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Acquire singt bei der Pressekonferenz zum deutschen Chorfest 2025

Acquire singt bei der Pressekonferenz zum deutschen Chorfest 2025

Am Freitag, dem 12.04.2024, präsentierten unser Mädchenchor „Acquire“ und Benjamin Heermann, 11b, unter der Leitung von Julian Bobe ein frühlingshaft-mitreißendes Programm bei der Pressekonferenz zum deutschen Chorfest 2025. Das Chorfest wird im Sommer in Nürnberg stattfinden und erwartet mehr als 10.000 Sängerinnen und Sänger in der Stadt.

Bei der Veranstaltung, zu der der Deutsche Chorverband und der Fränkischen Sängerbund eingeladen hatte, gab es nach dem musikalischen Auftakt Wortbeiträge vom ehemaligen Bundespräsidenten und jetzigem Präsidenten des Deutschen Chorverbandes Christian Wulff, dem Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder, dem Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg Marcus König und der zweiten Bürgermeisterin Prof. Dr. Julia Lehner.

Besonders Christian Wulff, der unseren Mädchenchor wortreich lobte, verwies auf die wichtige Wirkung vom gemeinsamen Singen für die Gesellschaft. Dass die Veranstaltung eine breite Resonanz in der Presse und den sozialen Medien hervorgerufen hat, kann man unter anderem an folgenden Beiträgen nachvollziehen:

https://www.frankenfernsehen.tv/mediathek/video/deutsches-chorfest-nach-ueber-100-jahren-wieder-zurueck-in-der-noris/

https://www.br.de/nachrichten/kultur/fest-der-inklusive-deutsches-chorfest-2025,U9jxvVe

https://www.instagram.com/bayern.de/p/C5qImvlogXN/

https://www.marktspiegel.de/nuernberg/c-freizeit-und-sport/deutsches-chorfest-2025-kommt-nach-nuernberg_a109788

 

PK Deutsches Chorfest 2025 – Chor und Panel 12.4.2024 (c) Giulia Iannicelli

Höhepunkte des musikalischen Jahres 2023: Die Advents- und Weihnachtskonzerte am CEG

Höhepunkte des musikalischen Jahres 2023: Die Advents- und Weihnachtskonzerte am CEG

Alljährlich präsentieren die Schülerinnen und Schüler des CEG in den Wochen vor dem Weihnachtsfest die ganze Palette ihres musikalischen Könnens.

Eröffnet wird der Reigen der großen Konzerte, die in diesem Jahr dankenswerterweise wieder in der Matthäuskirche stattfinden durften, mit dem Adventskonzert der Unterstufe, welches am 8. Dezember 2023 terminiert war. Dieses ist ein Podium für die Chöre der sechsten, siebten und achten Klassen unter der Leitung von Benedikt Feustel, die einen weiten Bogen vom „Little Drummboy“ bis zu „All I Want For Christmas“ spannten. Des weiteren entführte der Jugendchor unter Leitung von Verena Stegemann in die Welt britischer Weihnachtslieder, unter anderem mit „In the Bleak Midwinter“.

Auch das Instrumentalspiel kommt mit den Auftritten der Orchester der fünften und sechsten Klassen (Ltg. Christoph Steiner-Heinlein) sowie dem Orchester der siebten und achten Klassen nicht zu kurz. Während das Einsteiger-Orchester ein Chanukkah-Lied und mehrere Weihnachtslieder vortrugen, gipfelte das Konzert mit dem vom Orchester der Fortgeschrittenen in Fahrt gesetzten Polar-Express‘, welcher mit riesigem Applaus bedacht wurde.

Ein weiteres Highlight der Adventskonzerte stellt darüber hinaus der Auftritt aller Fünftklässlerinnen und Fünftklässler dar: etwa 120 Schülerinnen und Schüler sangen aus voller Kehle die beiden Lieder „Das Licht einer Kerze“ und „The Twelve Days of Christmas“ zur selbst gespielten Begleitung auf Glockenspielen und anderen Percussion-Instrumenten.

Vervollständigt wurde die Konzertfolge dann am 18.12.2023 mit dem Weihnachtskonzert der Oberstufe. Von festlichen Bläserklängen durch das Bläserensemble „CEG Charming Brass“ (Leitung: Simone Spaeth) sowie das Blasorchester (Leitung: Bernd Aschmoneit) unter anderem mit den Weihnachtsliedern „Tochter Zion“ und dem an „Good King Wenceslaw“ angelehnten „Good Swing Wenceslaw“, wurde das Konzert eröffnet. Das Cello-Ensemble (Ltg. Christoph Steiner-Heinlein) zeigte anschließend unter anderem mit einem Arrangement der Pastorale von Arcangelo Corelli, dass die Hirtenmusik auf dem Feld auch in der Basslage stimmungsvoll wirken kann. Ähnlich pastoral gab sich auch das Programm des Kammerorchesters mit zwei Sätzen aus Ottorino Respighis „Antiche danze et arie per liuto“, die historischen Vorbildern im romantischen Stil nachempfunden sind.

Der Mädchenchor „Aquire“ unter der Leitung von Julian Bobe ließ mit glockenklarer Stimme komplexe Arrangements bekannter Weihnachtslieder von Jax Rouse („Ding! Dong!, Merrily on High! Jingle Bells, Jazzy Bells“) hören, während der Große Chor das bei uns eher unbekannte baskische Weihnachtslied „The Angel Gabriel“ anstimmte. Das Gesangssolo übernahm hierbei Benedikt Freiling (Q12).

Mit dem Großen Orchester unter der Leitung von Andreas Englhardt fand das Konzert seinen fulminanten Höhepunkt in der L’Arlesienne-Suite von George Bizet, die in voller sinfonischer Besetzung das Schiff der Matthäuskirche zum Klingen brachte.

So motiviert wurde abschließend auch das Publikum einbezogen, bei einem von Großem Chor und Orchester gemeinsam vorgetragenem, opulentem Arrangement des Liedes „O du fröhliche“ aus der Feder von Heribert Breuer mitzuwirken und das Konzert gemeinsam abzurunden.

Christoph Steiner-Heinlein
Fotos: Diego Sindbert

CEG-Mädchenchor im Radio bei Bayern 2: 15.10.2023, 19:30 Uhr!

CEG-Mädchenchor im Radio bei Bayern 2: 15.10.2023, 19:30 Uhr!

Am Freitag, den 06.10.2023, war eine Redakteurin des Bayerischen Rundfunks zu Gast im CEG und hat einige aktuelle Sängerinnen des CEG-Mädchenchores interviewt. In der Sendung „Musik für Bayern“ auf Bayern 2 werden Musiker und SängerInnen, sowie Bands, Ensembles und auch Chöre vorgestellt.

Aktueller Anlass für die Wahl des CEG-Mädchenchores für die Sendung war natürlich der Sieg beim Bayerischen Chorwettbewerb im vergangenen Herbst in München und der große Erfolg beim Deutschen Chorwettbewerb in Hannover im Juni. In der Sendung wird der Mädchenchor, seine Entstehungsgeschichte und die Chor-Kultur am CEG vorgestellt. Diese chorische Entwicklung am CEG hat vor drei Jahren zur Gründung des Frauenchor-Erlangen (www.still-acquire.de) durch ehemalige Sängerinnen geführt und wird auch Thema der Sendung sein. Dazu erklingen Hörbeispiele des aktuellen, aber auch von ehemaligen Chor-Wettbewerben und den Uraufführungen beim Valentin-Becker-Kompositionswettbewerb.

Bayerischer Rundfunk:
Bayern 2 – Sonntag, 15.10.2023 um 19:30 – 20 Uhr: „Musik für Bayern“

Link zur Ankündigung der Sendung (mit Zitaten aus den Interviews!)

 

Sommerkonzert 2023: Jahresabschluss mit breiter Stilvielfalt

Sommerkonzert 2023: Jahresabschluss mit breiter Stilvielfalt

George Gershwins „Rhapsody in Blue“ verbindet erfolgreich Jazz, Blues und konzertante Sinfonik, ihre Melodie sind weltberühmt. Auch wenn die Aufführung dieses Werkes erst den krönenden Abschluss des Sommerkonzertes am 28. Juni 2023 bildete, stand der stilverbindende Gedanke im Zentrum des bunten, die große Palette der Schulensembles abbildenden Konzertprogramms.

Zwei Tänze sehr gegensätzlicher Stilistik eröffneten das Konzert: auf den vom Orchester der fünften und sechsten Klassen (Leitung: Christoph Steiner-Heinlein) schwungvoll-wuchtig vorgetragenen achten Slawischen Tanz von Antonín Dvořák folgte beschwingt der von einem irischen Tanz inspirierte Ed Sheeran-Song „Nancy Mulligan“ in einem Orchester-Arrangement.

Getragene Sinfonik ließ hingegen das Orchester der siebten und achten Klassen unter Leitung von Christine Barth erklingen und nahm das Publikum mit den Sätzen „The Dwarf Lords“, „Song of the Lonely Mountain“ und „Old Friends“ mit auf die „unerwartete Reise“ ins Land der Hobbits. Howard Shores Filmmusik bildete hier die Basis für eine Orchestersuite, welche die einzelnen Abschnitte der bekannten Filmmelodien miteinander verband.

Auch das Kammerorchester (Leitung: Christoph Steiner-Heinlein) verband verschiedene Stile auf unerwartete Weise miteinander: stellt einerseits die St. Paul’s Suite von Gustav Holst, deren Intermezzo mit rumänischem Einschlag am Konzertabend feurig erklang, ein Standardwerk der Literatur für Streichorchester dar, gelang dem Ensemble mit einem Pop-Arrangement des renommierten Feuerbach-Quartetts ein ungewohnter Brückenschlag quer über Stilgrenzen hinweg: Billie Eilishs Stimme imitierten die Violinen, die Bratschen imitierten mit besonderen Spieltechniken des Pop-Schlagzeug, während die Celli einem E-Bass gleichkamen.

Meisterhaft charmant entführte der auf dem Deutschen Chorwettbewerb preisgekrönte Mädchenchor unter der Leitung von Philipp Barth in die Zuhörer in die Welten der Nacht: an die Komposition „Charm“ von Kerry Andrew schloss sich ein „Wiegenlied zur Geisterstunde“, das äußerst ausdrucksstark und mit exzellentem Stimmausdruck zum Vortrag gebracht wurde.

Mit drei poppigen Songs (Bruno Mars: „The Lazy Song“, Christoph Hiller: „You“ und „Don‘t Lose Sight“ von Lawrence) entließ der große Chor, geleitet von Julian Bobe und Philipp Barth das Publikum beschwingt in die Pause.

Zahlreiche jazzige Bigband-Arrangements mit üppigen Solophrasen stellten die hohe Klangqualität der Bigband (Leitung: Bernd Aschmoneit) unter Beweis. Hier durften einige der Abiturientinnen und Abiturienten, die dem Ensemble jahrelang die Treue gehalten hatten, brillieren.
Nach dem „Concerto d’amore“ von Jacob de Haan brachte das Blasorchester ebenfalls unter der Leitung von Bernd Aschmoneit mit „Bugs Bunny and Friends“ die Zuhörer zum Schmunzeln: hier drückten sich die bekanntesten Melodien bekannter Kinderserien frech und mit geschickten Übergängen die Klinke in die Hand.

Auf den in vieler Hinsicht bunten und abwechslungsreichen stilistischen Reigen schloss sich nun das große Orchester unter der Leitung von Andreas Englhardt an, um zum Höhepunkt des Konzertprogramms zu führen: von den Bläsern dominiert und mit samtigen Streicherklängen unterfüttert bot das Ensemble eine hervorragend einstudierte Grundlage für das fulminante Klavierspiel des Solisten Alexander Blessing (Q12, Klavierklasse Florian Henschel). Mit großer Virtuosität und gleichzeitiger Spielfreude spannte er den weiten Bogen von locker-flockiger, scheinbar improvisierter Jazz-Melodik bis hin zu tiefgreifendem, wehmütigem Blues. Eine wahrhaft bemerkenswerte Leistung!

Mit dem Song „Never Enough“ aus dem Musical „The Greatest Showman“ verabschiedeten sich anschließend die Abiturientinnen und Abiturienten von großem Chor und großem Orchester. Nina Zecho (Q12) brachte hier den solistischen Gesangspart ausdrucksstark zu Gehör.

Christoph Steiner-Heinlein
Fotos: Diego Sindbert

 

acquire – Mädchenchor: beeindruckendes Ergebnis beim Deutschen Chorwettbewerb 2023

acquire – Mädchenchor: beeindruckendes Ergebnis beim Deutschen Chorwettbewerb 2023

Im Herbst 2022 hatte der acquire Mädchenchor des CEG in München den Bayerischen Chorwettbewerb gewonnen und durfte als bayerischer Vertreter der Kategorie „D2 – Mädchenchöre“ beim Deutschen Chorwettbewerb in Hannover antreten. Angesichts der langen Corona-Pause, in der die Mädchen nicht singen durften, geschweige denn ihre Stimmen ausbilden, Programme einstudieren, Konzert-Erfahrung sammeln und durch all das zusammenwachsen konnten, war allein diese erfolgreiche Teilnahme ein großer Erfolg!

So war allen klar, dass wir die Chance der Weiterleitung nach Hannover zu einem jetzt noch intensiveren Neustart nutzen wollen. Ein gut durchdachter Probenplan umfasste einige Samstagen und Probentagen auf der Burg Feuerstein und bildete die Grundlage um im Mai 2023 zwei Konzerte mit dem Wettbewerbsprogramm singen zu können. Dabei vertieften wir unsere Kooperation mit der Stadtbibliothek durch ein wunderbares Konzert im Innenhof des Palais Stutterheim, bei dem auch das preisgekrönte Bläserquintett der jungen Staatsphilharmonie Nürnberg den ersten Teil des Konzertes beisteuerte. Außerdem begeisterten die Mädchen beim „Klosterfrühling Münchaurach“ eine ausverkaufte Kirche, wobei der „still acquire – frauenchor erlangen“ – quasi unser „Schwester-Chor“ mit ehemaligen CEG-Sängerinnen – den ersten Teil des Konzertes bestritt.

Am Mittwoch, den 7. Juni 2023, reisten wir dann um kurz nach 8 Uhr mit dem Zug zum Wettbewerb nach Hannover – mitten in den Ferien! Am Donnerstag wurde es im „Theater am Aegi“ ernst, die Theaterbühne und der riesige Zuschauerraum waren imponierend, wir meisterten unser Programm aber überaus überzeugend. Mit einer sehr respektablen Punktzahl von 19,6 belegten wir den fünften Platz unter allen Mädchenchören Deutschlands! Damit waren wir sehr zufrieden, insbesonders angesichts der Tatsache, dass die anderen Chöre in der Mädchenchor-Kategorie von renommierten, großen Dom-Kantoreien oder mit weit über 60 Mädchen angetreten waren.

Die fünfköpfige Jury hob im anschließenden Jury-Gespräch unsere hervorragende Ausstrahlung, die gute Intonation und die beeindruckende musikalische Gestaltung unseres anspruchsvollen und sehr gut ausgewählten Wettbewerbsprogramms hervor. Als nachdrücklichen Verbesserungsvorschlag forderte die international besetzte Jury, dass jedes Mädchen des Chores „unbedingt Einzelstimmbildung an der Schule erhalten sollte“, um in Zukunft auch klanglich mit den anderen Mädchenchören mithalten zu können. Um die Ausdrucksstärke und die ansteckende Singfreude des CEG-Chores zu würdigen, erhielten wir einen der wenigen und sehr begehrten Sonderpreise: Den Sonderpreis der „Deutschen Chorjugend“ für herausragende chorpädagogische Arbeit.

Ein toller Erfolg für den Mädchenchor des CEG!

Uraufführungen in Bad Brückenau

Uraufführungen in Bad Brückenau

Am Samstag, dem 13.05.2023, reisten der Jugendchor und der große Chor mit dem Bus nach Bad Brückenau, um dort im Rahmen der 32. Verleihung des Valentin-Becker-Preises für Chorkompositionen preisgekrönte Werke uraufzuführen.

Im wunderschönen König-Maximilians-Saal präsentierte der Jugendchor zwei launige Werke („Vom Riesen Timpetu“ und das „Zungenbrecher-Medley“) unter der Leitung von Philipp Barth. Begleitet wurde der Chor dabei von Mathea Zentner, 5a (Flöte) und Roman Sutor, 10a (Klavier). Mit jugendlicher Frische, sichtlichem Spaß am Singen und großer Konzentration war der Jugendchor ein belebendes Element innerhalb der feierlichen Veranstaltung.

Der große Chor führte unter der Leitung von Julian Bobe die „Drei tierischen Songs“ auf, bei denen sich auch das Publikum beteiligen durfte. Als Besonderheit hatte der Komponist für diese Werke auch eine sehr komplexe Body-Percussion-Stimme vorgesehen. Diese wurde höchst souverän und mit großer Eleganz von drei ehemaligen CEG-Schülerinnen übernommen. Der Chor, obwohl nur eine recht kleine Besetzung mitgereist war, sang präzise und stimmschön. Das Publikum honorierte die gelungenen Uraufführungen mit langanhaltendem Applaus.

Philipp Barth hatte auch noch seinen Chor „still aquire – Frauenchor Erlangen“ mit nach Bad Brückenau gebracht. Mit diesem Ensemble, das sich hauptsächlich aus ehemaligen CEG-Schülerinnen zusammensetzt, führte er zwei weitere preisgekrönte Werke des Kompositionswettbewerbs auf (drei Vertonungen für Frauenchor von Kunstliedern von Edvard Grieg und ein abwechslungsreiches Arrangement des Volkliedes „Es führt über den Main eine Brücke aus Stein“). Dabei bestach der Chor durch enorme Klangschönheit und eine große individuelle Klasse der einzelnen Stimmen. Ebenfalls war Vocanta unter der Leitung von Joachim Adamczewski, an der Veranstaltung beteiligt. Vocanta sang zwei Uraufführungen auf höchstem Niveau und zeigte damit, welch hohen Stellenwert der Klangkörper innerhalb der fränkischen Chorlandschaft einnimmt.

Im Anschluss an die Veranstaltung waren alle Sängerinnen und Sänger zu einem Empfang mit Buffet eingeladen, was die interessante und erlebnisreiche Reise nach Bad Brückenau abrundete.

Julian Bobe

Bilder: FSB 

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