9.02.2019 | CEG Aktuell, Umweltschule
Wenn man die Umwelt schützen will, dann sollte man bei sich selbst anfangen und reflektieren, wo man dies ohne Probleme umsetzen kann. Schnell kamen in den Klassen bei den Diskussionen zu den erfolgten Demonstrationen unter dem Motto „fridaysforfuture“ einige Ideen zusammen.
Die SMV nahm dies zum Anlass, einen Mottotag und eine ganze Mottowoche den Coffee-to-go-Bechern des Kaffee/Kakao-Automaten in der Schulmensa zu widmen. Da der Automat auch die Möglichkeit besitzt, eine eigene Tasse unterzustellen, fand am Montag, den 04.02., in der ersten Pause eine Aktion „Kaffeekränzchen“ statt. Schülerinnen und Schüler sollten demonstrativ ihre eigenen Tassen oder Becher mitbringen und im Pausenhof ein Teekränzchen organisieren, um dadurch darauf aufmerksam zu machen, dass die Plastik-beschichteten Becher des Automaten nicht genutzt werden müssen, um Ressourcen zu sparen und Müll zu vermeiden.
Die ganze Schulwoche stand zudem unter dem Motto „#BringYourOwnTasse“. Es war spürbar, dass der gewünschte Effekt bald eintrat. So klopften einige der Schüler sogar in den Pausen am Lehrerzimmer, weil sie ihre Tassen im Klassenzimmer vergessen hatten und die aus dem Automaten nicht mehr nutzen wollten. Dass solche Ansätze einen Dominoeffekt auslösen können, merkten einzelne Lehrer schnell. Mittlerweile wird diskutiert, ob eigene Schultassen mit Schullogo über den Fairtrade-Handel (z.B. faircups) angeschafft werden können. Zudem soll das Format der Mottowochen weiterhin den Schulalltag begleiten, wenn es beispielsweise um eine Aktion zur Mülltrennung in der Woche vom 11.02.-15.02. geht.
i.A. Wolfgang Dorn
25.01.2019 | CEG Aktuell, Fachschaft Ethik, Kooperation mit der FAU
Am 17. Januar 2019 bekam das W-Seminar Besuch von Frau Dr. Caroline Hack, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Ethik in der Medizin der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen tätig ist. Zusätzlich zu ihrer Arbeit im Bereich Lehre und Forschung wirkt die promovierte Medizinethikerin auch im Ethikkomitee des Universitätsklinikums sowie in der Ethikberatung mit.
Zu Beginn erklärte die Referentin den Schülerinnen und Schülern Jobprofil und Betätigungsfelder eines Medizinethikers. Darüber hinaus gab Frau Dr. Hack einen Überblick über die Aufgabenbereiche und Institutionen des klinischen Ethikkomitees an der FAU.
Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Themenwahl war Frau Dr. Hack ein großer Beistand im Hinblick auf letzte inhaltliche Fragestellungen der Seminarteilnehmer. So hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Rückmeldung über konkrete Fragestellungen und Ziele ihrer Arbeit zu erhalten.
Als gewissermaßen exklusive Ansprechpartnerin für das Seminar und Expertin im Bereich Medizinethik hielt sie auch aktuelle wissenschaftliche Artikel und Leitlinien zu vielen medizinethischen Themenbereichen wie beispielsweise Patientenverfügung, Therapiebegrenzung (Sterbehilfe) oder Lebensqualität bereit. Außerdem gab die Referentin Auskunft über Recherchemöglichkeiten zu verschiedenen Themenbereichen. Abschließend bot sie dem Seminar sogar an, bei konkreten Fragen zu Inhalt oder Literatur direkt per Mail zu unterstützen.
Frau Dr. Hacks Besuch war schon jetzt in jeder Hinsicht eine Bereicherung für das Seminar und vielleicht kann der ein oder andere Seminarteilnehmer das Unterstützungsangebot für seine Arbeit nutzen.
F. Regner
20.11.2018 | CEG Aktuell, Fachschaft Ethik, Kooperation mit der FAU
Am 10. November 2018 unternahmen die Schülerinnen und Schüler des W-Seminars Ethik in der Medizin einen Ausflug zum 17. Ethiktag der Professur für Ethik in der Medizin an der FAU Erlangen-Nürnberg. Der interdisziplinär angelegte Ethiktag richtet sich als Fortbildungsveranstaltung in erster Linie an alle interessierten Berufsfelder des Gesundheitswesens und die Öffentlichkeit. Das Leitthema des Kongresses bildeten Menschenrechte am Krankenbett. Der Vormittag bot Impulsvorträge und Diskussionsmöglichkeiten. Der Veranstaltungsnachmittag zeichnete sich durch eine Workshop-Runde aus, in der vier Seminare parallel angeboten wurden. Ein Highlight des Tages war sicher der Vortrag des renommierten Prof. Dr. Heiner Bielefeldt, des Lehrstuhlinhabers des Instituts für politische Wissenschaft sowie des Lehrstuhls für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik an der FAU. Er tat sich unter anderem durch seine Tätigkeit als Sonderberichterstatter des UN-Menschenrechtsrates hervor.
Ausgestattet mit Namensschildern und Tagungsmappen starteten die W-Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer in den Kongressbetrieb und erlebten einen kleinen Einblick in den universitären Veranstaltungsalltag. Der Besuch des Ethiktages mit seinen von wortgewandten Referentinnen und Referenten dargestellten Thesen, Positionen und Diskussionsbeiträgen, bot den Schülerinnen und Schülern eine tolle Möglichkeit zu erfahren, wie die oftmals in der Schule stark theoretisiert dargestellten ethisch-philosophischen Inhalte in der Praxis angewendet und gelebt werden. Trotz der anspruchsvollen Inhalte des medizinethischen Diskurses konnten die Schülerinnen und Schüler den Vorträgen gut folgen. Zusätzlich zu den Vertreterinnen und Vertretern aus den Bereichen Pflege und Menschenrechte konnten bei der Podiumsdiskussion Perspektiven weiterer Bereiche gehört werden. So schaltete sich beispielsweise Dinah Radtke, Mitbegründerin des Zentrums für Selbstbestimmtes Leben Behinderter, mit in die Diskussion ein.
Insgesamt stellte der Besuch des Ethiktages eine große Bereicherung für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer dar und vielleicht fühlt sich der ein oder andere selbst angeregt, sich in naher Zukunft in den offensichtlich immer wichtiger werdenden medizinethischen Diskurs einzuklinken.
F. Regner
W-Seminar Ethik 2018 FAU Hörsaal
W-Seminar Ethik 2018 FAU 17. Ethiktag
11.11.2018 | Kooperation mit der FAU
An dem ersten von drei Terminen im Rahmen des Projektes „Medienchamp“ beschäftigte sich die Klasse 8d unter kompetenter Anleitung von Studierenden der FAU mit dem eigenen Medienkonsumverhalten.
Das Projekt „Medienchamp“ wird unter Leitung von Frau Dr. Gabler vom Lehrstuhl für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie in Zusammenarbeit mit Studentinnen und Studenten entwickelt und nach einer Blockseminarveranstaltung an der Universität dann am CEG im unterrichtlichen Rahmen verwirklicht. Ziel ist neben der Entwicklung eines Gespürs für den Umgang mit Medien und der „Medienkompetenz“ der Schüler auch, dass Studierende bereits vor ihrem universitären Abschluss immer wieder die Gelegenheit bekommen, aus der Theorie in die Praxis zu wechseln und den „echten“ Unterrichtsalltag mitzugestalten. Hier verzahnen sich Lehrerausbildung mit tatsächlichem Berufsalltag.
Für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8d war der Tag ein voller Erfolg. Neben einem Informationsaustausch und einer Reflexion zum eigenen Mediengebrauch wurden Plakate erstellt und die Jugendlichen wurden über den sinnvollen Umgang unter anderem mit Youtube, Instagram, Snapchat und Whatsapp informiert.
Wer sich selbst in dieser Beziehung weiterbilden möchte, kann gerne auf der Webseite der EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz „klicksafe.de“ informieren.

2.10.2018 | Kooperation mit der FAU
Am 25.09.2018 waren Eltern, Lehrer und Schüler auf einen pädagogischen Abend unter dem Motto „Cybermobbing – Gefahr aus dem Netz“ eingeladen.
Der äußerst sachkundige Vortrag von Frau Dr. Sandra Gabler, Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie der FAU, beschäftigte sich mit Kennzeichen von Mobbing, aktuellen Studienergebnissen zur Mediennutzung von Jugendlichen, Cybermobbing sowie Präventions- und Interventionsmaßnahmen. In diesem Zusammenhang erläuterte auch Herr Cramer das umfangreiche Medienpädagogische Konzept des CEG, das unter anderem auch in Zusammenarbeit mit Frau Dr. Gabler verschiedene Aspekte im Umgang der Jugendlichen von heute mit Medien beleuchtet.
Das CEG freut sich auf eine weiterführende Zusammenarbeit mit Frau Dr. Gabler und der FAU und kann sicherlich einige Anregungen auch in die Diskussionen zu Medienkompetenz-Konzepten für die Schule im neuen G9 mitnehmen.
1.08.2018 | Kooperation mit der FAU
Die Fachschaft Kunst freut sich über die Zusammenarbeit mit dem Institut für Kunstgeschichte der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Diese begann mit einem Vortrag von Prof. Dr. Dickel vor den Addita Kunst Q11 und Q12 zur Architektur des 20. Jahrhunderts am 24.07.2018.