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CEG Instrumental Vorspielabend am 25.04.2023

CEG Instrumental Vorspielabend am 25.04.2023

Ganz herzlich lädt die Fachschaft Musik zum nächsten Vorspielabend „CEG Instrumental“ am Dienstag, den 25.04.2023, um 19 Uhr in die Aula ein.

Geboten wird ein anspruchsvolles Programm aus solistischen Beiträgen, vorgetragen von Schülerinnen und Schülern des diesjährigen Abiturjahrganges.

Projektchor singt bei Matthäus-Passion 2023

Projektchor singt bei Matthäus-Passion 2023

Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5-10 fanden sich zu einem kleinen Projektchor zusammen und erarbeiteten mit ihren Chorleitern Herr Barth und Frau Stegemann in mehreren Extraproben zwei Choräle aus der Matthäus-Passion von J.S. Bach.

Am 3.4.2023 (in den Osterferien) gab es dann die erste Probe gemeinsam mit dem Bachchor unter der Leitung von Wieland Hoffmann. Hier entfaltete sich der erste Eindruck, wie stimmgewaltig der groß besetzte Bachchor uns „entgegen sang“. In der Aufführung am Karfreitag in der Altstädter Kirche kamen letztlich noch ca. 40 Instrumentalisten der Münchner Bachsolisten hinzu und über alldem schwebte die Choralmelodie des CEG-Chores.

Unsere Sängerinnnen und Sänger gaben alles und trugen so und durch ihren engagierten Einsatz zu einer gelungenen Aufführung in der vollbesetzten Kirche bei. Ein beeindruckendes Erlebnis!

V. Stegemann

Jugend musiziert – Landeswettbewerb 2023

Jugend musiziert – Landeswettbewerb 2023

Ganz herzlich gratulieren wir den Preisträgerinnen und Preisträgern des diesjährigen Landeswettbewerbs „Jugend musiziert“, dessen aktuelle Auflage in Passau stattgefunden hat:

  • Kyrylo Kholodnykh-Czernozubenko (7d, Klavierklasse Herr Henschel)
  • Anastasia Kuskova (7a, Klarinettenklassen Frau Müller-Bohn [Musikschule] und Herr Schwemmer)
  • Linus Löffler (Q12, Trompetenklasse Herr Albrecht [Staatsphilharmonie Nürnberg])
  • Ivan Miskin (5a, Klavierklasse Herr Henschel)
  • Madita Reichelt (Q11, Blockflötenklasse Herr Willberg [extern])
  • Juno Schmidt (6a, Klarinettenklassen Frau Müller-Bohn [Musikschule] und Herr Schwemmer)
  • Alicia Schulkz-Baldes (5e, Klavierklasse Frau Kaess [extern])
  • Felicitas Seraphim (8a, Saxofonklasse Frau Heinrich [Musikschule])
  • Frasnziska Seraphim (5e, Saxofonklassen Frau Heinrich [Musikschule], Herr Schwemmer)
  • Bill Xiang (10a, Klavierklasse Herr Keilhack [extern])
  • Mathea Zentner (5d, Klavierklasse Herr Henschel)

 

Besonders drücken wir Madita Reichelt und Linus Löffler die Daumen, die sich durch einen ersten Landespreis für die Teilnahme am Bundeswettbewerb qualifizieren konnten.

Christoph Steiner-Heinlein für die Fachschaft Musik

Musikalischer Frühlingsbeginn 2023

Musikalischer Frühlingsbeginn 2023

Terminlich fast exakt auf den Frühling abgestimmt brachten die CEG-Ensembles der höheren Jahrgangsstufen am Mittwoch, den 22.3.2023, das traditionelle Frühjahrskonzert zur Aufführung. Anders als sonst war das Christian-Ernst-Gymnasium diesmal eingeladen, den hellen und freundlichen Kirchenraum der Altstädter Kirche zu bespielen.

Mit zwei Stücken aus Belá Bartóks Album „Für Kinder“ eröffnete das Cello-Ensemble (Ltg.: C. Steiner-Heinlein) den Reigen und führte den Zuhörern unter anderem eine unbeschwerte Wanderung („Bolyongás“) vor das innere Auge, während die düsteren Klänge aus „Harry Potter and the Deathly Hallows“ ganz andere Fantasiewelten zeigten.

Jahreszeitlich schon ein Stück voraus präsentierte der Mädchenchor (Ltg. Philipp Barth) Ausschnitte aus seinem klangschön und ausdrucksstark beherrschten Wettbewerbsprogramm für den Deutschen Chorwettbewerb: Zum frühbarocken Chorsatz „Now is the summer springing“ von John Hilton gesellten sich „Ave Maria del Fiore“ von Jaakko Mäntyjärvi sowie das innig vorgetragene Volkslied „Ade zur guten Nacht“.

Britische Musik stand im Fokus des Kammerorchesters (Ltg.: C. Steiner-Heinlein): in einem im Jahr 1944 erschienenen Film „Henry V“ zeichnet der Komponist William Walton mit einer barock angehauchten Passacaglia ein düsteres Bild von Falstaff. Während dieses in der durch die Form vorgegebenen Strenge ernsthaft musiziert wurde, konnten die Musikerinnen und Musiker in der Jig aus Gustav Holsts „St. Pauls’s Suite“ virtuos und ausgelassen brillieren.

In der Tradition des Frühjahrskonzertes steht auch die Idee, versierten Schülerinnen und Schülern des Additums die Möglichkeit zu bieten, Teile ihres Abiturprogramms mit Begleitung des Großen Orchesters (Ltg.: A. Englhardt) zu Gehör zu bringen. In H. Wieniawskis „Légende“, op. 17 für Violine und Orchester trug Melina Agrelli, Violinschülerin von Beate Keilhack, ihren Solopart intensiv und ausdrucksstark vor. Valentina Thieme, auf dem Cello von Sibylle Geisler und Johannes Hahn unterrichtet, interpretierte ihre von Synkopen geprägte Solostimme aus C. Saint-Saëns „Allegro appassionato“, op. 43 für Violoncello und Orchester schmissig und mit musikantischer Spielfreude.

Mit zwei sinfonischen Leckerbissen endete das Konzert: neben Schostakowitschs doppelbödig festlicher Ouvertüre aus dem Jahr 1954, bei der der Orchesterapparat seine ganze Fülle zum Ausdruck brachte, hatte Andreas Englhardt ein Werk seines Studienkollegens und Freundes, des Komponisten Lutz Landwehr von Pragenau, auf das Programm gesetzt. In „Times Square“ tritt die Klarinette in einen heftigen Widerstreit mit dem Orchestertutti, der sich letztlich jedoch in Wohlgefallen auflöst.

Christoph Steiner-Heinlein
Foto: Andreas Englhardt

Vortrag zur Knochenmarkspende für die Oberstufe

Vortrag zur Knochenmarkspende für die Oberstufe

„Ich finde das richtig gut, dass du dich da um den Vortrag zum Blutspenden kümmerst. Ist ‘n wichtiges Thema.“ Ich stehe auf dem Pausenhof und unterhalte mich mit einigen Leuten aus meiner Stufe. Vor ein paar Tagen ist die Mail an die Q11 und Q12 rausgegangen, dass es demnächst ein Vortrag von der DKMS geben soll, nur irgendwie können sich die wenigsten was unter diesem Namen vorstellen. Das ist auch nicht schlimm, deshalb habe ich den Vortrag ja auch in erster Linie organisiert.

Ich hatte mich in den Wochen davor immer wieder mit anderen Schülerinnen und Schülern unterhalten und ausgetauscht. Im Verlauf dieser Gespräche war relativ schnell klar, dass das Thema Knochenmarkspende irgendwo zwischen Blut- und Organspende gedanklich eingeordnet und offensichtlich auch im Schulunterricht nie gesondert behandelt wurde. Ich kannte es ja auch nur über meine Eltern und statistisch gesehen ist es eher ungewöhnlich, ein Elternteil zu Hause zu haben, das schon mal Knochenmark gespendet hat. Nur 7 Millionen Deutsche sind bei der DKMS registriert und nur ca. 5 % davon werden Tatsache zur Spenderin oder zum Spender.

Aber wofür spendet man eigentlich Knochenmark?
Im Fall von Blutkrebs bildet das eigene Knochenmark zum Teil beschädigte Blutzellen, die schädigend auf den Körper wirken. Sind alle anderen Therapiemöglichkeiten erschöpft, kann eine Knochenmarkspende für eine Patientin oder einen Patienten zur letzten Hoffnung auf Heilung werden. Genau wie beim Blutspenden sind aber nicht alle Spenderinnen und Spender mit allen Patientinnen und Patienten kompatibel, sondern es müssen gewisse genetische Merkmale identisch sein. Da es sehr viele genetische Variationen gibt, ist eine hohe Übereinstimmung relativ unwahrscheinlich. Um Blutkrebs also effektiv bekämpfen zu können, müssen möglichst viele Menschen in Datenbanken wie die der DKMS erfasst sein. Kurzgesagt wird bei den meisten Stammzellspenden/Knochenmarkspenden lediglich eine Apherese (eine Form der Blutwäsche) durchgeführt, um die Stammzellen zu entnehmen, die dann später an die Empfängerin oder den Empfänger übertragen werden können.

All dies und vieles mehr wurde bei dem Vortrag im Detail erklärt. Zwei Freiwillige von der DKMS waren extra angereist, um zu informieren und auch um von ihren eigenen Erfahrungen mit Knochenmarkspende zu berichten. Besonders die Gewinnung neuer junger Spenderinnen und Spender ist wichtig, um Patientinnen und Patienten, die an Blutkrebs erkrankt sind, eine neue Chance zu geben. Nach dem Vortrag wurde allen Schülerinnen und Schülern ab 17 Jahren die Möglichkeit gegeben, sich mit einem Backenabstrich und einem Fragebogen selbst zu registrieren. Ein paar Schülerinnen, die ich für das Projekt gewinnen konnte, unterstützten tatkräftig beim Austeilen der Testmaterialien oder auch bei der Beantwortung von Fragen. Insgesamt haben sich 46 Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte bei der Aktion registrieren lassen, was von dem gesamten Team schon als großer Erfolg betrachtet wurde. Auch wenn manche nach dem Vortrag noch etwas Zeit zum Überlegen haben wollten, ist der erste und wichtigste Schritt, überhaupt zu wissen, was Knochenmarkspende bedeutet und wieso sie für potenziell jede und jeden einmal wichtig werden kann.

Eva von Busch

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