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iGEM am CEG

Am 11. Juli 2017 besuchten Mitglieder des iGEM-Teams Franconia der FAU Erlangen-Nürnberg einen Biologiekurs der 11. Jahrgangsstufe des Christian-Ernst-Gymnasiums. iGEM ist eine Abkürzung für international Genetically Engineered Machine. Dies ist unter anderem ein jährlicher internationaler Wettbewerb für Studenten und Schüler in der synthetischen Biologie. Ziel dieses Wettbewerbs ist es, ein Projekt aufzubauen, welches eine aktuelle Problemstellung durch Projekte, die sich der synthetischen Biologie bedienen, löst.
Neben einem Vortrag zum Thema Gentechnik erhielten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit grundlegende Arbeitstechniken eines Labors zu erproben. Abschließend konnten die Teilnehmer den Studenten Fragen zu Studium und Studiengängen stellen, um Informationen aus erster Hand zu erfragen.
Wir danken für den Besuch und die interessanten Einblicke.
A. Triebel

Einladung zum Sommerfest am 21.07.2017

„FAIRspielt“ – dieses Motto hat die SMV für unser diesjähriges Sommerfest gewählt, da wir im Rahmen des Schulfestes als Fairtrade-Schule ausgezeichnet werden.
Das Sommerfest beginnt offiziell um 15:00 Uhr mit Kaffee und Kuchen. Auf dem gesamten Schulgelände gibt es ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm (Hauptbühne und „Bühne für junge Talente“) mit verschiedenen Schülerensembles, Tanzprojekten sowie Aktionen rund um Musik, Sport und Unterhaltung.

Unsere neuen Fünftklässler/innen begrüßen wir mit ihren Eltern schon ab 14.30 Uhr in der Schulmensa mit Kaffee und Kuchen. Sie treffen sich dann um 15.00 Uhr in ihren jeweiligen Klassenzimmern und können dabei auch ihre Klassenleiter/innen kennenlernen. Listen mit der Einteilung der Klassen finden Sie am Digitalen Schwarzen Brett, am Infopoint im Schulhof sowie an den Eingangstüren.

Der Elternbeirat organisiert neben Kaffee und Kuchen auch ein reichhaltiges Salatbuffet zu Grillfleisch und Bratwürstchen. Ebenso werden wie in jedem Jahr (gekühlte) Getränke verkauft. Unser Mensateam ACCESS bietet auf der Mensaterrasse weitere Leckereien! Bitte denken Sie an die Umwelt und bringen Sie Teller und Besteck mit (Kuchen und Grill).

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und ein gelungenes Sommerfest!

Programm:

15.00 Songs von Miriam Winkelmann, Alexander Saal
15.15 A-capella-Ensemble „SpirAmor“
15.30 Begrüßung durch den Schulleiter Herrn Dr. Kellner
Auszeichnung zur Fairtrade-Schule: Frau M. Malter
Grußworte: Susanne Lender-Cassens, Bürgermeisterin
15.50 Tanzprojekt des Studio „58“, Schülerinnen der 6. Klassen
16.05 Akrobatik- Jungs, 7b-d (T. Wittmann)
16.15 Auftritt des P-Seminars Musik (Ph. Barth, S. Sarfert)
17.00 Ehrung Känguru der Mathematik (J. Hampp)
Fürther Mathematikolympiade (M. Rümpelein)
Ehrung Sanitätsdienst, Tutoren
Ehrung des Access-Teams
17.15 Großes Orchester und Bigband (A. Englhardt, B. Aschmoneit)
17.30 – 19.00 Bigband

 

Flyer zum PDF-Download

„Ich wäre ein angepasster DDR-Bürger gewesen, wenn der Staat mich denn gelassen hätte…“

Mario Röllig spricht vor Schülern der 10. Klasse im CEG

Mario Röllig spricht vor Schülern der 10. Jahrgangsstufe

So berichtet Mario Röllig von seinem Leben in der DDR. Schon im Kindergarten beginnt die systemkonforme Erziehung, in der Grundschule wird es nicht besser: Um 8 Uhr wird zum morgendlichen Fahnenappell gebeten. Alle fein gekleidet, in blauer Uniform. Ist man anders, fällt man auf. Wie auch der heute 49jährige Mario Röllig. Stolz mit einem knallgelben, aus dem Westen stammenden Franz Beckenbauer-Fan-Trikot gekleidet, hebt er sich von der restlichen Gleichheit schon am ersten Schultag ab, weswegen er vor der Klasse gedemütigt und zum Gespräch mit dem Direktor gebeten wird.
Wer kein junger Pionier ist, darf nicht mit auf Klassenfahrt, gehört ganz einfach nicht dazu. Und vier, höchstens sechs von 30 Schülern einer Klasse bekommen die Zulassung zur Erweiterten Oberschule, um das Abitur zu machen. Intelligenz schadet hier zwar nicht, entscheidend ist aber das Elternhaus oder die eigene politische Einstellung. Mario Röllig geht also nach der 10. Klasse von der Schule ab, er wird Kellner im Restaurant des Flughafens Schönefeld in Ostberlin. Ein Job, bei dem man zu DDR-Zeiten viel mehr Geld verdient als jeder Akademiker und der in der Planwirtschaft der DDR wenig mit Service zu tun hat – siehe das DDR-Sprichwort, das die Überschrift dieses Artikels ist…

Das bis dato angenehme Leben ändert sich, nachdem Röllig im Ungarn-Urlaub seinen ersten Freund – Wirtschaftsstaatsekretär der damaligen Westberliner Landesregierung – kennen lernt und regelmäßige Treffen folgen: Die Stasi bittet ihn, regelmäßige Berichte über seinen Freund zu schreiben. Als er sich weigert, als Spitzel zu arbeiten, wollen ihn die Beamten mit einem Trabant oder einer neuen Wohnung „bestechen“. Röllig bleibt hartnäckig und verliert daraufhin seinen gut bezahlten Beruf, Überwachung und Gängelung gipfeln in einem misslungenen Fluchtversuch über Ungarn, es folgen Stasihaft und 1988 sein Freikauf durch die BRD als politischer Gefangener für immerhin 90000 DM.

Mario Röllig ist auf den ersten Blick topfit, hat seit seinem „Umzug“ in den Westen weltweit als Barkeeper gearbeitet, aber er hat ein Foltertrauma davongetragen und wird nie wieder der gleiche Mensch wie vor der Haft sein, so sagt er. Darüber zu reden hilft ihm, besser mit den Geschehnissen zu leben und sie zu verarbeiten – und auch dabei ist er mittlerweile durchaus erfolgreich, z. B. als Gastdozent an der University of Charlotte in South Carolina 2015/16 oder durch die Auszeichnung seiner filmischen Biographie auf der Biennale im März 2016.

Für die 10. Jahrgangstufe eine einzigartige Chance der Begegnung mit DDR-Geschichte, aber auch dem persönlichen Umgehen damit nach Ende dieses Staates, das die Schülerinnen und Schüler mit einer Fülle von Fragen intensiv genutzt haben…

U. Keding

Sommerkonzert am 11.07.2017

Sehr geehrte Eltern, liebe Ehemalige und liebe Freunde der Schule,

wir möchten Sie noch einmal herzlich zu unserem diesjährigen Sommerkonzert am Dienstag, 11.07.2017, um 19 Uhr in der Heinrich-Lades-Halle einladen. Karten für 3€/5€ liegen im Sekretariat bereit.

Es singen und musizieren die Mädchenchöre der Unter- und Oberstufe, der große Chor, das Vororchester der 6. Klassen, das Unterstufen-Orchester, die Big-Band und das große Orchester des CEG. Das vielfältige und anspruchsvolle Programm umfasst unter anderem romantische Chormusik mit Klavierbegleitung von Johannes Brahms und Heinrich von Herzogenberg, sowie eine Auswahl von Nummern aus der berühmten „West Side Story“ von Leonhard Bernstein.

Die Schülerinnen und Schüler sowie alle Musiklehrer freuen sich auf Ihren Besuch.

Erster Auftritt des „Martius-Ensembles“

Das „Martius-Ensemble“ des Christian-Ernst-Gymnasiums hat unter der Leitung von Philipp Barth im Botanischen Garten der FAU die Ausstellungseröffnung „Expedition ins Unbekannte – 200 Jahre Brasilienreise des Erlanger Naturforschers Martius“ musikalisch umrahmt.

Im September wird das „Martius-Ensemble“ im Rahmen eines musikalischen Austausches auf ein Musikfestival in Sao Joao del Rei nach Brasilien reisen.

Text: Ph. Barth / Fotos: K.P. Frank

Konzert-Tournee des Großen Chores durch Mielec

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Schüleraustausches mit Mielec in Polen hat der Große Chor des Christian-Ernst-Gymnasiums vom 20. – 25. 6. unter der Leitung von Julian Bobe und Philipp Barth eine Konzert-Tournee durch Polen gemacht. Die Konzerte in der Kirche „St. Peter und Paul“ in Krakau und in Mielec waren für alle eine spannende und bereichernde Erfahrung.

Mit seinem Programm mit Chorliedern von Brahms und Herzogenberg brachte der Chor typisch deutsche Romantik nach Polen, verschiedene „Ave Maria“-Vertonungen begeisterten die polnisch-katholischen Herzen und bei der Jahresabschlussfeier der Schule kamen natürlich die Popsongs des Chores am besten an.

Die Sparkasse unterstützt den deutsch-brasilianischen Kulturaustausch

Spendenübergabe mit Herrn Barth, Herrn Dr. Kellner, Frau Vykydal und einer Schülerin des CEG

Die Vertreter vom Christian-Ernst-Gymnasium Erlangen, Herr Dr. Kellner, Herr Barth und eine Schülerin, freuten sich über die großzügige Spende der Sparkasse Erlangen in Höhe von 1.000 Euro. Damit unterstützt die Sparkasse ein Konzert- und Vortragsprogramm, das an die Brasilienexpedition des Erlanger Forschers Carl Friedrich Philipp Martius vor 200 Jahren erinnert. Das Christian-Ernst-Gymnasium sowie die Universität Sao Joao del Rei (Brasilien) sind an den Veranstaltungen beteiligt, die im Rahmen eines unter anderen von der Stadt Erlangen unterstützten Kulturaustausches stattfindet.

Simone Vykydal von der Geschäftsstelle Hugenottenplatz überreichte den großen Spendenscheck und wünschte für die Konzerte am 8. und 9. Juli 2017 viel Erfolg.

P. Barth

Langeweile ist sehr positiv!?

Gruppenbild CEG Schüler im Landtag 2017Dienstag, 20. Juni 2017 – eine 24köpfige Gruppe aus 10. und 11. Klässlern des CEG hat es geschafft, in den bayerischen Landtag eingeladen zu werden – was bei den streng limitierten Besucherzahlen gar nicht so einfach ist – und die „Politik zum Anfassen“ begeisterte alle…
Neben einer Führung durchs Gebäude war ein Höhepunkt der Besuch des Ausschusses für den öffentlichen Dienst, wo – trotz des auf den ersten Blick langweiligen Namens – unsere Schüler miterleben konnten, wie Vorschläge gegen die Abwanderung bayerischer Grundschullehrer aus Unterfranken nach Hessen oder Baden-Württemberg diskutiert wurden, oder auch mit Erstaunen feststellten, wie weit das Petitionsrecht eines Bürgers geht – es wurde z. B. über den Antrage eines Gymnasiallehrers entschieden, der einen zu schlechten Abschluss für eine Planstelle hatte, sich aber mit der bizarren Petition „Der Freistaat möge mir eine Planstelle schaffen“ an den Landtag gewandt hatte.

CEG Schüler sitzen im Plenarsaal im Landtag 2017Gleichzeitig erlebten die Schüler hautnah, was die glasklaren Mehrheitsverhältnisse in Bayern in der Praxis bedeuten: Wortmeldungen von Abgeordneten der SPD, der Freien Wähler oder der Grünen bedeuten, dass der Großteil der Abgeordneten den Raum verlässt und schon im Gehen das Smartphone zückt, oder nach 10 Minuten mit frischem Kaffee und neu gekaufter Süddeutscher wieder kommt – man muss der Opposition nicht zuhören, weil die Mehrheiten vorher feststehen…
Genau dies war dann auch Thema bei der persönlichen Diskussion mit Landtagsabgeordneten, wo uns je ein Vertreter der CSU-, der FW- und der grünen Fraktion – offenbar war die SPD zu sehr mit Anderem beschäftigt, um einen Abgeordneten für uns frei zu machen – Rede und Antwort standen: in einer lebhaften Diskussion spürten unsere Schüler der Frustration eines Oppositionsabgeordneten nach, loteten mögliche schwarz-grüne Koalitionsoptionen in Bayern aus und wiesen den lokalen CSU-Abgeordneten noch ganz nebenbei auf die Probleme hin, eine passende Halle für mögliche Abiturfeiern zu finden.

Schüler mit Führung im bayerischen Landtag 2017Mithin ein rundum erkenntnisreicher Tag … dass die Landtagskantine mit spontanen Wünschen wie veganem oder lactosefreiem Essen fast überfordert war, war da definitiv Nebensache; und dass uns unser pädagogischer Begleiter vom Landtag versuchte, einzureden, der demokratische Prozess mit vielem Abwägen und Kompromisse finden sei zwar langwierig und langweilig, aber genau das sei eben auch die Garantie, dass der bestmögliche Kompromiss gefunden werde, können wir auch nicht bestätigen – wir fanden es super !

U. Keding, verfasst von Schülern der 10d

Einladung zum „CEG-Hauskonzert“ am 27.06.17

Am Dienstag, dem 27.06. 2017, veranstalten wir ein Konzert in der Aula des CEG mit Werken von Beethoven (Eintritt frei). Der Geiger Reto Kuppel und die Pianistin Amy Lin spielen um 19 Uhr drei Violinsonaten von Ludwig van Beethoven (Programm zu Download):

Sonate Nr. 1 in D-Dur, Op. 12 Nr. 1 (1798)
Sonate Nr. 4 in a-Moll, Op. 23 (1800/01)
Sonate Nr. 7 in c-Moll Op. 30 Nr. 2 (1802)

Eine Woche später konzertieren die beiden Künstler mit diesem Programm im Historischen Reitstadel in Neumarkt/ in d. Opf. und befinden sich in den Vorbereitungen zur Produktion einer CD Aufnahme.

Einige Infos zu den Künstlern:

Reto Kuppel gilt als einer der angesehensten deutschen Geiger seiner Generation. Musiker wie Mariss Jansons loben seine geigerische Souveränität und musikalische Intelligenz. Er studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg bei Andreas Röhn und an der Juilliard School in New York bei Erick Friedman und Dorothy DeLay. Er gewann den Internationalen Violinwettbewerb Chateau de Courcillon, und erhielt Einladungen zum Schleswig-Holstein Musik Festival, zum Richard-Strauss-Festival, zum Tonkünstlerfest Baden-Württemberg, zum Kissinger Sommer und zum Rheingau-Musikfestival.
Fast zwei Jahrzehnte lang war Reto Kuppel Konzertmeister im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Neben seinen solistischen Auftritten unterrichtete er an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar. Er studierte Musikpädagogik und Musikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und promovierte an der Universität Augsburg. Seit 2012 ist Reto Kuppel Professor für Violine an der Hochschule für Musik Nürnberg.

Die Pianistin Amy Lin wurde geboren in Taiwan und kam als Kind mit ihrer Familie in die USA. Zunächst studierte sie Mathematik an der John Hopkins Universität in Baltimore. Nebenbei besuchte sie die Meisterklassen des berühmten amerikanischen Pianisten Leon Fleisher. Sie schloss Ihr Studium am Peabody Conservatory mit dem Konzertexamen ab und studierte 2 Jahre lang bei Prof. Gerhard Oppitz an der Münchener Hochschule für Musik bis zum Abschluß mit Meisterklassendiplom. Heute ist sie Professorin für Klavier am Straßburger Conservatoire, gefragte Solistin und Kammermusikerin und gibt Meisterkurse in vielen Ländern.

5. Pädagogischer Abend 2016/17: „Kommunikation mit und in der Pubertät“

Herzliche Einladung zum 5. Pädagogischen Abend:

„Kommunikation mit und in der Pubertät“

Die Pubertät ist eine Herausforderung – für alle Beteiligten: sowohl für die Jugendlichen als auch für die Erwachsenen. Die Heranwachsenden verändern nicht nur ihr Aussehen, sondern auch ihr Verhalten, das zwischen Extremen hin und her zu schwanken scheint. Doch welche Prozesse sind für das manchmal befremdlich anmutende Verhalten der Jugendlichen verantwortlich? Neben den körperlichen Veränderungen durch die Hormone spielen vor allem entwicklungspsychologische Vorgänge eine wichtige Rolle. Wir wissen heute viel über die einzigartige Entwicklungsphase zwischen Kindheit und Erwachsenenalter, doch bleibt die Frage, wie Erwachsene und Jugendliche miteinander umgehen können, um diese Zeit als Chance für die spätere Beziehung zwischen beiden zu nutzen.
An diesem Abend wollen wir zum einen über die neuesten Erkenntnisse, wie Kinder erwachsen werden, informieren. Zum anderen wollen wir ein pädagogisches Modell vorstellen, das von gegenseitigem Respekt und gegenseitiger Achtung geprägt ist, um in eine partnerschaftliche Beziehung zu den Heranwachsenden zu treten.

Wir freuen uns, dass der letzte Pädagogische Abend dieses Schuljahres von zwei Lehrkräften des CEG gehalten wird: Frau Michaela Schindler-Grucza ist Beratungslehrkraft und unterrichtet Mathematik sowie Evangelische Religion, Herr Ferdinand Regner ist seit diesem Schuljahr bei uns Schulpsychologe und unterrichtet die Fächer Latein, Sport und Ethik.