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Zu traditionell nachtschlafender Stunde machten sich am 26. September 2104 30 Schülerinnen und Schüler und drei Lehrer mit dem Bus auf nach Mielec. Nach knapp 15 Stunden Fahrt war die polnische Stadt erreicht, in der uns die Gastgeber schon gespannt erwarteten. Wie jedes Jahr war die Wiedersehensfreude bei den einen sehr groß und das neue Kennenlernen bei den anderen äußerst spannend. Nach dem Ausladen des Gepäcks ging es in die Gastfamilien, bei denen ein großes Abendessen auf dem Tisch wartete.
Das Programm der nächsten acht Tage, das von unsren Gastgebern zusammengestellt worden war, bot nun in diesem Jahr eine große Vielfalt von kulturellen, wirtschaftlichen, historischen und kreativen Highlights. So besuchten wir unter anderem die Renaissance-Stadt Sandomierz, die für ihre einzigartigen Feuersteine bekannt ist, modulierten modellierten (mit mehr oder weniger großem Erfolg) Porzellan-Rosen in Ćmielów und bauten einen Brennofen aus der Eisenzeit nach (in Nova Slupia). Bei einem Abenteuertag mit Pfadfindern mussten wir die unterschiedlichsten Aufgaben lösen, um anschließend mit Grillwürsten belohnt zu werden und bei einer Wanderung im Świętokrzyskie Gebirge legten wir einige Höhenmeter zum Kloster in Łysica zurück. Am nächsten Tag konnte man in der „Bomba“-Fabrik („Weihnachtsbaumkugeln“) seine eigene Kugel designen und mitnehmen und das Lied („’t Smidje“ von Laïs), das bei den Tanzabenden in unserem fast schon luxuriösen 3-Sterne-Quartier immer wieder gewünscht wurde, blieb noch lange im Gedächtnis haften.
Am Samstagabend kurz vor der Busabfahrt zeigte sich dann wie in jedem Jahr, dass der Austausch überaus erfolgreich verlaufen war: der Abschied war sehr tränenreich und einige Schülerinnen und Schüler wollten am liebsten in Polen bei ihren „neuen Familien“ bleiben. In Erlangen zurück war die Wiedersehensfreude aber mit den eigenen Eltern jedoch mindestens ebenso groß. So bleibt die Zeit in Polen wieder in sehr, sehr guter Erinnerung und wir freuen uns schon jetzt auf den Besuch unserer Gäste im April.

Julian Bobe