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Ein bunter Reigen in der Heinrich-Lades-Halle am 13. April 2016

In der voll besetzten Heinrich-Lades-Halle eröffnete die Big-Band des CEG unter der Leitung von Herrn Aschmoneit das Festaktprogramm anlässlich des 50-jährigen Namensjubiläums „Christian-Ernst-Gymnasium“ und des (nahezu vollständigen) Abschlusses der Sanierungsarbeiten am Schulgebäude. Untermalt wurde dieser beschwingte Einstieg durch eine Fotostrecke, die Schüler aller Theaterklassen und -kurse beim sogenannten „Pausen-Flash-Mob“ zeigte.
Im Anschluss begrüßte der stellvertretende Schulleiter Herr Schirmer alle Gäste und Ehrengäste. Als erster Grußredner betrat Herr OB Dr. Janik die Rednerbühne, der die Offenheit der Schule lobte und die Fertigstellung der letzten ausstehenden Arbeiten zum Abschluss der Sanierungsarbeiten am Schulgebäude versprach. Als weiteren Grußredner durfte das Publikum Herrn Innenminister Herrmann begrüßen, der die Bedeutung von Bildung für unsere Gesellschaft betonte, in die der Freistaat Bayern nach Kräften investiere.
Dem gesprochenen Wort stellte nun der Mädchenchor unter der Leitung von Herrn Adamczewski wunderbar melodische Töne entgegen. Begleitet wurden die Sängerinnen von Herrn Bobe am Klavier und der Solo-Oboistin Christina Böhm (Klasse 10b).
Nun trat der Schulleiter unseres Gymnasiums, Herr Dr. Kellner, ans Rednerpult, um auch seinerseits Worte des Dankes an das Publikum zu richten. Unter dem Motto „Das Musische und die Musen“ erläuterte er die Affinität unseres Gymnasiums zu Kunst und Musik, um im Anschluss die Bühne freizugeben für den ersten Teil der „Reise durch Zeit und Raum“, der sich auf die Zeit des Markgrafen Christian Ernst konzentrierte.
Eröffnet wurde diese Kompilation verschiedener Kunstwerke mit der Uraufführung des Stückes „Offen aus Tradition. Die Geschichte des Markgrafen Christian Ernst in musikalischer Form“, komponiert und arrangiert von Herrn Barth. In beeindruckender Weise wirkten hier der Mädchenchor und der Chor der 6. Klassen unter der Leitung von Herrn Barth sowie die Bigband unter der Federführung von Herrn Aschmoneit zusammen.
Unter dem Titel „Christian Ernst persönlich“ stellte eine Projektgruppe der Q11, die von Herrn Hohenberger und Frau Ittner betreut wurde, die fiktive Facebookseite des Markgrafen vor und ließ ihn für die Schülerschaft dadurch ungleich lebendiger wirken.
Im sich anschließenden Stück „Der Brunnen“ war der Profilkurs Theater der Q11 unter der Leitung von Frau Ittner „Auf der Suche nach Christian Ernst“ (1. Teil). In witzig gestalteten Dialogen, die von einer Forschergruppe, Verwandten des Markgrafen, einer Hugenottenfamilie und einer Familie aus unserer Zeit geführt wurden, gelang eine Annäherung.
Zur Abrundung des ersten Teils der Festaufführung kam Johann Sebastian Bachs Konzert für zwei Violinen zur Aufführung. Frau Bergmann leitete in gewohnt souveräner Art das hervorragende Kam-merorchester; den Part der Soloviolinen hatten Shania Lange (9a) und Leonie Baldauf (10b) inne. Begleitet wurde die musikalische Darbietung durch die Präsentation äußerst fantasievoll gestalteter Barock-Silhouetten und Papierhüte, die die Klasse 9d unter der Anleitung ihres Kunstlehrers Herrn Findeisen gefertigt hatte.
Eine kleine Zäsur stellte die nun folgende Preisverleihung dar, mittels derer die Sieger im Geschichtsquiz „Der Markgraf und das Prinzregentenschulhaus“ – entworfen von Frau Dr. Kilau – gekürt wurden (1. Platz: Tabea Aschoff Q11, 2. Platz: Christian Schmied 7c, 3. Platz: Rebecca Schaub 5c, Maja Siemandel und Dorothea Wenderoth Q11).
Nach diesem Einschub wurde die „Reise durch Zeit und Raum“ in einem zweiten Teil fortgesetzt, der besonders die 60er Jahre – 1966 erhielt unsere Schule den Namen „Christian-Ernst-Gymnasium“ – und die Schulhaussanierung ins Visier nahm.
Frau Ittner präsentierte mit dem Profilkurs Theater der Q12 das Stück „Stars der 60er im CEG“, klanglich treffend untermalt durch ein Beatles-Medley der Bigband.
Im Rahmen der „Suche nach Christian Ernst II – Das Schulhaus“ trafen die bereits oben erwähnten Familien und Gruppen mittels einer Zeitreise in das Jahr 1966 erneut zusammen, um die Taufe des Prinzregentenschulhauses auf äußerst amüsante Art und Weise zu erörtern.
Einen weiteren Akzent setzte die Kunstlehrerin Frau Rezac mit ihrer beeindruckenden Kunstimpression „Von den 60ern bis heute“, einer Collage mit Bildern des Schulhauses und aus den Jahresberichten seit 1966. Diese wurde musikalisch untermalt von der Bigband.
Die Projektgruppe Q11, geleitet von Herrn Hohenberger, leistete einen originell-kreativen Beitrag, indem sie durch einen Kurzfilm „Wissenswertes über die Schulhaussanierung“ vorstellte.
Der Profilkurs Theater der Q11 beendete seine „Suche nach Christian Ernst“ in einem dritten Teil schließlich auf der „Baustelle“ des Christian-Ernst-Gymnasiums und kam damit in der Jetztzeit an.
Auf der „Baustelle“ befand sich auch die „Stomp“-Gruppe unter der Leitung von Herrn Cramer, die durch mitreißende Rhythmen den gesamten Saal vibrieren ließ. Hierzu ließen die Theaterklassen 5a-c, die von Frau Frank und Frau Ittner betreut werden, sowie das Unter- und Mittelstufentheater unter der Führung von Herrn Iuga pantomimisch eine Stadt entstehen, die durch Malobjekte des Kunstadditums Q11, inspiriert von Herrn Findeisen, an Plastizität gewann.
Der Festakt gipfelte in der Teil-Uraufführung der von Herrn Strübing eigens komponierten Kantate „50 Jahre voller Ernst“. Zu hören war die Ouvertüre des Werkes, die das Große Orchester der Schule unter der Leitung von Herrn Englhardt erklingen ließ.
Vor dem letzten musikalischen Beitrag trat erneut der Schulleiter Herr Dr. Kellner ans Mikrofon, um allen Mitwirkenden herzlich zu danken.
Als die Zuschauer die Worte „Schluss damit! Es ist vorbei!“ vernehmen konnten, sahen sie sich einem imposanten Aufgebot an Musikern gegenüber, die den 9. Satz der Kantate intonierten. Unter der Gesamtleitung von Herrn Bobe präsentierten der Große Chor, der Mädchenchor und das Große Orchester einen würdigen Abschluss der Feierlichkeiten, die die Freude der Schülerschaft und des Kollegiums des CEG an künstlerisch-ästhetischer Gestaltung und Darbietung noch einmal in eindrucksvoller Form unter Beweis stellte.

Text: Stephanie Neurath; Fotos: Dr. Christian Schöffel