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Quintett im Malteser-Stift am 18.12.2025

Quintett im Malteser-Stift am 18.12.2025

In neuer Konstellation und Erweiterung hat das Quintett der Schule am Konzert-Tag, dem 18.12.2025, eine stimmungsvolle Stunde im Seniorenstift „Malteser  St. Elisabeth“ gestaltet.

Nach eher nachdenklichen und Stücken aus der klassischen Bereich wie Schuberts „Ständchen“ oder Bachs „Air“ brachten die jungen Spielerinnen und Spieler die interessierten Hörer mit Stücken aus dem Salon und Pop-Bereich in Schwung.

Zum Abschluss sang der volle Saal Weihnachtslieder im Streicher-Klang, die Vorweihnachts-Freude war bei den Stift-Bewohnern sichtlich spürbar, die Heimleitung und das Personal genossen die ruhige und friedliche Weihnachts-Stunde mit den engagierten jungen Musikerinnen und Musikern.

A. Englhardt

Inspiration Musiktheater

Inspiration Musiktheater

Ein Musical für Kindergartenkinder zu verfassen hat sich das derzeitige P-Seminar Musik zur Aufgabe gemacht. Welche Berufsfelder der Musiktheaterbetrieb mit sich bringt, erschloss sich den Schülerinnen und Schülern der Gruppe im Rahmen einer Exkursion am 21. November 2025. Im Staatstheater Nürnberg konnte der Kurs einen Blick hinter die Kulissen werfen und sich beim Besuch der hochgelobten Inszenierung von „La Cage aus Folles“ inspirieren lassen.

Unter der kundigen Führung von Theaterpädagogin Anja Sparberg durften die Schülerinnen und Schüler einen tiefen und spannenden Einblick in die Welt des Theaters erhalten. Die Mitglieder des P-Seminars mussten so beispielsweise von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern förmlich aus dem Paradies an Klamotten im Fundus oder der Maskenbildnerei gezerrt werden; ansonsten wäre wohl niemand von ihnen pünktlich zur Vorstellung gekommen. Angelangt im Backstagebereich war die Vorfreude auf die abendliche Inszenierung unmittelbar greifbar. Die Begeisterung für all die kleinen Details, die für das Funktionieren einer Inszenierung notwendig sind, begeisterte zutiefst.

„La Cage aux Folles“, das erfolgreiche französische Theaterstück von Jean Poiret aus dem Jahr 1973, wurde ein Jahrzehnt später als internationales Musical adaptiert, und kam somit auch nach Deutschland. Die Regisseurin und Choreographin Melissa King verlegte das Musical, das in einer homosexuell orientierten Familie spielt, in die heutige Zeit, da sie die behandelten Themen weiterhin als aktuell empfindet. So schuf sie, mithilfe der renommierten musikalischen Leitung Jürgen Grimm, eine bunte und prächtige Inszenierung über Akzeptanz und Zusammenhalt. Der Titelsong „Ich bin, was ich bin“ ist eine Hymne der Selbstbemächtigung für viele Menschen, die um ihren Platz in der Gesellschaft fürchten müssen. Man kann also erahnen, wie sprachlos, aber begeistert die Schülerinnen und Schüler diese großartige Vorstellung verlassen haben. Ideen für die Umsetzung einzelner Details der Inszenierung im eigenen Kindermusical gibt es bereits.

Heidi Hartinger, Klasse 11c

Weihnachtswünsche 2025

Weihnachtswünsche 2025

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und last but not least liebe Kolleginnen und Kollegen,

Ihnen allen wünsche ich erholsame Weihnachtstage und einen guten Start im neuen Jahr. Ein sehr schönes Jahr geht für das Christian-Ernst-Gymnasium zu Ende. Wir freuen uns auf das Jahr 2026!

Mit herzlichen Grüßen und Wünschen

Ihr und euer Thomas Kellner
Schulleiter

Europaplanspiel mit schwedischen Gästen

Europaplanspiel mit schwedischen Gästen

Im Rahmen des Schüleraustauschs mit Schweden führten die Europabotschafter des CEG am Donnerstag, den 04.12.2025, ein spannendes und aufwendig vorbereitetes EU-Planspiel durch. Ziel war es, die Entscheidungsprozesse innerhalb der Europäischen Union erlebbar zu machen – besonders im Hinblick auf aktuelle Herausforderungen wie den Schutz der Regenwälder, Klimapolitik und wirtschaftliche Interessen Europas.

Die EPAS-Schüler und Schülerinnen organisierten das Rollenspiel, bei dem die Teilnehmenden in die Rollen der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments und der EU-Mitgliedsstaaten schlüpften. Gemeinsam mit den schwedischen Austauschschülern wurde ein Gesetzesvorschlag diskutiert, der sicherstellen sollte, dass Kaffee nur dann in Europa verkauft werden darf, wenn er nicht auf gerodeten Regenwaldflächen angebaut wurde. Schon nach wenigen Minuten war klar: Alle Beteiligten gingen mit beeindruckender Energie und Leidenschaft an die Sache heran. Es wurde verhandelt, kooperiert und kritisch hinterfragt – ganz wie im echten Europäischen Parlament. Besonders bereichernd war, dass die schwedischen Gäste sehr aktiv am Planspiel teilnahmen und viele neue Perspektiven in die Diskussion einbrachten. Am Ende gelang, was auch in Brüssel nicht selbstverständlich ist: Einstimmig sprachen sich die Mitgliedstaaten am Schluss dafür aus, den Gesetzesentwurf anzunehmen. Man einigte sich – unter maßgeblicher Mitwirkung der Austauschschüler und -schülerinnen – darauf, den Entwurf um einen zusätzlichen Artikel zu erweitern, sodass ein tragfähiger Kompromiss entstand.

Die Zuteilung der EPAS-Schüler und Schülerinnen im Planspiel war wie folgt: die Kommission wurde vertreten von Jens und Jeremy, das Parlament vertreten von Yichen und Felix, Ratspräsident und Ratspräsidentin waren Sarah und Aron, Frankreich wurde vertreten von Aditya, Irland von Hannah, Portugal von Lara, Tschechien von Alev, Polen von Amadeus, die Niederlande von Maja, Schweden von Maximilian, Spanien von Ira, Deutschland von Heidi, Italien von Sophia und Belgien von Mariella, während die Technik von Jeremy und Maximilian gemeistert wurde. Sie unterstützten die diskutierenden Austauschschüler und Austauschschülerinnen nach Kräften.

Ein großes und herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Planspiels! Ihr habt mit voller Energie, Kreativität und Leidenschaft gezeigt, wie spannend europäische Politik sein kann. Eure engagierten Beiträge und eure Bereitschaft, echte Lösungen zu finden, haben dieses Planspiel zu einem besonderen Highlight des Austausches gemacht. Wir freuen uns schon auf weitere gemeinsame Projekte zwischen EPAS und ERASMUS am CEG!

Heidi Hartinger

Integrierte Spitzbuben

Integrierte Spitzbuben

Das W-Seminar „Mathematik in 3D“ befasst sich unter anderem mit der räumlichen Integration rotationssymmetrischer Körper. Zur besseren Veranschaulichung wurden daher aus geeignetem Teig Zylinder und Hohlzylinder ausgestochen – aber nicht nur. Die Ergebnisse dieser gelungenen Teamarbeit können sich sehen lassen… Frohes Fest!

Martin Joerchel

Polenaustausch 2025

Polenaustausch 2025

Auch in diesem Jahr hatten 20 Schülerinnen und Schüler wieder die Möglichkeit, am fest etablierten Polenaustausch mit dem Nikolaus-Kopernikus-Liceum in Mielec teilzunehmen, mit der Besonderheit, dass dieses Mal ein großer Teil der Zeit in Danzig nahe der Ostsee verbracht werden sollte.
So starteten wir am 17. Oktober 2025 um 5 Uhr morgens in Begleitung von Herrn Bobe und Frau Ittner trotz aller Müdigkeit nicht minder aufgeregt die 14-stündige Busfahrt. Am Abend wurden wir von unseren Gastfamilien freundlich aufgenommen und verbrachten den darauffolgenden Tag ebenso in den Familien, was ein näheres Kennenlernen von polnischer Lebensweise und den kulturellen Unterschieden bzw. Gemeinsamkeiten ermöglichte: Von Erkundungstouren durch Krakau oder Mielec über das Zusammenschließen zu größeren Gruppen bis hin zum Besuch eines Trampolin-Parks waren die Aktivitäten und Erlebnisse sehr unterschiedlich.

Am nächsten Morgen brach die Gruppe – mitsamt polnischen Austauschpartnern – zum zweiten Ziel auf: Nach einer weiteren langen Fahrt erreichten wir Danzig, wo der diesjährige Workshop mit dem Thema „Solidarisches Europa“ abgehalten wurde. Nach unserer Ankunft folgten kurze gemeinschaftliche Aktivitäten, die für eine entspannte Atmosphäre sorgten und das gegenseitige Kennenlernen förderten. Am Abend nutzten wir die Gelegenheit, gemeinsam die wunderschöne Stadt Danzig zu erkunden und einen ersten Eindruck von dem historischen Zentrum zu gewinnen. Jeder Tag begann mit Integrationsspielen zur Auflockerung, wobei wir auch polnische Redewendungen wie „Smacznego“ (Guten Appetit) oder „Przepraszam“(Entschuldigung) lernten. 
Während unseres gesamten Aufenthalts setzten wir uns intensiv in Workshops mit dem Thema Solidarität in der Vergangenheit und Gegenwart Polens und Deutschlands auseinander. Dazu besuchten wir verschiedene Museen, wie das Europäische Solidarnosc Zentrum, erarbeiteten in Gruppen unter anderem 10 Forderungen der jetzigen Generation für die Entwicklung Europas und entwickelten fiktionale Biographien zu Zeiten der DDR und des Kommunismus in Polen. Ausflüge in das Bowlingcenter und das Bernsteinmuseum, sowie eine Stadtrallye setzten spaßige Akzente, doch besonders beliebt war die nahe gelegene Mall, die wir in unserer Freizeit häufig besuchten.

Am Tag vor der Abreise unternahmen wir einen Ausflug nach Sopot, wo wir uns an der Ostsee erfreuten. Den Abschluss unserer Reise bildete ein gelungener deutsch-polnischer Abend, an dem wir traditionelle polnische Tänze lernen durften, sowie nicht wenige spaßige Anekdoten ausgetauscht wurden.
Diese tolle, unvergessliche Zeit brachte einige besondere Freundschaften zwischen deutschen und polnischen Schülern hervor, so dass wir uns alle sehr auf den Gegenbesuch im März freuen.

Johanna Grabner (10c) und Johann Bachmann (10b)

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