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Mit diesem Satz endete unser Polenaustausch nach einer Woche, aber fangen wir dort an, wo eine Geschichte wohl fast immer beginnt – am Anfang.
Uns, vierzehn 10. Klässlerinnen und Klässlern vom CEG, wurde es durch das Erasmus-Programm ermöglicht, auch dieses Jahr wieder an einem Schüleraustausch mit Polen teilzunehmen.

Alles begann am 02.10.2026 um 5.00 Uhr morgens mit dem Einsteigen in den Reisebus, welcher uns nach einer 13-stündigen Busfahrt in Mielec, einer kleinen Stadt im Osten Polens, ablieferte.
Dort wurden wir herzlich von unseren Gastfamilien in Empfang genommen und wir verbrachten den Abend mit dem ersten Kennenlernen unserer Austauschpartnerinnen und unserer Austauchpartner, wobei viele auch schon kleine Teile der polnischen Kultur entdecken durften (zum Beispiel die leckeren Pierogi).
Am darauffolgenden Tag nahmen wir an einer von der Schule organisierten Fotoralley teil, bei welcher wir in Kleingruppen die 60.000 Seelen Stadt Miliec erkundeten, Freundschaften schlossen und viel lachten.
Der Sonntag war dann ein freier Tag, an dem sich die Gastfamilien selbst Aktionen überlegten, um uns ihre Heimat näher zu zeigen. Die meisten entschieden sich für einen gemeinsam organisierten Ausflug nach Krakau, bei dem wir unter anderem die Stadtmauer, die Altstadt, die Kirchen und den imposanten Marktplatz besuchten.
Der Montag startete mit einem gemeinsamen Keramikworkshop, welcher nicht wenige wunderschöne Ergebnisse und ein besseres Verständnis für den Umgang mit Ton hervorbrachte. Nach dem Workshop nahmen wir mit unseren Austauschpartnerinnen und -partnern an ihrem regulären Unterricht teil, was uns einen kleinen Einblick in ihren normalen Alltag ermöglichte.
Am Dienstagmorgen fuhren wir alle mit dem Bus zu einer Naturfläche, wo wir verschiedene Teambuildingaufgaben, wie das gemeinsame Durchklettern eines „Spinnennetzes“, überwinden mussten. Nachdem wir diese alle mit viel Humor gemeistert hatten, machten wir einen kleinen Spaziergang in den Wald. Dort lernten wir dann das Aufspannen von Hängematten und hatten außerdem Zeit in diesen unsere polnischen Partnerinnen und Partner noch besser kennenzulernen.
Und schon war es Mittwoch und es ging auf in die Pieniny-Berge im Süden Polens. Auf dem Weg hielten wir noch in Niedzica an, einem kleinen, urigen Dorf, welches vor allem für seine fast 700 Jahre alte Burg berühmt ist. Dort bewältigten wir in vier gemischten Gruppen mit jeweils einem Tourguide eine Schnitzeljagd über und durch die Geschichte der Umgebung. Abends erreichten wir die Jugendherberge, welche von wunderschönen, herbstlich bunten Bergen umgeben war, die ein bisschen so aussahen, als kämen sie direkt aus einem Märchen.
Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es am nächsten Tag zu einer Paddeltour auf einem Fluss zwischen Polen und der Slowakei. In drei Gruppen wurde sich aufs Wasser gewagt und dann wurde gepaddelt, gelacht und gesungen, während die Gruppe noch einmal mehr zusammengeschweißt wurde. Nach einer Pause am Zielort folgte anschließend eine kleine Wanderung. Am Abend durften wir dann sogar polnische Tänze aus der Region lernen.
Am nächsten Tag ging es wieder zurück nach Mielec. Es wurde ein letztes Mal mit der Gastfamilie zu Abend gegessen und dann war wohl oder übel Packen angesagt.
Dem Abschied am Samstagmorgen konnten wir aber auch ein Gutes abgewinnen, denn schon im März wird es ein Wiedersehen in Erlangen geben, also „Stay tuned for the German Schnitzel“.

Wir danken Erasmus für diese wunderbare Möglichkeit internationale Freundschaften zu schließen. 🙂

Konstantin Dammann und Ronja Bornschlegl

 

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