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Großer Erfolg für die Oberstufen-Theatergruppe 2026

Großer Erfolg für die Oberstufen-Theatergruppe 2026

Die Eigenproduktion „Art is a losing Game“ eingeladen zu den Bayerischen Theatertagen der Gymnasien – und auch in Erlangen zu sehen

Zwei große Künstlerinnen, zwei tragische Schicksale. Fast einhundert Jahre und ein Ozean trennen die französische Bildhauerin Camille Claudel und die britische Sängerin Amy Winehouse. Die biographische Performance „Art is a Losing Game“ führt die beiden von (Selbst-)Zerstörung geprägten Lebensgeschichten in einer Montage aus Klang, Bild, und Körper zusammen. Experimentelle Videos, Improvisationen am Klavier und am Kontrabass, kreativ gestalteter Text und wenige Requisiten ergänzen das intensive Körperspiel der jungen Performerinnen und Performer.

Die Eigenproduktion beeindruckte bereits die Jury der Bayerischen Theatertage. Die Theatergruppe der 10.-12. Klassen unter der Leitung von Ursula Ittner wurde mit ihrem Stück zum renommierten Festival eingeladen, das gerade jetzt in Traunstein stattfindet.

https://www.theatertage2026.de/#/theaterstuecke

Für die Schulfamilie und Erlanger Theaterfans zeigt die Gruppe das Stück noch einmal im Festivalformat (Dauer 50 Minuten):

Am Montag, 27.7.26 um 19.30 Uhr im Markgrafentheater.

Karten sind im Sekretariat und am Freitag beim Schulfest erhältlich.
(6 Euro/ ermäßigt 3 Euro)

Sommerkonzert 2026 — Ein musikalisches Fest voller Vielfalt und Begeisterung

Sommerkonzert 2026 — Ein musikalisches Fest voller Vielfalt und Begeisterung

Alljährlich veranstaltet das Christian-Ernst-Gymnasium in der Heinrich-Lades-Halle ein musikalisches Fest. Das Sommerkonzert des Christian-Ernst-Gymnasiums am Mittwoch, den 24. Juni 2026, brachte ein buntes Programm aus Klassik, Pop, Musical und Jazz auf die Bühne — dargeboten von Ensembles, Chören aller Jahrgangsstufen. Das Publikum erlebte einen abwechslungsreichen Abend, der die Bandbreite der musischen Arbeit am CEG eindrucksvoll zeigte.

Stimmungsvoll eröffnete das Blasorchester unter der Leitung von Regina Scherer, welches unter anderem „Highland Cathedral“ (M. Korb / U. Roever, Arr. Jay Dawson) präsentierte, das Konzert — ein eindrucksvoller Auftakt, der das Publikum sofort in die festliche Konzertatmosphäre eintauchen ließ.
Das Orchester der 6. Klassen (Leitung: Verena Stegemann) spielte lebhaft und mit großer Spielfreude neben Katy Perrys „Firework“ die „Wonderland Ouvertüre“ von Steven Bulla, während das Orchester der 7./8. Klassen (Leitung: Christine Barth) unter anderem ein Medley aus „Fiddler on the Roof“ (Jerry Bock) darbot — musikalisch präzise und klangvoll vorgetragen.

Auch Pop und zeitgenössische Arrangements kamen nicht zu kurz: Sowohl der Jugendchor (Leitung: Julian Bobe) als auch der Mädchenchor (Leitung: Philipp Barth) zeigten mit Stücken wie „Best Day Of My Life“ (American Authors) sowie „Wannabe as an English Madrigal“ (Nathan Howe) facettenreiche und moderne Chorsätze. Mit einer kraftvollen Rap-Einlage von Heidi Hartinger gespickt war das „Ordinary“-Arrangement (Cal Shapiro), welches der Große Chor (Leitung: Philipp Barth und Julian Bobe) vortrug, während von Aljoša Mitić arrangierte elektronische Klänge Loreens „Euphoria“ bereicherten. Besondere Momente des Zusammenwirkens entstanden, als Großer Chor und Großes Orchester unter der Leitung von Andreas Englhardt gemeinsam Queens „Bohemian Rhapsody“ aufführten sowie durch die geschmackvolle Choreografie von Keala Settles „This is Me“ durch Tänzerinnen, die von Anna Barth und Tina Winkler einstudiert wurden.

Klassische Farben setzte das Cello-Ensemble (Leitung: Christoph Steiner-Heinlein) mit Tschaikowskijs expressivem „Chanson triste“ und das Kammerorchester mit zwei schwungvollen Sätzen aus Villa-Lobos’ Streichquartett Nr. 1 sowie das Große Orchester mit Prokofievs „Tanz der Ritter“ oder Chatschaturjans „Säbeltanz“.
Darüber hinaus bereicherten Jazz- und Big-Band-Sounds das Programm: Die Big Band (Leitung: Bernd Aschmoneit) präsentierte etwa „The Chicken“ (Alfred J. Ellis), während Elias Wettstein als Klaviersolist in „Lullaby of Birdland“ beim Großen Chor jazziges Feeling ins Programm brachte.

Das Sommerkonzert 2026 war ein beeindruckender Beleg für die musikalische Qualität und die Vielfalt am Christian-Ernst-Gymnasium. Von Nachwuchsorchestern über Chöre bis hin zu großen Ensemble-Formationen: Die Schule präsentierte ein Programm, das sowohl technisch überzeugte als auch emotional berührte. Das Publikum bedankte sich mit lang anhaltendem Applaus für die Gemeinschaftsleistung aller Mitwirkenden.

L’Ernst – Sommerausgabe Juli 2026

L’Ernst – Sommerausgabe Juli 2026

Die Demokratie-Detektive aus 5c und 5d präsentieren ihre Podcasts

Die Demokratie-Detektive aus 5c und 5d präsentieren ihre Podcasts

Nach einem ganzen Schuljahr Arbeit haben wir Demokratie-Detektive vom Christian-Ernst-Gymnasium unsere Podcasts fertig gestellt, auch die Musik dazu haben wir selbst geschrieben: 

Dieses Schuljahr haben wir uns besonders viel mit Demokratie beschäftigt. Was bedeutet Demokratie eigentlich? Gut, dass du fragst! Der Begriff Demokratie kommt aus dem Griechischen und bedeutet Herrschaft des Volkes. Das heißt das, dass Volk bei Entscheidungen mitbestimmen darf, z.B. bei der Wahl des Oberbürgermeisters. Wir haben 5 spannende Interviews mit Menschen aus Politik und Vereinen durchgeführt. Im Podcast-Studio der Nürnberger Nachrichten erfuhren wir wie man einen Podcast gestaltet und produziert. Wir besuchten den Landtag in München und erhielten dort Einblicke in die Arbeit der Abgeordneten. Willst du wissen was der Bürgermeister für Aufgaben hat oder was Ilse Aigner in ihrer Freizeit macht? Dann höre in unsere Podcasts rein.

Wir bedanken uns herzlich bei unserem Kooperationspartner, der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, ohne deren Unterstützung wir dieses Projekt nicht hätten durchführen können, bei der Uni Eichstätt für die Unterstützung durch Studierende auch bei der Podcast-Erstellung, bei allen anderen Unterstützern – und natürlich allen Interviewpartnern, dass sie sich für uns Zeit genommen haben.

Viel Spaß beim Zuhören!

Liebe Grüße, eure Demokratie-Detektive

Zeitzeugenvortrag Christian Ahnsehl

Zeitzeugenvortrag Christian Ahnsehl

Am 25.06.2026 konnte das CEG Christian Ahnsehl als Zeitzeugen begrüßen. Herr Ahnsehl wurde als Jugendlicher in der DDR in den 80er Jahren von der Staatssicherheit als Inoffizieller Mitarbeiter angeworben, konnte diese Mitarbeit aber wieder nach relativ kurzer Zeit beenden. Dadurch hatten die Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klassen die Gelegenheit, einen ganz konkreten Eindruck davon zu bekommen, wie die Staatssicherheit Menschen ausspionierte und ausnutzte, um das SED-Regime zu schützen. Anhand von Herrn Ahnsehls eindrucksvollen Erlebnissen wurde geradezu greifbar, was es heißt, wenn ein Regime seine Macht nutzt, die eigenen Bürgerinnen und Bürger zu überwachen und zu manipulieren um Meinungsfreiheit und Protest zu unterdrücken, und wie wichtig es ist, dieses Kapitel deutscher Geschichte aufzuarbeiten.

Gesine Friedrich und Gregor Fisher

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