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Wien 2026 – eine Studienfahrt in ein kulturelles und politisches Zentrum

Wien 2026 – eine Studienfahrt in ein kulturelles und politisches Zentrum

Kultur ist ein weit gefasster Begriff und reicht von künstlerisch ausgestalteter Kultur über politische Kultur bis zur Genusskultur. All diese Facetten durften die Oberstufen-Schülerinnen und Schüler, die an der diesjährigen Studienfahrt nach Wien teilgenommen hatten, im Zentrum der Kultur erleben.

Als Geburtsort des Walzers war Wien auch Heimat und Arbeitsplatz für so berühmte Musiker und Komponisten wie Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, die Strauss-Familie, Johannes Brahms und Gustav Mahler. Daneben beherbergte die Stadt zahlreiche bildende Künstler. Besonders die als Sezession bekannte Ausprägung des Jugendstils wurde von zahlreichen in Wien ansässigen Persönlichkeiten wie Otto Wagner, Oskar Kokoschka oder Gustav Klimt geprägt. Überdies beherbergt die Metropole heute das Hauptquartier der Vereinten Nationen.

Dabei lernten sie die Staatsoper bei einer Aufführung von Ligetis Oper „Le grand macabre“ kennen, während das Ensemble des Burgtheaters Nestroys „Zu ebener Erde und erster Stock“ in einer fast musicalhaften Inszenierung mit Bühnenmusik präsentierte. Mitreißend und bunt brachte außerdem die Volksoper das Musical „Tick, Tick … Boom!“ von Jonathan Larson auf die Bühne. Neben drei Aufführungsbesuchen in den bedeutendsten Bühnenhäusern der österreichischen Hauptstadt durfte auch ein Blick hinter die Kulissen des Konzertbetriebes nicht fehlen: Im Goldenen Saal des Musikvereins, wo die traditionellen Neujahrskonzerte der Wiener Philharmoniker aufgezeichnet werden, erfuhren die Schülerinnen und Schüler Wissenswertes über die akustischen Besonderheiten des Gebäudes. Entwicklungen im Instrumentenbau hingegen wurden in einer Führung in der Sammlung alter Musikinstrumente in der Hofburg deutlich. Jugendstil und Expressionismus erfuhren die Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler in Workshops der Albertina sowie im Museum Leopold auch bei praktischer Auseinandersetzung mit den Kunstepochen.

Einen tiefen Einblick in die politische Kultur ermögliche ein Besuch in der UNO-City. Bei einer Führung konnten die Schülerinnen und Schüler Sitzungsluft schnuppern und einen Ausschnitt einer Konferenz über den Transport gefährlicher Güter verfolgen.

In den freien Zeiten konnten die Schülerinnen und Schüler ausführlich das Lebensgefühl der Stadt erkunden, etwa beim Besuch eines der Kaffeehäuser, im Wiener Prater oder bei einer „Landpartie“ auf den Kahlenberg.

Letztendlich lebt der Wiener Charme auch von der prunkvollen Architektur der Kaiserzeit. So bildete ein Besuch in den Prunkräumen des Schlosses Schönbrunn den krönenden Abschluss der Reise.

Christoph Steiner-Heinlein – Fotos: Tina Hassler

Erfolge beim Landeswettbewerb Jugend musiziert 2026

Erfolge beim Landeswettbewerb Jugend musiziert 2026

Ganz herzlich gratulieren wir den Preisträgerinnen und Preisträgern des diesjährigen Landeswettbewerbs „Jugend musiziert“, dessen aktuelle Auflage 2026 in Bamberg stattgefunden hat:

Federico Moll, Drum-Set3. Preis
Haemi Sahlmann, Sopran1. Preis
Lewin Sahlmann, Klavier1. Preis
Darren Jeoi San Düsterhöft, Klavier1. Preis
Kyrylo Kholodnykh-Chernozubenko, Klavier2. Preis
Elias Wettstein, Klavier3. Preis
Lena Maria Adam, Klarinette1. Preis
Leilani Ai, Blockflöte2. Preis
Mathea Zentner, Querflöte1. Preis
Sarah Stowasser, Querflöte1. Preis
Juliana Müller, Querflöte1. Preis
Maximilian Batz, Querflöte1. Preis
Frida Moebus, Violoncello1. Preis und 2. Preis (Teilnahme in 2 Wertungen)

Schüleraustausch mit Mielec 2026 – eine Woche voller Eindrücke, Begegnungen und neuer Freundschaften

Schüleraustausch mit Mielec 2026 – eine Woche voller Eindrücke, Begegnungen und neuer Freundschaften

Der Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in Mielec hat eine lange Tradition und besteht bereits seit vielen Jahren. Vom 20. bis 28. März 2026 durften wir nun unsere polnischen Gäste an unserer Schule begrüßen. Damit war es für viele das zweite Wiedersehen, da wir bereits im Herbst eine Woche in Mielec und Danzig verbracht hatten – und so erklärt sich auch die große Freude bei der Ankunft am Freitagabend: Zahlreiche alte Bekannte trafen sich wieder, zugleich wurden schnell neue Freundschaften geschlossen. Überall war die besondere Atmosphäre eines internationalen Austauschs spürbar. Parallel zum Familienprogramm kam es zudem auch zu Begegnungen zwischen (ehemaligen) Lehrkräften, die den langjährigen Austausch begleiten und weitertragen.

Am Samstag machten sich die Schülerinnen und Schüler bei einer Stadtrallye in kleinen Gruppen auf den Weg, um verschiedene Orte und Besonderheiten der Stadt Erlangen zu entdecken und sich dort gemeinsam fotografisch festzuhalten. Diese Aufgabe half dabei, rasch miteinander ins Gespräch zu kommen und als Gruppe zusammenzuwachsen. Anschließend nutzten viele das sonnige Frühlingswetter für Ausflüge mit ihren Gastfamilien oder in kleinen Gruppen, unter anderem nach Nürnberg. Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Gastfamilien: Bei gemeinsamen Unternehmungen lernten sich alle noch besser kennen.

Ein besonderer Höhepunkt der Woche war der gemeinsame Aufenthalt in München von Montag bis Mittwoch. Gleich zu Beginn sorgte der Besuch der Allianz Arena für Begeisterung. Nicht nur Fußballfans kamen auf ihre Kosten – auch die beeindruckende Architektur des Stadions und die spannende Geschichte des FC Bayern München hinterließen bei allen einen bleibenden Eindruck. Am Nachmittag erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Münchner Innenstadt, genossen das schöne Wetter und probierten verschiedene kulinarische Spezialitäten. Bei einer anschließenden Stadtrallye entdeckten sie in Gruppen viele spannende Facetten der bayerischen Landeshauptstadt. Der erste Abend im Hotel klang mit einem gemeinsamen Spaziergang aus.
Am Dienstag besuchte die Gruppe das Deutsche Museum, das mit seinen vielfältigen Exponaten und Vorführungen große Begeisterung auslöste. Am Abend folgte ein kulturelles Highlight: der Besuch einer Opernvorstellung. Für viele Schülerinnen und Schüler war es der erste Opernbesuch – ein faszinierendes Erlebnis, das durch seine eindrucksvolle und teils skurrile Atmosphäre besonders in Erinnerung bleiben wird.
Am Mittwochvormittag ging es weiter nach Ingolstadt zum Audi Forum. Die eleganten Fahrzeuge und die Einblicke in moderne Technik beeindruckten nicht nur Autointeressierte, sondern die gesamte Gruppe. Anschließend kehrten alle nach Erlangen zurück.
Dort erhielten die polnischen Gäste am Donnerstag einen Einblick in den deutschen Schulalltag. Beim anschließenden Empfang im Rathaus wurden sie vom Bürgermeister begrüßt, der die Stadt Erlangen vorstellte und auf besondere Highlights wie die Bergkirchweih einging.
Am Freitag erkundete die polnische Gruppe Bamberg bei einer Stadtführung. Schließlich hieß es am Samstag Abschied nehmen.

Der Austausch war insgesamt geprägt von einer harmonischen Atmosphäre, vielen gemeinsamen Erlebnissen und neu entstandenen Freundschaften. Gerade in der heutigen Zeit zeigt sich, wie wichtig solche Begegnungen für die Völkerverständigung sind. Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen.
Der Austausch wurde gefördert vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW) sowie vom Stadtjugendring Erlangen.

Erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb „Jugend forscht“ in Erlangen am 24. und 25.02.2026

Erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb „Jugend forscht“ in Erlangen am 24. und 25.02.2026

Mit großem Erfolg nahm unsere Schule im Februar 2026 mit 14 Teams am Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Erlangen teil. Die Schülerinnen und Schüler präsentierten ihre vielseitigen Projekte aus Naturwissenschaft und Technik mit beeindruckender Kreativität und Fachkenntnis.

Seit nunmehr vier Jahren nehmen Schülerinnen und Schüler des Christian-Ernst-Gymnasiums am Wettbewerb teil und erreichen immer wieder sehr gute Platzierungen. Der Einsatz zahlte sich auch dieses Jahr wieder aus: drei unserer Teams erreichten den ersten Platz – und errangen damit drei von vier möglichen Siegen in ihren Kategorien. Dieses herausragende Ergebnis unterstreicht das außerordentliche Engagement und die wissenschaftliche Neugier unserer jungen Forscherinnen und Forscher. Auf Grund der konstant hohen Teilnehmerzahlen unserer Schule wurden wir erneut zur „Forscherschule Bayern“ nominiert.

Wir gratulieren allen Teilnehmenden herzlich zu ihren Leistungen. Die drei erstplatzierten Projekte haben sich für die Teilnahme am Landeswettbewerb qualifiziert, wo sie unsere Schule erneut vertreten werden. Der Landeswettbewerb findet am 17. und 18. April 2026 in Regensburg statt.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Regionalwettbewerbs in Erlangen
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Schule am Regionalwettbewerb Erlangen
Empfang unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Schulleiter
I limiti del mio linguaggio sono i limiti del mio mondo – Scambio con Fossano 2026

I limiti del mio linguaggio sono i limiti del mio mondo – Scambio con Fossano 2026

„I limiti del mio linguaggio sono i limiti del mio mondo“ (Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenze meiner Welt)
Dieses Motto hat sich während unseres Scambios mit Fossano als sehr zutreffend erwiesen.

Nach einer zehnstündigen Fahrt, bei der die Vorfreude, aber auch die Aufregung zum Ende hin immer mehr stieg, kamen wir am Samstagabend alle gut bei unseren Gastfamilien an. So verbrachten wir den Sonntag auf unterschiedlichste Weisen, zum Beispiel mit Ausflügen in die Umgebung oder entspannt zuhause in den Familien.
Die folgenden Tage waren voller neuer Eindrücke und tollem Programm: Wir haben Turin, Cuneo, Fossano und Alba besichtigt, Stadtführungen bekommen, Ausstellungen gesehen, einen Italienischkurs und ein Weingut besucht und unsere Freizeit in „Bars“, Straßen unter „Portici“, Geschäften und Parks verbracht und uns in „essere flessibili ed elastici“ geübt.
Auch in unseren Gastfamilien verbrachten wir die Zeit mit Spielen, unglaublich leckerem Essen und Lernen über die italienische Sprache und Kultur.

Die Woche verging wie im Flug und war so schön, dass wir am Freitag kaum zurück wollten.
Wir nehmen nicht nur Souvenirs, sondern viele neue Wörter, Freundschaften und Erinnerungen, die wir auch in unseren persönlichen „Diarios“ festgehalten haben, mit nach Hause.
Wir sind den deutschen und italienischen Lehrkräften, die den Austausch organisiert haben, für die Energie und Liebe, die sie in diese Woche gesteckt haben, sowie unseren Austauschpartnerinnen und -partnern und deren Familien für ihre berühmte italienische Gastfreundschaft sehr, sehr dankbar und freuen uns jetzt schon auf den Gegenbesuch im September 2026.
Obwohl wir anfangs ein bisschen Angst hatten, dass uns die Sprache Grenzen setzen wird, haben wir erlebt, dass uns mit „cordialità ed apertura“ die Welt offen steht – und dieses Motto tragen wir nun sowohl gedruckt auf T-Shirts, die wir geschenkt bekommen haben, als auch in unseren Herzen.
„I limiti del mio linguaggio sono i limiti del mio mondo“

Nora Matthes und Anna Seibold

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