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Zweiter Platz für das CEG beim Landeswettbewerb Erinnerungszeichen

Zweiter Platz für das CEG beim Landeswettbewerb Erinnerungszeichen

Preisübergabe durch Landtagspräsidentin Barbara Stamm und Generalkonsul Filippo Scammacca del Murgo

Preisübergabe durch Landtagspräsidentin Barbara Stamm und Generalkonsul Filippo Scammacca del Murgo

Ende des Schuljahres 2010/11 wurden die Sieger des Schülerwettbewerbs „Erinnerungszeichen- Bayern und Italien“ von Kultusminister Ludwig Spaenle, Landtagspräsidentin Barbara Stamm und dem italienischen Generalkonsul Filippo Scammacca del Murgo gekürt.

Aus den Einsendungen von über 1000 Schülern, vor allem von bayerischen Gymnasien, wählte die Jury die gelungensten Arbeiten zu einer feierlichen Prämierung im Bayerischen Landtag in München aus. „Es ist für uns etwas ganz Besonderes, dass wir mit unserem heimatgeschichtlichen Kunstprojekt „Erlangen im Barock“ als einzigen Beitrag des Fachs Kunst gleich den zweiten Preis erhalten haben“, freute sich Frau Rezac nach der Preisverleihung. Ihre Schüler konnten mit einem Album aus Zeichnungen und Texten zu den wichtigsten Barocken Bauwerken in Erlangen, wie das neu restaurierte Palais Stutterheim, die Neustädter Kirche und natürlich das markgräfliche Schloss mit seinem Garten, die Jury überzeugen. Ihr Preis dafür ist eine gemeinsame Klassenfahrt.

Planspiel POL&IS

Planspiel POL&IS

„Sehr geehrter Herr Generalsekretär, sehr geehrte Weltbank, sehr geehrte Weltpresse, sehr geehrte Vertreter der NGOs und sehr geehrte Vertreter der Regionen!“

sozi14-03Das ist umständlich- so die Reaktion vieler SchülerInnen, die täglich das Wort an die (simulierte) UN-Generalversammlung richteten -doch genau diese Erkenntniss war eine der wichtigsten für die teilnehmenden ZehntklässlerInnen: POL&IS steht für „Politik und Internationale Sicherheit“ und ist ein Planspiel, bei dem es um internationale Politik geht – die SchülerInnen schlüpfen entweder in die Rollen von Staaten (in der Simulation auf 11 überregionale Staaten reduziert) oder internationaler Organisationen (Vereinte Nationen, Greenpeace, Amnesty, etc) und internationale Beziehungen sind manchmal nicht ganz einfach zu verstehen.

Drei Tage also Verständnis durch selbstständiges Handeln – je drei SchülerInnen vertreten die Wirtschaft- und Außenminister bzw. den Staatschef eines Landes, die übrigen z. B. die Weltpresse oder Nichtregierungsorganisationen wie z.B. Greenpeace. Auch wenn die Ausgangssituation einzelner Staaten zu Simulationsbeginn dem realen Stand von 2014 entspricht, hat jeder Staat alle erdenklichen Handlungsoptionen – was in unserem Fall dazu führte, dass z. B. der amerikanische Präsident sein Land in den Bürgerkrieg getrieben hat, indem er sich zum Diktator ausrief oder Indien durch sein Streben nach Weltherrschaft seine Wirtschaft komplett ruiniert hat. Reale Einflussfaktoren auf Politik- sei es der globale Klimawandel oder die Notwendigkeit, als demokratischer Staatschef wieder gewählt zu werden – können hier „erlebt“ werden, und so wird internationale Politik deutlich verständlicher als im Unterricht.

sozi14-08Entwickelt – und im Lauf der Jahre immer wieder weiterentwickelt – wurde Polis vom Politologen Wolfgang Leidhold (Uni Köln). Im Jahr 1989 hat die Bundeswehr dieses Planspiel gekauft, erst um bei ihren Angehörigen das Verständnis für internationale Politik zu erhöhen, später auch im Einsatz für Schüler- und Studentengruppen. Entgegen vielfachen Vorurteilen handelt die Bundeswehr hier uneigennützig, denn kein Schüler kam mit der frohen Kunde „Mama, nach dem Abitur gehe ich zur Bundeswehr!“ nach Hause. Nie war Anwerbung ein Thema, und auch im Rahmen der Simulation stellte sich oft die Überlegenheit nichtmilitärischen Handelns heraus.

Das besondere dieses Planspiels war aber der Rahmen: um die Mindestteilnehmerzahl zu erreichen, nahmen die SchülerInnen der Klasse 10 c (CEG) gemeinsam mit Klasse 10 c (Christoph-Jacob-Treu Gymnasium Lauf/Pegnitz) teil – vom ersten Moment an in gemischten Gruppen und vom ersten Moment an in perfekter Kooperation miteinander.

Der Ort, das Schullandheim Wartaweil direkt am Ufer des Ammersees, sucht seinesgleichen: drei Tage mit eigenem Badesteg – aber auch viel zu wenig Zeit, ihn zu nutzen.

Passendes Timing: das Planspiel ergänzt perfekt den Lehrplan des Fachs Geschichte am Ende der 10. Jahrgangsstufe.

Also drei anstrengende, aber sehr ertragreiche und gelungene Tage! (U.K. auf der Basis von SchülerInnenbeiträgen)

Ausstellung „Paint us a Picture for the Pianoman“ (2014)

Ausstellung „Paint us a Picture for the Pianoman“ (2014)

Ausstellungsabend des Additums Kunst Q11 des Christian-Ernst-Gymnasiums am 9.7.2014

In Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat entstand der Gedanke, die gestalterische Seite unserer Musen am CEG mit einem an die musikalischen Instrumentalabende angelehnten Konzept zu präsentieren. Dafür boten sich die Arbeiten des Additumskurses Q11 an, da hier ein inhaltlicher Zusammenhang mit musikalischer Untermalung durch besonders engagierte Klavierschüler von Herrn Henschel gegeben war.

Als inhaltlichen Ausgangspunkt der Malereien wählten die SchülerInnen Billy Joels Lied Pianoman von 1973. Die vielen unterschiedlichen Charaktere des Liedes ließen dabei viel Spielraum für eigene Interpretationen und unterschiedliche Herangehensweisen. So entstanden Bilder, die viel über neben der Illustration gleichzeitig auch viel über die Künstlervorstellungen aussagen , denn so verschieden, wie die 20 Schüler sind auch Ihre „Pauls“, „Johns“ oder „Waitresses“ .

Als Technik einigte sich der Kurs auf Acryl auf Leinwand. Die Acrylmalerei ist eine relativ junge Technik, die auf dem Bindemittel Acrylharz basiert. Die Farben sind sehr leuchtstark und mit Wasser vermalbar, trocknen jedoch zu einem wasserfesten Farbfilm aus. Man kann sie so als dicke Farboberfläche oder als ganz dünne Lavur auftragen und verschiedenste Effekte erzielen. Sie sind ungiftig und haben eine recht kurze Trocknungszeit, was sie ideal für die Arbeit im Unterricht macht. Die SchülerInnen haben so auch für ihre Arbeiten die gesamte Bandbreite der malerischen Möglichkeiten mit Acryl genutzt und die Ausstellung zeigt neben der Thematik mit impressionistischen Striche gegenüber fein verlaufenden Farbübergängen auch die Vielfalt der Technik Acryl.

Die kulinarische Seite übernahm der Elternbeirat und trug so zu einem Erlebnis für alle Sinne bei. Die Ausstellung am 9.7.2014 schlug also die Brücke zwischen Kunst, Kulinarischem und Musik am CEG und verband die Musen, sowie die unterschiedlichen Mitglieder der Schulfamilie. Denn ohne das Engagement und die Begeisterung von Schülern, Eltern und Lehrern wäre sie nicht möglich.

Annika Altmann: „John von der Bar“

Annika Altmann: „John von der Bar“

Cosima Fischlein: „Verkehrt“

Cosima Fischlein: „Verkehrt“

Marie Krüger: „Der Versunkene“

Marie Krüger: „Der Versunkene“

Kreative Textinterpretation

Bei der Besprechung der Lektüre: Der Sandmann von E.T.A. Hoffmann in der 11. Klasse gab es verschiedene Arbeitsgruppen, die sich mit Schwerpunkten dieser romantisch-phantastischen Erzählung auseinandergesetzt haben. Eine Gruppe hat Motive dieser Erzählung medial gestaltet. Die dabei entstandenen, wirklich sehenswerten  und hörenswerten Ergebnisse haben die ganze Gruppe so begeistert, dass wir diese einem breiteren Publikum vorstellen wollen. Den Rap haben kreiert und eingespielt: Dominik Opielka, Andre Rosenberger und Daniel Steiger. Den Kurzfilm haben Marlit Krafft und Rebecca Prell mit Gaststar Dominik Opielka gestaltet. Viel Vergnügen beim Hören und Sehen !

Rap: Der Sandmann (mp3-Datei, ca. 9 MB)

Kurzfilm: Der Sandmann (mp4-Datei, ca. 18 MB)

CEG-Kunst im Internet

CEG-Kunst im Internet

ISZ Website mit Aquarellmalerei von Lydia Sticker

ISZ Website mit Aquarellmalerei von Lydia Sticker

Als der Industrieverband Zeichnen Schreiben und Kreatives Gestalten E.V. eine neue und modernere Homepage in Auftrag gab, trat Frau Detzel, die damit betraute Grafikdesignerin der Kameleon Werbeagentur, an die Kunstfachschaft des CEG heran. Die Qualität der Arbeiten unserer Schüler hatten sie so überzeugt, dass sie diese für geeignet hielt dem wechselnden Header ein professionelles Aussehen zu geben. Bei einem Besuch in der Schule wurden geeignete Arbeiten aus dem Unterricht und dem unterrichtlichen Schaffen von SchülerInnen aus der Oberstufe ausgewählt. Natürlich erhielten die SchülerInnen dafür eine Vergütung in Form von Materialien zum Kreativen gestalten vom IZS und eine Erwähnung auf der Homepage. Dort sind nun die Arbeiten als Musterbeispiele für verschiedene Techniken in ausschnitten zu bewundern.

Ein informativer Vortrag: „Surf Safe”

Was in sozialen Netzwerken und Chat-Räumen beachtet werden sollte, wie leicht Handys gehackt oder Computer angegriffen und welche Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden können – dies und vieles mehr war Inhalt der Veranstaltung „Surf Safe“ am 24. und 25. Februar 2014 in der Heinrich-Lades-Halle. Das CEG nahm mit allen Schülerinnen und Schülern der 6. bis 11. Jahrgangsstufe an den Vorträgen teil, in denen der Referent die Gefahren des Internets sehr eindrucksvoll demonstrierte. Anschließend wurden die Inhalte vielfach im Unterricht (z. B. in der 6. und 7. Jahrgangsstufe im Fach NuT-Informatik) vertieft und aufgetretene Fragen geklärt. Hier zeigte sich noch einmal, wie groß das Informationsbedürfnis der Schülerinnen und Schüler zu diesem Thema und wie wichtig dementsprechend eine Veranstaltung wie „SurfSafe“ ist.

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