„Carols and lights“ bei den weihnachtlichen Konzerten 2025
Lieder und Lichter erwärmen die Herzen in der kalten Vorweihnachtszeit. Von beidem erzählt das Lied „Silber und Gold“, mit dem das große Ensemble aller fünften Klassen (Leitung: Verena Stegemann und Christoph Steiner-Heinlein) den Reigen weihnachtlicher Konzerte am Christian-Ernst-Gymnasium eröffnete.
Festlich begann das Konzert mit dem Blechbläser-Ensemble unter der Leitung von Regina Scherer: einer frühbarocken Canzon von Hans Leo Haßler, gefolgt vom Winterklassiker „Let it snow“. Das Orchester der sechsten Klassen (Leitung: Verena Stegemann, Einstudierung der Bläser: Gerhard Schwemmer) griff mit „Frosty the Snowman“ die winterliche Thematik auf und zeigte mit dem Filmmusikstück „Somewhere in My Memory“, mit welcher Klangschönheit die Schülerinnen und Schüler bereits in der Unterstufe musizieren.
Weihnachtliche Botschaften verkündeten die Beiträge der Chöre unter der Leitung von Philipp Barth. Das Chorensemble der sechsten Klassen ließ auf das Weihnachtslied „Gabriel’s Message“ ein raffiniertes Arrangement folgen, das drei Themen aus dem berühmten „Halleluja“ von Georg Friedrich Händel verarbeitet. Der Chor der siebten und achten Jahrgangsstufe trug neben der „Winterzeit“ von Christoph Müller auch ein „Carol“ vor: „Calypso Carol“, das Kirby Shaw mit afro-kubanischen Elementen versehen hat.
Zum ersten Mal erhielten die Bläser der siebten und achten Klassen unter der Leitung von Bernd Aschmoneit ein eigenes Podium. Sie präsentierten zwei Stücke im Bigband-Sound: eine jazzige Version von „Silent Night And All That Jazz“ sowie „Santa’s Got A Brand New Bag“.
Der von Julian Bobe dirigierte Jugendchor leitete mit „Cantate Domino“ von Nancy Hill Cobb und dem Spiritual „Little David, Play on Your Harp“ über zu den barocken Klängen des Orchesters der siebten und achten Klassen unter der Leitung von Christine Barth. Dieses Ensemble berichtete in vollem Klang von alten Zeiten: Auf die berühmte Sarabande von Händel folgte vor dem gemeinsamen Schlusslied eine „mittelalterliche Legende“, ein mitreißender Orchestersatz des amerikanischen Komponisten Michael Story.
Die Schülerinnen und Schüler des Christian-Ernst-Gymnasiums verbreiteten jedoch nicht nur im Rahmen festlicher Konzerte weihnachtliche Stimmung. Auf Vermittlung der ehemaligen Kollegin Gabriele Bergmann musizierte ein von Andreas Englhardt einstudiertes Kammerensemble im Vorfeld des Weihnachtskonzertes bei einer Weihnachtsfeier des Malteserstiftes und erhellte die Herzen der dortigen Bewohnerinnen und Bewohner.
Ganz im Zeichen von „Carols and lights“ stand das Weihnachtskonzert am 18.12.2025. Neben dem roten Faden englischsprachiger Weihnachtsmusik sorgte die Technikgruppe unter der Leitung von Martin Lehnerer für eine geschmackvolle Illumination der Matthäuskirche.
Das Blasorchester unter der Leitung von Regina Scherer eröffnete unter anderem mit „A Christmas Carol“ von Alan Silvestri den Reigen englischer Weihnachtslieder. Einen starken Kontrast setzte das Cello-Ensemble unter der Leitung von Christoph Steiner-Heinlein: In der Komposition „Frostbite“ der amerikanischen Komponistin Erica Donahoe entstanden eindrucksvolle Bilder kalter Winterstürme.
Neben klassischen Carols – im Mädchenchor „Wassail“ in einem Arrangement von John Edwards sowie im Kammerorchester „The Holy Boy“ von John Ireland – feierten beide Auswahlensembles des CEG den 90. Geburtstag des estnischen Komponisten Arvo Pärt. Der Mädchenchor trug dessen Vokalsatz „Peace upon you, Jerusalem“ präzise und klangschön vor, während das Kammerorchester die Streicherversion von „Summa“ mit langem Atem gestaltete.
Englische Komponisten standen auch am Ende des Konzertes im Mittelpunkt. Der von Julian Bobe und Philipp Barth geleitete Große Chor sang „Open Thou Mine Eyes“ von John Rutter, begleitet vom Großen Orchester bei „Joy to the World“. Mit festlicher Unterstützung eines Blechbläser-Ensembles erklang die doppelchörige Motette „In dulci jubilo“.
Auch Edward Elgars Märsche „Pomp and Circumstance“ stammen aus England. Das Große Orchester unter der Leitung von Andreas Englhardt (Satzproben: Adam Lord und Bernd Aschmoneit) brachte die Märsche Nr. 1 und Nr. 4 klangvoll zu Gehör. Weniger bekannt ist, dass die Ohrwurm-Melodie des ersten Marsches als Lied mit weihnachtlicher Friedensbotschaft im katholischen Gesangbuch zu finden ist. Mit dem Text „Frieden suchen wir, wer hört unsre Bitte und den Ruf Shalom? Komm in unsre Mitte, Gott des Friedens, komm!“ stimmte schließlich das gesamte Publikum singend in die symphonische Hymne ein.
Am letzten Tag vor den Weihnachtsferien beschloss das Treppenhauskonzert mit Auftritten von Bigband und Blasorchester den Reigen der weihnachtlichen Konzerte am Christian-Ernst-Gymnasium und entließ die Schulfamilie festlich eingestimmt in die Feiertage.
Christoph Steiner-Heinlein
Fotos: Yong Min Lee, Jona Sibilitz, Diego Sindbert
Quintett im Malteser-Stift am 18.12.2025
In neuer Konstellation und Erweiterung hat das Quintett der Schule am Konzert-Tag, dem 18.12.2025, eine stimmungsvolle Stunde im Seniorenstift „Malteser St. Elisabeth“ gestaltet.
Nach eher nachdenklichen und Stücken aus der klassischen Bereich wie Schuberts „Ständchen“ oder Bachs „Air“ brachten die jungen Spielerinnen und Spieler die interessierten Hörer mit Stücken aus dem Salon und Pop-Bereich in Schwung.
Zum Abschluss sang der volle Saal Weihnachtslieder im Streicher-Klang, die Vorweihnachts-Freude war bei den Stift-Bewohnern sichtlich spürbar, die Heimleitung und das Personal genossen die ruhige und friedliche Weihnachts-Stunde mit den engagierten jungen Musikerinnen und Musikern.
A. Englhardt
Inspiration Musiktheater
Ein Musical für Kindergartenkinder zu verfassen hat sich das derzeitige P-Seminar Musik zur Aufgabe gemacht. Welche Berufsfelder der Musiktheaterbetrieb mit sich bringt, erschloss sich den Schülerinnen und Schülern der Gruppe im Rahmen einer Exkursion am 21. November 2025. Im Staatstheater Nürnberg konnte der Kurs einen Blick hinter die Kulissen werfen und sich beim Besuch der hochgelobten Inszenierung von „La Cage aus Folles“ inspirieren lassen.
Unter der kundigen Führung von Theaterpädagogin Anja Sparberg durften die Schülerinnen und Schüler einen tiefen und spannenden Einblick in die Welt des Theaters erhalten. Die Mitglieder des P-Seminars mussten so beispielsweise von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern förmlich aus dem Paradies an Klamotten im Fundus oder der Maskenbildnerei gezerrt werden; ansonsten wäre wohl niemand von ihnen pünktlich zur Vorstellung gekommen. Angelangt im Backstagebereich war die Vorfreude auf die abendliche Inszenierung unmittelbar greifbar. Die Begeisterung für all die kleinen Details, die für das Funktionieren einer Inszenierung notwendig sind, begeisterte zutiefst.
„La Cage aux Folles“, das erfolgreiche französische Theaterstück von Jean Poiret aus dem Jahr 1973, wurde ein Jahrzehnt später als internationales Musical adaptiert, und kam somit auch nach Deutschland. Die Regisseurin und Choreographin Melissa King verlegte das Musical, das in einer homosexuell orientierten Familie spielt, in die heutige Zeit, da sie die behandelten Themen weiterhin als aktuell empfindet. So schuf sie, mithilfe der renommierten musikalischen Leitung Jürgen Grimm, eine bunte und prächtige Inszenierung über Akzeptanz und Zusammenhalt. Der Titelsong „Ich bin, was ich bin“ ist eine Hymne der Selbstbemächtigung für viele Menschen, die um ihren Platz in der Gesellschaft fürchten müssen. Man kann also erahnen, wie sprachlos, aber begeistert die Schülerinnen und Schüler diese großartige Vorstellung verlassen haben. Ideen für die Umsetzung einzelner Details der Inszenierung im eigenen Kindermusical gibt es bereits.
Heidi Hartinger, Klasse 11c
Weihnachtswünsche 2025
Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und last but not least liebe Kolleginnen und Kollegen,
Ihnen allen wünsche ich erholsame Weihnachtstage und einen guten Start im neuen Jahr. Ein sehr schönes Jahr geht für das Christian-Ernst-Gymnasium zu Ende. Wir freuen uns auf das Jahr 2026!
Mit herzlichen Grüßen und Wünschen
Ihr und euer Thomas Kellner
Schulleiter
Europaplanspiel mit schwedischen Gästen
Im Rahmen des Schüleraustauschs mit Schweden führten die Europabotschafter des CEG am Donnerstag, den 04.12.2025, ein spannendes und aufwendig vorbereitetes EU-Planspiel durch. Ziel war es, die Entscheidungsprozesse innerhalb der Europäischen Union erlebbar zu machen – besonders im Hinblick auf aktuelle Herausforderungen wie den Schutz der Regenwälder, Klimapolitik und wirtschaftliche Interessen Europas.
Die EPAS-Schüler und Schülerinnen organisierten das Rollenspiel, bei dem die Teilnehmenden in die Rollen der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments und der EU-Mitgliedsstaaten schlüpften. Gemeinsam mit den schwedischen Austauschschülern wurde ein Gesetzesvorschlag diskutiert, der sicherstellen sollte, dass Kaffee nur dann in Europa verkauft werden darf, wenn er nicht auf gerodeten Regenwaldflächen angebaut wurde. Schon nach wenigen Minuten war klar: Alle Beteiligten gingen mit beeindruckender Energie und Leidenschaft an die Sache heran. Es wurde verhandelt, kooperiert und kritisch hinterfragt – ganz wie im echten Europäischen Parlament. Besonders bereichernd war, dass die schwedischen Gäste sehr aktiv am Planspiel teilnahmen und viele neue Perspektiven in die Diskussion einbrachten. Am Ende gelang, was auch in Brüssel nicht selbstverständlich ist: Einstimmig sprachen sich die Mitgliedstaaten am Schluss dafür aus, den Gesetzesentwurf anzunehmen. Man einigte sich – unter maßgeblicher Mitwirkung der Austauschschüler und -schülerinnen – darauf, den Entwurf um einen zusätzlichen Artikel zu erweitern, sodass ein tragfähiger Kompromiss entstand.
Die Zuteilung der EPAS-Schüler und Schülerinnen im Planspiel war wie folgt: die Kommission wurde vertreten von Jens und Jeremy, das Parlament vertreten von Yichen und Felix, Ratspräsident und Ratspräsidentin waren Sarah und Aron, Frankreich wurde vertreten von Aditya, Irland von Hannah, Portugal von Lara, Tschechien von Alev, Polen von Amadeus, die Niederlande von Maja, Schweden von Maximilian, Spanien von Ira, Deutschland von Heidi, Italien von Sophia und Belgien von Mariella, während die Technik von Jeremy und Maximilian gemeistert wurde. Sie unterstützten die diskutierenden Austauschschüler und Austauschschülerinnen nach Kräften.
Ein großes und herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Planspiels! Ihr habt mit voller Energie, Kreativität und Leidenschaft gezeigt, wie spannend europäische Politik sein kann. Eure engagierten Beiträge und eure Bereitschaft, echte Lösungen zu finden, haben dieses Planspiel zu einem besonderen Highlight des Austausches gemacht. Wir freuen uns schon auf weitere gemeinsame Projekte zwischen EPAS und ERASMUS am CEG!
Heidi Hartinger
Integrierte Spitzbuben
Das W-Seminar „Mathematik in 3D“ befasst sich unter anderem mit der räumlichen Integration rotationssymmetrischer Körper. Zur besseren Veranschaulichung wurden daher aus geeignetem Teig Zylinder und Hohlzylinder ausgestochen – aber nicht nur. Die Ergebnisse dieser gelungenen Teamarbeit können sich sehen lassen… Frohes Fest!
Martin Joerchel
Polenaustausch 2025
Auch in diesem Jahr hatten 20 Schülerinnen und Schüler wieder die Möglichkeit, am fest etablierten Polenaustausch mit dem Nikolaus-Kopernikus-Liceum in Mielec teilzunehmen, mit der Besonderheit, dass dieses Mal ein großer Teil der Zeit in Danzig nahe der Ostsee verbracht werden sollte.
So starteten wir am 17. Oktober 2025 um 5 Uhr morgens in Begleitung von Herrn Bobe und Frau Ittner trotz aller Müdigkeit nicht minder aufgeregt die 14-stündige Busfahrt. Am Abend wurden wir von unseren Gastfamilien freundlich aufgenommen und verbrachten den darauffolgenden Tag ebenso in den Familien, was ein näheres Kennenlernen von polnischer Lebensweise und den kulturellen Unterschieden bzw. Gemeinsamkeiten ermöglichte: Von Erkundungstouren durch Krakau oder Mielec über das Zusammenschließen zu größeren Gruppen bis hin zum Besuch eines Trampolin-Parks waren die Aktivitäten und Erlebnisse sehr unterschiedlich.
Am nächsten Morgen brach die Gruppe – mitsamt polnischen Austauschpartnern – zum zweiten Ziel auf: Nach einer weiteren langen Fahrt erreichten wir Danzig, wo der diesjährige Workshop mit dem Thema „Solidarisches Europa“ abgehalten wurde. Nach unserer Ankunft folgten kurze gemeinschaftliche Aktivitäten, die für eine entspannte Atmosphäre sorgten und das gegenseitige Kennenlernen förderten. Am Abend nutzten wir die Gelegenheit, gemeinsam die wunderschöne Stadt Danzig zu erkunden und einen ersten Eindruck von dem historischen Zentrum zu gewinnen. Jeder Tag begann mit Integrationsspielen zur Auflockerung, wobei wir auch polnische Redewendungen wie „Smacznego“ (Guten Appetit) oder „Przepraszam“(Entschuldigung) lernten.
Während unseres gesamten Aufenthalts setzten wir uns intensiv in Workshops mit dem Thema Solidarität in der Vergangenheit und Gegenwart Polens und Deutschlands auseinander. Dazu besuchten wir verschiedene Museen, wie das Europäische Solidarnosc Zentrum, erarbeiteten in Gruppen unter anderem 10 Forderungen der jetzigen Generation für die Entwicklung Europas und entwickelten fiktionale Biographien zu Zeiten der DDR und des Kommunismus in Polen. Ausflüge in das Bowlingcenter und das Bernsteinmuseum, sowie eine Stadtrallye setzten spaßige Akzente, doch besonders beliebt war die nahe gelegene Mall, die wir in unserer Freizeit häufig besuchten.
Am Tag vor der Abreise unternahmen wir einen Ausflug nach Sopot, wo wir uns an der Ostsee erfreuten. Den Abschluss unserer Reise bildete ein gelungener deutsch-polnischer Abend, an dem wir traditionelle polnische Tänze lernen durften, sowie nicht wenige spaßige Anekdoten ausgetauscht wurden.
Diese tolle, unvergessliche Zeit brachte einige besondere Freundschaften zwischen deutschen und polnischen Schülern hervor, so dass wir uns alle sehr auf den Gegenbesuch im März freuen.
Johanna Grabner (10c) und Johann Bachmann (10b)
L’Ernst – Weihnachtsausgabe Dezember 2025
Die Demokratie-Detektive besuchen das Podcast-Studio der Nürnberger Nachrichten
Am Mittwoch, den 03.12.2025, durften unsere Demokratie-Detektive der Klassen 5c und 5d einen spannenden Blick hinter die Kulissen der Nürnberger Nachrichten werfen.
Im modernen Podcast-Studio erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie eine professionelle Audioaufnahme entsteht – von der Themenauswahl über die Vorbereitung bis hin zur technischen Umsetzung. Der Podcast-Experte Robin Walter beantwortete dabei geduldig alle Fragen und erklärte, wie wichtig klare Sprache, gute Vorbereitung und Teamarbeit für eine gelungene Podcast-Folge sind. Besonders spannend war es, im Studio zu sehen, wie auch die Technik rund um Audio- und Videoaufnahme funktioniert. Ella Schindler, im Verlag Nürnberger Presse zuständig für die Ausbildung von Volontärinnen und Volontären, erklärte dann abschließend allen noch, was es braucht, um Journalist/Journalistin zu werden. Der Besuch war für die Klasse ein abwechslungsreiches Erlebnis und bot einen lebendigen Einblick in die Welt des Journalismus und der Medienproduktion.
Ein herzliches Dankeschön an den Verlag Nürnberger Presse für diesen informativen und inspirierenden Vormittag!
Advents- und Weihnachtskonzerte 2025
Die Fachschaft Musik freut sich, wieder zu den Konzerten in der Vorweihnachtszeit einzuladen. Diese finden jeweils in der Matthäuskirche am Ohmplatz statt. Dabei werden die Ensembles des CEG wieder ihre festlichen Programme präsentieren.
Im Adventskonzert am Mittwoch, 10.12.2025 um 18 Uhr stehen Schülerinnen und Schüler bis zur achten Jahrgangsstufe auf der Bühne, während das Weihnachtskonzert am Donnerstag, 18.12.2025 um 19 Uhr von Schülerinnen und Schülern ab der neunten Jahrgangsstufe gestaltet wird.
Der Eintritt ist frei. Wir dürfen Sie aber bereits jetzt um eine großzügige Spende für den Freundeskreis des CEGs bitten, der die musikalische Arbeit in unserer Schule wesentlich unterstützt.
Fachschaft Musik
Partnerklasse lernt mit CEG-Schülern, was Fairtrade bedeutet
Im Rahmen der St.-Nikolaus-Aktion der Steuerungsgruppe Fairtrade der Stadt Erlangen besuchten am Donnerstag, den 13.11.2025, vier Schülerinnen und Schüler des AK Fairtrade eine sogenannte Partnerklasse der 2. Jahrgangsstufe an der Michael-Poeschke-Schule, um diesen Einblicke in das Thema Fairtrade zu vermitteln. Dabei wurde in einer Einstiegspräsentation die Bedeutung von „Fairness“ im Allgemeinen sowie im Kontext von Handel und Arbeitsbedingungen erschlossen und anhand eines Videos aufgezeigt, wie die Organisation Fairtrade zu fairem Handel beiträgt.
In Anschluss arbeiteten die Grundschüler an verschiedenen Stationen und wurden dabei von den CEG-Schülern betreut: So wurden Produkte daraufhin untersucht, ob diese fair gehandelt wurden, der Verdienst verschiedener Akteure an einer fair gehandelten Banane wurde exemplarisch aufgeteilt und verglichen, es wurden leckere und faire Bananenshakes gemixt, Rätsel zum Thema Fairtrade gelöst, Produkte hinsichtlich ihrer Fairtrade-Zertifizierung untersucht sowie das Fairtrade-Logo ausgemalt.
Besonders spannend bei der Zusammenarbeit mit den Grundschülern war die Tatsache, dass sich die sogenannte Partnerklasse aus Regelschülern der Michael-Poeschke-Schule und Schülerinnen und Schülern mit Förderbedarf aus der Georg-Zahn-Schule zusammensetzte. Trotz der unterschiedlichen Voraussetzungen der Schüler kam es an allen Stationen zu Erkenntnissen und Erfahrungen auf vielfältige Art und Weise.
Zum Abschluss bekamen alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler einen fair gehandelten St.-Nikolaus-Schokoriegel, den sie sich in der Pause schmecken ließen.
M. Huth
Partnerschaftliche Klänge aus Bayern in Rom
Mit Sätzen aus der Streichersuite „Idyla“ des tschechischen Komponisten Leoš Janáček trug das Kammerorchester des Christian-Ernst-Gymnasiums aus Erlangen scheinbar mährische Streicherklänge nach Rom. Wenig bekannt ist jedoch, dass die „Idylle“ kein Abbild der tschechischen Heimat des Komponisten ist. Vielmehr verfasste er das Werk bei einem Urlaub im bayerischen Städtchen Oettingen. Somit beschreibt das Werk auch die Heimatregion des ausführenden Kammerorchesters: Mit dieser Komposition stellte sich das CEG-Kammerorchester bei einem Konzert am Sonntag, 2.11.2025, in der Kirche San Paolo entro le mura dem römischen Publikum vor.
Gemeinsam mit dem römischen Jugendorchester „L’insieme“ unter der Leitung von Francesco Malatesta sowie dem Chor „The New Chamber Singers“ (Ltg.: Stefano Vaselli) wurde daneben in musikalischer Partnerschaft ein Programm mit einer Dauer von etwa 80 Minuten auf die Bühne gebracht. Nachdem sich das Streichorchester des CEG unter der Leitung von Christoph Steiner-Heinlein mit Janáčeks Sätzen vorgestellt hatte, führte das Jugendorchester „L’insieme“ das Programm mit Sätzen aus Bachs Orchestersuite BWV 1068 und Vivaldis Frühling fort. Gemeinsam mit dem Chor der anglikanischen Kirche traten schließlich alle drei Ensembles zusammen und interpretierten Cesar Francks musikalische Deutung der „Sieben letzten Worte Jesu am Kreuz“ mit dem gleichnamigen Oratorium. Großer Beifall belohnte jeweils die verschiedenen Auftritte und unterstrich die große Leistung, die alle Mitwirkenden konzentriert auf die Bühne gebracht hatten.
Neben der intensiven Probenarbeit durften die Schülerinnen und Schüler des Christian-Ernst-Gymnasiums unter der Führung der Rom-Kenner Stephanie Neurath und Andreas Englhardt natürlich auch vielfältige Sehenswürdigkeiten der Ewigen Stadt erleben und besichtigten Orte wie das Forum Romanum, das Kolosseum, den Circus Maximus, beeindruckende Ausgrabungen eines römischen Hauses unter dem Palazzo Valentini, das Pantheon, die Kirche Santa Maria Maggiore sowie nicht zuletzt den Vatikan mit dem Petersdom. All diese Erlebnisse hinterließen bei den Schülerinnen und Schülern des CEG einen imposanten und vielfältigen Eindruck der „Ewigen Stadt“.
Christoph Steiner-Heinlein
Fotos: Stephanie Neurath
Offen aus Tradition – und stark für die Heimat
Alljährlich begehen Mitglieder des Bundes der Vertriebenen sowie geschichtsinteressierte den „Tag der Heimat“. Bei diesem handelt es sich um ein zentrales Element der Erinnerungskultur bezüglich einer der größten Fluchtbewegungen der Menschheitsgeschichte: Die Vertreibung von knapp 16 Millionen Deutschen aus Ost-, Mittel-, und Südosteuropa nach dem zweiten Weltkrieg. Zeitgleich wird auch an die historischen Hintergründe erinnert: den Angriffskrieg des NS-Regimes und die damit verbundenen Gräueltaten.
Im Zuge des 80. Jahrestages dieser Ereignisse versuchte der Bund der Vertriebenen Erlangen erstmals, auch ein Jugendliches Publikum anzusprechen.
Und so waren neben Ehrengästen wie Dr. Konrad Körner (MdB), Walter Nussel (MdL), OB Florian Yannik sowie dem polnischen Generalkonsul Rafał Wolski auch zwei Schüler des CEG anwesend: Maximilian Schenkel und Aron Klemm vertraten das P-Seminar PuG (24/ 25) mit dem Projekttitel „Offen aus Tradition? Migrationsgeschichte(n) Erlangens im Dialog“.
Die Schüler stellten das im vergangenen Schuljahr erstellte Projekt, das sich in Form einer Wanderausstellung mit dem Thema Migration und Integration in Erlangen beschäftigt, vor. Sie betonten dabei die Vielschichtigkeit von Migrationserfahrungen, die sich – so die Schüler – nicht auf plakative politische Moralformeln reduzieren ließen. Beispielhaft wurde dieser Befund – passend zum Tag der Heimat – anhand von zwei konkreten Lebensgeschichten von aus dem Sudetenland und Schlesien geflohenen Personen vor Augen geführt. Videointerviews mit diesen Zeitzeugen, die auch Teil der Ausstellung sind, fungierten als digitale Ergänzungen.
Anschließend an die Veranstaltung wurde die ebenfalls im Redoutensaal aufgebaute Ausstellung unter regem Interesse besucht.
Insbesondere Generalkonsul Wolski und MdB Dr. Körner hoben die besondere Bedeutung der Ausstellung zur politischen Bildung und zur Geschichtskultur hervor.
Der Auftritt des P-Seminar am Tag der Heimat illustriert, wie das kulturelle Bewusstsein Deutschlands generationenübergreifend gepflegt werden kann.
Die Ausstellung „Offen aus Tradition? Migrationsgeschichte(n) Erlangens im Dialog“ kann unter www.offenaustradition.de besichtigt werden. Angesichts der internationalen Wochen gegen Rassismus im März 2026 wird die Wanderausstellung auch im CEG ausgestellt.
„Wie ich es sehe“ – Einladung zur Vernissage am 20.11.2025 in der Stadtbibliothek
Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse und des P-Seminars Kunst präsentieren vom 20. November 2025 bis 13. Januar 2026 in der Stadtbibliothek ihre ganz persönliche Sicht auf das Leben – festgehalten in eindrucksvollen Fotografien, die Gefühle, Gedanken und Perspektiven einfangen.
Jeder Mensch hat verschiedene Sichtweisen, obwohl wir doch alle das gleiche sehen, oder?
Diese Ausstellung lädt dazu ein, durch die Augen anderer zu sehen, die eigene Wahrnehmung zu hinterfragen und sich von einem Wirbelsturm der Gefühle, Gedanken und Farben mitreißen zu lassen.
Die Vernissage „Wie ich es sehe“ findet am 20. November 2025 um 18 Uhr im Bürgersaal der Stadtbibliothek statt. Die Ausstellung ist danach während der regulären Öffnungszeiten der Bibliothek zugänglich. Der Eintritt ist frei.
Internationales Gitarrenfestival Jüchen 2025
Vom 31. Oktober bis 2. November 2025 fand im Nikolauskloster Jüchen das 9. Internationale Gitarrenfestival statt. Drei Tage lang drehte sich alles um die klassische Gitarre – mit hochkarätigen Konzerten, Wettbewerben und inspirierenden Meisterkursen.
Das Festival eröffnete mit der „Jüchen Guitar Night – Classic meets Flamenco“, bei der Ensembles wie Quattordici corde, Duo Jucunda und das Flamenco-Duo Daniel de Alcalá & José Primo das Publikum begeisterten. Am Samstag beeindruckte Eduardo Inestal im „Guitar Masters Concert“ mit brillanter Virtuosität und feinem musikalischem Ausdruck. Den Abschluss bildete am Sonntag das Konzert des Vorjahressiegers Rostyslav Holubov aus der Ukraine.
Im Mittelpunkt stand der Internationale Gitarrenwettbewerb, der zahlreiche junge Talente aus aller Welt zusammenführte. Besonders erfreulich war der Erfolg der Erlanger Musikinstitut– und Christian-Ernst-Gymnasium-Schüler Jovan Sokic und Hjalte Munnecke (Gitarrenklasse Campos), die in der Altersgruppe IV einen ausgezeichneten zweiten Preis erreichten. Ihre musikalische Reife und ihr sensibles Zusammenspiel wurden von der Jury besonders hervorgehoben.
Die Meisterkurse mit Dozenten wie Hubert Käppel, Joël Betton und Ema Kapor boten den Teilnehmenden wertvolle Impulse für Technik, Klanggestaltung und Interpretation. Das Festival überzeugte erneut durch seine inspirierende Atmosphäre und seinen internationalen Geist.
In Vielfalt geeint: Europabotschafter aus ganz Deutschland am CEG
Das Motto „In Vielfalt geeint“ macht deutlich, wie viel Bedeutung dem Dialog verschiedener Positionen, Meinungen und Perspektiven in der EU beigemessen wird. Entsprechend leben auch wir, die Europäischen Parlamentsbotschafter (EPAS) davon, dass sich verschiedene Botschafterschulen über Projekte, Ideen und Konzepte austauschen. Eine Möglichkeit hierzu wird Botschafterschulen aus Bayern und Baden-Württemberg alljährlich bei der Botschafterkonferenz Süd geboten. Die Besonderheit dieses Jahr: Diesmal durften Schulen aus ganz Deutschland teilnehmen – und das CEG die prestigeträchtige Veranstaltung austragen!
So strömten ab dem Mittag des 16. Oktober 2025 über 150 Gäste aus 30 Schulen in die Aula des CEG, um die Veranstaltung gemeinsam zu begehen. Nach einer kurzen Begrüßungsrunde im Plenum wurde den anwesenden Schülern die Möglichkeit gegeben, sich auch auf äußerst ertragreiche, wenn auch konfrontative Art mit dem Europäischen Gedanken zu beschäftigen: Wir Juniorbotschafter diskutierten im Rahmen von hitzigen Debatten Aspekte europäischer Politik: Hierzu zählten neben Migrationspolitik auch Verbraucherschutz, Klimaschutz und die Ausgestaltung demokratischer Institutionen in der EU. Die anwesenden Lehrerinnen und Lehrer durften ein eigens vom Europäischen Parlament entworfenes Planspiel zur Demokratiebildung ausprobieren, um dieses anschließend zu bewerten und Einsatzmöglichkeiten an den verschiedenen Schulformen zu evaluieren. Nach einem gemeinsamen Abendessen konnten im Rahmen des „bunten Abends“ konkrete Projekte der einzelnen Schulen präsentiert und im Plenum diskutiert werden – so auch einige unserer Hauseigenen Veranstaltungen des letzten Jahres, die auf große Resonanz stießen.
Der nächste Tag begann um 9:30 Uhr, um das Abgeordnetengespräch vorzubereiten, sich zu informieren und sich Fragen zu überlegen. Der Abgeordnete, der online zugeschaltet wurde, war Damian Boeselager, Mitglied der Partei Volt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten Gelegenheit, mit dem live zugeschalteten Europaparlamentsabgeordneten zu diskutieren und Fragen bezüglich verschiedenster europabezogener Themen zu stellen. Auch dieses Gespräch verlief nicht ohne Kontroversen, war aber eben hierdurch umso ertragreicher für alle Mitdiskutierenden und Zuhörenden: „In Vielfalt geeint“. Es waren viele interessante Fragen dabei, von Boeselagers Rolle als Abgeordnetem bis hin zu seinen Abstimmungen im Europaparlament.
Nach einer letzten Möglichkeit des freien Austauschs und Kontakteknüpfens beim gemeinsamen Kaffee endete die diesjährige Konferenz. Die abschließende Begeisterung aller Teilnehmenden, aber auch aller Organisatoren, beweist, wie sehr EPAS als Projekt an verschiedenen Schulen an einem gelebten europäischen Gedanken mitwirkt.
Die Botschafterkonferenz war ein voller Erfolg und man konnte viele neue Menschen mit demselben Interesse an Politik und Europa kennenlernen. Wir danken unter allen EPAS-Mitgliedern insbesondere den Juniorbotschafterinnen und -botschaftern: Mariella Franz (Jahrgangsstufe 10), Aditya Soman (Jahrgangsstufe 11), Amadeus Mann und Stephanie Brall (Jahrgangsstufe 12). Darüber hinaus ergeht herzlicher Dank an unsere Moderatorin Caroline Wendt (Jahrgangsstufe 12).
.Stephanie Brall und Aron Klemm
„Faust – eine Ausstellung“ – eine Einladung nach Weimar von Schülern der Q13
Anlässlich von J. W. v. Goethes Ankunft in Weimar vor 250 Jahren hat sich die Klassik Stif-tung Weimar entschlossen, dem einflussreichsten Werk des Dichters, dem „Faust“, eine literarische Ausstellung zu widmen. Diese wurde am 30. April 2025 – symbolträchtig in der Walpurgisnacht – eröffnet und ist für die Öffentlichkeit bis zum 1. November 2027 zu besichtigen.
Im Rahmen unserer Kooperation mit der Klassik Stiftung Weimar bot sich vier Schülern des CEG die Möglichkeit, kreativ tätig zu werden und in Form eines Reels, das auf dem Instagram-Kanal der Klassik Stiftung gepostet wurde, zu dieser Ausstellung einzuladen, von der sie selbst sehr beeindruckt waren.
Hier das Ergebnis:
https://www.instagram.com/p/DPLbaEeCH78/
Stephanie Neurath
Auf den Spuren der Römer in Franken: Exkursion nach Weißenburg mit unseren 6. Klassen
Auch im Schuljahr 2025-26 bot der Wandertag einen willkommenen Anlass, mit unseren Schülerinnen und Schülern der 6. Jahrgangsstufe, die als verpflichtende 2. Fremdsprache Latein lernen, auf den Spuren der Römer zu wandeln.
So fuhren Ende September 2025 rund 100 Kinder mit ihren Klassenleitungen und Lateinlehrkräften nach Weißenburg, um die dortigen antiken Thermenanlagen, das rekonstruierte Kastell sowie zahlreiche archäologische Funde im Römermuseum zu besichtigen.
Erstmalig wurden wir hierbei von Studierenden der Latinistik der FAU unterstützt, die den Kindern an verschiedenen Stationen die Welt der Antike spielerisch nahebrachten – ein herzlicher Dank ergeht an dieser Stelle an Herrn Professor Dr. Schubert und Frau Oft, die diese Kooperation ins Leben gerufen haben. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!
Stephanie Neurath
Auszeichnung mit dem Erasmus+ Qualitätssiegel
Wir freuen uns über die Verleihung des Erasmus+ Qualitätssiegels, das unsere langjährige Arbeit in der Europabildung und dem interkulturellen Austausch würdigt. Das ist eine Ehrung, mit der nur wenige Schulen ausgezeichnet werden.
Bereits seit 2019 engagieren wir uns im Rahmen des Erasmus+ Programms der EU und sind nun als Beispiel guter Praxis in Planung und Durchführung, aber auch in der Integration des Programms in unseren Schulalltag und unser Schulprofil ausgezeichnet worden.
Durch die Würdigung wird deutlich, dass wir nicht nur theoretisch von Offenheit und Toleranz sprechen, sondern diese Werte jeden Tag leben und weitergeben. Unsere vielfältigen Begegnungsprojekte und Partnerschaften mit Schulen in ganz Europa – darunter regelmäßig mit Partnern in Polen, Schweden, Italien und der Türkei, sowie in der Vergangenheit u.a. mit Spanien, Norwegen, Griechenland, Nordmazedonien und Rumänien – haben bereits zahlreichen Schülerinnen und Schülern unvergessliche Erfahrungen beschert und das Verständnis für andere Kulturen nachhaltig gestärkt.
Das Erasmus+ Programm der EU ist fest an unserer Schule verankert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung unserer Lernenden und in der Erziehung unserer Schülerinnen und Schüler zu Global Citizens des 21. Jahrhunderts. Durch die großzügige Förderung mit Programmmitteln können wir auch benachteiligten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit eröffnen, interkulturelles Lernen und europäische Kulturen hautnah zu erleben.
Mit großer Vorfreude blicken wir auf die kommenden Jahre als Erasmus+ akkreditierte Schule. Wir möchten noch enger mit unseren etablierten Partnern zusammenarbeiten, aber auch neue Kooperationen in ganz Europa knüpfen, um weiteren Schülerinnen und Schülern grenzenlose Lern- und Begegnungsmöglichkeiten zu eröffnen.
Workshop in traditioneller koreanischer Malerei – ein interkultureller Ausklang des Schuljahres
Zum Abschluss des Schuljahres 2024/25 erlebte die Klasse 10b des Christian-Ernst-Gymnasiums eine ganz besondere Unterrichtseinheit: In Kooperation mit der Koreanischen Schule Erlangen-Nürnberg e.V. fand ein Workshop zur traditionellen koreanischen Malerei statt, der den Schülerinnen und Schülern spannende Einblicke in eine fernöstliche Kunstform ermöglichte.
Unter fachkundiger Anleitung lernten die Teilnehmenden grundlegende Techniken der „Minhwa“-Malerei kennen – einer volkstümlichen Kunstform, die in Korea seit Jahrhunderten als Ausdruck von Lebensfreude, Glück und Schutz vor Unheil geschätzt wird.
Neben der praktischen Arbeit wurde auch auf die kulturellen und historischen Hintergründe dieser Maltechnik eingegangen. So förderte der Workshop nicht nur die kreative Ausdrucksfähigkeit, sondern auch das interkulturelle Verständnis – ganz im Sinne unseres Bildungsauftrags.
Ein herzliches Dankeschön gilt der Koreanischen Schule Erlangen-Nürnberg e.V. für die gelungene Organisation und Durchführung dieses besonderen Projekts. Die positiven Rückmeldungen aus der Klasse zeigen, wie bereichernd solche Begegnungen mit anderen Kulturen für unseren Schulalltag sind.
Wie ich mich fühle
Wie geht´s dir? Alles in Ordnung? Das wirkt im Alltag oft wie eine Floskel, auf die keine echte Antwort erwartet wird. Wie ich mich fühle? Das ist oft gar nicht so leicht zu sagen.
In einem interdisziplinären Projekt haben deshalb Schülerinnen und Schüler des Christian-Ernst-Gymnasiums nach Wegen gesucht, in Bewegungen, Formationen und Bildern diese Fragen mit dem Körper, mit Bildern, Texten und Musik auszudrücken, prägende Momente festzuhalten sowie kleine Geschichten zu erzählen.
Bei einer Vernissage-ähnlichen Eröffnung im Palais Stutterheim am Montag, den 21.7.2025, standen zunächst ausgewählte, im Kunstunterricht unter der Leitung von Diego Sindbert entstandene Fotografien im Mittelpunkt. Auf diesen setzten sich Schülerinnen und Schüler der elften Jahrgangsstufen ausdrucksstark mit dem Leitthema der Veranstaltung auseinander. Zusätzlich präsentierte die Ausstellung Aufnahmen von Sounds und kurzen Musikstücken, die im Musikunterricht unter Anleitung von Christoph Steiner-Heinlein entstanden waren und die Bilddarstellungen um eine weitere emotionale Ebene ergänzten.
Ihren Widerhall fanden die Fotografien, die sich mit weltpolitischen Ereignissen sowie mit Wünschen der Schülerinnen und Schüler auseinander setzten, anschließend in einem von Cello-Ensemble und Kammerorchester (Ltg. Christoph Steiner-Heinlein) gestalteten Kammerkonzert, welches ebenfalls im Innenhof der Stadtbibliothek stattfinden konnte. Gerahmt von zwei mitreißenden Michael Jackson-Arrangements („Smooth Criminal“ und „Beat it“) zeichneten die Ensembles zwei sehr unterschiedliche Gefühlswelten nach: So stand neben Horst R. Windhagauers düster-volltönend kreisenden „Pezzo ostinato“ Leoš Janáčeks romantisch-schwelgerische „Idylle“ auf dem Programm, die das Kammerorchester gekonnt zu Gehör brachte.
Nach einem Ortswechsel erfuhr die Veranstaltung ihre Fortführung im Markgrafentheater. Dort präsentierte die Theatergruppe der 9.-11. Klassen (Leitung: Ursula Ittner) im Rahmen der Erlanger Schultheatertage eine performative Collage mit dem Titel „Wie ich mich fühle?“. Grundlage und Inspiration waren u.a. Texte, die in einer Schreibwerkstatt unter Leitung von Stefanie Frank und Helmut Haberkamm entstanden waren, erneut Fotografien aus dem Kunstunterricht sowie Kompositionen von Schülerinnen und Schüler des Leistungsfaches Musik (Ltg: Julian Bobe), von denen einige indirekt wirkten, andere in die Szenen integriert wurden. Die Teile ergaben drei Bögen, die das Lebensgefühl der Schülerinnen und Schüler prägen: Der Tagesablauf, der Jahreskreis und schließlich das Leben als Ganzes. Die Schülerinnen und Schüler „kreisten“ dabei um Alltagsmomente ebenso wie um große existentielle Fragen, bewegten sich von Erinnerungen in die Zukunft, reflektierten sich selbst und gingen in Kontakt mit anderen. So verwoben sich die einzelnen Teile zu einem fließenden Ganzen – so wie wir selbst einzelne Gefühle spüren, aber auch ein grundsätzliches Lebensgefühl haben.
Durch die beeindruckende Präsenz der Jugendlichen, die Bühnensituation, die professionellen Beleuchtung des Erlanger Theaters und erneut durch Livemusik verdichteten sich die einzelnen Elemente zu einer atmosphärisch berührenden Show.
Unterstützt wurde die Konzeption des Abends von der Initiative „Bühnenfuxx“ der Bürgerstiftung Erlangen. Deren Ziel sei es laut Initiant Oliver von Flotow, dass „Jugendliche sich öffnen, ihre Gefühle mit künstlerischen Mitteln äußern und Erwachsene hinschauen und zuhören.“
Nach der Theateraufführung bewiesen zahlreiche begeisterte Stimmen über die Art der Darstellung, die Präsenz der Akteure, die Breite der dargestellten Themen, die Qualität der Texte, die Choreografie, die gekonnten Übergänge, über die Musik und vieles mehr ein kreatives Umfeld, einfühlsame Anleitung sowie motivierte und talentierte Akteure, die sich dem Thema stellten und es umsetzten: Eine gelungene künstlerische Teamarbeit!
Ursula Ittner, Christoph Steiner-Heinlein
Fotos: Diego Sindbert, Arne Seebeck
Ferienwünsche
Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,
Ihnen und Euch erholsame Sommerferien! Danke für Ihren und Euren Einsatz für unsere Schule!
Und nach den Ferien: Einen guten Start in das neue Schuljahr mit frischen Kräften.
OStD PD Dr. Thomas Kellner
Schulleiter
Nachlese zum Sommerfest 2025
„Energize your life“ – zu diesem Motto der SMV für das diesjährige Sommerfest ließen sich die Klassen mit ihren Lehrkräften überaus spaßige, lehrreiche, kreative und vor allem kompetitive Aktionen und Spiele einfallen. Auf der Bühne im schattigen Pausenhof gab es ein abwechslungsreiches musisches Programm mit dem Blechblasorchester (R. Scherer), den Sängern Neele und Isabella, Rina und Aki, dem Großen Orchester (A. Englhardt) und der Bigband (B. Aschmoneit) mit Great Hits. Die Akrobatikgruppe (T. Winkler) setzte einen sportlichen Akzent auf der Bühne. Zudem begeisterte der Mix aus modernem Tanz (B. Fiegl) und der Modenschau des Design-Profilkurses (V. Cosic-Pavlovic). Bewegend war die Verabschiedung unseres Mensateams. Wie jedes Jahr wurden auch die besonderen Leistungen der Schülerinnen und Schüler geehrt, darunter u.a. die Mathematik-Cracks des Känguru-Wettbewerbs, die Englisch-Cracks, die Schulsanitäter und Tutoren. Ihren ersten Auftritt hatte die CEG-Schulband (S. Sarfert) in der Aula, in der zudem das Theaterstück „Just desserts“ in englischer Sprache aufgeführt wurde (9b, J. Linhardt).
Der Elternbeirat organisierte eine grandiose Bewirtung mit Kaffee und Kuchen, vegetarische Speisen, Bratwürstchen und weitere Leckereien.
Der Erlös des diesjährigen Sommerfestes ist für die Arbeit der SMV, die Schulbibliothek und die Schulhausausstattung vorgesehen.
Allen Akteuren, Lehrkräften, Schülern und Eltern, die zum Gelingen dieses heiteren Sommerfestes betrugen, ein herzliches Dankeschön und nun entspannte Sommerferien!
Pia-L. Scalera
Öffnungszeiten des Sekretariats in den Sommerferien 2025
Das Sekretariat ist in den Sommerferien wie folgt geöffnet:
01.08.25/04.08. bis 08.08.25 (erste Ferienwoche)
08.09. bis 12.09.25 (letzte Ferienwoche)/15.09.25
jeweils von 9.00 bis 12.00 Uhr
Am 13.08./27.08./03.09.25 ist die Schule von 10.00-12.00 Uhr telefonisch erreichbar.
Wir wünschen allen schöne und erholsame Ferien!
CEG-Talente: Rina & Aki
Beim Sommerfest standen sie auf der Bühne: Rina und Aki, ein Geschwisterpaar, das neben dem Schulalltag eigene Songs schreibt, produziert und veröffentlicht. Viele kennen sie aus dem Unterricht oder vom Pausenhof – aber wer genauer hinhört, merkt schnell: Hinter ihrer Musik steckt viel Eigeninitiative, Kreativität und Ausdauer.
Angefangen hat alles mit Coverversionen im Internet. Doch schon bald wollten die beiden eigene Musik machen. Ihre erste veröffentlichte Single Empty Heart wurde online viel gehört und positiv aufgenommen – ein beachtlicher Erfolg für ein Duo ohne professionelle Unterstützung. Auch ihre zweite Veröffentlichung Lies knüpfte daran an, wenn auch mit etwas weniger Aufmerksamkeit. Für Rina und Aki ist das jedoch kein Rückschritt, sondern ein Lernprozess. „Es gehört auch Glück dazu“, sagt Aki, „aber am Ende muss der Song überzeugen.“
Von der Idee bis zum fertigen Track übernehmen sie alles selbst: Melodie, Text, Aufnahme, Produktion. In ihrem kleinen Heimstudio arbeiten sie gemeinsam an neuen Stücken, oft mit unterschiedlichen musikalischen Ideen und Stärken. Einen ihrer aktuellen Songs stellten sie beim Sommerfest vor – ein tanzbarer Afro-House-Track, der das Publikum begeisterte.
Aktuell nehmen sie am Casting der KiKA-Sendung „Dein Song“ teil, bei der junge Musikerinnen und Musiker ihre eigenen Songs präsentieren können. Einer ihrer neuesten Titel ist bereits dafür vorgesehen, darf aber erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden. Auch bei einem überregionalen Talentwettbewerb konnten Rina und Aki bereits Erfolge feiern: Mit Empty Heart überzeugten sie die Jury und wurden erneut eingeladen, bei einer besonderen Ausgabe des Formats mitzuwirken.
Trotz aller musikalischen Projekte bleibt der Schulalltag eine Herausforderung – doch am CEG fühlen sie sich gut unterstützt. Die Lehrerinnen und Lehrer zeigen Verständnis, ermöglichen flexible Lösungen und fördern die musikalische Arbeit. Auch unter den Mitschülern und Mitschülerinnen gibt es viel Rückhalt, was es leichter macht, dranzubleiben.
Rina und Aki zeigen, wie sich Schule und Musik verbinden lassen – mit Motivation, Ausdauer und einer klaren Vision. Ihre bisherigen Songs sind erst der Anfang, und man darf gespannt sein, was noch folgt…
Julian Bobe
Extremismus-Präventionsworkshop der BIGE für die 9. Klassen
Am 30. Juli 2025 besuchte ein Coach der BIGE (Bayerische Informationsstelle gegen Extremismus) das Christian-Ernst-Gymnasium Erlangen, um mit den Schülerinnen und Schülern der 9. Jahrgangsstufe einen Workshop zum Thema Extremismusprävention durchzuführen.
In jeweils dreistündigen Sitzungen im Filmsaal arbeiteten die Klassen 9a und 9b sowie 9c und 9d gemeinsam an verschiedenen Aspekten des Themas. Die Jugendlichen beschäftigten sich zunächst mit der Bedeutung der freien Meinungsäußerung und lernten gleichzeitig die wichtigen Grenzen kennen, an denen Meinungsfreiheit in extremistische Äußerungen umschlägt.
Es folgte eine Auseinandersetzung mit den verschiedenen Formen des Extremismus – von rechts- und linksextremistischen bis hin zu islamistischen Strömungen. Die Schülerinnen und Schüler erhielten Einblicke in die typischen Kennzeichen extremistischer Organisationen und deren Rekrutierungsstrategien sowie den sozialpsychologischen Faktoren, die Jugendliche empfänglich für die Ideen solcher Gruppierungen machen können.
Einen eindrucksvollen Punkt der Veranstaltung bildete dabei beispielsweise ein Film, der drei realistische Gefahren-Szenarien eines Jugendlichen zeigte, der sich schrittweise radikalisiert. Diese Darstellung verdeutlichte den Neuntklässlern, wie subtil und gefährlich Radikalisierungsprozesse verlaufen können.
Darüber hinaus erhielten die Jugendlichen praktische Anweisungen für den Umgang mit extremistischen Äußerungen sowie wertvolle Tipps, wie sie in entsprechenden Situationen reagieren können: Ansprechen, aufklären, informieren und professionelle Hilfsangebote nutzen. Besonders relevant war auch die Auseinandersetzung mit Social Media und dem angemessenen Umgang mit extremistischen Inhalten in Chats und anderen digitalen Kommunikationsformen.
Diese Veranstaltung fand auch im Rahmen unseres langjährigen Engagements als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ statt und ist bereits zu einer alljährlichen Tradition an unserer Schule geworden – kein Lückenfüller zum Schuljahresende, sondern tatsächlich ein Zeitnehmen für wichtige Dinge.
Unser herzlicher Dank gilt der BIGE für die kompetente und engagierte Durchführung des Workshops sowie allen beteiligten Kolleginnen und Kollegen und den Schülerinnen und Schülern der 9. Klassen, die mit großem Interesse und Engagement an der Veranstaltung teilgenommen haben.
W. Dorn / M. Winterstein
Planspiel Politik und Internationale Sicherheit „Pol&Is“ 2025
Vom 23. bis 25. Juli 2025 nahmen Schülerinnen und Schüler des Christian-Ernst-Gymnasiums am Planspiel Politik und Internationale Sicherheit „Pol&Is“ teil. Gemeinsam mit dem Emil-von-Bering-Gymnasium Spardorf – eine inzwischen zur Tradition gewordene Kooperation – verbrachten die Jugendlichen drei intensive Tage im Bildungshaus Schloss Schney in Lichtenfels.
Die Veranstaltung wurde von den Jugendoffizieren der Bundeswehr geleitet, die das Planspiel als reine Bildungsveranstaltung durchführten – durchgängig begleitet, unterstützt und reflektiert durch die mitgereisten Lehrkräfte. Das Bildungshaus bot mit seinem guten Service und der Verpflegung passende Rahmenbedingungen für die Arbeit.
Das Besondere an „Pol&Is“: Die Schülerinnen und Schüler übernahmen die Rollen politischer Akteure auf der Weltbühne. Als Staatschefs, Wirtschafts- und Staatsminister verschiedener Weltregionen – von Europa über Russland und China bis hin zu Südostasien, Afrika und Arabien – sowie als Vertreter des UN-Generalsekretariats, von NGOs und der Presse erhielten sie Einblicke in die Komplexität internationaler Politik.
In drei Tagen wurden vier sogenannte „Polis-Jahre“ durchgespielt. Dieser strukturierte Ablauf umfasste die Analyse der Weltlage, die Reaktion auf neue Ereignisse, interne Beratungen, Verhandlungen an der Börse und der Weltkarte sowie Reden im simulierten UN-Plenum. Dabei konnten die Teilnehmenden die Auswirkungen ihres Handelns am jeweils folgenden Polis-Jahr verfolgen.
Das Feedback am letzten Tag verdeutlichte die Lernerfolge: Die Teilnehmenden erkannten die Gleichzeitigkeit und Komplexität von Weltereignissen, lernten die Spielräume staatlicher und nichtstaatlicher Akteure kennen und entwickelten ein Verständnis für Interessenkonflikte und Lösungsansätze.
Die begleitenden Lehrkräfte beobachteten eine gute Gruppendynamik und stellten fest, dass bis spät in die Nacht über die Ereignisse des Tages diskutiert wurde. Die Jugendoffiziere hoben das Engagement der Gruppe und ihre konstruktiven Ideen hervor.
Unser Dank gilt den Jugendoffizieren für ihre professionelle Betreuung, dem Personal von Schloss Schney für die Versorgung, allen beteiligten Kolleginnen und Kollegen für ihr Engagement sowie unseren Schülerinnen und Schülern für ihr Interesse an politischen Zusammenhängen. „Pol&Is“ zeigte einmal mehr, dass politische Bildung anschaulich und nachhaltig vermittelt werden kann.
W. Dorn / M. Winterstein
OPEN-AIR auf dem Pausenhof des CEG
Ein Novum in Konzert-Kalender des CEGs war das Open-Air am Abend des 17. Juli 2025. Unsere zahlreichen Ensembles der Unter- und Mittelstufe beeindruckten den vollbesetzten Pausenhof mit ihren musikalischen Beiträgen.
Ganz neu dabei waren die Bläser-Ensembles der 6. und der 7./8. Klassen unter der Leitung von Gerhard Schwemmer bzw. Bernd Aschmoneit. Sie begeisterten mit rhythmisch anspruchsvollen, bravourösen Darbietungen und sind eine echte Bereicherung für unsere Ensemble-Landschaft!
Neu war auch der Auftritt aller 5. Klassen, die mit ihren stimmungsvollen Liedern mit Bodypercussion-Begleitung gezeigt haben, was für ein großartiges musikalisches Potential in dieser Jahrgangsstufe vorhanden ist.
Daneben konnten der Chor und die Streicher der 6. Klassen und der Chor der 7./8. Klassen mit ihren sommerlich, schwungvollen Stücken überzeugen.
Eine echte Bereicherung und ebenfalls ein Novum waren die Darbietungen der Akrobatik-Gruppe von Tina Winkler und Martin Lehnerer. Besonders die hervorragenden Choreographien, die erstaunlichen turnerischen Einzelleistungen und die tollen Standbilder – stets passend abgestimmt zur Musik – imponierten dem Publikum.
Abgeschlossen wurde das Open-Air von unseren Auswahl-Formationen: dem Cello-Ensemble, dem Jugendchor und dem Mädchenchor. Auf gewohnt hohem Niveau und mit großer Musikalität wurde die anspruchsvolle Akustik des Konzertes unter freiem Himmel gemeistert, woran auch die kompetente Verstärkungs-Technik ihren Anteil hatte.
Zum Gelingen dieses wunderbaren Abends unter unserem alten Baum-Bestand im Pausenhof trug nicht zuletzt auch das große Engagement des Elternbeirats bei: An drei verschiedenen Ständen wurden erfrischende Getränke verkauft, so dass echtes „Festival-Feeling“ aufkam. Publikum, Musizierende und auch die Ensemble-Leiter waren sich einig, dieses stimmungsvolle Konzert-Event auch im kommenden Schuljahr zu veranstalten und fest im CEG-Konzert-Kalender zu etablieren.
Philipp Barth
72. Europäischer Wettbewerb und Siegerehrung
Im Rahmen des 72. Europäischen Wettbewerbs erzielten auch dieses Jahr unsere Schülerinnen und Schüler große Erfolge unter dem Motto „Europa? Aber sicher!“. Dabei sollten sie sich mit den Herausforderungen unserer Zeit auseinandersetzen und Ideen für ein Leben in Freiheit und Sicherheit entwickeln.
Mit dem Thema „Europa – sozial und sicher?“ hat Melina Hartmann (Q 12) einen Bundespreise gewonnen.
Wir gratulieren auch herzlich allen, die die Bayerische Landesjury überzeugt haben:
- Ana Cecilia Smykala und Anastasiia Zelikova (5. Jgst.)
- Eva Johanna Schütz und Emmy Stammler (7. Jgst.)
- Marvin Elahy, Anne Ackermann, Leon Elahy, Johanna Schmutterer und Sofiia Tymchenko (Q12)
Die regionale Siegerehrung fand am 15. Juli 2025 in Altdorf statt.
Wir freuen uns gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern und gratulieren ihnen zu ihren Erfolgen.
Die Fachschaft Kunst des CEG
Vortrag „Rentenblicker“
Am 14. Juli 2025 informierte Herr Klatt von der Deutschen Rentenversicherung den Wirtschaftskurs der 12. Jahrgangsstufe über das deutsche Rentensystem.
In seinem Vortrag erklärte er, wie die gesetzliche Rente funktioniert, welche Beiträge geleistet werden und worauf junge Menschen bereits heute achten sollten. In seinem informativen Vortrag beleuchtete er dabei nicht nur die Grundlagen des deutschen Rentensystems, sondern zeigte auch auf, wie sich verschiedene Lebenswege nach dem Abitur auf die spätere Rentenzahlung auswirken können.
Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse und nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich über ihre spätere Altersvorsorge zu informieren.
Tina Hassler
Einblick in die Vergangenheit: Christian Ahnsehls Zeitzeugenbericht zur DDR-Geschichte
Am 22. Juli 2025 erhielten die zehnten Klassen des Christian-Ernst-Gymnasiums eine besondere Geschichtsstunde. Im Filmsaal folgten unsere Schülerinnen und Schüler den Ausführungen von Herrn Christian Ahnsehl, der auf Einladung der Fachschaft Geschichte über seine persönlichen Erfahrungen als Jugendlicher in der DDR und seine (zunehmend un-)freiwillige Verstrickung mit dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS) berichtete. Sein Vortrag bot nicht nur Einblicke in die Mechanismen eines totalitären Staates, sondern auch in die Komplexität menschlicher Entscheidungen und die Notwendigkeit von Aufarbeitung.
Herr Ahnsehl, geboren in Greifswald, wuchs in der DDR auf: Der Vater, in der SED aktiv und an der Universität tätig, die Mutter – untypisch für die DDR als Hausfrau tätig – war christlich geprägt. Häufige Konflikte der Eltern und mit den Eltern prägten Christian Ahnsehls Jugend. Obwohl er in jungen Jahren ein überzeugter Kommunist war und sogar als Klassen-Agitator Wandzeitungen erstellte, führte seine kirchliche Sozialisation – Konfirmation und Religionsunterricht – zu einem inneren Zwiespalt mit der offiziellen DDR-Doktrin.
Dieser Zwiespalt und erste Zweifel an der Diskrepanz zwischen Darstellung und Realität äußerten sich auf unerwartete Weise. Als 13-Jähriger wurde er als „Agitator“ in seiner Klasse abgewählt, unter dem Vorwurf, an Gott zu glauben – eine Demütigung, die ihn paradoxerweise nur noch überzeugter von der DDR machte, da er unbedingt gefallen wollte. Ein Wendepunkt in seinem Leben ereignete sich im Alter von 15 Jahren: In einem Akt jugendlicher Rebellion und als Ausdruck seiner inneren Unruhe schlich sich Christian Ahnsehl eines Abends in den Keller, nahm einen Topf Farbe und pinselte an die Schulwand: „Wacht auf, steht auf, befreit euch! Ich will leben!“ Die Folgen waren unmittelbar spürbar: Am nächsten Tag war das Schulgelände weiträumig abgesperrt, die Kriminalpolizei lud ihn zur „Klärung eines Sachverhalts“ vor. Im Verhör gelang es ihm glaubhaft zu machen, dass es sich um jugendlichen Leichtsinn und nicht um eine politische Opposition handelte. Eine Schulstrafe – Gartenarbeit – war die Folge.
Was Christian Ahnsehl damals nicht wusste: Die Stasi hatte ihn bereits im Visier. Seine Stasi-Akte wurde bereits 1984 eröffnet, noch bevor er die Losung an die Wand schrieb. Das MfS war durch die Überwachung kirchlicher Treffen auf ihn aufmerksam geworden und suchte gezielt nach Informanten in seinem Umfeld. Seine Losung an der Schulwand war für das MfS der Auslöser für eine direkte Ansprache. Bald darauf erhielt er einen zugesteckten Zettel mit der Aufforderung, sich für eine „weitere Zusammenarbeit“ bei der Polizei zu melden. Für den 15-Jährigen war das erste Treffen mit einem Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit, aus seiner damaligen Sicht, ein „besonders cooles“ Erlebnis – er traf sich ja schließlich mit dem Geheimdienst.
Er erklärte sich zur Mitarbeit bereit. Die Stasi baute in der Folge ein „kontrolliertes Vertrauensverhältnis“ zu ihm auf, mit konspirativen Treffen in Autos und Wohnungen, die zwei Mal wöchentlich stattfanden. Sein erster Auftrag war die Beobachtung einer Kirchenveranstaltung in Rostock. Kurz darauf begann seine eigentliche Tätigkeit als Inoffizieller Mitarbeiter (IM) unter dem Decknamen „Andreas Beckmann“: Er wurde bei den Sieben-Tages-Adventisten eingeschleust. Die geheimen Treffen der Gruppe im Keller einer Villa erhöhten die Spannung für den Jugendlichen und gaben ihm das Gefühl, wichtig zu sein. Nach jedem Treffen berichtete er der Stasi detailliert über Lagepläne, Gesprächsinhalte und die Identifikation von Personen mittels Fotos.
Doch mit der Zeit wuchs der innere Widerstand. Eine beiläufige Frage seines Vaters: „Ist irgendetwas mit der Stasi?“, belastete ihn. Christian Ahnsehl versuchte, die Treffen zu „schwänzen“, doch die Stasi reagierte psychologisch geschickt. Eine Postkarte, die seine Mutter erhielt, unterzeichnet mit „Andreas Beckmann“, machte ihm die Tragweite seiner Verstrickung bewusst. Drei Monate lang rang er um seinen Ausstieg. Die Stasi setzte ihn unter Druck, appellierte an seine Person und versuchte sogar, Druck über seine Familie aufzubauen. Die entscheidende Situation war, als das MfS ihn aufforderte, Informationen über seine Bandkollegen zu sammeln. Diese moralische Grenze war es, die seinen Wunsch nach Ausstieg bekräftigte. Es gelang ihm schließlich, seine Tätigkeit für den Geheimdienst einzustellen.
Nach der Wiedervereinigung Deutschlands stellte sich Christian Ahnsehl seiner Vergangenheit. Er entschuldigte sich persönlich bei dem Leiter der Sieben-Tages-Adventisten und suchte weitere Personen aus dem bespitzelten Kreis auf, um sich auch bei ihnen zu entschuldigen und das Geschehene aufzuarbeiten. Er recherchierte auch seinen damaligen Führungsoffizier beim MfS, Herrn Schröder, und setzte sich mit dessen Biografie auseinander.
Christian Ahnsehls Vortrag traf auf großes Interesse bei den Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen. Er sprach über seine anfängliche naive Begeisterung, die wachsende Erkenntnis der Diskrepanz zwischen Ideologie und Realität und die komplexen Folgen seiner Entscheidungen. Während und nach dem Vortrag gab es viele Fragen, die Herr Ahnsehl geduldig und differenziert beantwortete. Einzelne Schülerinnen und Schüler bedankten sich im Nachgang persönlich für die interessanten Einblicke. Solche direkten Begegnungen mit der Zeitgeschichte sind besonders wertvoll für das Verständnis unserer jüngsten Vergangenheit und die Funktionsweise einer Diktatur. Sie zeigen auf deutliche Weise, wie individuelle Lebenswege von politischen Systemen geprägt werden können und wie wichtig die Aufarbeitung ist, um aus der Geschichte zu lernen und unsere demokratischen Werte zu schützen.
Wir danken Herrn Christian Ahnsehl herzlich für seinen Mut, seine Offenheit und die bedeutsamen Einblicke, die er unseren Schülerinnen und Schülern gewährt hat. Es war eine Geschichtsstunde, die bleibende Eindrücke hinterließ.
W. Dorn / M. Winterstein
Diesmal kein Abschied: Ein freudiges Fest der Musik
Ganz im Zeichen der Freude stand das Sommerkonzert des Christian-Ernst-Gymnasiums, das am Mittwoch, den 02.07.2025, in der Heinrich-Lades-Halle einem großen Publikum einen breitgefächerten Einblick in das musikalische Leben unserer Schule gab. Charmant und gekonnt führten die Schülersprecherin Nele Plog sowie der Schülersprecher Janis Alshuth durch das Programm.
Zur Eröffnung präsentierte das Orchester der sechsten Klassen unter der Leitung von Verena Stegemann (Einstudierung der Bläser: Gerhard Schwemmer) die englischen Hymnen „Land of Hope and Glory“ von Edward Elgar sowie „Amazing Grace“ mit Überzeugung und Klangfülle.
Dass Musik niemals statisch ist, zeigte der Jugendchor (Leitung: Julian Bobe), der freudig-bewegt und von Bianca Fiegl choreografiert einerseits das traditionelle englische Lied „Scarborough Fair“ als auch den Song „Na Na Na“ von Pentatonix, eine Hymne auf Träume und Freiheit, interpretierte.
Eine große Vielfalt der Streichermusik zeigte das Kammerorchester unter der Leitung von Christoph Steiner-Heinlein. Neben klassischer Streicherliteratur wie zwei Sätzen aus Leoš Janáčeks „Idylle“ zeigten die Schülerinnen und Schüler auch die Pop-Qualitäten des Ensembles, indem sie schwungvoll Michael Jacksons Hit „Beat it“ interpretierten.
Der sich anschließende Auftritt von Mädchenchor und Großem Chor (Ltg. Philipp Barth und Julian Bobe) folgte ebenfalls der freudigen Stimmung des Abends, etwa mit dem „Himmlischen Lachen“ aus den Fünf Haikus von Julian Bobe, dem schwungvollen slowenischen Lied „Ta Na Solbici“ von Samo Vovk oder dem Pentatonix-Song „Sing“, einer Hymne auf das Singen.
Kraftvoll und klangstark führte das Orchester der 7./8. Klassen unter der Leitung von Christine Barth (Einstudierung der Bläser: Bernd Aschmoneit) das begeisterte Publikum nach der Pause unter anderem mit der Filmmusik von „The Mask of Zorro“ in die energische Klangwelt spanischer Musik.
Ebenfalls mit perkussiven Elementen konnte das Blasorchester (Leitung: Regina Scherer) aufwarten: neben einem Ausschnitt aus „Herr der Ringe“ brachte es den Klassiker „The Typewriter“ von Leroy Anderson mit viel Spielwitz zu Gehör: Benjamin Heermann brillierte hier an der Schreibmaschine als Solist.
Als Gesangs-Solisten brachte die Bigband von Bernd Aschmoneit in einem Arrangement des Jazz-Standards „Fly Me To The Moon“ Bill Xiang auf die Bühne und rahmte diesen Auftritt mit Count Basies „One O’Clock Jump“ und Victor Lopez‘ „Chick on the Grill“ ein.
Ebenfalls in die Galaxien entführte das Große Orchester (Leitung: Andreas Englhardt, Satzproben der Bläser: Bernd Aschmoneit) mit dem Jupiter-Satz aus Gustav Holsts „Planeten“. Arturo Márquez‘ „Conga del Fuego Nuevo“ bereitete mit einer neuen Spielart der Klassik aus Lateinamerika, die sich aus folkloristischen Melodien vor allem Mexikos und Kubas zusammensetzt, den krönenden Abschluss gebührend vor: mit Robert Miles‘ Song „Music“ berührten Großes Orchester, Bigband und Großer Chor gemeinsam die Gefühle des großen Publikums und entließen es euphorisch in einen warmen Sommerabend.
Ein in bisherigen Sommerkonzerten typischer Programmpunkt entfiel jedoch völlig: die Verabschiedung der Abiturientinnen und Abiturienten. Wir dürfen uns also sehr auf ein weiteres Konzert dieser Qualität im kommenden Schuljahr freuen!
Christoph Steiner-Heinlein
Fotos: Diego Sindbert
Einladung zur Sommerserenade am 17. Juli 2025
Ganz herzlich laden wir zu unserem Open-Air-Konzert ein, das am Donnerstag, den 17. Juli 2025, um 19:00 Uhr im Pausenhof des Christian-Ernst-Gymnasiums stattfindet.
Geboten wird wieder ein abwechslungsreiches, sommerliches Programm, das von verschiedenen Ensembles unserer Schule gestaltet wird. Unter anderem werden die 5. Klassen, die Chöre der 6. Klassen, der 7. und 8. Klassen, die Bläser der Orchester der 6. und der 7./8. Klassen, das Cello-Ensemble, das Herren-Ensemble sowie der Mädchenchor auftreten.
Zum ersten Mal wird es auch eine Akrobatik-Vorführung geben!
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Der Elternbeirat (unterstützt von der SMV) versorgt Sie ab 18:30 Uhr mit gekühlten Getränken. So können Sie sich auf einen stimmungsvollen Sommerabend mit viel Musik unter den alten Bäumen des Pausenhofs freuen!
Themenjahr „Faust“: ausgewählte Schülerinnen und Schüler der Q12 in der Klassikerstadt Weimar
Am Montag, den 07.07.2025, machten sich 14 Schülerinnen und Schüler des CEG auf die Reise nach Weimar, mitten hinein in die „kleine und große Welt“ von Goethes „Faust“. Dank unserer Kooperation mit der Klassik Stiftung Weimar wartete ein reichhaltiges und anregendes Programm auf alle: Besucht wurden neben dem Goethe-Wohnhaus und der dazugehörigen Dauerausstellung „Lebensfluten – Tatensturm“ auch die erst kürzlich eröffnete Ausstellung „Faust“, die insbesondere den „Faust II“ in den Blick nimmt und mit zahlreichen überraschenden und interaktiven Zugängen zu diesem komplexen Werk aufwartet. Aber auch das Goethe- und Schiller-Archiv öffnete seine Pforten für uns – hier war dem Besucher neben einer Einführung in die Archivarbeit zudem ein Blick auf die Original-Handschrift des „Faust II“ vergönnt. Einen Eindruck von den glanzvollen Zeiten der Weimarer Klassik vermittelte schließlich der Besuch des Rokoko-Saales in der Anna-Amalia-Bibliothek.
Doch die Jugendlichen waren nicht nur rezeptiv gefordert: In Kleingruppen sollten sie sich im Rahmen eines Wochenprojektes mit bestimmten Themengebieten des „Faust“ aktiv auseinandersetzen, den geistigen Input der Zeit in Weimar nutzen und ein digitales Produkt ihrer Wahl erstellen, das auf der allgemein zugänglichen Lernplattform der Klassik Stiftung namens „Youpedia“ veröffentlicht werden sollte. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!
Entstanden sind drei sehr unterschiedliche Videos zu den Themen Natur, Liebe und künstlichem Leben bzw. künstlicher Intelligenz sowie die Titelseite einer Zeitung, die „News“ zu Faust verkündet. Doch sehen Sie selbst auf Youpedia der Klassik Stiftung Weimar.
Wir danken der Klassik Stiftung Weimar für eine sehr gelungene und erlebnisreiche Woche!
Stephanie und Arne Neurath
Lehrer am Gymnasium werden: Wie stressig ist das Referendariat?
Andy ist Lehramtsreferendar am Christian-Ernst-Gymnasium Erlangen. Studiert hat er an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen. Heute soll er eine Lateinstunde vor den strengen Augen seiner Seminarlehrerin geben. Eine gute Übung für die drei Lehrproben, die er während seines Referendariats halten muss. Andy möchte gut abschneiden, denn Kritik wurmt ihn sehr. Doch hat er alles gut vorbereitet und werden die Schüler auch verstehen, worauf es dem jungen Lehrer ankommt?
#Lehrer #Lehramt #Referendariat #FAU
Bildrechte: BR/
„alpha Uni“ begleitet Studierende und junge Berufseinsteiger aus ganz Deutschland bei ihren Herausforderungen im Studium und ihren ersten Schritten im Beruf. Die Videos sind in der ARD Mediathek und auf dem „alpha Uni“ YouTube-Kanal, der inzwischen mehr als 91.000 Abonnenten hat, verfügbar.
alpha Uni in der ARD Mediathek – alpha Uni auf YouTube
Wie ich mich fühle
Einen interdisziplinären Blick in die aktuelle Gefühlswelt von Jugendlichen gewährt das Christian-Ernst-Gymnasium am Montag, den 21.07.2025, ab 18.00 Uhr in der Erlanger Stadtbibliothek. Nach einem multimedialen Auftakt im Eingangsbereich, der fotografische, akustische und in einer Schreibwerkstatt entstandene Schülerarbeiten zum Motto „Wie ich mich fühle“ präsentiert, entführen um 18.30 Uhr im Innenhof der Bücherei das Kammerorchester sowie das Cello-Ensemble mit einem Crossover Programm einerseits in romantische Klangwelten, andererseits zu impulsiven Rhythmen erfolgreicher Michael Jackson-Songs.
Ihren Höhepunkt findet die Veranstaltung in einer schauspielerisch-musikalisch interagierenden Interpretation des Leitthemas durch den Theaterkurs der 9.–11. Klassen sowie Schülerinnen und Schüler des Leistungsfaches Musik um 19.30 Uhr im Markgrafentheater im Rahmen der Erlanger Schultheatertage.
Die Veranstaltungen in der Stadtbibliothek sind kostenfrei, Tickets für die Abschlussveranstaltung können zum Sonderpreis direkt im CEG oder bei Schauspiel Erlangen erworben werden.
Unterstützt wird das Projekt von der Bürgerstiftung Erlangen im Rahmen des Projektes „Bühnenfuxx“.
Kreativ, kritisch, kameraerprobt – die Klasse 8c als Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten
Vom 24. bis 26. Juni 2025 nahm die Klasse 8c an einem spannenden Seminar zum Thema Videojournalismus teil. In intensiven Workshops erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie journalistische Videobeiträge aufgebaut sind, was sie auszeichnet – und was sie sehenswert macht. Angeleitet von Medienprofis entwickelten sie eigene Themenideen, planten ihre Beiträge, filmten, schnitten und vertonten – alles in Eigenregie und mit großem Engagement.
Das Ergebnis: kurze, pointierte Videobeiträge zu selbstgewählten Themen, die nicht nur informieren, sondern auch überraschen. Einen kurzen Einblick darin finden Sie hier auf unserer Homepage. Viel Vergnügen beim Anschauen!
Ein Abend nur mit Streichinstrumenten
Christoph Steiner-Heinlein
Fotos: Yong Min Lee, 11c
Rollstuhlbasketball im Schulalltag – Sport, Spaß und neue Perspektiven
Am Mittwoch, den 04. Juni 2025, durften einige Schülerinnen der 7. und 11. Klassen eine ganz besondere Sporteinheit erleben: Ein inklusives Rollstuhlbasketball-Projekt, das vom RSV Bayreuth in Zusammenarbeit mit dem BVS Bayern durchgeführt wurde. Für unsere Schülerinnen war dies nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern vor allem eine wertvolle Gelegenheit, sich mit dem Thema Inklusion aktiv auseinanderzusetzen.
Den Anfang machten unsere Siebtklässlerinnen, die in der ersten 90-minütigen Einheit mit viel Neugier und Einsatz in den Rollstühlen Platz nahmen und erste Erfahrungen im Rollstuhlbasketball sammeln konnten. Im Anschluss hatten dann die Schülerinnen der 11. Klasse die Gelegenheit, sich in dieser besonderen Sportart auszuprobieren – ebenfalls mit großer Begeisterung und Offenheit. Mit viel Engagement und Begeisterung gingen die Schülerinnen ans Werk – erste Korbwürfe, schnelle Drehungen, intensive Pässe und ein ganz neues Gefühl für Koordination und Teamarbeit.
Besonders beeindruckt hat uns die persönliche Begegnung mit der Projektleiterin Dagmar van Hinte. In einem sehr offenen und ehrlichen Gespräch erzählte sie von ihrem Weg in den Leistungssport, von Herausforderungen und Erfolgen – und vor allem davon, wie wichtig echte Inklusion im Alltag ist. Unsere Schülerinnen hörten aufmerksam zu, stellten viele Fragen und traten in einen lebendigen, respektvollen Dialog.
Dagmar van Hinte brachte es am Ende sehr treffend auf den Punkt: „Inklusion beginnt mit Begegnung – und genau das haben wir heute erlebt: ein wertschätzender, offener Austausch und jede Menge Spaß beim gemeinsamen Spiel.“
Für uns als Schule war dieser Vormittag nicht nur sportlich bereichernd, sondern auch menschlich bewegend. Wir danken dem Team des RSV Bayreuth, dem BVS Bayern und ganz besonders Dagmar van Hinte für diese gelungene und inspirierende Veranstaltung – und freuen uns auf weitere gemeinsame Projekte.
Tina Winkler
Podcast-Projekt der Klasse 6b: Kreative Stimmen auf Sendung
Im Juni 2025 durfte die Klasse 6b unseres Gymnasiums an einem ganz besonderen Medienprojekt teilnehmen: Unter professioneller Anleitung von Pädagoginnen und Pädagogen des Medienzentrums Parabol produzierten die Schülerinnen und Schüler ihren eigenen Podcast.
Besonders spannend: Die Themen durften frei gewählt werden – und so reichten die Beiträge von spannenden Interviews über Alltagsthemen bis hin zu fantasievollen Hörspielen. Dabei lernten die Kinder nicht nur den Umgang mit Mikrofon und Schnitttechnik, sondern auch, wie man Inhalte plant, strukturiert und spannend erzählt.
Mit viel Kreativität, Teamarbeit und technischer Unterstützung entstanden abwechslungsreiche Mini-Podcasts über Haustiere, Sneaker, Quallen oder Essensgewohnheiten rund um die Welt, die am Ende des Projekts stolz präsentiert wurden. Ein tolles Erlebnis, das Medienkompetenz fördert – und Lust auf mehr macht!
Zwei Podcasts – über die Bedeutung und die Grenzen von Humor und die jugendliche Influencerin Zahide – sind hier zu hören:
Witzige Witze
Influencerin Zahide
Die Klasse 6b des CEG bedankt sich herzlich beim Medienzentrum Parabol für die engagierte Unterstützung.














































































