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Internationale Kontakte

Internationale Auslandskontakte des CEGs

Netzwerk internationaler Kontakte des Christian-Ernst-Gymnasiums

Das Christian-Ernst-Gymnasium pflegt unterschiedliche Partnerschaften mit Schulen und Organisationen im Ausland. Dadurch bestehen für unsere Schülerinnen und Schüler zahlreiche Möglichkeiten im Rahmen des Schulbesuchs Erfahrungen im Ausland zu sammeln und weitere Sprachen zu lernen und zu vertiefen.

Einige dieser Auslandskontakte möchten wir Ihnen auf dieser Seite vorstellen, so zum Beispiel

Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit eines individuellen Auslandsaufenthalts im Rahmen des Schulbesuchs am CEG.

 

Erasmus+ Projekt

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Virtual Christmas Carolling 2021

Die Erasmus+ Partnerländer aus Nordmazedonien, Italien, Spanien und Rumänien haben sich im Rahmen unseres gemeinsamen Projekts mit dem Christian-Ernst-Gymnasium zu einem weihnachtlichen virtuellen Treffen versammelt.

Insgesamt waren über 100 Teilnehmende bei dieser Veranstaltung dabei. Die Schülerinnen und Schüler haben sich gegenseitig die jeweiligen landestypischen Weihnachtstraditionen in anschaulichen Präsentationen vorgestellt. Die Highlights stellten natürlich die musikalischen Beiträge dar, die für eine weihnachtliche Stimmung bei allen Beteiligten sorgten.

Nun bleibt nur noch die Vorfreude auf ein persönliches Treffen im nächsten Schüleraustausch.

Renate Pfaller

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Schüleraustausch Italien

 

Seit dem Schuljahr 1999/2000 pflegen wir am CEG im Rahmen des Schüleraustauschs regelmäßige Kontakte zu Schulen in Italien:

SchuljahrOrtSchule
2019/2020Rom (Latium)Liceo classico "Pilo Albertelli"
Siena (Toscana)Liceo linguistico "Monna Agnese"
2018/2019Rom (Latium)Liceo classico "Pilo Albertelli"
Siena (Toscana)Liceo linguistico "Monna Agnese"
2017/2018Rom (Latium)Liceo classico "Pilo Albertelli"
Siena (Toscana)Liceo linguistico "Monna Agnese"
2016/2017Rom (Latium)Liceo classico "Pilo Albertelli"
Siena (Toscana)Liceo linguistico "Monna Agnese"
2015/2016Loano (Ligurien)Liceo "Giovanni Falcone"
Rom (Latium)Liceo classico "Pilo Albertelli"
2014/2015Salerno (Kampanien)Liceo scientifico "Da Procida"
Genua (Ligurien)Liceo scientifico “G.D. Cassini”
2013/2014Pompeji (Kampanien)Liceo scientifico "E. Pascal"
Genua (Ligurien)Liceo scientifico “G.D. Cassini”
2012/2013Genua (Ligurien)Liceo scientifico “G.D. Cassini”
2011/2012Udine (Friaul)Liceo Educandato Statale Collegio “Uccellis”
Alessandria (Piemont)Istituto Superiore “Saluzzo Plana”
2010/2011Venedig (Venetien)Studienfahrt
2009/2010Verona (Venetien)Liceo Educandato “Agli Angeli”
Lecce (Apulien)Istituto tecnico “Grazia Deledda”
Udine (Friaul)Liceo Educandato Statale Collegio “Uccellis”
2008/2009Verona (Venetien)Liceo Educandato “Agli Angeli”
2007/2008Lecce (Apulien)Istituto tecnico “Grazia Deledda”
2005/2006Lecce (Apulien)Istituto tecnico “Grazia Deledda”
2004/2005Neapel (Kampanien)Liceo scientifico “G. Mercalli”
2003/2004Lecce (Apulien)Istituto tecnico “Grazia Deledda”
1999/2000Lecce (Apulien)Istituto tecnico “Grazia Deledda”

Während des einwöchigen Aufenthaltes in Italien sammeln die deutschen Schüler, die jeweils in einer Familie untergebracht sind, wichtige interkulturelle Erfahrungen und erweitern sowohl ihre landeskundlichen als auch sprachlichen Kenntnisse, insbesondere ihr Hörverstehen und die Sprechfertigkeit im Italienischen. Sie lernen das italienische Familienleben kennen und gewinnen durch Unterrichtsbesuche in der Partnerschule Einblicke in den dortigen Schulalltag.

Zwei Ganztagesausflüge in das Umland der Partnerschule sowie Besichtigungen von Sehenswürdigkeiten oder Konzertbesuche etc. runden das Programm ab.

Der Gegenbesuch der italienischen Austauschgruppe in Erlangen verläuft nach dem gleichen Prinzip. Der internationale Schüleraustausch wird vom Stadtjugendring Erlangen bzw. dem Bayerischen Jugendring gefördert.

 

Virtueller Schüleraustausch mit dem Liceo Corradini in Thiene / Italien

Nicht weil es schwierig ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwierig.

Dieses Diktum des römischen Philosophen Seneca trifft gerade in der aktuellen Pandemiesituation einen Nerv. Wir als Italienisch-Fachschaft wollten es bewusst wagen, wir wollten den coronabedingten Einschränkungen trotzen und haben uns entschlossen, unseren traditionellen Schüleraustausch der Q11 mit Italien in diesem besonderen Jahr in virtueller Form zu ermöglichen. Dies ist uns gelungen, und zwar mit dem Liceo Corradini in Thiene, einer Kleinstadt im schönen Venetien, nahe bei Vicenza und zahlreichen berühmten Villen Palladios.

Einen Einblick in eines unserer gemeinsamen Projekte möchten wir allen Interessierten hier geben: Knapp 60 Schülerinnen und Schüler beider Länder haben eine virtuelle Grußkarte erstellt, in der die eigene Stadt, die jeweilige Schule, kulturelle Besonderheiten und Weihnachtstraditionen dargestellt werden – doch sehen Sie selbst! Viel Spaß beim Erkunden unseres „thinglinks“ wünschen

Stephanie Neurath und Nina Zeller mit den beiden Q11-Kursen Italienisch

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Schüleraustausch Polen

Bereits im Jahr 1992 entstand der Kontakt zwischen dem Christian-Ernst-Gymnasium und dem Nikolaus-Kopernikus-Liceum in Mielec, einer Stadt mit ca. 65.000 Einwohnern, die etwa 120 km nordöstlich von Krakau liegt. In diesem Jahr wurde zunächst ein Briefwechsel zwischen interessierten Schülern beider Schulen begonnen, aus dem sich ab 1993 ein regelmäßiger Schüleraustausch mit zwei Begegnungen pro Jahr entwickelt hat. In der Regel besuchen die polnischen Gäste im Frühjahr Erlangen, der Gegenbesuch in Mielec findet dann im Herbst statt.

Im Mittelpunkt unserer Treffen stehen die persönliche Begegnung und das Leben in und mit den Familien. Durch die gemeinsam durchgeführten Aktivitäten sollen gegenseitige Achtung, individuelle Einsicht und Verhaltensänderung gefördert werden. Das Programm ist auf das Kennenlernen der Lebenssituation der Menschen im jeweils anderen Land, die Kultur und Geschichte dieses Landes bzw. Aspekte der gemeinsamen Geschichte, erlebnisorientierte Aktivitäten und gemeinsame Projekte ausgerichtet.

Die Vorbereitung der Fahrt nach Polen erfolgt an mehreren Nachmittagen in der Schule. Dabei werden die Partnerschule und der Partnerort vorgestellt, Bilder von früheren Treffen gezeigt und Themen aus Geschichte und Geographie eingeführt. Seit 1997 führen wir zur Vorbereitung der Fahrt nach Mielec außerdem einen „Schnupperkurs Polnisch“ durch, der für die Teilnehmer verpflichtend ist.

Der Austausch richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 – 11 und bietet Schülern die Gelegenheit, das Gastland öfter als einmal zu besuchen. Viele Schüler nehmen diese Möglichkeit wahr und beteiligen sich mehrfach an den Begegnungen. Da sie dabei oft in derselben Familie zu Gast sind, gewinnen sie vertiefte Eindrücke und Erfahrungen.

Informationen bezüglich der Anmeldung neuer Teilnehmer werden in der Regel zum Halbjahr und ggf. gegen Ende des Schuljahres per DSB bzw. per ESIS Rundschreiben an alle interessierten Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern gegeben. Als Ansprechpartner für den Polenaustausch stehen Ihnen Frau Kaiser-Lombard und Herr Bobe gerne zur Verfügung.

 

FAQs – Austausch mit Mielec, Begegnungen im Herbst und Frühjahr:

Wie alt sind die Schülerinnen und Schüler aus Mielec?
Die polnischen Gäste besuchen das dortige Lyceum, was ungefähr unserer Oberstufe (10. – 12. Klasse) entspricht; sie sind zwischen 15 und 18 Jahren alt. Bei der Verteilung der Gäste achten wir darauf, dass die jüngeren Schülerinnen und Schüler auch jüngere Gäste zugewiesen bekommen.
Welche Sprachen sprechen die polnischen Gäste?
Alle am Austausch teilnehmenden Schülerinnen und Schüler aus Mielec lernen Deutsch in der Schule – da sie aber zum Teil erst damit begonnen haben, sind die sprachlichen Möglichkeiten oft noch etwas begrenzt. Ermutigen Sie aber ruhig die Gäste darin, Deutsch zu sprechen! Daneben sprechen alle Gäste gut Englisch und haben oft auch auf dem Smartphone diverse Übersetzungsmöglichkeiten.
Wann und wie werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Partner zugeteilt?
Die Zuteilung geschieht erst recht kurz vor dem eigentlichen Austausch, da sich häufig noch Änderungen bei den Teilnehmern ergeben. Es wird dann darauf geachtet, dass jüngere Schülerinnen und Schüler jüngeren Partnern zugeteilt werden, Mädchen zu Mädchen und Jungen zu Jungen; sollte diese Zuteilung so nicht möglich sein, werden wir im Vorfeld auf die Eltern zukommen.
Was kann die Familie mit den Gästen unternehmen?
Sowohl am ersten Wochenende (Samstagnachmittag, Sonntag) als auch im Laufe der Austauschwoche haben Sie Zeit, etwas mit den Gästen zu unternehmen. Dabei sind Sie in der Gestaltung völlig frei!
Wie lange dauert die Fahrt nach Mielec?
Mielec ist ca. 960km von Erlangen entfernt. Die Fahrt mit dem Bus dauert ca. 12 bis 15 Stunden.
Wie erfährt man, wann die Gäste aus Mielec am Freitag in Erlangen eintreffen?
Die Gäste treffen meist zwischen 18.30 – 20.00 Uhr am CEG ein. Ca. eine Stunde vor der Ankunft werden Sie von einer Lehrerin/einem Lehrer angerufen. Daher bitten wir Sie, Ihr Telefon griffbereit zu haben.
Kann ich in Mielec Geld tauschen?
Ja, diese Möglichkeit gibt es. Weiterhin können Sie auch am Bankautomaten Geld abheben – das ist meist die günstigere Alternative.
Welche Kosten kommen auf die Eltern zu?
Die Kosten für beide Begegnungen (Herbst + Frühjahr) belaufen sich derzeit auf 250,00 €; falls nur ein Abschnitt des Austausches wahrgenommen wird, wird ein geringerer Betrag fällig (z. B. Austausch April 2018: 80,00 €). Der Teilnehmerbetrag richtet sich jeweils nach den durchgeführten Aktivitäten.

Gerne können Sie den Gästen jeweils ein kleines Taschengeld zur Verfügung stellen, da die polnischen Schülerinnen und Schüler oft nicht so viel Geld zur Verfügung haben. Zu gemeinsamen Aktivitäten sollten Sie die Gäste stets einladen (dies wird auch in Polen so gehandhabt).

Wann werden wir umfassend über das Programm und den Ablauf informiert?
Kurz vor beiden Phasen des Austausches bieten Frau Kaiser-Lombard, Herr Bobe und Herr Götz einen Elternabend an, bei denen noch einmal umfassend (neben diesen FAQ) über das Programm und den Ablauf informiert wird.
Wer hat die Verantwortung für die Schülerinnen und Schüler, welche Versicherungen werden abgeschlossen?
Während der Reise und während der gemeinsamen Aktivitäten haben die beteiligten Lehrkräfte Aufsichtspflicht und die Verantwortung. Bei den Aktivitäten innerhalb der Familie und beim selbst organisierten Freizeitprogramm übernehmen die Eltern der Gastfamilien die Verantwortung für die Austauschsteilnemerinnen und -teilnehmer. Die Schule schließt zudem eine Auslandsversicherung für die ganze Gruppe ab.
Was soll man tun, wenn es Probleme gibt (z. B. mit dem Austauschpartner)?
Bitte melden Sie sich bei Problemen sehr schnell bei den Leitern des Austausches. Frau Kaiser-Lombard und Herr Bobe (die jeweils im Elternabend eine Telefonnummer zur Verfügung stellen) versuchen dann sofort, Lösungen für die Probleme zu finden.
Was passiert, wenn ein Kind zum Arzt muss, bzw. dürfen Lehrer Medikamente verabreichen?
Bitte informieren Sie die Lehrerinnen und Lehrer ausführlich vor dem Austausch über medizinische Probleme, soweit sie relevant werden können.

Grundsätzlich ist die medizinische Versorgung in Polen ebenso hochwertig wie in Deutschland. Wenn ein Kind zum Arzt muss, wird stets ein Lehrer und ein Dolmetscher mitgehen. Für diesen Fall empfiehlt sich der Abschluss einer Auslandsversicherung. Im Normalfall muss der Arztbesuch aber in Polen direkt bar bezahlt werden, was dann von der Versicherung zurückerstattet wird.

Medikamente dürfen Lehrer grundsätzlich nicht verabreichen. Bitte versorgen Sie Ihr Kind mit benötigten Medikamenten und stellen Sie sicher, dass Ihr Kind die Medikamente auch selbstständig einnehmen kann.

Austausch mit dem Nikolaus-Kopernikus-Liceum Mielec 2013 in Polen

Am Freitag den 30. September 2013 machten wir uns bereits um fünf Uhr morgens voller Erwartungen auf den Weg nach Mielec. Nach ca.15 Stunden Fahrt kamen wir dann endlich bei unseren bereits aufgeregt wartenden Austauschpartnern an und wurden sehr herzlich in Empfang genommen. Nachdem wir auf die Gastfamilien aufgeteilt worden waren, verbrachten wir den Abend mit unseren Gastfamilien.
Tags darauf am Samstag unternahmen wir etwas mit unseren Partnern, bevor es am Abend eine Gruppenaktion gab. Wie jedes Jahr hatte sich der polnische Animator etwas Besonderes für uns ausgedacht. Unser Bus holte uns ab. Aus diesem stürmten plötzlich zwei in Camouflage gekleidete, vermummte Männer und erzählten uns, dass sie unseren Bus in ihrer Gewalt hätten. Um diesen wiederzubekommen, müssten wir erst einige Aufgaben erledigen, bei denen wir uns das Lösegeld verdienen könnten, das für den Bus benötigt wurde. Mitten im Wald wurden wir abgesetzt und wurden von den zwei geleitet. Wir mussten mehrere Gruppenspiele machen. Wenn wir eines geschafft hatten, bekamen wir Geld, um letztendlich den Bus freizukaufen. An einem Lagerfeuer im Wald ließen wir den Abend noch mit Würsten und Tee ausklingen.
Den Sonntag verbrachten wir mit unseren Austauschpartnern und konnten zum Beispiel einen Gottesdienst auf Polnisch erleben. Am Abend fand ein Konzert in Kooperation der zwei Partnerschulen statt. Es spielten Q12-Schüler des CEGs, die extra für diesen Anlass mit Herrn Schwarzmann nach Polen gekommen waren, und der Chor des Liceums sang einige Stücke für uns. Am Abend unternahmen wir größtenteils etwas mit anderen Austauschschülern, zum Beispiel gingen wir Bowling spielen.
Am Montagmorgen sind wir um 8:00 Uhr zu unserem dreitägigen Ausflug nach Krakau aufgebrochen. In diesen Tagen waren wir in einer Jugendherberge untergebracht und besichtigten ein Salzbergwerk, das polnische Luftfahrtmuseum, ein Museum über die deutsche Besatzungszeit in Krakau, das in der ehemaligen Fabrik des Emaille-Fabrikanten Oskar Schindler (Schindler’s Liste) untergebracht war und eine Felsformation, die der Legende nach eine Stadt war, jedoch von einer Hexe verflucht und zu Stein geworden war. Wir bekamen auch die Möglichkeit zu einer ausgiebigen Shoppingtour in der Innenstadt von Krakau und in einem anderen Krakauer Shoppingcenter. An den Abenden wurde uns ein Programm in Form von einer kleinen Disko und einem Karaokeabend geboten.
Am Donnerstag durften wir dann ein paar Unterrichtsstunden in einer polnischen Schule erleben. Wir bekamen auch eine Führung in der Manufaktur des Hubschrauberherstellers Sikorsky in Mielec, in der der „Black Hawk“ – Kampfhubschrauber produziert wird. Zurück in der Schule sollten wir noch Plakate damit gestalten, was wir mit dem Land Polen verbinden.
Am Freitag besuchten wir ein Freilandmuseum in der Nähe von Mielec. Dort erfuhren wir etwas über das Leben früher in Polen. Wir durften auch mithelfen, kleine Brote zu machen und stellten auch die typisch polnischen Pierogi her und konnten etwas töpfern.
Den Samstag verbrachten wir noch einmal mit unseren Gastfamilien, bevor wir uns am Abend leider wieder viel zu früh von unseren Familien, Austauschpartnern und anderen neugewonnenen Freunden verabschieden mussten.
Der Polenaustausch war wie jedes Jahr eine tolle Zeit mit vielen großartigen Erfahrungen.

Lukas Matzick, Q11

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Schüleraustausch England

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Schüleraustausch Türkei – Beşiktaş

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Individuelle Auslandsaufenthalte

Allgemeine Informationen

Warum ins Ausland?

Ein (längerer) Auslandsaufenthalt der Jugendlichen beeinflusst ihre Persönlichkeitsentwicklung positiv und bewirkt meist einen wichtigen Schritt zu mehr Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Neben der Verbesserung der Sprachkenntnisse werden durch die gewonnenen Erfahrungen und die gewährten Einblicke in eine fremde Kultur die viel geforderte interkulturelle Kompetenz gestärkt, Vorurteile abgebaut und gleichzeitig soziale Kompetenzen (wie z. B. Empathie, Wertschätzung, Toleranz) gefördert – wesentliche Voraussetzungen für eine zunehmend internationalisierte Welt.

Auch aus diesen Gründen befürworten und unterstützen die Lehrkräfte des CEG Auslandsaufenthalte in der Schulzeit. Dabei geben wir Ihnen zu dem vielfältigen Angebot an Organisationen und Veranstaltungen gerne eine Orientierungshilfe.

 

Welcher Anbieter und welches Programm soll es sein?

Es gibt einige gemeinnützige, nicht kommerzielle Anbieter (staatliche oder städtische Organisationen, i. d. R. mit öffentlichen Geldern bezuschusst) und eine Vielzahl an kommerziellen Anbietern bzw. auch Zusammenschlüsse von verschiedenen kommerziellen Anbietern. Unterschiede lassen sich nur nach genauem Vergleich aller Einzelleistungen erkennen (z. B. Flug, Schulgeld, Betreuung vor Ort, Vor- und Nachbereitung des Aufenthalts, Versicherung inklusive?). Daher sollten Sie sich vor der Auswahl eines Anbieters genau über dessen Modalitäten informieren.

Grundsätzlich kann auch ein individueller Schüleraustausch auf Gegenseitigkeit beruhen (ähnlich wie ein Schüleraustausch im Klassenverband), häufiger werden allerdings Aufenthalte im Gastland als „paying guests“ durchgeführt. Ebenso besteht die Möglichkeit, lediglich einen Gastschüler bei sich zuhause aufzunehmen ohne selbst einen Gegenbesuch anzutreten – viele Organisationen suchen auch hierfür geeignete Gastfamilien.

 

Wann ist der beste Zeitpunkt?

Kürzere Auslandsaufenthalte (Sprachcamp, Sprachreise) sind grundsätzlich auch schon in der Unterstufe oder der unteren Mittelstufe denkbar.
Längere Aufenthalte (3-12 Monate) sind generell eher in den Jahrgangsstufen 10 und 11 (G9) sinnvoll, da dann schon eine gewisse Reife und fortgeschrittene Sprachkenntnisse vorhanden sind. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die Vor- und Nachteile beider Jahrgangsstufen:
 
 
Auslandaufenthalt in Jahrgangsstufe 10 (G9)

+ Spätbeginnende Fremdsprache (Italienisch) beginnt in Jahrgangsstufe 11 (erstes Lernjahr nicht verpassen)

(je nach Länge des Aufenthalts) keine Mittlere Reife (kann auch später erlangt werden) & „Latinum“ (Möglichkeit einer Feststellungsprüfung in Jahrgangsstufe 9)

 
Auslandaufenthalt in Jahrgangsstufe 11  (G9)

+ persönliche Reife

+ Mittlere Reife & „Latinum“ nach Jahrgangsstufe 10

+ Möglichkeit, Fächer abzulegen (Latein, Naturwissenschaft)

1. Lernjahr der spätbeginnenden Fremdsprache (falls gewählt)

 
Ergänzung:
Falls bei einem längeren Aufenthalt kein reguläres Jahreszeugnis erteilt werden kann (da zu wenige Leistungsnachweise erbracht werden konnten), kann Ihr Kind entweder „auf Probe“ vorrücken (auch in die Oberstufe) oder die Jahrgangsstufe freiwillig „wiederholen“.

 

Was ist bei der Vorbereitung zu bedenken?

Denken Sie bitte vor allem bei längeren Auslandsaufenthalten an eine entsprechende Vorlaufzeit, die bei einem einjährigen Programm durchaus 8 Monate betragen kann (Beschaffung aller Bewerbungsunterlagen, Lehrergutachten, übersetzte Zeugnisse, Impfungen o. Ä.). Entscheidend bei der Vorbereitung sind auch die Bewerbungsfristen bei den einzelnen Organisationen. Anträge müssen oft bereits bis Mitte Oktober gestellt werden. Auch eine Inanspruchnahme von (Teil-)Stipendien ist möglich (Bewerbungsfristen beachten!).

 

Wo bekomme ich weitere Informationen?

Weitere Informationen und Antworten auf viele Ihrer Fragen finden Sie z. B.

  • im „Handbuch Fernweh – Der Ratgeber zum Schüleraustausch“ von Thomas Terbeck (über Weltweiser bzw. JUBi)
  • bei aktuellen Informationsveranstaltungen zum Thema Auslandsaufenthalt
  • über die untenstehende Liste der uns bekannten Anbieter.

Als Ansprechpartner für all Ihre Fragen rund um den individuellen Schüleraustausch steht Ihnen Herr Fisher (Kontakt per Schulmanager) zur Verfügung.

 

Sprachreisen (1-6 Wochen):

Z. B. über:

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Nützliche Adressen für individuelle Auslandsaufenthalte

 

Adressen einiger Organisationen:

Angebotskataloge einiger Organisationen (z. B. MAP, EF, u. a.) können bei Herrn Fisher ausgeliehen werden.

(Gregor Fisher)