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Instrumentalensembles und Spitzensolisten im Fokus

Instrumentalensembles und Spitzensolisten im Fokus

Traditionell bietet das Frühjahrskonzert eine Bühne für herausragende Solistinnen und Solisten, die kurz vor ihrer Abiturprüfung die Chance erhalten, Teile ihres Repertoires mit Orchesterbegleitung zu präsentieren.

So trug Janna Hill, begleitet vom Kammerorchester, die Elegie von Gabriel Faure vor, während eine Auswahl des Großen Orchesters einen passenden Hintergrund für Frederik Tangermanns Interpretation des Fagottkonzertes in F-Dur von Franz Danzi gestaltete. Benjamin Heermann ließ mit Leander Kaisers „Hurricane`s Eye“ auf dem Marimbaphon solistisch Töne in höchster Virtuosität aufwirbeln, während Hjalte Munnecke und Jovan Sokic gemeinsam das Allegro aus Piazollas Tango-Suite präzische und schwungvoll zum Vortrag brachten.

Eingerahmt wurden die Solobeiträge von den Instrumentalensembles. Schwungvoll eröffneten das kleine und große Blechbläserensemble sowie das Blasorchester unter der Leitung von Regina Scherer mit einem abwechslungsreichen Bogen von der frühen Barockzeit, z. B. mit Gabrielis Canzon septimi toni Nr. 1 bis zur Filmmusik mit dem Soundtrack zu „How To Train Your Dragon“.

Mit bekannten Klängen aus den Bereichen der Pop- und Filmmusik schloss das Cello-Ensemble, geleitet von Christoph Steiner-Heinlein, an.
Zarte Töne schlug das Kammerorchester (Ltg. Christoph Steiner-Heinlein) mit zwei Sätzen aus Mozarts Divertimento in D-Dur an, während das von Andreas Englhardt geleitete Große Orchester wagemutig und fulminant mit der Ouvertüre zu Wagners Oper „Tannhäuser“ das wunderbar Konzert beschloss.

Christoph Steiner-Heinlein
Fotos: Jona Sibilitz, Yongmin Lee

London Calling!

London Calling!

13 Schülerinnen und Schüler der Q12 machten sich in der Woche vor den Osterferien 2026 auf zur Studienfahrt nach London. Neben klassischen Postkartenmotiven wie der Tower Bridge und dem Buckingham Palace (samt Wachwechsel) gab es aber vor allem einen Streifzug durch verschiedene Seiten dieser pulsierenden und aufregenden Metropole.

Auf dem Programm standen zunächst kulturelle Highlights wie die City of Westminster, das Globe Theatre, die Tate Modern, das British Museum und die British Library. Doch es blieb auch Zeit für einen Streifzug durch die Street Art im Londoner Osten, eine Entdeckungstour durch die Märkte Londons (allen voran Borough Market, Camden und Spitalfields) und für die karibisch-afrikanischen kulinarischen Schätze Brixtons. Natürlich durften auch die berühmt-berüchtigten Fish & Chips im stilechten Pub-Ambiente nicht fehlen.

Auch wenn eine Woche nur wenig Zeit für eine Stadt wie London ist, gelang es uns doch, einige Facetten des „Global Village“, wie London aufgrund seiner buntgemischten Bevölkerung und deren Vielzahl von Kulturen und Sprachen auch genannt wird, (neu) zu entdecken.

Gregor Fisher und Angelika Oehling

Wien 2026 – eine Studienfahrt in ein kulturelles und politisches Zentrum

Wien 2026 – eine Studienfahrt in ein kulturelles und politisches Zentrum

Kultur ist ein weit gefasster Begriff und reicht von künstlerisch ausgestalteter Kultur über politische Kultur bis zur Genusskultur. All diese Facetten durften die Oberstufen-Schülerinnen und Schüler, die an der diesjährigen Studienfahrt nach Wien teilgenommen hatten, im Zentrum der Kultur erleben.

Als Geburtsort des Walzers war Wien auch Heimat und Arbeitsplatz für so berühmte Musiker und Komponisten wie Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, die Strauss-Familie, Johannes Brahms und Gustav Mahler. Daneben beherbergte die Stadt zahlreiche bildende Künstler. Besonders die als Sezession bekannte Ausprägung des Jugendstils wurde von zahlreichen in Wien ansässigen Persönlichkeiten wie Otto Wagner, Oskar Kokoschka oder Gustav Klimt geprägt. Überdies beherbergt die Metropole heute das Hauptquartier der Vereinten Nationen.

Dabei lernten sie die Staatsoper bei einer Aufführung von Ligetis Oper „Le grand macabre“ kennen, während das Ensemble des Burgtheaters Nestroys „Zu ebener Erde und erster Stock“ in einer fast musicalhaften Inszenierung mit Bühnenmusik präsentierte. Mitreißend und bunt brachte außerdem die Volksoper das Musical „Tick, Tick … Boom!“ von Jonathan Larson auf die Bühne. Neben drei Aufführungsbesuchen in den bedeutendsten Bühnenhäusern der österreichischen Hauptstadt durfte auch ein Blick hinter die Kulissen des Konzertbetriebes nicht fehlen: Im Goldenen Saal des Musikvereins, wo die traditionellen Neujahrskonzerte der Wiener Philharmoniker aufgezeichnet werden, erfuhren die Schülerinnen und Schüler Wissenswertes über die akustischen Besonderheiten des Gebäudes. Entwicklungen im Instrumentenbau hingegen wurden in einer Führung in der Sammlung alter Musikinstrumente in der Hofburg deutlich. Jugendstil und Expressionismus erfuhren die Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler in Workshops der Albertina sowie im Museum Leopold auch bei praktischer Auseinandersetzung mit den Kunstepochen.

Einen tiefen Einblick in die politische Kultur ermögliche ein Besuch in der UNO-City. Bei einer Führung konnten die Schülerinnen und Schüler Sitzungsluft schnuppern und einen Ausschnitt einer Konferenz über den Transport gefährlicher Güter verfolgen.

In den freien Zeiten konnten die Schülerinnen und Schüler ausführlich das Lebensgefühl der Stadt erkunden, etwa beim Besuch eines der Kaffeehäuser, im Wiener Prater oder bei einer „Landpartie“ auf den Kahlenberg.

Letztendlich lebt der Wiener Charme auch von der prunkvollen Architektur der Kaiserzeit. So bildete ein Besuch in den Prunkräumen des Schlosses Schönbrunn den krönenden Abschluss der Reise.

Christoph Steiner-Heinlein – Fotos: Tina Hassler

Erfolge beim Landeswettbewerb Jugend musiziert 2026

Erfolge beim Landeswettbewerb Jugend musiziert 2026

Ganz herzlich gratulieren wir den Preisträgerinnen und Preisträgern des diesjährigen Landeswettbewerbs „Jugend musiziert“, dessen aktuelle Auflage 2026 in Bamberg stattgefunden hat:

Federico Moll, Drum-Set3. Preis
Haemi Sahlmann, Sopran1. Preis
Lewin Sahlmann, Klavier1. Preis
Darren Jeoi San Düsterhöft, Klavier1. Preis
Kyrylo Kholodnykh-Chernozubenko, Klavier2. Preis
Elias Wettstein, Klavier3. Preis
Lena Maria Adam, Klarinette1. Preis
Leilani Ai, Blockflöte2. Preis
Mathea Zentner, Querflöte1. Preis
Sarah Stowasser, Querflöte1. Preis
Juliana Müller, Querflöte1. Preis
Maximilian Batz, Querflöte1. Preis
Frida Moebus, Violoncello1. Preis und 2. Preis (Teilnahme in 2 Wertungen)

Schüleraustausch mit Mielec 2026 – eine Woche voller Eindrücke, Begegnungen und neuer Freundschaften

Schüleraustausch mit Mielec 2026 – eine Woche voller Eindrücke, Begegnungen und neuer Freundschaften

Der Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in Mielec hat eine lange Tradition und besteht bereits seit vielen Jahren. Vom 20. bis 28. März 2026 durften wir nun unsere polnischen Gäste an unserer Schule begrüßen. Damit war es für viele das zweite Wiedersehen, da wir bereits im Herbst eine Woche in Mielec und Danzig verbracht hatten – und so erklärt sich auch die große Freude bei der Ankunft am Freitagabend: Zahlreiche alte Bekannte trafen sich wieder, zugleich wurden schnell neue Freundschaften geschlossen. Überall war die besondere Atmosphäre eines internationalen Austauschs spürbar. Parallel zum Familienprogramm kam es zudem auch zu Begegnungen zwischen (ehemaligen) Lehrkräften, die den langjährigen Austausch begleiten und weitertragen.

Am Samstag machten sich die Schülerinnen und Schüler bei einer Stadtrallye in kleinen Gruppen auf den Weg, um verschiedene Orte und Besonderheiten der Stadt Erlangen zu entdecken und sich dort gemeinsam fotografisch festzuhalten. Diese Aufgabe half dabei, rasch miteinander ins Gespräch zu kommen und als Gruppe zusammenzuwachsen. Anschließend nutzten viele das sonnige Frühlingswetter für Ausflüge mit ihren Gastfamilien oder in kleinen Gruppen, unter anderem nach Nürnberg. Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Gastfamilien: Bei gemeinsamen Unternehmungen lernten sich alle noch besser kennen.

Ein besonderer Höhepunkt der Woche war der gemeinsame Aufenthalt in München von Montag bis Mittwoch. Gleich zu Beginn sorgte der Besuch der Allianz Arena für Begeisterung. Nicht nur Fußballfans kamen auf ihre Kosten – auch die beeindruckende Architektur des Stadions und die spannende Geschichte des FC Bayern München hinterließen bei allen einen bleibenden Eindruck. Am Nachmittag erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Münchner Innenstadt, genossen das schöne Wetter und probierten verschiedene kulinarische Spezialitäten. Bei einer anschließenden Stadtrallye entdeckten sie in Gruppen viele spannende Facetten der bayerischen Landeshauptstadt. Der erste Abend im Hotel klang mit einem gemeinsamen Spaziergang aus.
Am Dienstag besuchte die Gruppe das Deutsche Museum, das mit seinen vielfältigen Exponaten und Vorführungen große Begeisterung auslöste. Am Abend folgte ein kulturelles Highlight: der Besuch einer Opernvorstellung. Für viele Schülerinnen und Schüler war es der erste Opernbesuch – ein faszinierendes Erlebnis, das durch seine eindrucksvolle und teils skurrile Atmosphäre besonders in Erinnerung bleiben wird.
Am Mittwochvormittag ging es weiter nach Ingolstadt zum Audi Forum. Die eleganten Fahrzeuge und die Einblicke in moderne Technik beeindruckten nicht nur Autointeressierte, sondern die gesamte Gruppe. Anschließend kehrten alle nach Erlangen zurück.
Dort erhielten die polnischen Gäste am Donnerstag einen Einblick in den deutschen Schulalltag. Beim anschließenden Empfang im Rathaus wurden sie vom Bürgermeister begrüßt, der die Stadt Erlangen vorstellte und auf besondere Highlights wie die Bergkirchweih einging.
Am Freitag erkundete die polnische Gruppe Bamberg bei einer Stadtführung. Schließlich hieß es am Samstag Abschied nehmen.

Der Austausch war insgesamt geprägt von einer harmonischen Atmosphäre, vielen gemeinsamen Erlebnissen und neu entstandenen Freundschaften. Gerade in der heutigen Zeit zeigt sich, wie wichtig solche Begegnungen für die Völkerverständigung sind. Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen.
Der Austausch wurde gefördert vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW) sowie vom Stadtjugendring Erlangen.

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