Seite wählen
Von Berlin nach Franken

Von Berlin nach Franken

röllig_1Ein nicht ganz alltäglicher Lebensweg: Mario Röllig, geboren 1967 in Ostberlin: Eine behütete Kindheit im „real existierenden Sozialismus“, mit privilegierten Eltern.
Der „soziale Abstieg“ beginnt, als der zu diesem Zeitpunkt als gut verdienender Kellner arbeitende junge Mann sich im Urlaub am Plattensee in einen westdeutschen FDP Politiker verliebt und eine Beziehung beginnt. Da besagter westdeutscher Staatssekretär nach außen heterosexuell lebt, wird die Staatssicherheit der DDR (Stasi) aufmerksam und versucht Mario Röllig als Informanten zu gewinnen. Es folgen Fluchtversuch, Haft im Stasigefängnis Berlin Hohenschönhausen, 1988 dann Freikauf durch die BRD und Ausreise nach Westdeutschland.

röllig_2Lange hat ihn seine Vergangenheit verfolgt und auch heute hat sie ihn nicht losgelassen, im Gegensatz zu vielen anderen Opfern des Regimes hat er jedoch die Kraft aufgebracht, sein Schweigen zu brechen. Röllig behauptet zu Recht von sich, Reden sei seine Therapie, und so ist es kein Wunder, dass die Zehntklässler ihn mit Fragen löcherten und die 90 Minuten Veranstaltungsdauer fast zu kurz waren – aber auch, dass er z. B. auch in den USA als Universitätsdozent gefragt ist bzw. bei der diesjährigen Berlinale die Verfilmung seines Lebens präsentiert wurde.

Unsere Zehntklässler bedanken sich für einen nicht alltäglichen Geschichtsunterricht.

U. Keding

Mehr als nur Hülle – Innovatives Verpackungsdesign für Staedtler-Stifte

Mehr als nur Hülle – Innovatives Verpackungsdesign für Staedtler-Stifte

Das Team von Staedtler und die beiden Siegerinnen

Das Team von Staedtler und die beiden Siegerinnen

Auch in diesem Schuljahr konnten wir, die Schüler des Profilfaches Design in der Q11, im zweiten Halbjahr des Kurses „Praxisluft“ schnuppern. Die Firma Staedtler bot uns die Möglichkeit für eine Zusammenarbeit zur Gestaltung von innovativen Produktverpackungen.

Anfang des zweiten Halbjahres besuchten uns die Projektleiter von Staedtler zum ersten Mal, um uns den Auftrag für unser Projekt, das als Wettbewerb gestaltet war, zu geben. Daran arbeiteten wir bis zum Juni zuerst in Einzelarbeit, dann im Team. Ziel war es, eine Stifte-Box für zehn Stifte zunächst auf dem Papier zu entwerfen und später einen Prototypen zu bauen. Die Box sollte mit Zusatzfunktionen versehen sein, also einen Mehrwert über die Verpackung hinaus bieten und auf unser Alter als Zielgruppe ausgelegt werden.
Am 21.6. waren wir schließlich zur Siegerehrung in den Staedtler-Hauptsitz in Nürnberg eingeladen. Zunächst wurde uns der „3DSigner“ vorgestellt, ein individualisierbarer Füller, für den unser Vorgängerkurs letztes Jahr Entwürfe gestaltet hatte. So sahen wir, was aus unseren Ideen werden könnte. Anschließend bekamen wir eine Werksführung. Im Lager durften wir Roboter bestaunen, die bestellte Produkte aus den Regalen holen. Später sahen wir, wie Bleistifte, Buntstifte und Fine-Liner in riesigen Massen hergestellt werden. Schließlich wurde nach einer ausführlichen Besprechung all unserer Entwürfe für eine innovative Stifteverpackung die in sich drehbare „Tilt-Box“ (Henrike Möllenhoff und Annemarie de Wall) zum Sieger gekürt. Hier gab es einen besonderen Preis, aber auch die anderen Kurs-Teilnehmer wurden nicht nur um wichtige Erfahrungen reicher, sondern auch reich mit Staedtler Produkten beschenkt.

Annemarie de Wall Q11

Entwurfszeichnungen von Ruhan Hizal

Entwurfszeichnungen von Ruhan Hizal

CAD-Entwurf von Stephan Ihm

CAD-Entwurf von Stephan Ihm

Prototyp der Tilt-Box von Henrike Möllenhoff und Annemarie de Wall

Prototyp der Tilt-Box von Henrike Möllenhoff und Annemarie de Wall

Prototyp des Muschel-Etuis von Tatjana Krause und Christoph Rothemund

Prototyp des Muschel-Etui von Tatjana Krause und Christoph Rothemund

Zwischenbericht mabuhay-Lauf 2016

Zwischenbericht mabuhay-Lauf 2016

Rund einen Monat nach dem mabuhay-Lauf sind schon über 10.000 Euro an Spenden für mabuhay eingegangen. Danke allen Läuferinnen und Läufern und den Spenderinnnen und Spendern dafür.

Sofern die Überweisung von Spendengeldern noch aussteht, können Sie dies unter der Angabe von „mabuhay, Klasse Name Vorname“ auf das im Elternbrief angegebene Konto des CEG überweisen. Die Spendenquittungen erhalten Sie bis zu Beginn des kommenden Schuljahres über die Schülerinnen und Schüler des CEGs.

Am Lauftag selbst sind noch einige Fundsachen übrig geblieben, u. a. Jacken und Schals. Diese können im Sekretariat bis Freitag, den 10.06.2016, abgeholt werden.

Stefan Dorscht

Was bleibt – „Ausblicke“ des Kunstadditums Q12

Was bleibt – „Ausblicke“ des Kunstadditums Q12

10_Was_bleibt_2Wenn man zwei Jahre vier Stunden pro Woche zusammen verbringt, fällt der Abschied schwer, zumindest wenn die Atmosphäre so schön ist, wie sie es in unserem Kunstadditum war. Nun sind wir aber so gut wie am Ende der zwölften Klasse angekommen. Als allerletztes Projekt wollten wir etwas, das wir alle zusammen machen, etwas, das bleibt. Was bleibt von Schülern, wenn sie eine Schule verlassen? Ein paar Erinnerungen. Als Künstlerinnen haben wir glücklicherweise die Möglichkeit einen bleibenderen Eindruck zu hinterlassen. Bei allen Brand- und Denkmalschutzbestimmungen gibt es zwar nicht allzu viele Freiheiten, aber wir haben etwas gefunden: die Fenster.

Bei einem Streifzug durch die Schule haben wir uns zwei im Treppenhaus Ost des dritten Stocks ausgesucht und uns unverzüglich an die Entwürfe gemacht. Jede Schülerin suchte sich eines der beiden Fenster aus und dazu einen Standpunkt, von dem aus der Ausblick perspektivisch richtig dargestellt werden sollte. Dazu traten nun von jeder Schülerin unterschiedliche phantastische erweiternde Elemente: Fabelwesen, Märchenszenen, Zukunftsvisionen, Bäume, Wasser, antike Tempel, Heißluftballons, Zootiere.

10_Was_bleibt_3Für jedes der Fenster wurde von unserem Kurs gemeinsam ein Entwurf gewählt und so die von Lisa Hoffmann und Cara Hammad zum Umsetzen ausgesucht. Die insgesamt zwölf Teilscheiben waren perfekt aufzuteilen auf elf Schülerinnen und unsere Kursleiterin. So entstanden mithilfe aller „Additumsmädchen“ zwei vollständig neue Ausblicke von den Fenstern des Treppenabsatzes aus.

Alle Entwürfe sind entlang der Treppe ausgestellt und bieten noch mehr phantastische Ausblicke. Das Fenster als Verbindungselement zwischen Innen und Außen ist über die Jahrhunderte nicht nur in der bildenden Kunst, sondern auch in der Literatur ein vielverwendetes Bild gewesen. Für uns soll es ein Symbol sein, dass wir nun in die Welt gehen, aus der Schule hinaus. Und so wie wir die Ausblicke gestalten konnten, werden wir auch unser Leben gestalten können. Vielleicht läuft uns sogar das eine oder andere Fabelwesen über den Weg.

Was bleibt von uns? Ein Ausblick auf die Welt außerhalb der Schule, der nicht so trist ist, wie die bloßen Gebäude außen herum. Ein Einblick in unsere Phantasie, der den Schülern noch lange nach unserem Abschied bleibt.

Lisa-Marie Wehlmann-Wiedeking

Über 4500 km beim mabuhay-Lauf 2016

Über 4500 km beim mabuhay-Lauf 2016

2016-05-06 002 (800x600)Über 4500 km sind die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen 5 bis 10 des CEG am Freitag, den 06.05.2016, bei bestem Laufwetter zugunsten der mabuhay Kinderhilfe Philippinen gelaufen. Gestaffelt nach Jahrgangsstufen starteten die 5. und 6. Klassen um 9 Uhr, die 7. und 8. Klassen um 10 Uhr und die 9. und 10. Klassen um 11 Uhr. Die einzelnen Klassen liefen dabei in etwas über einer Stunde zwischen knapp unter 100 km und über 200 km. Die Klasse 5b hat dabei den Rekord mit 236 gelaufenen Kilometern erzielt. Herzlichen Glückwunsch!

Jetzt geht es daran, das Spendengeld der gelaufenen Kilometer von den Spendern einzusammeln und dann gesammelt zu überweisen. So können wieder Projekte auf den Philippinen, wie das Waisenhaus „House of Friendship“ in Cagayan de Oro, durch die mabuhay Kinderhilfe Philippinen unterstützt werden. 2016-05-06 008 (800x600)Überweisen Sie dazu bitte an das im Elternbrief angegebene Konto die erlaufene Gesamtsumme mit der Angabe von „mabuhay Klasse Name Vorname“ (ersetzen Sie bitte Klasse Name Vorname mit den Daten Ihres Kindes). Nach dem Eingang der Überweisung erhalten Sie die Spendenquittungen – sofern Sie dies auf der Laufkarte eingetragen haben – ab einem Spendenbetrag von 20 Euro voraussichtlich noch vor den Sommerferien.

Stefan Dorscht

Cookie Consent mit Real Cookie Banner