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Europa-Karten in den Klassenzimmern

Europa-Karten in den Klassenzimmern

Bildung fängt immer ganz vorne an. Was Europa ist, davon haben viele eine Vorstellung, wo Europa ist auch. Aber wie war das nochmal mit Ungarn, wo lag das genau? Wen meinen wir eigentlich mit Skandinavien? Was ist die Hauptstadt von Lettland?

Um ganz grundlegende Fragen jederzeit beantworten zu können, hat die Geografie-Fachschaft, namentlich Frau Scalera, eine Europa-Karte als Plakat für jedes Klassenzimmer organisiert, um sich immer wieder zwischendurch die Länder unseres Kontinents vergegenwärtigen zu können. Eine klasse Idee!

Sommerfest unter dem Motto „Europa“

Sommerfest unter dem Motto „Europa“

Das diesjährige Sommerfest am 21.07.2023 wird unter dem Motto „Europa“ stehen. Damit begehen wir zeitgleich zu unserem traditionellen Sommerfest auch den Europatag, der im Rahmen der Zertifizierung als „Botschafterschule für das Europäische Parlament“ die Bewerbungsphase abschließen soll.

Wir freuen uns schon sehr auf die Ideen der Klassen, die diesen Tag gestalten werden!

EPAS-Team ist nun in der SMV

EPAS-Team ist nun in der SMV

Einstimmig hat am 16.05.2023 die Klassensprecherversammlung die Juniorbotschafterinnen und -botschafter des EPAS-Teams als Teil der SMV innerhalb eines AKs „Botschafterschule“ aufgenommen.

Wir freuen uns sehr, dass in Zukunft über die SMV der Europagedanke weitergetragen wird und wir auch auf der SMV-Fahrt jedes Jahr für Nachwuchs sorgen können. Neuen Projekten steht damit nichts mehr im Wege!

Ullmann-Projekt mit Christoph Orendi

Ullmann-Projekt mit Christoph Orendi

Mozart, Beethoven, Schumann – diese Namen kennen wir sicherlich alle. Von Viktor Ullmann oder Gideon Klein haben hingegen die wenigsten schon mal etwas gehört. Dass dies nicht an deren mangelndem Können lag, durften wir, die Q11, bei einem von der Musik- und Geschichtsfachschaft organisierten Konzert erfahren, welches genau diesen Musikern, die aufgrund ihrer Vernichtung durch die Nationalsozialisten in Vergessenheit geraten sind, eine Bühne bot.

Mit einem Instrumentalensemble und einer Sängerin hat es sich der Pianist Christoph Orendi zur Aufgabe gemacht, die „verschütteten Pfade“ von eben diesen begnadeten Komponisten auszugraben und ihnen zu der ihnen gebührenden Anerkennung zu verhelfen. So wurde der Namensträger des Abends „Viktor Ullmann“ bei diesem besonderen Konzert sowohl historisch als auch musikalisch gewürdigt. Wir lernten unter anderem, dass Ullmann während seiner Zeit im Konzentrationslager Theresienstadt seine Werke auf die Rückseite von Deportationslisten notierte. Zudem wurde uns – durch den Musik- und Geschichtsunterricht vorbereitet – das Schaffen von Musikern unter dem NS-Regime verdeutlicht.

Vielen Dank an die Musikerinnen und Musiker, an Christoph Orendi, Frau Winterstein und Herrn Bobe für die Planung und Gestaltung und an „Demokratie leben“ sowie den Freundeskreis des CEG für die Finanzierung dieses ganz besonderen Konzerts.

Lydia Schneider, Q11

Das Klassenzimmertheaterstück Anne Frank

Das Klassenzimmertheaterstück Anne Frank

Es herrscht eine erschreckende Stimmung. Überall liegen Blätter, vollgeschrieben. Eine verschreckt und traurig wirkende Frau in einer blauen Strickjacke sammelt sie auf. Sie hält das Papier fest umklammert, als wäre es das letzte was geblieben ist.

So beginnt das Klassenzimmerstück im Klassenzimmer der 8d. Die Zuschauer werden von einer Schauspielerin des Theater Erlangens mitgenommen in das Leben von Anne Frank. Die Achtklässler und ihre Deutschlehrerin bekommen einen Einblick in die glückliche Kindheit des jüdischen Mädchens Anne Frank, die sich dann aber in Amsterdam im Hinterhaus der Firma des Vaters vor der der Verfolgung durch die Nationalsozialisten verstecken muss. Mithilfe von Texten aus ihrem Tagebuch erleben die Zuschauer die Höhen und Tiefen im Versteck im Hinterhaus mit, die Angst, die kindliche Freude und das alles unterstützt von einem kleinen Radio. Am Ende werden die Bewohner des Verstecks verraten, Anne Frank und ihre Schwester sterben in Bergen-Belsen, nur der Vater überlebt.

Die aufmerksamen Schüler konnten im Anschluss mit den beiden Frauen des Theater Erlangens über das Gesehene sprechen. Für alle war es ein beindruckender Einblick in eine Zeit, die man sich als heutiger Teenager nur noch schwer vorstellen kann. Durch die gemeinsame Diskussionsrunde, konnten die Zuschauer dies besser verarbeiten. Abschließend kann man sagen, dass dieses Klassenzimmertheater ein beindruckendes und lehrreiches Erlebnis war.

Heidi Hartinger, 8d

Pressefoto Theater Erlangen

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