25.07.2017 | CEG Aktuell
Wer Musik unterschiedlichster Stilrichtungen von der A-cappella- Gruppe über Songwriter, Rock, Musical oder Grooviges der Bigband genießen wollte, war beim diesjährigen Sommerfest des CEG genau richtig. Alle 5. Klassen zeigten außerdem zusammen mit ihren Lehrern an bunten und kreativen Ständen, was unsere Schule im Rahmen unserer Fairtrade-Auszeichnung zu bieten hat. Eine weitere Auszeichnung zur „Schule innovativ“ von der FAU wurde durch den Schulleiter während seiner Begrüßungsrede bekanntgegeben. Die Stadt Erlangen überbrachte hierbei auch ihre Glückwünsche durch Bürgermeisterin S. Lender-Cassens.
Eine Hüpfburg und Aktionen zu Sport und Bewegung lockten die jüngeren Schüler auf den Sportplatz. Viele Familien und Freunde konnten so einen informativen und wunderschönen Nachmittag auf dem Schulgelände verbringen. Dabei sorgten der Elternbeirat und unser Schulmensateam ACCESS für das leibliche Wohl der Gäste.
Außerdem besuchten erfreulich viele Zuschauer die „Bühne für junge Künstler“ in der Aula, bei der etliche talentierte Schüler, von Gesang, Zauberei bis hin zu Tanzvorführungen, einen abwechslungsreiches Programm auf die Beine stellten. So verging ein kurzweiliger Nachmittag am CEG, den die ganze Schulfamilie positiv in Erinnerung behalten wird.
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Sommerfest 2017
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Sommerfest 2017
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Sommerfest 2017
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Sommerfest 2017
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Sommerfest 2017
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Sommerfest 2017
P.-L. Scalera
19.07.2017 | CEG Aktuell, Fachschaft Biologie
Am 11. Juli 2017 besuchten Mitglieder des iGEM-Teams Franconia der FAU Erlangen-Nürnberg einen Biologiekurs der 11. Jahrgangsstufe des Christian-Ernst-Gymnasiums. iGEM ist eine Abkürzung für international Genetically Engineered Machine. Dies ist unter anderem ein jährlicher internationaler Wettbewerb für Studenten und Schüler in der synthetischen Biologie. Ziel dieses Wettbewerbs ist es, ein Projekt aufzubauen, welches eine aktuelle Problemstellung durch Projekte, die sich der synthetischen Biologie bedienen, löst.
Neben einem Vortrag zum Thema Gentechnik erhielten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit grundlegende Arbeitstechniken eines Labors zu erproben. Abschließend konnten die Teilnehmer den Studenten Fragen zu Studium und Studiengängen stellen, um Informationen aus erster Hand zu erfragen.
Wir danken für den Besuch und die interessanten Einblicke.
A. Triebel
19.07.2017 | CEG Aktuell
„FAIRspielt“ – dieses Motto hat die SMV für unser diesjähriges Sommerfest gewählt, da wir im Rahmen des Schulfestes als Fairtrade-Schule ausgezeichnet werden.
Das Sommerfest beginnt offiziell um 15:00 Uhr mit Kaffee und Kuchen. Auf dem gesamten Schulgelände gibt es ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm (Hauptbühne und „Bühne für junge Talente“) mit verschiedenen Schülerensembles, Tanzprojekten sowie Aktionen rund um Musik, Sport und Unterhaltung.
Unsere neuen Fünftklässler/innen begrüßen wir mit ihren Eltern schon ab 14.30 Uhr in der Schulmensa mit Kaffee und Kuchen. Sie treffen sich dann um 15.00 Uhr in ihren jeweiligen Klassenzimmern und können dabei auch ihre Klassenleiter/innen kennenlernen. Listen mit der Einteilung der Klassen finden Sie am Digitalen Schwarzen Brett, am Infopoint im Schulhof sowie an den Eingangstüren.
Der Elternbeirat organisiert neben Kaffee und Kuchen auch ein reichhaltiges Salatbuffet zu Grillfleisch und Bratwürstchen. Ebenso werden wie in jedem Jahr (gekühlte) Getränke verkauft. Unser Mensateam ACCESS bietet auf der Mensaterrasse weitere Leckereien! Bitte denken Sie an die Umwelt und bringen Sie Teller und Besteck mit (Kuchen und Grill).
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und ein gelungenes Sommerfest!
Programm:
| 15.00 |
Songs von Miriam Winkelmann, Alexander Saal |
| 15.15 |
A-capella-Ensemble „SpirAmor“ |
| 15.30 |
Begrüßung durch den Schulleiter Herrn Dr. Kellner
Auszeichnung zur Fairtrade-Schule: Frau M. Malter
Grußworte: Susanne Lender-Cassens, Bürgermeisterin |
| 15.50 |
Tanzprojekt des Studio „58“, Schülerinnen der 6. Klassen |
| 16.05 |
Akrobatik- Jungs, 7b-d (T. Wittmann) |
| 16.15 |
Auftritt des P-Seminars Musik (Ph. Barth, S. Sarfert) |
| 17.00 |
Ehrung Känguru der Mathematik (J. Hampp)
Fürther Mathematikolympiade (M. Rümpelein)
Ehrung Sanitätsdienst, Tutoren
Ehrung des Access-Teams |
| 17.15 |
Großes Orchester und Bigband (A. Englhardt, B. Aschmoneit) |
| 17.30 – 19.00 |
Bigband |
Flyer zum PDF-Download
6.07.2017 | CEG Aktuell, Fachschaft Geschichte, Fachschaft Politik und Gesellschaft

Mario Röllig spricht vor Schülern der 10. Jahrgangsstufe
So berichtet Mario Röllig von seinem Leben in der DDR. Schon im Kindergarten beginnt die systemkonforme Erziehung, in der Grundschule wird es nicht besser: Um 8 Uhr wird zum morgendlichen Fahnenappell gebeten. Alle fein gekleidet, in blauer Uniform. Ist man anders, fällt man auf. Wie auch der heute 49jährige Mario Röllig. Stolz mit einem knallgelben, aus dem Westen stammenden Franz Beckenbauer-Fan-Trikot gekleidet, hebt er sich von der restlichen Gleichheit schon am ersten Schultag ab, weswegen er vor der Klasse gedemütigt und zum Gespräch mit dem Direktor gebeten wird.
Wer kein junger Pionier ist, darf nicht mit auf Klassenfahrt, gehört ganz einfach nicht dazu. Und vier, höchstens sechs von 30 Schülern einer Klasse bekommen die Zulassung zur Erweiterten Oberschule, um das Abitur zu machen. Intelligenz schadet hier zwar nicht, entscheidend ist aber das Elternhaus oder die eigene politische Einstellung. Mario Röllig geht also nach der 10. Klasse von der Schule ab, er wird Kellner im Restaurant des Flughafens Schönefeld in Ostberlin. Ein Job, bei dem man zu DDR-Zeiten viel mehr Geld verdient als jeder Akademiker und der in der Planwirtschaft der DDR wenig mit Service zu tun hat – siehe das DDR-Sprichwort, das die Überschrift dieses Artikels ist…
Das bis dato angenehme Leben ändert sich, nachdem Röllig im Ungarn-Urlaub seinen ersten Freund – Wirtschaftsstaatsekretär der damaligen Westberliner Landesregierung – kennen lernt und regelmäßige Treffen folgen: Die Stasi bittet ihn, regelmäßige Berichte über seinen Freund zu schreiben. Als er sich weigert, als Spitzel zu arbeiten, wollen ihn die Beamten mit einem Trabant oder einer neuen Wohnung „bestechen“. Röllig bleibt hartnäckig und verliert daraufhin seinen gut bezahlten Beruf, Überwachung und Gängelung gipfeln in einem misslungenen Fluchtversuch über Ungarn, es folgen Stasihaft und 1988 sein Freikauf durch die BRD als politischer Gefangener für immerhin 90000 DM.
Mario Röllig ist auf den ersten Blick topfit, hat seit seinem „Umzug“ in den Westen weltweit als Barkeeper gearbeitet, aber er hat ein Foltertrauma davongetragen und wird nie wieder der gleiche Mensch wie vor der Haft sein, so sagt er. Darüber zu reden hilft ihm, besser mit den Geschehnissen zu leben und sie zu verarbeiten – und auch dabei ist er mittlerweile durchaus erfolgreich, z. B. als Gastdozent an der University of Charlotte in South Carolina 2015/16 oder durch die Auszeichnung seiner filmischen Biographie auf der Biennale im März 2016.
Für die 10. Jahrgangstufe eine einzigartige Chance der Begegnung mit DDR-Geschichte, aber auch dem persönlichen Umgehen damit nach Ende dieses Staates, das die Schülerinnen und Schüler mit einer Fülle von Fragen intensiv genutzt haben…
U. Keding
3.07.2017 | CEG Aktuell, Fachschaft Musik
Das „Martius-Ensemble“ des Christian-Ernst-Gymnasiums hat unter der Leitung von Philipp Barth im Botanischen Garten der FAU die Ausstellungseröffnung „Expedition ins Unbekannte – 200 Jahre Brasilienreise des Erlanger Naturforschers Martius“ musikalisch umrahmt.
Im September wird das „Martius-Ensemble“ im Rahmen eines musikalischen Austausches auf ein Musikfestival in Sao Joao del Rei nach Brasilien reisen.
Text: Ph. Barth / Fotos: K.P. Frank
3.07.2017 | CEG Aktuell, Fachschaft Musik
Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Schüleraustausches mit Mielec in Polen hat der Große Chor des Christian-Ernst-Gymnasiums vom 20. – 25. 6. unter der Leitung von Julian Bobe und Philipp Barth eine Konzert-Tournee durch Polen gemacht. Die Konzerte in der Kirche „St. Peter und Paul“ in Krakau und in Mielec waren für alle eine spannende und bereichernde Erfahrung.
Mit seinem Programm mit Chorliedern von Brahms und Herzogenberg brachte der Chor typisch deutsche Romantik nach Polen, verschiedene „Ave Maria“-Vertonungen begeisterten die polnisch-katholischen Herzen und bei der Jahresabschlussfeier der Schule kamen natürlich die Popsongs des Chores am besten an.