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Race to the Presidency

Race to the Presidency

Am Mittwoch, den 15.01.2026, nahmen die Schülerinnen und Schüler des Leistungsfachs Englisch (12. und 13. Jahrgangsstufe) am Planspiel „Race to the Presidency“ teil.

Durchgeführt wurde diese Simulation von Frau Ackermann vom Amerikahaus in München. Simuliert wurde, wie der Titel schon verrät, das Rennen um die US-Präsidentschaft. Die Schülerinnen und Schüler schlüpften in die Rollen der Kandidatinnen und Kandidaten, ihrer Beratungsteams und von Wählerinnen und Wählern aus den so genannten Swing States, also der traditionell umkämpften US-Bundesstaaten wie etwa Georgia oder Michigan. Unter Anleitung von Frau Ackermann warben die Parteien um Stimmen, stellten sich den Fragen der Wählerschaft und fieberten dem Wahltag entgegen. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen setzte sich in diesem Fall der Kandidat der Demokraten knapp durch.

Die Simulation erlaubte den Schülerinnen und Schülern einen vertieften Einblick hinter die Kulissen (und teilweise auch in die Untiefen) des US-Wahlkampfs und die Themen, die die amerikanische Gesellschaft aktuell bewegen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Ackermann und dem Amerikahaus für die tolle Unterstützung und die unkomplizierte Organisation!

Gregor Fisher

Junge Musiktalente stellen sich den Jurys

Junge Musiktalente stellen sich den Jurys

Vom Freitag, 30.01.2026, bis Sonntag, 01.02.2026 findet der 63. Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ Erlangen mit Landkreis Erlangen-Höchstadt im Christian-Ernst-Gymnasium (CEG), Langemarckplatz 2 statt. Auch zahlreiche Schülerinnen und Schüler des Christian-Ernst-Gymnasiums nehmen an den Wertungen teil.

Das Programm des ersten Wettbewerbstags, Freitag, 30.01.2026, sieht die Wertungen der Kategorien „Kammermusik für Streichinstrumente“ und „Gesang solo“ jeweils ab 15 Uhr im Christian-Ernst-Gymnasium vor.

Am Samstag, 31.01.2026, stehen ab 9.40 Uhr im Christian-Ernst-Gymnasium die folgenden Wertungen auf dem Programm: Klavier solo, Akkordeon-Kammermusik, Drumset Pop solo, Gitarre Pop solo sowie Kammermusik für Blasinstrumente.

Auch am Sonntag, 01.02.2026 wird die Wertung der in der Kategorie „Klavier solo“ teilnehmenden Jugendlichen im CEG ab 9.30 Uhr fortgesetzt.

Das Preisträgerkonzert mit Urkundenverleihung durch den Oberbürgermeister findet am Sonntag, den 01.02.2026, um 18 Uhr in der Konzertwerkstatt des Erlanger Musikinstituts statt.

Am Sonntag, 01.03.2026, um 14 Uhr veranstaltet der gVe im Wohnstift Rathsberg ein Preisträgerkonzert für die Teilnehmenden, die zum Landeswettbewerb weitergeleitet wurden. Der Eintritt ist jeweils frei.

„Carols and lights“ bei den weihnachtlichen Konzerten 2025

„Carols and lights“ bei den weihnachtlichen Konzerten 2025

Lieder und Lichter erwärmen die Herzen in der kalten Vorweihnachtszeit. Von beidem erzählt das Lied „Silber und Gold“, mit dem das große Ensemble aller fünften Klassen (Leitung: Verena Stegemann und Christoph Steiner-Heinlein) den Reigen weihnachtlicher Konzerte am Christian-Ernst-Gymnasium eröffnete.
Festlich begann das Konzert mit dem Blechbläser-Ensemble unter der Leitung von Regina Scherer: einer frühbarocken Canzon von Hans Leo Haßler, gefolgt vom Winterklassiker „Let it snow“. Das Orchester der sechsten Klassen (Leitung: Verena Stegemann, Einstudierung der Bläser: Gerhard Schwemmer) griff mit „Frosty the Snowman“ die winterliche Thematik auf und zeigte mit dem Filmmusikstück „Somewhere in My Memory“, mit welcher Klangschönheit die Schülerinnen und Schüler bereits in der Unterstufe musizieren.
Weihnachtliche Botschaften verkündeten die Beiträge der Chöre unter der Leitung von Philipp Barth. Das Chorensemble der sechsten Klassen ließ auf das Weihnachtslied „Gabriel’s Message“ ein raffiniertes Arrangement folgen, das drei Themen aus dem berühmten „Halleluja“ von Georg Friedrich Händel verarbeitet. Der Chor der siebten und achten Jahrgangsstufe trug neben der „Winterzeit“ von Christoph Müller auch ein „Carol“ vor: „Calypso Carol“, das Kirby Shaw mit afro-kubanischen Elementen versehen hat.
Zum ersten Mal erhielten die Bläser der siebten und achten Klassen unter der Leitung von Bernd Aschmoneit ein eigenes Podium. Sie präsentierten zwei Stücke im Bigband-Sound: eine jazzige Version von „Silent Night And All That Jazz“ sowie „Santa’s Got A Brand New Bag“.
Der von Julian Bobe dirigierte Jugendchor leitete mit „Cantate Domino“ von Nancy Hill Cobb und dem Spiritual „Little David, Play on Your Harp“ über zu den barocken Klängen des Orchesters der siebten und achten Klassen unter der Leitung von Christine Barth. Dieses Ensemble berichtete in vollem Klang von alten Zeiten: Auf die berühmte Sarabande von Händel folgte vor dem gemeinsamen Schlusslied eine „mittelalterliche Legende“, ein mitreißender Orchestersatz des amerikanischen Komponisten Michael Story.

Die Schülerinnen und Schüler des Christian-Ernst-Gymnasiums verbreiteten jedoch nicht nur im Rahmen festlicher Konzerte weihnachtliche Stimmung. Auf Vermittlung der ehemaligen Kollegin Gabriele Bergmann musizierte ein von Andreas Englhardt einstudiertes Kammerensemble im Vorfeld des Weihnachtskonzertes bei einer Weihnachtsfeier des Malteserstiftes und erhellte die Herzen der dortigen Bewohnerinnen und Bewohner.

Ganz im Zeichen von „Carols and lights“ stand das Weihnachtskonzert am 18.12.2025. Neben dem roten Faden englischsprachiger Weihnachtsmusik sorgte die Technikgruppe unter der Leitung von Martin Lehnerer für eine geschmackvolle Illumination der Matthäuskirche.
Das Blasorchester unter der Leitung von Regina Scherer eröffnete unter anderem mit „A Christmas Carol“ von Alan Silvestri den Reigen englischer Weihnachtslieder. Einen starken Kontrast setzte das Cello-Ensemble unter der Leitung von Christoph Steiner-Heinlein: In der Komposition „Frostbite“ der amerikanischen Komponistin Erica Donahoe entstanden eindrucksvolle Bilder kalter Winterstürme.
Neben klassischen Carols – im Mädchenchor „Wassail“ in einem Arrangement von John Edwards sowie im Kammerorchester „The Holy Boy“ von John Ireland – feierten beide Auswahlensembles des CEG den 90. Geburtstag des estnischen Komponisten Arvo Pärt. Der Mädchenchor trug dessen Vokalsatz „Peace upon you, Jerusalem“ präzise und klangschön vor, während das Kammerorchester die Streicherversion von „Summa“ mit langem Atem gestaltete.
Englische Komponisten standen auch am Ende des Konzertes im Mittelpunkt. Der von Julian Bobe und Philipp Barth geleitete Große Chor sang „Open Thou Mine Eyes“ von John Rutter, begleitet vom Großen Orchester bei „Joy to the World“. Mit festlicher Unterstützung eines Blechbläser-Ensembles erklang die doppelchörige Motette „In dulci jubilo“.
Auch Edward Elgars Märsche „Pomp and Circumstance“ stammen aus England. Das Große Orchester unter der Leitung von Andreas Englhardt (Satzproben: Adam Lord und Bernd Aschmoneit) brachte die Märsche Nr. 1 und Nr. 4 klangvoll zu Gehör. Weniger bekannt ist, dass die Ohrwurm-Melodie des ersten Marsches als Lied mit weihnachtlicher Friedensbotschaft im katholischen Gesangbuch zu finden ist. Mit dem Text „Frieden suchen wir, wer hört unsre Bitte und den Ruf Shalom? Komm in unsre Mitte, Gott des Friedens, komm!“ stimmte schließlich das gesamte Publikum singend in die symphonische Hymne ein.

Am letzten Tag vor den Weihnachtsferien beschloss das Treppenhauskonzert mit Auftritten von Bigband und Blasorchester den Reigen der weihnachtlichen Konzerte am Christian-Ernst-Gymnasium und entließ die Schulfamilie festlich eingestimmt in die Feiertage.

Christoph Steiner-Heinlein
Fotos: Yong Min Lee, Jona Sibilitz, Diego Sindbert

Quintett im Malteser-Stift am 18.12.2025

Quintett im Malteser-Stift am 18.12.2025

In neuer Konstellation und Erweiterung hat das Quintett der Schule am Konzert-Tag, dem 18.12.2025, eine stimmungsvolle Stunde im Seniorenstift „Malteser  St. Elisabeth“ gestaltet.

Nach eher nachdenklichen und Stücken aus der klassischen Bereich wie Schuberts „Ständchen“ oder Bachs „Air“ brachten die jungen Spielerinnen und Spieler die interessierten Hörer mit Stücken aus dem Salon und Pop-Bereich in Schwung.

Zum Abschluss sang der volle Saal Weihnachtslieder im Streicher-Klang, die Vorweihnachts-Freude war bei den Stift-Bewohnern sichtlich spürbar, die Heimleitung und das Personal genossen die ruhige und friedliche Weihnachts-Stunde mit den engagierten jungen Musikerinnen und Musikern.

A. Englhardt

Inspiration Musiktheater

Inspiration Musiktheater

Ein Musical für Kindergartenkinder zu verfassen hat sich das derzeitige P-Seminar Musik zur Aufgabe gemacht. Welche Berufsfelder der Musiktheaterbetrieb mit sich bringt, erschloss sich den Schülerinnen und Schülern der Gruppe im Rahmen einer Exkursion am 21. November 2025. Im Staatstheater Nürnberg konnte der Kurs einen Blick hinter die Kulissen werfen und sich beim Besuch der hochgelobten Inszenierung von „La Cage aus Folles“ inspirieren lassen.

Unter der kundigen Führung von Theaterpädagogin Anja Sparberg durften die Schülerinnen und Schüler einen tiefen und spannenden Einblick in die Welt des Theaters erhalten. Die Mitglieder des P-Seminars mussten so beispielsweise von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern förmlich aus dem Paradies an Klamotten im Fundus oder der Maskenbildnerei gezerrt werden; ansonsten wäre wohl niemand von ihnen pünktlich zur Vorstellung gekommen. Angelangt im Backstagebereich war die Vorfreude auf die abendliche Inszenierung unmittelbar greifbar. Die Begeisterung für all die kleinen Details, die für das Funktionieren einer Inszenierung notwendig sind, begeisterte zutiefst.

„La Cage aux Folles“, das erfolgreiche französische Theaterstück von Jean Poiret aus dem Jahr 1973, wurde ein Jahrzehnt später als internationales Musical adaptiert, und kam somit auch nach Deutschland. Die Regisseurin und Choreographin Melissa King verlegte das Musical, das in einer homosexuell orientierten Familie spielt, in die heutige Zeit, da sie die behandelten Themen weiterhin als aktuell empfindet. So schuf sie, mithilfe der renommierten musikalischen Leitung Jürgen Grimm, eine bunte und prächtige Inszenierung über Akzeptanz und Zusammenhalt. Der Titelsong „Ich bin, was ich bin“ ist eine Hymne der Selbstbemächtigung für viele Menschen, die um ihren Platz in der Gesellschaft fürchten müssen. Man kann also erahnen, wie sprachlos, aber begeistert die Schülerinnen und Schüler diese großartige Vorstellung verlassen haben. Ideen für die Umsetzung einzelner Details der Inszenierung im eigenen Kindermusical gibt es bereits.

Heidi Hartinger, Klasse 11c

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