„Natur und Technik“ am CEG

 

Das Fach „Natur und Technik“

Die ausgeprägte Wissbegierde, die Freude am Entdecken und die Begeisterung der Kinder für praktisches Arbeiten bilden die Voraussetzung für das zentrale Anliegen des Faches Natur und Technik: die Heranführung an die für die Naturwissenschaften charakteristischen Denk- und Arbeitsweisen. Das Fach legt die Basis für eine naturwissenschaftliche, technische sowie informatische Grundbildung und wird in der 5. – 7. Jahrgangsstufe jeweils drei Stunden pro Woche (im neuen G9 in der 7. Jahrgangsstufe ab dem Schuljahr 2019/20 zweistündig) mit unterschiedlichen Schwerpunkten unterrichtet:

Jgst. Schwerpunkt I (2-stündig) Schwerpunkt II (1-stündig)
5 Biologie Naturwissenschaftliches Arbeiten
6 Biologie Informatik
7 Physik Informatik

Am CEG werden in allen drei Jahrgangsstufen die Klassen für den einstündig unterrichteten Schwerpunkt in zwei Gruppen geteilt.

Natur und Technik 5Der überwiegend handlungsorientierte Unterricht des Schwerpunkts Naturwissenschaftliches Arbeiten lässt viel Raum für Entdecken, Experimentieren und praktisches Arbeiten. Die Schülerinnen und Schüler lernen anhand vieler selbst durchgeführter Experimente typische Arbeitsmethoden aus den Naturwissenschaften und der Technik kennen. Dazu zählen das Messen, Ordnen, Experimentieren, Dokumentieren, Entdecken und Forschen, Präsentieren sowie Arbeiten im Team.

Im Schwerpunkt Biologie werden grundlegende Kenntnisse über den Menschen, über verschiedene Wirbeltierklassen und Pflanzen erworben.

Der Schwerpunkt Informatik unterstützt das zielgerichtete Umgehen mit Information und vermittelt den Schülern Einblick in Konzepte, die sie auf unterschiedliche Softwaresysteme anwenden und übertragen können.

Im Schwerpunkt Physik üben und vertiefen die Schülerinnen und Schüler bereits bekannte Arbeitsmethoden und lernen physikalische Grundbegriffe und Denkweisen genauer kennen. Zu alltäglichen Naturerscheinungen und technischen Anwendungen werden geeignete Modellvorstellungen erarbeitet, mit deren Hilfe Gesetzmäßigkeiten aus den Bereichen Elektrik, Mechanik und Optik gefunden und beschrieben werden können. Dabei wird großer Wert auf Verbindungen zu Biologie, Chemie und Technik gelegt.

 

Kollegium „Natur und Technik“

  • Iris Deinlein
  • Stefan Dorscht
  • Ilse Einsiedel
  • Antje Hartung
  • Cornelia Heermann
  • Martin Joerchel
  • Franziska Karger
  • Andreas Lehr
  • Günter Schirmer
  • Barbara Schönig
  • Martin Simon
  • Thomas Thiessen
  • André Triebel
  • Silvia Wallschläger

Berichte

MINT-Master Schulquiz zu Gast am CEG

Schülerinnen und Schüler für naturwissenschaftliche und technische Berufe zu begeistern – dies ist das Ziel der IdeenExpo, die im Juni 2017 auf dem Messegelände in Hannover stattfindet. Im Vorfeld der IdeenExpo macht das MINT-Master Schulquiz deutschlandweit Stopp an 200 Schulen, darunter am 15. März auch am Christian-Ernst-Gymnasium.

Mit großer Begeisterung nahmen zwölf Klassen in der 1. Pause an dem Quiz teil. Angeführt durch einen „MINT Master“, einen zuvor bestimmten Mitschüler bzw. eine zuvor bestimmte Mitschülerin, beantworteten die Schülerinnen und Schüler jeweils zehn Fragen aus dem MINT-Bereich, je nach Altersstufe mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Dabei kamen sie auf unterhaltsame und bildungsorientierte Weise mit Themen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) in Berührung.

Sieben Klassen blieben bei der Beantwortung der 10 Fragen ohne jeden Fehler. Besonders schnell waren die Klassen 5e und 6c, die beide in nur 46 Sekunden sämtliche Fragen korrekt beantworteten und damit Tagessieger wurden. Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!

Aber auch alle anderen Schülerinnen und Schüler, die am Quiz teilnahmen, erhielten am Ende zur Belohnung kleine Geschenke wie Taschen, Mappen, Federmäppchen, Stifte oder Sonnenbrillen.

Felix Jentges (MINT-Koordinator)

Projekttage 2016/17: 5. Jahrgangsstufe – zentrales Thema „Wasser“

Wie bekommt man Kinder dazu, sich für Naturwissenschaften zu begeistern? Eigentlich ist der Funke der Begeisterung schon längst vorhanden, droht jedoch im schulischen Alltag allmählich wieder zu verglühen. Dagegen wollten wir etwas unternehmen: Die drei Projekttage in der 5. Klassenstufe stellten wir unter das zentrale Thema „Wasser“ und ließen es in Form von verschiedenen Projekten unter naturwissenschaftlichen Gesichtspunkten vielfältig durchleuchten.

Dabei wurden von unseren Kollegen sehr interessante Projekte angeboten, wie z.B. „Sinken, Schweben, Steigen“, „Wasser klebt“, „Wassergütebestimmung“, „Löslichkeit“, „Wasserlabor“, „Mikroskopieren“ und viele andere mehr. Die Schüler und Schülerinnen hatten endlich einmal die Zeit und die Möglichkeiten, sich in Kleingruppen an einzelnen Stationen intensiv auszuprobieren, Dinge auszutesten und Neues zu erfahren, was sie auch ausgiebig taten.

Zeitgleich boten Herr Cramer und Frau Schindler-Grucza den Kurs „Cybermobbing“ für alle 5. Klassen an. Dieser ist gerade in der Unterstufe wichtig, da viele Kinder zu Hause oft schon eigene Computer besitzen, ihnen aber häufig das Feingefühl im Umgang mit anderen Usern oder auch einfach Regeln im Umgang mit Eigentumsrechten an Texten oder Bildern im Internet fehlen.

Eine schöne Abwechslung stellte der Ausflug für alle Klassen in den Nürnberger Zoo dar. Dort gab es von den Mitarbeitern die Führung „Anpassung an das Wasserleben“ und danach noch eine große Tiergartenrallye durch den gesamten Zoo.

Und wenn man heute die Kinder nach den Projekttagen und Natur-und-Technik fragt, erkennt man ganz deutlich ein weithin sichtbares Leuchten in den Augen…

Silvia Wallschläger und Antje Hartung für die Fachschaft NuT

Ein informativer Vortrag: „Surf Safe”

Was in sozialen Netzwerken und Chat-Räumen beachtet werden sollte, wie leicht Handys gehackt oder Computer angegriffen und welche Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden können – dies und vieles mehr war Inhalt der Veranstaltung „Surf Safe“ am 24. und 25. Februar 2014 in der Heinrich-Lades-Halle. Das CEG nahm mit allen Schülerinnen und Schülern der 6. bis 11. Jahrgangsstufe an den Vorträgen teil, in denen der Referent die Gefahren des Internets sehr eindrucksvoll demonstrierte. Anschließend wurden die Inhalte vielfach im Unterricht (z. B. in der 6. und 7. Jahrgangsstufe im Fach NuT-Informatik) vertieft und aufgetretene Fragen geklärt. Hier zeigte sich noch einmal, wie groß das Informationsbedürfnis der Schülerinnen und Schüler zu diesem Thema und wie wichtig dementsprechend eine Veranstaltung wie „SurfSafe“ ist.