23.07.2016 | CEG Aktuell, Fachschaft Kunst
Wir, die Kunst Plus AG des CEG der 6. und 7. Klassen, haben unterschiedlich große und verschiedenfarbige Blumen getöpfert und glasiert, damit der Pausenhof fröhlicher und bunter wird, nicht mehr auf den Holzfassungen um die Bäume und Pflanzen balanciert wird und die Pflöcke nicht so schnell verrotten. Wir sind zuerst von echten Blumen ausgegangen, haben aber dann bald auch angefangen, selbst welche zu erfinden, um die rund 120 Pfosten auf dem Pausenhof zu bestücken. Dabei haben wir sehr drauf geachtet, keine Spitzen und scharfen Kanten zu töpfern, damit sich niemand von Euch daran verletzt.
Die ganze Kunst Plus Gruppe bittet Euch, die Blumen nicht mutwillig zu zerstören oder Müll darauf abzulegen, denn in den Blumen stecken mehrere Monate Arbeit. Wir hoffen, dass sie Euch genauso gut gefallen wie uns und dass sie im Schulhof (und später vielleicht auch in den Blumentöpfen der Treppenhäuser) für gute Laune sorgen.
Mariella Fina, Sarah Linhardt, Sonja Prickarz
21.07.2016 | CEG Aktuell, Fachschaft Kunst

Farbexperimente 5c 2016
Zum Ende dieses Schuljahres wollten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c ein großes Projekt durchführen. Dazu kam die Idee, ein „Museumsbild“ zu erstellen, wobei das Thema „Experimentieren mit unterschiedlichen Maltechniken“ war: Nass-In-Nasstechnik, damit malt man auf nasser Fläche mit nassen Farben. Abdrucktechnik, damit druckt man ausgeschnittene Formen auf dem Papier ab. Aussparungstechnik mit Wachsmalkreide. Kratzertechnik, Spritzetechnik und Abklatschtechnik, usw.
Die Klasse 5c hat 4 Stunden lang an diesem Projekt konzentriert gearbeitet, dabei waren der Phantasie und Kreativität keine Grenzen gesetzt.
Die abstrakten und farbintensiven Ergebnisse sahen sehr interessant und phantastisch aus, danach malte die Kunstlehrerin ein großes modernes Museum und setzte jedes einzelne Bild hinein. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c haben alle ein Bild für das Museum abgegeben, sodass das Kunstwerk endlich geboren wurde.
Dieses wird als Empfangsbild im Sekretariat jeden Tag unserer Schule präsentiert.
Klasse 5c
17.07.2016 | CEG Aktuell, Fachschaft Geschichte
Ein nicht ganz alltäglicher Lebensweg: Mario Röllig, geboren 1967 in Ostberlin: Eine behütete Kindheit im „real existierenden Sozialismus“, mit privilegierten Eltern.
Der „soziale Abstieg“ beginnt, als der zu diesem Zeitpunkt als gut verdienender Kellner arbeitende junge Mann sich im Urlaub am Plattensee in einen westdeutschen FDP Politiker verliebt und eine Beziehung beginnt. Da besagter westdeutscher Staatssekretär nach außen heterosexuell lebt, wird die Staatssicherheit der DDR (Stasi) aufmerksam und versucht Mario Röllig als Informanten zu gewinnen. Es folgen Fluchtversuch, Haft im Stasigefängnis Berlin Hohenschönhausen, 1988 dann Freikauf durch die BRD und Ausreise nach Westdeutschland.
Lange hat ihn seine Vergangenheit verfolgt und auch heute hat sie ihn nicht losgelassen, im Gegensatz zu vielen anderen Opfern des Regimes hat er jedoch die Kraft aufgebracht, sein Schweigen zu brechen. Röllig behauptet zu Recht von sich, Reden sei seine Therapie, und so ist es kein Wunder, dass die Zehntklässler ihn mit Fragen löcherten und die 90 Minuten Veranstaltungsdauer fast zu kurz waren – aber auch, dass er z. B. auch in den USA als Universitätsdozent gefragt ist bzw. bei der diesjährigen Berlinale die Verfilmung seines Lebens präsentiert wurde.
Unsere Zehntklässler bedanken sich für einen nicht alltäglichen Geschichtsunterricht.
U. Keding
12.07.2016 | CEG Aktuell, Fachschaft Musik
Der Mädchenchor der Unterstufe (Ltg. Philipp Barth) und der Chor der 7. und 8. Klassen (Ltg. Julian Bobe) präsentieren am Donnerstag, 14.07.2016 und Freitag, 15.07.2016 um 19.00 Uhr in der Aula des CEG die Chor-Revue „Don´t stop the music“:
Ein Musikprofessor erklärt die weite und komplexe Welt der Harmonielehre: Subdominatenparallelen, mittelalterliche Modi und erweiterte Jazzakkorde – doch zu Wort kommt er nur mit Unterbrechungen: ständig fallen ihm die Sängerinnen und Sänger mit bekannten Musical- und Popsongs ins Wort…
Eintrittskarte (3,– € / erm. 2,– €) im Sekretariat des CEG und an der Abendkasse.
29.06.2016 | CEG Aktuell, Fachschaft Kunst

Das Team von Staedtler und die beiden Siegerinnen
Auch in diesem Schuljahr konnten wir, die Schüler des Profilfaches Design in der Q11, im zweiten Halbjahr des Kurses „Praxisluft“ schnuppern. Die Firma Staedtler bot uns die Möglichkeit für eine Zusammenarbeit zur Gestaltung von innovativen Produktverpackungen.
Anfang des zweiten Halbjahres besuchten uns die Projektleiter von Staedtler zum ersten Mal, um uns den Auftrag für unser Projekt, das als Wettbewerb gestaltet war, zu geben. Daran arbeiteten wir bis zum Juni zuerst in Einzelarbeit, dann im Team. Ziel war es, eine Stifte-Box für zehn Stifte zunächst auf dem Papier zu entwerfen und später einen Prototypen zu bauen. Die Box sollte mit Zusatzfunktionen versehen sein, also einen Mehrwert über die Verpackung hinaus bieten und auf unser Alter als Zielgruppe ausgelegt werden.
Am 21.6. waren wir schließlich zur Siegerehrung in den Staedtler-Hauptsitz in Nürnberg eingeladen. Zunächst wurde uns der „3DSigner“ vorgestellt, ein individualisierbarer Füller, für den unser Vorgängerkurs letztes Jahr Entwürfe gestaltet hatte. So sahen wir, was aus unseren Ideen werden könnte. Anschließend bekamen wir eine Werksführung. Im Lager durften wir Roboter bestaunen, die bestellte Produkte aus den Regalen holen. Später sahen wir, wie Bleistifte, Buntstifte und Fine-Liner in riesigen Massen hergestellt werden. Schließlich wurde nach einer ausführlichen Besprechung all unserer Entwürfe für eine innovative Stifteverpackung die in sich drehbare „Tilt-Box“ (Henrike Möllenhoff und Annemarie de Wall) zum Sieger gekürt. Hier gab es einen besonderen Preis, aber auch die anderen Kurs-Teilnehmer wurden nicht nur um wichtige Erfahrungen reicher, sondern auch reich mit Staedtler Produkten beschenkt.
Annemarie de Wall Q11

Entwurfszeichnungen von Ruhan Hizal

CAD-Entwurf von Stephan Ihm

Prototyp der Tilt-Box von Henrike Möllenhoff und Annemarie de Wall

Prototyp des Muschel-Etui von Tatjana Krause und Christoph Rothemund
28.06.2016 | CEG Aktuell, Fachschaft Musik
Am Mittwoch, den 22. Juni 2016, war es wieder soweit. Zum alljährlichen Sommerkonzert füllten sich die Zuschauerreihen der Heinrich-Lades-Halle bis auf den letzten Platz. Dieses Jahr stellte das Konzert gleichzeitig einen der Höhepunkte der Feierlichkeiten anlässlich des 50-jährigen Namensjubiläums des CEG dar.
Der erste Teil des Konzertes zeichnete sich durch ein äußerst facettenreiches Programm aus. Die Zuhörer wurden hierbei auf eine musikalische Weltreise genommen, da Werke von Komponisten rund um den Globus erklangen. Frau Barth feierte als Leiterin des Vororchesters der 5./6. Klasse und des Blasorchesters der 7./8. Klasse ihre gelungene Premiere.
Das Orchester der 7./8. Klasse, dirigiert von Frau Bergmann, knüpfte mit drei Werken aus der „Suite D’Amélie“ an die ausgezeichnete Musikalität an. Auch der Auftritt des Kammerorchesters, das einen Satz aus Bachs „Doppelkonzert für zwei Violinen und Kammerorchester“ spielte, wurde mit großem Applaus honoriert. Dabei ist besonders die Leistung der beiden Solistinnen, Sophia Bünzow und Liv Herzer (beide Q11), hervorzuheben.
Der von Herrn Adamczewski geleitete Mädchenchor der Oberstufe bewies wieder einmal musikalische Brillanz, äußerste Präzision und enormen musikalischen Ausdruck. Mit „Now let me fly“ wurde das Publikum in die Welt des Spirituals entführt. Im Gegensatz dazu stand das darauffolgende Stück „Sigue“ mit seinem mitreißenden südeuropäischen Rhythmus, für den nicht zuletzt Herr Cramer an den drums und Frau Barth am Klavier verantwortlich waren.
Den krönenden Abschluss des ersten Teils bildete das Große Orchester unter der Leitung von Herrn Englhardt. Mit großer musikalischer Fertigkeit begeisterten die rund 70 jungen Musiker/innen das Publikum mit Wagners „Christoph-Columbus-Ouvertüre“ und einem Auszug aus „Stabat Mater“ von Karl Jenkins – eine gelungene und pompöse Fusion von Großem Chor und Großem Orchester der Schule.
Die zweite Hälfte stand ganz im Zeichen des 50-jährigen Namensjubiläums. Einzig und allein dafür komponierte Uwe Strübing die Kantate „50 Jahre voller Ernst“ für Chor und Orchester. Den Text dazu verfassten Ursula Ittner und Valentin Brückner. Am Dirigentenpult stand Herr Bobe. Souverän leitete er die Chöre der 5. Klassen, den Mädchenchor der Oberstufe (alle von Herrn Adamczewski bestens vorbereitet), die Band, das Große Orchester und – last but not least – den nahezu 100 Stimmen starken Großen Chor.
Die musikalischen Leistungen aller Mitwirkenden wurden mit großem Beifall des Publikums belohnt.
Dieses Jahr wurden am Ende des Abends nicht nur die beteiligten Abiturienten/innen mit der obligatorischen CEG-Rose, sondern auch Frau Klinger wurde von Herrn Dr. Kellner in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Herr Dr. Kellner bedankte sich herzlich bei all denjenigen, die zu diesem sehr gelungenen Konzert beigetragen haben.
Es wurde wieder einmal sehr eindrucksvoll und überzeugend deutlich, wie viel musikalisches Potential Schüler/innen und Lehrer/innen des CEG in sich tragen.
Lea Jessenberger (Abiturjahrgang 2015)