Uns am CEG liegt es am Herzen, ihren Kindern beim Übertritt Sicherheit und Kontinuität zu bieten. Um dies zu erreichen, setzen wir auf folgende Bausteine:
Bewusstes Ankommen und Eingewöhnen
Der Schritt an eine weiterführende Schule bedeutet für Ihr Kind eine Herausforderung, die vielleicht mit Vorfreude, vielleicht aber auch mit ein wenig Unsicherheit oder Angst einhergeht. Es gilt, sich in einer neuen Klassengemeinschaft und einem größeren Schulgebäude zurechtzufinden, zahlreiche neue Fächer und Lehrkräfte kennenzulernen etc. Wir möchten Ihrem Kind bewusst Zeit zum Ankommen geben sowie durch verschiedene Angebote für eine reibungslose und harmonische Eingewöhnung am CEG sorgen.
Individuelle Betreuung und Beratung
Beim Übertritt an das CEG wollen wir ihr Kind individuell unterstützen. Mit unserer pädagogischen Erfahrung und unseren vielfach erprobten Lernkonzepten bieten wir ihrem Kind Hilfestellungen – wo nötig –, gehen auf persönliche Neigungen ein und schaffen zahlreiche Zusatzangebote, die der aktuellen Situation Rechnung tragen.
Ganzheitliche Persönlichkeitsbildung
Die ganzheitliche Persönlichkeitsbildung junger Menschen stellt für uns am CEG ein zentrales Anliegen dar. Unsere Erfahrung zeigt, dass die musische Ausbildungsrichtung Kinder in ihrer individuellen Entfaltung und persönlichen Charakterbildung wesentlich voranbringt und ihnen das notwendige Rüstzeug für die Zukunft an die Hand gibt. Ihr Kind auf diesem Weg zu begleiten und zu unterstützen, ist unser Bestreben.
Ihr Kind ist bei uns am CEG herzlich willkommen!
Wir als Schulgemeinschaft setzen alles daran, dass sich ihr Kind bei uns aufgehoben
und mit seiner eigenen Persönlichkeit angenommen fühlt.
Dabei sind wir als Schule dem Bewährten verpflichtet und Neuem gegenüber aufgeschlossen.
Unser Lernkonzept in der 5. Klasse beruht daher auf zwei Säulen:
Die analoge Säule:
Die digitale Säule:
Im 5. und 6. Schuljahr bekommt ihr Kind die Möglichkeit, sich mit schuleignen iPads vertraut zu machen und das Gerät als Lerninstrument kennenzulernen.
Ab dem Schuljahr 2027/28 erfolgt die Nutzung der 1:1 Ausstattung ab der 7.Jahrgangsstufe. Dies hängt zusammen mit den dem Beschluss des Bayerischen Ministerrats vom 04.06.2025. Zuvor wird es eine Übergangsregelung geben.
Das Projekt „Digitale Schule der Zukunft“ unterstützt uns hierbei.



Multimediales Lernen im Sinne einer ganzheitlichen Bildung
Unsere Prinzipien in Bezug auf das digitale Lernen
Leichter Einstieg
Es ist uns wichtig, in die digitale Arbeit in der 5. Klasse sehr niederschwellig einzusteigen, um allen Schülerinnen und Schülern gleichermaßen einen erfolgreichen Einstieg in den Umgang mit einem iPad als Lerninstrument zu ermöglichen. In den darauffolgenden Jahrgangsstufen soll das Spektrum digitaler Kompetenz Schritt für Schritt erweitert werden können.
Kompetente Betreuung
Unsere Fünftklässlerinnen und Fünftklässler werden sowohl im analogen als auch im digitalen Bereich kompetent von den jeweiligen Fachlehrkräften betreut und in der Entwicklung ihrer Arbeitstechniken unterstützt. Dazu gehört auch das Gewährleisten eines sicheren und kindgerechten Arbeitens durch ein Gerätemanagement-System, das die iPads der Schule schulgerecht konfiguriert und so deren Missbrauch verhindert.
Das Beste aus zwei Welten: Der Ausblick
Unser Lernkonzept folgt einem langfristig angelegten Fahrplan und einer sinnvollen Progression von der 5. bis zur 13. Klasse. Ziel ist es, Ihre Kinder beim Erwerb analoger und digitaler Kompetenzen zu unterstützen und sie nach der Oberstufe medienkompetent ins Ausbildungs- und Berufsleben zu entlassen.
Folgende Unterstützungsmaßnahmen sind zum Erreichen dieses Ziels geplant:
Bewusstes Einsetzen analoger Lernmittel: Insbesondere in der Unterstufe, aber auch in den darauffolgenden Klassen legen wir Wert auf handschriftliche Lernbeiträge von Schülerinnen und Schülern, schulen die Feinmotorik der Kinder und ihren Sinn für Ästhetik.
Um hierfür gut gerüstet zu sein, stehen wir in regem Austausch mit dem Schreibmotorik-Institut in Heroldsberg, das die Bedeutung der Handschrift gerade in unser hochtechnisierten Welt im folgenden YouTube-Film verdeutlicht:
Medienpädagogik: In der 5. Klasse wird jede Klassenleiterin / jeder Klassenleiter durch eine Medienpädagogin / einen Medienpädagogen des CEG unterstützt. Diese geschulten Fachkräfte führen mit den Kindern Module zur Mediennutzung durch und leisten Aufklärungs- und Präventionsarbeit hinsichtlich des Verhaltens im Internet. Auch in den Folgeklassen stehen Sie als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung.
Projekt Netzgänger 3.0: Ab dem Schuljahr 2022/23 werden am CEG Schülerinnen und Schüler höherer Klassen durch unsere Medienpädagogen zu Medienscouts ausgebildet. Sie fungieren klassenübergreifend als Ansprechpartner bei auftretenden Problemen im digitalen Bereich, immer unterstützt durch die Medienpädagogen.
Selbstständigkeit und Versiertheit: Nach entsprechender Anleitung sollen die Schülerinnen und Schüler zunehmend selbstständiger und versierter verschiedene Lernmedien nutzen und gewinnbringend einsetzen können.
Fragen rund um das analoge und digitale Lernen am CEG
FAQs zum analogen Lernen
Warum ist die Festigung der Handschrift so wichtig?
Die Handschrift eines jeden Einzelnen ist etwas ganz Individuelles. Dem Schreiben per Hand liegt ein komplexes Zusammenspiel von verschiedenen Hirnarealen, Muskeln und Gelenken zugrunde. Dadurch wird eine Gedächtnisspur im Gehirn angelegt, die nachhaltiges Lesen- und Schreibenlernen sowie die kognitive Entwicklung und die Kreativität der Kinder fördert.
Was macht eine gute Handschrift aus?
Eine gute Handschrift ist wesentlich durch drei Punkte geprägt: Leserlichkeit, Schreibtempo und Ausdauer. Es geht also nicht in erster Linie um das Schönschreiben, sondern um flüssiges Schreiben und ein klares Schriftbild. Auch längeres Schreiben ohne Einschränkungen oder gar Schmerzen ist ein wichtiges Lernziel, das in der Unterstufe des Gymnasiums erreicht werden soll.
Warum legen wir Wert auf eine ordentliche Heftführung?
In der Grundschule werden die Kinder an das übersichtliche und ordentliche Führen eines Heftes gewöhnt. Wir halten es für sehr wichtig, genau daran am Gymnasium anzuknüpfen und unsere Schülerinnen und Schüler in der Unterstufe mit zunehmend komplexeren Hefteinträgen vertraut zu machen. Dadurch festigen sie nicht nur Sekundärtugenden wie Selbstdisziplin, Konzentration und das Einhalten von Regeln, sondern profitieren durch die transparente Darstellung der Inhalte auch beim Lernen des zugrundeliegenden Stoffes.
Zum Weiterlesen für Interessierte verweisen wir auf die Website des renommierten Schreibmotorik-Instituts in Heroldsberg, das zahlreiche Informationen und Tipps zum Thema Handschrift bereithält.
FAQs zum digitalen Lernen
Was sind die Vorteile multimedialen Lernens?
Multimediales Lernen basiert darauf, dass Schülerinnen und Schüler nachhaltiger und effizienter lernen, wenn ausgewählte Lerninhalte mit unterschiedlichen, sinnvoll kombinierten und lernförderlich aufbereiteten Medienformaten umgesetzt werden. Die Arbeit mit iPads ermöglicht dieses multimediale Lernen im Unterricht; dabei kann auf die individuelle Situation des einzelnen Kindes gezielt eingegangen werden. Auch die Lernplattform mebis kommt auf diese Weise unterrichtsbegleitend zum Einsatz.
Warum erfolgt der Einsatz von iPads bereits im Laufe der 5. Jahrgangsstufe?
Technische Geräte sind fester Bestandteil unseres Alltags. Kinder kommen damit ganz selbstverständlich in Berührung, wobei ihr Interesse vor allem im Austausch mit Gleichaltrigen via social media oder im Ausprobieren von Computerspielen liegt. Sie gehen unbekümmert mit diesen Medien um, ohne sich der Chancen und Risiken bewusst zu sein, die solche Geräte mit sich bringen. Gerade im neuen LehrplanPLUS liegt ein besonderes Augenmerk auf der Medienerziehung, die dem oben genannten Faktum Rechnung trägt. Dementsprechend ist es uns Lehrkräften am CEG ein Anliegen, die Schülerinnen und Schüler bereits im Laufe der 5. Klasse behutsam an einen souveränen, reflektierten und sicheren Umgang mit digitalen Geräten heranzuführen. Im Unterricht sollen ihnen die dafür nötigen Kompetenzen verantwortungsvoll nahegebracht werden.
Wie viel Zeit verbringen die Kinder im Unterricht mit iPads?
Das iPad soll die Aufgabe eines einfachen Lernwerkzeugs erfüllen, das nur dann verwendet wird, wenn es tatsächlich einen begründeten Mehrwert gegenüber dem analogen Material hat. Sehr wichtig sind uns in diesem Zusammenhang klar kommunizierte Regeln, an die sich die Schülerinnen und Schüler zu halten haben. Wenn die Lehrkraft die Verwendung des iPads in einer bestimmten Lernsituation nicht für erforderlich hält, verbleibt das Gerät in der Büchertasche.
Müssen die Kinder auch zuhause digitale Schulbücher nutzen?
Nein. Zuhause können Lehrbücher in Printform genutzt werden, die die Schule zur Verfügung stellt.
Verlernen die Kinder durch die iPad-Nutzung die Handschrift?
Nein. In der Unterstufe soll kein digitaler Stift zum Einsatz kommen. Das Schreiben erfolgt analog per Hand.
Warum hat sich das CEG für iPads entschieden?
Für die Verwendung in der Unterstufe ist die Einheitlichkeit der Geräte unabdingbar, um den reibungslosen Einsatz im Unterricht zu gewährleisten. Durch ein mobiles Gerätemanagement-System können die iPads einheitlich über die Schule administriert und mit für den Unterricht relevanten Apps ausgestattet werden. Für unser musisches Schulprofil bietet Apple hier im Vergleich deutlich bessere Anwendungsmöglichkeiten durch spezifische Apps. Zudem haben sich iPads als besonders robust und langlebig erwiesen.
Wie unterstützt die Schule die Eltern bei der Medienerziehung?
In der 5. Klasse wird jeder Klassenleitung eine Lehrkraft aus dem medienpädagogischen Team zur Seite gestellt, die mit den Schülerinnen und Schüler Module zur Mediennutzung durchführen wird. Dabei geht es in erster Linie um die Aufklärungs- und Präventionsarbeit hinsichtlich des Verhaltens im Internet, speziell in sozialen Netzwerken (Digitale Ethik), und der Reflexion der eigenen Mediennutzung. Diese Lehrkraft soll zusätzlich zur Klassenleitung als Ansprechpartnerin bzw. Ansprechpartner v.a. in medienpädagogischen Angelegenheiten fungieren. Darüber hinaus wird es für Eltern weiterführende Informationen zur Medienerziehung über die unterschiedlichen Kanäle (Homepage, Klassenelternabend, Elternabend zur Medienerziehung) geben.
Des Weiteren wird ab dem Schuljahr 22/23 das Projekt Netzgänger 3.0 am CEG etabliert, bei dem ältere Schülerinnen und Schüler zu Medienscouts ausgebildet werden, die dann künftig jahrgangsübergreifend weitere Anlaufstellen bei Fragen zu kleinen und auch größeren Problemen in der digitalen Welt sein werden. Alle interessierten Schülerinnen und Schüler des CEG können im Laufe ihrer Schulzeit auch selbst zum Medienscout werden, um ihr Wissen an die nächste Generation weiterzugeben. Auch hier erfolgt die Betreuung durch unsere Medienpädagoginnen und Medienpädagogen, die als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner stets zur Verfügung stehen und den gemeinsamen Lernprozess subsidiär unterstützen.