Seite wählen
Demokratie-Detektive erforschen Erlangens Politik

Demokratie-Detektive erforschen Erlangens Politik

Wie funktioniert eigentlich Politik in unserer Stadt? Wer entscheidet darüber, wie Erlangen in Zukunft aussieht? Diesen und vielen weiteren Fragen gehen unsere Fünftklässler in diesem Schuljahr auf den Grund. Das neue Projektfach „Demokratie-Detektive“ feierte in diesem Jahr seine Premiere am CEG – und das mit vollem Erfolg.

Seit Beginn dieses Schuljahres ist das Fach „Demokratie-Detektive“ fester Bestandteil des Stundenplans unserer 5. Klassen. Das Ziel: Demokratie nicht nur aus dem Schulbuch lernen, sondern sie dort erleben, wo sie passiert. In diesem ersten Projektjahr haben sich die jungen Detektive ein besonderes Medium ausgesucht, um ihre Ergebnisse festzuhalten: Sie produzieren einen eigenen Podcast zum Thema Demokratie und Entscheidungsträger.
 
In der aktuellen Phase des Projekts verwandelte sich das Klassenzimmer in ein echtes Interview-Studio. Unsere Schülerinnen und Schüler schlüpften in die Rolle von Journalisten und holten sich prominente Gäste vor das Mikrofon, um mehr über die politische Arbeit in Erlangen zu erfahren. Zu Gast waren:
  • Dr. Florian Janik (SPD), Oberbürgermeister der Stadt Erlangen,
  • Eva Linhart (Bündnis 90/Die Grünen), Stadträtin und Oberbürgermeisterkandidatin,
  • sowie Helena Neubert (vom Emmy-Noether-Gymnasium), Abgeordnete im Jugendparlament und dessen ehemalige Vorsitzende.

Die Vorbereitung auf diese Begegnungen war intensiv, und das Ergebnis beeindruckend. Mit großem Eifer und bemerkenswertem journalistischem Gespür stellten die „Detektive“ Fragen, die direkt ins Schwarze trafen. Dabei ging es um weit mehr als nur Oberflächlichkeiten: Welche Entscheidungen dürfen die Gäste in ihren Ämtern überhaupt treffen? Was würden sie in Erlangen sofort verändern, wenn sie könnten?

Besonders spannend wurde es, wenn es um das Miteinander ging. Die Schülerinnen und Schüler wollten wissen, wie die Arbeit in den verschiedenen Gremien empfunden wird und was eigentlich passiert, wenn es ganz unterschiedliche Meinungen gibt – eine Kernfrage unserer Demokratie. Doch auch vor sehr direkten Themen schreckten die Fünftklässler nicht zurück: So musste der Oberbürgermeister beispielsweise Rede und Antwort stehen, warum ein Bürgermeister eigentlich so viel verdient.
 
Die Begeisterung der Kinder und die Qualität ihrer Fragen haben gezeigt, wie wichtig es ist, schon früh ein Bewusstsein für politische Mitgestaltung zu schaffen. Aufgrund des großen Erfolgs steht bereits jetzt fest: Die „Demokratie-Detektive“ gehen im nächsten Schuljahr in die Verlängerung und werden dauerhaft als Projektfach weitergeführt.
 
Wir freuen uns schon jetzt auf die fertigen Podcast-Folgen und sind stolz auf unsere jungen Forscher, die die lokale Politik so engagiert unter die Lupe genommen haben!
 
Von Vergangenheit und Gegenwart, Piraten und Zeiträubern

Von Vergangenheit und Gegenwart, Piraten und Zeiträubern

Unter dem Motto „Kulturelle Entwicklung verstehen und erleben“ stand die Projektwoche der sechsten Klassen.

Dabei reichte die kulturelle Palette von Workshops zum römischen Schreiben und der Herstellung von Schreibtafeln, unterstützt von der Gruppe „Heilbronner Römerei“ aus der Vergangenheit bis zur Gegenwart mit Medien- und Demokratieerziehung: Neben einer Schulungseinheit unserer Schul-Medienscouts konnten die Schülerinnen und Schüler Methoden des Betzavta (hebräisch für „Miteinander“)-Programms zu Demokratie, Toleranz und Menschenrechte kennenlernen.

Dann ging es auf die Bühne: In zwei Tagen studierten die Schülerinnen und Schüler „Mini-Musicals“ ein, die im Rahmen der Projekttage für Schülerinnen und Schüler der umliegenden Grundschulen aufgeführt wurden. Diesmal ging es in dem von Ursula Ittner erdachten Musical um das Thema „Piraten“. Die zugehörigen Lieder (etwa „Unter dem Meer“ oder „My Bonnie Is Over The Ocean“) wurden von den Musiklehrkräften im Vorfeld im Unterricht einstudiert und dann im Rahmen der Projekttage mit dem Orchester der sechsten Klassen zu einem kleinen Musical zusammengesetzt.

Als Abschluss und zur Belohnung stand ein Besuch im Theaterstück „Momo“, aufgeführt vom Theater Kuckucksheim in Heppstädt, auf dem Programm, in dem die Hauptperson erfolgreich gegen die „grauen Herren“ – skrupellose Zeiträuber – kämpft.

Christoph Steiner-Heinlein
Fotos: Vesna Cosic-Pavlovic, Verena Stegemann

Die ganze Welt der Streicher – Streicherabend 2026

Die ganze Welt der Streicher – Streicherabend 2026

Schon im Februar 2026 trafen sich die Streicher der Schule. Von den Kleinsten der 5. Klasse bis zu den Abiturienten zeigten die gut geübten Ensembles ihr Können. Beginnend mit den Premieren-Gefühlen des Anfänger-Ensembles, das nach nur viereinhalb Monaten sauber und schwungvoll die Saiten zum Klingen brachte, war der prall gefüllte Saal der akustisch schönen Aula der Rückert-Schule sofort in Stimmung.
Im zweiten Ensemble, den Streichern der 5. und 6. Klassen im fortgeschrittenen Niveau erklangen die jungen Instrumentalistinnen und Instrumentalisten schon geübt mit dem „Fluch der Karibik“. Das ungewohnte Klangbild der Bratschen-Gruppe mit 12 Beteiligen boten saubere Töne im Tanzstil in der sonoren Lage der Violen.
Als versiertes Ensemble mit feurigem Tempo erklang das Kammerorchester mit den virtuosen Streichern der oberen Klassen, Mozarts flottes Divertimento riss alle mit.

Im Cello-Ensemble konnten die 7 tiefen Streicherinnen und Streicher Variationen der „Passacaglia from Galactica“ im bekannten Filmmusik-Sound darbieten.

Den Höhepunkt des Abends bildete die große Gruppe der Streicher des 7./8.Klass-Orchesters: die Menge der Celli und Bässe sprengte nahezu die Aula, es war ein Klang-Rausch, der von „Wildfire“ über „Libertango“ zum starken Abschluss dem „Final Countdown“ führte.

Nach einer Stunde voller Melodien aus Klassik und Film nahmen alle Anwesenden die Freude des gemeinsamen Musizierens auf den berühmten vier Saiten der Geigen, Violen, Celli und Kontrabässe mit nach Hause. Das CEG kann sich größter Streicher-Mengen und bester Qualität erfreuen.

A. Englhardt

Erfolge beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ 2026

Erfolge beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ 2026

Beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“, der vom 30.01. bis 01.02.2026 im Christian-Ernst-Gymnasium stattgefunden hat, haben sich zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Schule mit ihrem instrumentalen Können den Fachjuroren vorgestellt.

Folgende hervorragende Ergebnisse wurden dabei erzielt:

Haemi Sahlmann, SopranManuel Krauß (extern)1. Preis mit Weiterleitung
Lewin Sahlmann, KlavierYeseul Moon (extern)1. Preis
Frida Dorothea Moebus, Violoncello (mit Karin Rosalie Moebus, Violine, extern)Wolfgang Nüßlein, Sinn Yang, Tilmann Stiehler (extern)1. Preis mit Weiterleitung
Frida Dorothea Moebus, VioloncelloWolfgang Nüßlein, Tilmann Stiehler Michinori Bunya (extern)1. Preis mit Weiterleitung
(mit Nadja Zimmer, Kontrabass, extern)
Anton Best, VioloncelloRalph Genda (extern)2. Preis
Anne-Sophie Hecken, Violoncello (mit Jonathan Ruyters, Violoncello, extern)
Carolina Böswald, ViolineReingard Krämer (extern)1. Preis
Noemi Eichler, Violine
Emilia Böswald, ViolineReingard Krämer (extern)1. Preis
Elena Eichler, Violine
Sophie Fischer, QuerflöteElke Niedermeier (extern), Corinna Hofmann2. Preis
Ida Fleur Liberda, Akkordeon
Darren Jeoi San Düsterhöft, KlavierUrsula Flügel (extern), Florian Henschel1. Preis mit Weiterleitung
Lena Maria Adam, Klarinette (mit Marleen Antonia Heller, Klarinette und Sophia Alexia Gabler, Klarinette, beide extern)Julia Müller-Bohn (extern)1. Preis mit Weiterleitung
Maximilian Batz, QuerflöteBernadette Rosenkranz (extern)1. Preis mit Weiterleitung
Mathea Zentner, Querflöte
Sarah Stowasser, Querflöte
Juliana Müller, Querflöte
(mit Klara Athena Bender, Querflöte, extern)
Federico Moll, Drum-SetAnja Wojtas (extern)1. Preis mit Weiterleitung
Leilani Ai, Blockflöte (mit Helene Klimbacher, Blockflöte und Linda Gayer, Blockflöte, beide extern)Marie Wunder, Michael Webert (extern)1. Preis mit Weiterleitung
Katharina Eichler, KlavierElena Polyakova1. Preis
Alicia Schulz-Baldes, KlavierEmanuela Kaess (extern)1. Preis
Sofi Kötterl Varona, GitarreIngo Drews (extern)1. Preis
Yiwen Elena Han, KlavierTobias Hartlieb (extern)2. Preis
Aurelia Bittorf, KlavierEric Domenech (extern), Florian Henschel2. Preis
Kyrylo Kholodnykh-Chernozubenko, KlavierFlorian Henschel1. Preis mit Weiterleitung
Elias Wettstein, KlavierFlorian Henschel1. Preis mit Weiterleitung
Alla Savchenko, HarfeLilo Kraus (extern)1.  Preis

Die Schulleitung und die Fachschaft Musik sind stolz auf das hohe musikalische Niveau, das unsere Schule bei dem wichtigsten Jugend-Musikwettbewerb Deutschlands zeigen konnte, und gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, sowie den beteiligten Lehrkräften und Eltern sehr herzlich.

Allen zum Landeswettbewerb weitergeleiteten Schülerinnen und Schülern drücken wir die Daumen! Diese Schülerinnen und Schüler sind beim Preisträgerkonzert des gVe am 01.03.2026 um 14 Uhr im Konzertsaal des Wohnstifts Rathsberg nochmals zu hören.

Christoph Steiner-Heinlein

Hopfen und Malz – ein Beitrag zum Erhalt der bayerischen (Brau-)Kultur

Hopfen und Malz – ein Beitrag zum Erhalt der bayerischen (Brau-)Kultur

Im P-Seminar „Hopfen und Malz – ein Beitrag zum Erhalt der bayerischen (Brau-)Kultur“ widmeten sich die Schülerinnen und Schüler dem Brauhandwerk aus wissenschaftlicher Perspektive. Unterstützt von David Achatz (Braumeister der Hofbräu Oberle in Kosbach) wurde der gesamte Brauprozess – vom Maischen über das Läutern bis zur Gärung – praktisch erlebt und chemisch wie biologisch beleuchtet. So wurde deutlich, wie eng biochemische Prozesse und handwerkliche Präzision im Brauen miteinander verbunden sind.

Die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars thematisierten zusammen mit Herrn Achatz, wie Enzyme beim Maischen Stärke in Zucker umwandeln, wie Hefen den daraus entstandenen Traubenzucker vergären und warum Temperatur und pH-Wert über den Geschmack des späteren Bieres entscheiden. Durch die Verbindung von Theorie und Praxis entstand ein lebendiger Einblick in die Welt der Biochemie – und ein Beitrag zum Verständnis regionaler Braukultur im naturwissenschaftlichen Kontext.

André Triebel

Cookie Consent mit Real Cookie Banner