej då!”

Bill (10a) and Jasmin (10c)

Ullmann-Projekt mit Christoph Orendi

Ullmann-Projekt mit Christoph Orendi

Mozart, Beethoven, Schumann – diese Namen kennen wir sicherlich alle. Von Viktor Ullmann oder Gideon Klein haben hingegen die wenigsten schon mal etwas gehört. Dass dies nicht an deren mangelndem Können lag, durften wir, die Q11, bei einem von der Musik- und Geschichtsfachschaft organisierten Konzert erfahren, welches genau diesen Musikern, die aufgrund ihrer Vernichtung durch die Nationalsozialisten in Vergessenheit geraten sind, eine Bühne bot.

Mit einem Instrumentalensemble und einer Sängerin hat es sich der Pianist Christoph Orendi zur Aufgabe gemacht, die „verschütteten Pfade“ von eben diesen begnadeten Komponisten auszugraben und ihnen zu der ihnen gebührenden Anerkennung zu verhelfen. So wurde der Namensträger des Abends „Viktor Ullmann“ bei diesem besonderen Konzert sowohl historisch als auch musikalisch gewürdigt. Wir lernten unter anderem, dass Ullmann während seiner Zeit im Konzentrationslager Theresienstadt seine Werke auf die Rückseite von Deportationslisten notierte. Zudem wurde uns – durch den Musik- und Geschichtsunterricht vorbereitet – das Schaffen von Musikern unter dem NS-Regime verdeutlicht.

Vielen Dank an die Musikerinnen und Musiker, an Christoph Orendi, Frau Winterstein und Herrn Bobe für die Planung und Gestaltung und an „Demokratie leben“ sowie den Freundeskreis des CEG für die Finanzierung dieses ganz besonderen Konzerts.

Lydia Schneider, Q11

Das Klassenzimmertheaterstück Anne Frank

Das Klassenzimmertheaterstück Anne Frank

Es herrscht eine erschreckende Stimmung. Überall liegen Blätter, vollgeschrieben. Eine verschreckt und traurig wirkende Frau in einer blauen Strickjacke sammelt sie auf. Sie hält das Papier fest umklammert, als wäre es das letzte was geblieben ist.

So beginnt das Klassenzimmerstück im Klassenzimmer der 8d. Die Zuschauer werden von einer Schauspielerin des Theater Erlangens mitgenommen in das Leben von Anne Frank. Die Achtklässler und ihre Deutschlehrerin bekommen einen Einblick in die glückliche Kindheit des jüdischen Mädchens Anne Frank, die sich dann aber in Amsterdam im Hinterhaus der Firma des Vaters vor der der Verfolgung durch die Nationalsozialisten verstecken muss. Mithilfe von Texten aus ihrem Tagebuch erleben die Zuschauer die Höhen und Tiefen im Versteck im Hinterhaus mit, die Angst, die kindliche Freude und das alles unterstützt von einem kleinen Radio. Am Ende werden die Bewohner des Verstecks verraten, Anne Frank und ihre Schwester sterben in Bergen-Belsen, nur der Vater überlebt.

Die aufmerksamen Schüler konnten im Anschluss mit den beiden Frauen des Theater Erlangens über das Gesehene sprechen. Für alle war es ein beindruckender Einblick in eine Zeit, die man sich als heutiger Teenager nur noch schwer vorstellen kann. Durch die gemeinsame Diskussionsrunde, konnten die Zuschauer dies besser verarbeiten. Abschließend kann man sagen, dass dieses Klassenzimmertheater ein beindruckendes und lehrreiches Erlebnis war.

Heidi Hartinger, 8d

Pressefoto Theater Erlangen

Musik für ukrainische Kinder

Musik für ukrainische Kinder

Mit Musik Gutes bewirken – diesem Aufruf folgten am Samstag, den 29. April 2023, zahlreiche Schülerinnen und Schüler des Christian-Ernst-Gymnasiums: Bei einer Straßenmusik-Aktion in der Erlanger Fußgängerzone präsentierten sie mit solistischen und kammermusikalischen Beiträgen eine sehr große Bandbreite der am CEG angebotenen Instrumentalmusik: Das Saxofon-Quartett, Gitarristen der Klasse von Luis Campos, die Cello-, Flöten-, Klarinetten- und Horn-Ensembles sowie der Mädchenchor lockerten für die Passanten den samstäglichen Einkaufsbummel auf.

Das Ziel, Geld für die Ukraine-Hilfe zu erspielen, motivierte selbst die Abiturientinnen und Abiturienten in der Hochphase der Abschlussprüfungen eine Lernpause einzulegen und für den guten Zweck zu musizieren. Durch Spendeneinnahmen kam ein Betrag von knapp 500 Euro zusammen, die dem Deutschen Kinderhilfswerk zweckgebunden zukommen wird für Kinder und ihre Familien, die aus der Ukraine nach Deutschland flüchten.

Christoph Steiner-Heinlein

Foto: Sandra Steiner

Mit göttlichem Beistand dem Abi entgegen

Mit göttlichem Beistand dem Abi entgegen

Anstatt sich mit Intrigen und Affekthandlungen zu beschäftigten, wie man es aus der römischen Mythologie von Vergil und Ovid her kennt, versammelte sich ein Großteil des römischen Götterpantheons in Form des Grundkurses Latein zu letzten Vorbereitungen im CEG. Leider findet dieser Kurs mit dem Abitur in dieser Woche sein Ende. So beflügelt und gestärkt können die Prüfungen nur gut werden!
Fortiter!

Thomas Bittner-Brehm
Kursleiter

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