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Informatik am CEG

 

Informatik im Rahmen des Faches “Natur und Technik”

NuT 7 1Informatik wird am CEG vor allem im Rahmen des Faches “Natur und Technik” in der 6. und 7. Jahrgangsstufe eine Stunde pro Woche unterrichtet. Ziel dieses Unterrichts ist ein solides, zeitunabhängiges sowie erweiterbares Grundwissen für den Umgang mit Informationen und Informatiksystemen.

Dabei steht zum einen der Umgang mit Standardprogrammen (z. B. in der 6. Jahrgangsstufe Bildbearbeitungs-, Textverarbeitungs- und Präsentationssoftware) im Vordergrund, zum anderen das Kennenlernen gemeinsamer, übergeordneter, über bloße Bediener­fertigkeiten hinausgehende Grundprinzipien. Diese produkt­unabhängigen Konzepte können die Schülerinnen und Schüler auf ihnen noch unbekannte Softwaresysteme übertragen und in anderen Fächern bzw. in ihrem Lebensumfeld gewinnbringend anwenden.

In der 7. Jahrgangsstufe erwerben die Schülerinnen und Schüler Hintergrundwissen zu vernetzten Informationsstrukturen und zum Austausch von Information, das ihnen das Verständnis und die Nutzung des Internets erleichtert. Am Jahresende beschäftigen sie sich mit dem Beschreiben von Abläufen durch Algorithmen.

Damit die behandelten Prinzipien nachhaltig gelernt werden können, ist der Unterricht durchwegs handlungsorientiert organisiert, d. h. die Schülerinnen und Schüler erproben die Unterrichtsinhalte am Computer und wenden ihre Kenntnisse an. Am CEG werden die Klassen für den Informatik-Unterricht in zwei Gruppen geteilt, um die Schülerinnen und Schüler bei ihrer häufig selbsttätigen Arbeit gut betreuen zu können.

Im Zuge der Einführung des neuen neunjährigen Gymnasiums wird am CEG erstmalig im Schuljahr 2023/2024 in der 11. Jahrgangsstufe Informatik als eigenständiges, zweistündiges Fach unterrichtet werden.

 

Ausstattung im Informatikunterricht

Computerraum K33Für den Informatikunterricht stehen am CEG zwei Computerräume (K33 und K24) zur Verfügung. Sie sind jeweils mit 30 modernen Rechnern ausgestattet, die über vielfältige Software und Internetzugang verfügen. In beiden Räumen sind interaktive Tafeln (“Smartboards”) installiert, auf denen die Lerninhalte optimal präsentiert werden können. Neben der dauerhaft in den Computerräumen unterrichteten Informatik-Stunde im Rahmen des Faches “Natur und Technik” werden die Räume auch für den Unterricht in anderen Fächern gerne genutzt.

Zum Arbeiten am Computer außerhalb des Unterrichts steht den Schülerinnen und Schülern im 1. Stock in Raum 106 eine sogenannte Internetecke mit acht Rechnern zur Verfügung.

 

Informatik – Ein Fach mit Tradition am CEG

Informatikunterricht hat am CEG eine lange Tradition. Seit ca. 1970 haben unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, mit Computer zu arbeiten. Zunächst erfolgte ein Zugang zum Rechenzentrum der Universität über Telefonleitung und Modem. Außerdem bestand die Möglichkeit, an der Zuse Z23 des Mathematischen Instituts zu arbeiten. Die mit der Programmiersprache ALGOL erstellten Programme wurden in derSchule auf 5-Kanal-Lochstreifen getippt und an speziellen Übungsnachmittagen ausprobiert.

Als 1976 die ZUSE im Mathematischen Institut ausgemustert werden sollte, bekam das CEG den Zuschlag. Sie lief an ihrem neuen Standort auf Anhieb weiter und bot nun gute Möglichkeiten für Informatik-Wahlunterricht.

1980 hatte das PC-Zeitalter alle erfasst. Mit einem APPLE II war das CEG wieder “Up to date”. Programmiert wurde nun in Basic, Pascal und Maschinensprache. Zu dem einen Apple gesellten sich nach und nach noch mehr, sodass 1986 ein Informatik-Fachraum geplant wurde. Als “Computerraum” wurde das ehemalige Klassenzimmer K33 verwendet. Es wurde mit insgesamt 8 Geräten (Apple IIe) mit Druckern, einem Umschaltmonitor und einem großen Monitor in Wandhalterung versehen. Die Geräte waren über unterirdisch verlegte Antennenkabel mit dem Umschaltgerät verbunden, so dass der Lehrer alle Schülerbildschirme auf dem großen Monitor für alle sichtbar machen konnte, um Programmierfehler gemeinsam zu beheben.

1990 erfolgt eine Neuausstattung des Computerraumes mit acht Geräten 386-SX Highscreen mit VGA-Monitoren, Doppellaufwerken 3,5″ und Nadeldruckern, dazu ein baugleiches Gerät mit Festplatte als Lehrerrechner. Die Geräte waren zunächst von einander unabhängig, allerdings stellte sich allmählich heraus, dass eine Vernetzung sinnvoll wäre. Außerdem wurden mit Hilfe von Elternspenden die Geräte nach und nach mit Festplatten ausgestattet und die 386-er Boards durch 486-er Boards ersetzt. Weitere 486-er spendete Siemens, so dass das CEG zuletzt über 22 Computer in einem Novell-Netz verfügte. Die Verkabelung in den Fußbodenschächten mit BNC-Kabeln übernahm ein Physik-LK unter Anleitung von Frau Deinlein.

1999 erfolgte der Umstieg auf 18 Computer vom Typ Pentium III / 450 MHz mit 14 GB-Festplatten, 17″-Monitoren, Soundkarten und Headsets, bevor im Zuge der Sanierung des CEG in den Jahren 2010/2011 der heutige und bereits weiter oben beschriebene Zustand geschaffen, also der bestehende Computerraum K33 grundlegend modernisiert und mit K24 ein weiterer Computerraum eingerichtet wurde.

 

Kollegium Informatik

  • Stefan Dorscht
  • Antje Hartung
  • Günter Schirmer
  • André Triebel

Berichte

Ein informativer Vortrag: „Surf Safe”

Was in sozialen Netzwerken und Chat-Räumen beachtet werden sollte, wie leicht Handys gehackt oder Computer angegriffen und welche Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden können – dies und vieles mehr war Inhalt der Veranstaltung „Surf Safe“ am 24. und 25. Februar 2014 in der Heinrich-Lades-Halle. Das CEG nahm mit allen Schülerinnen und Schülern der 6. bis 11. Jahrgangsstufe an den Vorträgen teil, in denen der Referent die Gefahren des Internets sehr eindrucksvoll demonstrierte. Anschließend wurden die Inhalte vielfach im Unterricht (z. B. in der 6. und 7. Jahrgangsstufe im Fach NuT-Informatik) vertieft und aufgetretene Fragen geklärt. Hier zeigte sich noch einmal, wie groß das Informationsbedürfnis der Schülerinnen und Schüler zu diesem Thema und wie wichtig dementsprechend eine Veranstaltung wie “SurfSafe” ist.

Informatik-Biber 2013

Auch in diesem Schuljahr hat sich das CEG wieder am bundesweiten Wettbewerb „Informatik-Biber“ beteiligt. Der „Informatik-Biber“ stellt den Schülerinnen und Schülern spannende Aufgaben, die sie ohne Vorkenntnisse mit Grips und Logik lösen können. Die Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Klassen bearbeiteten diese Aufgaben im November im Rahmen des Informatikunterrichts mit viel Engagement und Spaß an der Herausforderung. Nun stehen auch die Ergebnisse fest: wir gratulieren insbesondere den 13 Schülerinnen und Schülern, die einen sehr guten zweiten Platz erreicht (und dabei zum Teil nur um einen Punkt den ersten Platz verpasst) haben.