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Spielbericht über das Feuerstein-Match (Chor-/Bigbandfahrt 2024)

Spielbericht über das Feuerstein-Match (Chor-/Bigbandfahrt 2024)

„Tuff tuff tuff, die Eisenbahn. Wer will mit zu Feuerstein fahr’n? Alleine fahren woll‘n wir nicht, drum nehmen wir Chor und Bigband mit.“ Mit dieser wunderschönen Hymne starteten wir in die erste Hälfte voller schiefer Töne und ungestimmten Instrumenten. Doch durch Herrn Bobes und Herrn Aschmoneits Taktik erreichten wir Höchstleistungen, für die viel gepfiffen und getrötet wurde. Zur Halbzeit-Pause orientierten wir uns an den Profis des deutschen Nationalteams, um mit gleichem Ehrgeiz an das Proben zu gehen. Dank der Geheimwaffen, Frau Stegemann, Frau Merdes-Braun und Frau Bobe konnte das Spiel, trotz kleineren Verletzungen, mit dem Abpfiff zum Ende gebracht werden. Zusätzlich sorgte der Fanblock, angeführt von Frau Winkler, Frau Hassler und Herrn Schwarzmann, für besonders große Motivation sowie Teamgeist.

Die abschließende Siegesfeier bestand aus Fangesängen und professionellen Tanzeinlagen, zu denen es zwar keine Pyrotechnik, jedoch ein wunderschönes Lagerfeuer gab.

So konnten wir uns für das große Finale am Donnerstag (27.06.2024 in) der Heinrich-Lades-Halle qualifizieren, für welches laut den Trainern Bobe und Aschmoneit eine große Fangemeinde zu erwarten ist.

Wir bedanken uns herzlich für diese sensationelle – für uns letzte – Saison!

Mit fußballmetaphorischen Grüßen

Der Abijahrgang 2024 (Benedikt, Lydia, Madita, Tabea, Henriette, Sina, Lara, Franziska)

Welches Europa wählst du? – Podiumsdiskussion des Wahlfachs EPAS am 7. 5. 2024

Welches Europa wählst du? – Podiumsdiskussion des Wahlfachs EPAS am 7. 5. 2024

„Welches Europa wählst du?!“ – so lautete das Motto der Podiumsdiskussion am 7. Mai 2024, die unser AK EPAS zusammen mit dem RPJ Erlangen organisieren durfte. Fast zwei Stunden lang diskutierten dabei 7 Vertreter parteilicher Jugendorganisationen über europäische Themen.

Anlässlich der am 9. Juni 2024 stattfindenden Europawahl mit erstmalig neuem Wahlrecht ab 16 Jahren war neben allen Interessierten insbesondere die Schülerschaft eingeladen. Als Veranstaltungsort diente der Filmsaal des Christian-Ernst-Gymnasiums. Mehr als zwei Dutzend Besucher verfolgten schließlich die angeregten Debatten, moderiert von der Poetry-Slammerin Kathi Mock. Es diskutierten die ebenfalls bei der kommenden Wahl kandidierenden Dr. Konrad Körner (Junge Union [CSU]), Florian Reinhardt (Junge Ökologen [ÖDP]), Julian Dalberg (Junge Liberale [FDP]), Anil Altun (Jusos [SPD]), Marc Urban (Grüne Jugend [Bündnis 90/Die Grünen]) und Hanna Wanke (Junge Linke [Die Linke]). Nach einem kurzen Grußwort unseres AK-Leiters und Lehrers Herrn Dr. Peters und einer Vorstellungsrunde aller Beteiligten leitete Frau Mock mit Übernahme der Moderation die Diskussion ein.

Einstiegsthema und zugleich zentraler Verbindungspunkt zwischen dem größtenteils jugendlichen Publikum und den Kandidaten der Parteien stellte die Bedeutung der EU für junge Menschen dar. Die Standpunkte hierzu, die der Reihe nach vorgestellt wurden, bildeten weitgehend kongruente Lobreden auf die Bedeutung von europäischen Bildungsinitiativen für das Zusammenwachsen und die Horizonterweiterung Jugendlicher aus den allen Mitgliedsstaaten. Als einmalige Globalisierungsmaßnahme bietet die EU insbesondere für junge Leute eine einmalige Möglichkeit politischer Partizipation – und ist somit konstituierend für den gesunden Fortbestand europäischer Demokratien angesichts innerer und äußerer Bedrohungen, so der Vertreter der Jungen Liberalen, Julian Dalberg. Widerspruch zu dieser Einschätzung folgte lediglich von Linken-Kandidatin Hanna Wanke. Als „neoliberales, imperialistisches Bündnis“ werde die EU von Jugendarbeitslosigkeit und mangelnder Wertschätzung sozialer Gleichheit heimgesucht, argumentierte Wanke – völlig unironisch.
Auf diese – zumindest fast einheitliche – Preisung europäischen Einheit forderte die Kommentatorin Mock die Kandidaten auf, ihre Visionen für die EU vorzustellen. Dalberg sowie CSU-Kandidat Dr. Konrad Körner, der als Diskussionsteilnehmer mit realistischen Chancen auf ein Mandat für das EU-Parlament die Prominenz der Veranstaltung darstellte, platzierten neben stärkerer wirtschaftlicher Zusammenarbeit auch engere Kooperation in außenpolitischen- sowie Verteidigungsfragen ins Zentrum ihrer Hoffnungen. Letzteres rief als unmittelbare Antwort die Forderung nach radikalem Pazifismus von Linken-Vertreterin Wanke hervor. Mit dem Anspruch, sich bei dieser Frage als „differenzierter“ Dolmetscher zu geben, schaltete sich Mark Urban, der für die Erlanger Grünen im Stadtrat sitzt, in die Diskussion ein und unterstellte den anderen Parteien, hierbei lediglich eine „Scheindebatte“ zu führen – in die er allerdings, mit Verweis auf die NATO, ebenfalls einstieg.
Anschließend verlagerte sich die Debatte auf das Kernthema von Urbans Partei: auf den europäischen Klimaschutz. Auch hier überraschte die massive Ähnlichkeit der Lösungsansätze aller Kandidaten. SPD-Kandidat Anil Altun forderte, die „Vielfalt der europäischen Energien“ stärker zu nutzen. Neben europäischer Zusammenarbeit wurde vor allem stärkere staatliche Intervention in den Vordergrund gerückt. Auch dieser Punkt wurde von allen anwesenden Parteien vehement unterstützt – selbst die FDP schloss sich dieser Forderung der Grünen an; ÖDP-Kandidat Florian Reinhardt, der die restliche Diskussion eher im Hintergrund mit wenigen Wortmeldungen verbracht hatte, nutzte die Gelegenheit, um bei seinem Kernthema nun erstmalig aufzublühen. Gemeinsam mit Wanke (LINKE) zeigte er nochmals die äußerste Dringlichkeit umfassender staatlicher Intervention beim Kilmaschutz auf.
Das Thema Klimaschutz beendete nach etwa einer Stunde gemäßigten Meinungsaustausches die Debatte. Es folgte eine offene Fragerunde mit allen Interessierten im Publikum. Direkt zu Beginn kritisierte ein Schüler im Publikum Linken-Kandidatin Wanke für ihre Aussage, Kilmaschutz sei nur durch eine Verstaatlichung großer Energieunternehmen möglich. Die Forderung erinnere ihn an „DDR-Verhältnisse“, wobei er diese im Geschichtsunterricht als wenig erstrebenswert kennengelernt hatte. Wankes Antwort: In der DDR sei auch nicht alles schlecht gewesen. Es hätte immerhin guten Umweltschutz und gute Kinderbetreuung gegeben. Ein Kandidat der AFD war im Übrigen nicht vor Ort. Ihr Unverständnis dafür, dass die DDR im bayerischen Schulsystem nicht positiv genug dargestellt wird, ließ Wanke am Geschichtslehrer des Schülers aus. „Dein Geschichtslehrer hat es dir wohl falsch erklärt“, so der genaue Wortlaut. Unglücklicherweise saß dieser aber im Publikum und hob schuldbewusst seinen Arm – was ihm den bei weitem größten Applaus während der gesamten Veranstaltung einbrachte.

Spiegelt diese Podiumsdiskussion die Wahlergebnisse des 9. Juni 2024 wider? Definitiv nicht. Doch die Unterstützung für die europäische Einigung durch die Erlanger Jugendorganisationen der Parteien der Mitte macht Hoffnung, dass Europa in der politischen Kultur der Jugend lebendig ist und bleibt.

Elias und Aron 

Sommerkonzert 2024

Sommerkonzert 2024

Alle beteiligten Schülerinnen und Schüler und die Fachschaft Musik möchten Euch/Sie am Donnerstag, den 27.06.2024, um 19.00 Uhr sehr herzlich zu unserem Sommerkonzert in der Heinrich-Lades-Halle einladen. Der Einlass beginnt um 18.15 Uhr.

Eintrittskarten für 5,00 € liegen ab Montag 10.06.2024 im Sekretariat bereit. Die Karten sollten nach Möglichkeit in den beiden Pausen am Vormittag gekauft werden. Mitwirkende und Kinder, die keinen eigenen Platz benötigen, brauchen natürlich keine Eintrittskarten!

Es singen und musizieren beim Konzert die Orchester der 5./6. und 7./8. Klassen, das Kammerorchester, das symphonische Blasorchester, die Big Band, das große Orchester des CEGs, der Jugendchor, der Mädchenchor „Acquire“ und der große Chor. Das vielfältige und bunte Programm umfasst Highlights der Chor- und Orchestermusik, überraschende Arrangements und eine Auswahl von popig-jazzigen Nummern.

Alle beteiligten Schülerinnen und Schüler sowie alle Musiklehrer freuen sich sehr auf Ihren Besuch bei diesem Konzert!

75 Jahre Grundgesetz

75 Jahre Grundgesetz

Am 23. Mai jeden Jahres ist Tag des Grundgesetzes. An diesem Tag verkündete im Jahr 1949 der Parlamentarische Rat das Grundgesetz, das dadurch zur Verfassung der Bundesrepublik Deutschland wurde.

Im Jahr 2024 feiert die Republik das 75-jährige Bestehen des Grundgesetzes und das CEG feiert mit. Prominent im Erdgeschoss im Eingangsbereich des CEGs findet sich eine eigens erstellte Ausstellung zur Geschichte des Grundgesetzes und seiner Entwicklung bis heute. In jedem Jahr soll diese Ausstellung erneut am oder um den 23. Mai gezeigt werden – jedes Jahr mit Fokus auf einen anderen besonderen Artikel. In diesem Jahr betrachten wir vor allem Art. 8 GG: „(1) Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln“. Ob man nun auf eine Demonstration für mehr Klimagerechtigkeit, gegen den russischen Angriffskrieg in der Ukraine oder für ein Ende des Konflikts in Nahost geht – Meinungsfreiheit und diese in Form von Versammlungen zu artikulieren ist eines der Grundrechte, die unsere Demokratie zu Demokratie werden lassen. Und aktiv gelebte Demokratie in Form von Demonstrationen lässt sich aktuell an unzähligen weiteren Beispielen aufzeigen: Pro und Contra StUB, Europawahlveranstaltungen, Solidaritätsbekundungen nach Gewalttaten und politisch oder religiös motiviertem Extremismus – die Zivilgesellschaft ist wesentlicher Bestandteil des aktuellen politischen Diskurses.

Wir freuen uns sehr, dass die Ausstellung bereits großen Anklang gefunden hat und auch auf die Fortsetzung in den nächsten Jahren.

W. Dorn für die Fachschaften PuG / G

Saiten-Klänge aller Tiefen und Höhen: Streicherabend

Saiten-Klänge aller Tiefen und Höhen: Streicherabend

Der traditionelle Streicherabend fand am 15. Mai 2024 wieder in der akustisch vorzüglichen Aula der Rückert-Grundschule statt. Die Besonderheiten des Abends waren der Nachwuchs in den untereren Jahrgängen, vor allem im Bass-Bereich, aber auch das durchweg hohe Niveau der kleinen und großen Ensembles: vom Kontrabass-Trio über Violin-Quartette, einem Bratschen-Quintett bis zur Cello-Gruppe mit 8 Spielerinnen und Spielern waren interessante, gut intonierte und schwungvolle Streicherklänge zu hören.

Für die jüngsten war es das erste Mal, ein Orchester zu erleben, sich in eine Gruppen gleicher oder ähnlich klingender Instrumente einzufinden, es war ein Fest für die drei Ensembles der 5. bis 7. Klassen, das Kammerorchester mit den erfahrensten Instrumentalistinnen und Instrumentalisten bestach mit einer Version des Welthits „Viva la Vida“ von Coldplay. Den einstudierenden Instrumental-Lehrkräften wurde am Ende mit großem Applaus gedankt.

A. Englhardt

P-Seminar Musik „Klassische Musik für Kinder“

P-Seminar Musik „Klassische Musik für Kinder“

Seit Juli 2023 setzten 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des P-Seminars Musik Ideen zum Musik-Theater „Klassische Musik für Kinder“ zusammen. Nach grundsätzlichen Überlegungen entstand der Gedanke, die ausgewählten Zuschauer aus den 3. Klassen Erlanger Grundschulen mit einer Zeitreise von der Antike bis heute zu faszinieren.

Am 10. Mai 204 war das Stück mit dem Titel „Fortissimos Reise durch die Musikzeiten“ bühnenreif, über 200 Grundschul-Zuschauer und 100 Erwachsene und Freunde der Gruppe kamen zu den 3 Aufführungen. Alle waren multi-funktional eingesetzt: Schauspiel, Musizieren, Technik-Leiten, Bühnen-Arbeiten und vieles mehr waren nur einige der vielen Aufgaben. Die Gruppe arbeitete schon seit den ersten Treffen eng und harmonisch zusammen, Herr Roosz von der Staatsoper Nürnberg und Frau Böhnhardt vom Stadttheater Erlangen gaben wertvolle Impulse. Mit vielen Absprachen, Durchläufen und Improvisationen auf der Bühne entstand ein sehr bunter Mix aus klassischen Instrumental-Stücken von Mozart und Schumann über gregorianischem Gesang und antiker Urmelodie bis zu moderner Rock- und Popmusik, alles live performt und mit großem Einfallsreichtum kostümiert. Die Zuschauer waren durchweg begeistert und fragten nach der nächsten Reise durch die bunte Musikwelt.

A. Englhardt

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