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Kunst am CEG

 

Allgemeines zum Kunst-Unterricht

Am Christian-Ernst-Gymnasium als musischem Gymnasium wird Kunst in allen Jahrgangsstufen der Unter- und Mittelstufe zweistündig unterrichtet. In der Oberstufe kann Kunst (oder alternativ Musik) als zweistündiger Kurs gewählt werden – mit der Möglichkeit, das Fach nach zwei Jahren durch die Jahresfortgangsnote oder durch eine mündliche Prüfung (Colloquium) abzuschließen. Daneben kann auch ein schriftlich-praktisches Abitur am Ende der Schulzeit abgelegt werden, wenn zusätzlich ein Additumskurs (mit zwei weiteren Stunden pro Woche) gewählt wird. Die in der Oberstufe zu belegenden W- und P-Seminare werden regelmäßig auch in Kunst angeboten.

Unsere Lerninhalte umfassen praktische Arbeiten zu den Gattungen Malerei, Plastik, Grafik, Zeichnung, Schrift, Architektur und zu zeitgenössischer Ästhetik (Produktdesign, Werbung, Fotografie, aktuelle Medien, Umweltgestaltung), zu den Bereichen „Lebenswelt“, „Kommunikation und Medien“, „Architektur und Design“ und „Bildende Kunst“ mit der dazu gehörigen Theorie einschließlich einer kunstgeschichtlichen Grundbildung. Für diesen Unterricht stehen zwei neu gestaltete und ausgestattete Kunsträume sowie ein Werkraum zur Verfügung.

Kunst ist ständig an übergreifenden Projekten verschiedener Klassenstufen, an dramaturgischen und musikalischen Aufführungen beteiligt. Auch im Wahlunterricht ist das Fach mit Kursen wie Werken, Keramik, Drucktechniken u. v. a. m. vertreten. Die Atmosphäre des Schulhauses lebt u. a. von den bewusst für dieses angefertigten Seminarharbeiten und den dauernd sichtbaren aktuellen Schülerarbeiten.

 

Bildergalerien Kunst

Die folgenden Bildergalerien zeigen Beispiele der von den Schülern geschaffenen “Kunst im Haus”:

 

Kollegium Kunst

  • Vesna Cosic-Pavlovic (Fachbetreuerin)
  • Renate Nagy
  • Susanne Rezac
  • Theadore Sauer

Berichte

CEG-Schneestern-Wettbewerb (3)

Ins Reich der Schneekönigin – blitzschnell, mit digitalem Gefährt!

Willkommen auf der wichtigsten Etappe unserer Reise: Im Bühnenbildkurs geht es diesmal mitten ins Reich der Schneekönigin. Für den Design-Wettbewerb hatten wir schließlich einen Blick in unsere Werkzeugkiste versprochen.

In einem PDF-Dokument zeigen wir euch Tipps und Tricks zur digitalen Bildbearbeitung:

  1. Was geschieht nach dem Scannen?
  2. Wie können wir direkt im Bildbearbeitungsprogramm konstruieren?
  3. Wie entwickeln wir aus einem Foto ein Muster – welches dann z.B. für einen Kleidersaum genutzt werden könnte?

Noch ein wichtiger Tipp: Das A und O beim Gestalten liegt in der Idee. Versetzt euch in die Szene. Wie sieht es möglicherweise am Zielort aus? Wie kommt man dorthin? Wisst ihr schon das Neueste aus dem Eispalast? Jetzt wünscht sich die Schneekönigin auch noch einen neuen Schlitten, obendrein!

Fertigt zunächst Scribbles an (also „schnell aufs Papier geworfene“ Zeichnungen bzw. Ideenskizzen). Die Zeichnungen dienen als Orientierung für das, was dann nach und nach digital entstehen kann. Wenn sich während der Umsetzung etwas verändern sollte – ein Propeller etwa durch einen Düsenantrieb ersetzt wird (was digital kein Problem ist) – dann solltet ihr zusätzlich auf eine gute Steuerung achten, damit der „Feuerschlitten“ auf der gewünschten Spur bleibt … So entwickelt sich manches Detail auch einfach im Tun.
Digitale Werkzeuge lernt man am besten über konkrete Projekte kennen, nach und nach. Lasst euch Zeit fürs Gestalten! Bis zum 21.01.19 könnt ihr eure ausgedruckten Bilder einreichen.

Also: Ab geht’s – mitten ins digitale Schneegestöber. Viel Freude beim Designen von Kostümen und Requisiten und eine schöne Weihnachtszeit!

CEG-Schneestern-Wettbewerb (2)

Ausschreibung zum „Ersten digitalen CEG-Schneestern-Wettbewerb“!

Auf dem Plakat findet ihr das Wichtigste zum Design-Wettbewerb (siehe PDF-Dokument). Die Abgabe ist zwar erst im Januar – aber vielleicht schmücken eure Entwürfe sogar noch ein paar Weihnachtsgeschenke…? In den nächsten Tagen zeigen wir euch konkrete Tipps zur Gestaltung.

Ankündigung CEG-Schneestern-Wettbewerb

CEG-Schneestern-Wettbewerb (1)

Wir starten digital – ins Reich der Schneekönigin

Märchenhaftes begegnet uns im Bühnenbild-Kurs, glitzernde Kristalle, Polarlichterspiel.
Der große CEG-Schneestern-Wettbewerb sendet erste Vorboten aus … von wegen „Schnee von gestern“!

Manche Theater zeigen sie Jahr für Jahr: „Die Schneekönigin“. Das Märchen von Hans Christian Andersen wird immer wieder neu inszeniert, aufs Neue jubeln Rezensenten, z.B. “Ganz großes Kino – aber auf der Bühne: Kostüme, Ausstattung und Bühnenbild sind geradezu umwerfend. In aufwendigen, fantastischen Traumlandschaften gibt es schillernde und bizarre Figuren, prachtvolle Masken und Gewänder sowie berührende multimediale Effekte. ‘Die Schneekönigin’ am Staatstheater ist ein echtes Familienstück.“ (Quelle – externer Link)

Aber wie gelingt so etwas? Schaut mit uns hinter die Kulissen des digitalen Bühnenbilds und in unsere Bühnen-Werkstatt. Beteiligt euch am digitalen CEG Schneestern-Wettbewerb! (Die Ausschreibung folgt in den nächsten Tagen, hier im Blog.) Wir zeigen euch Tipps und Tricks zum Gestalten. Demnächst öffnen wir dazu sogar unseren digitalen Werkzeugkoffer.

Wie gehen wir vor?

Wie im richtigen Theater bauen wir im Kurs zunächst Modell-Bühnen, ganz handwerklich – analog. Mithilfe solcher Modelle wird vor echten Inszenierungen beraten, fiktiv geprobt – und so kann auch manches bereits im Vorfeld leichter angepasst werden. Handwerkliches Geschick und „Um-die-Ecke-Denken“ sind beim Bühnenbild immer wieder gefragt.

Wie im Theater beginnt auch bei uns alles mit einem Blick ins Buch. So entdecken wir besondere Stimmungen einzelner Szenen und tauchen in das Geschehen mit ein. Erinnert ihr euch noch an das Märchen? An Kay, der die Schneekönigin zuerst erblickte? Als ein Flocke auf dem Blumenkasten vor dem Fenster liegenblieb, wuchs und wuchs … Aus glitzernden Schneeflocken, in ein feines, glänzendes Gewand gehüllt, winkte sie ihm schließlich zu – aber sie war aus „blendendem, blinkendem Eis.“ Ein aufbrausender Schauer – und schon verschwand sie im Schneegestöber.

Im PDF-Dokument seht ihr, wie es weitergeht. Hier findet ihr auch schon erste Tipps und Rätselhaftes für den nahenden Wettbewerb.

Kunstrumental des P-Seminars Kunst/Latein

kunstrumentalplakat_17-01Was bleibt, ist die Veränderung…

Eineinhalb Jahre hat sich das Kunst/Latein-P-Seminar mit Verwandlungssagen des römischen Dichters Ovid und ihrer künstlerischen Umsetzung beschäftigt. Aus ihrer persönlichen Deutung dieser Texte haben die Schülerinnen und Schüler individuelle und – bei aller thematischen Nähe – sehr unterschiedliche Kunstwerke geschaffen: Die Ergebnisse reichen von Gemälden und Collagen über figürliche Umsetzungen bis hin zu Installationen.

Sie werden am Donnerstag, dem 12. Januar 2017, um 19.00 Uhr in einem Kunstrumental in der Aula vorgestellt. Da Verwandlungen nicht nur in Texten und künstlerischen Objekten eine wichtige Rolle spielen, wird die Ausstellung umrahmt von musikalischen Deutungen der Metamorphosen-Thematik. Dass auch ohne klassische Instrumente, notfalls unter Einsatz des eigenen Körpers, Klang und Rhythmus entstehen kann, zeigt ein Gastauftritt der Rhythm ‘n Stomp-Gruppe des CEG. Der Elternbeirat umrahmt den Abend mit Gebäck und Getränken.

Ganz herzliche Einladung zu diesem ungewöhnlichen “Kunstrumental” – wir freuen uns auf alle Interessierten.

Die Schüler des Kunst/Latein-P-Seminars 2014/16

Joseph für Schulkrippe fertig gestellt

4_krippeDie KunstPlus AG des CEG hat Ende des letzten Schuljahres für unsere Schulkrippe auch einen Joseph aus Styropor und Gips gebaut. Letztes Jahr, also 2015, hatten wir unsere noch nicht ganz fertige Krippe ja schon aufgestellt, nun ist die Heilige Familie komplett. Sie steht im Treppenhaus Ost.

Mitgearbeitet an der Joseph-Skulptur haben: Mariella Fina (7a), Sarah Linhardt (7a), Sonja Prickarz (7a), Verena Dillmann (7b) und Klaudia Pietrzyk (7e). Wir wissen noch nicht genau, ob wir Tiere, Hirten und die Heiligen Drei Könige noch bauen können, da noch unklar ist, ob und wie die KunstPlus AG in den kommenden Schuljahren stattfinden kann, aber wir wollen es versuchen. Lebensgroße Figuren brauchen jedoch eben viel Zeit, bis sie gebaut sind.

Bestimmt haben sich schon einige gefragt, warum Maria, Jesus und jetzt auch Joseph kein Gesicht besitzen. Wir haben uns dagegen entschieden, weil wir ja nicht wissen, wie ihre Gesichter ausgesehen haben, und mit Michelangelo und seiner Maria könnten wir eh nicht mithalten. Wir hoffen, unsere Krippe gefällt Euch trotzdem und trägt zu einer besinnlichen Weihnachtsstimmung auch in der Schule bei.

Mariella Fina (7a), Sarah Linhardt (7a), Sonja Prickarz (7a)

Kontraste: Ausstellung des Kunst-Additums Q12 im Café Brazil 2016

ausstellung_kontrasteUnsere Ausstellung im Cafe Brazil in diesem Jahr ist zweigeteilt, wir zeigen Arbeiten, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Große Aquarelle und mittelformatige Zeichnungen zeugen von unserer Beschäftigung mit dem menschlichen Körper im ersten Halbjahr unseres Kurses.

Inspiriert von Martin Dammans „Malen in Pfützen“ fertigten wir bei Herrn Findeisen im Winter letzten Jahres große Aquarelle an. Unsere Bilder beziehen sich auf schwarz-weiß Fotografien aus der Vergangenheit, die wir in alten Familienalben fanden. Die Malereien lassen die Vergangenheit durch die Farbe wieder aufleben und interpretieren sie neu mit unserem eigenen Blick auf längst Verschwundenes.

Im Kontrast dazu stehen die schwarz-weißen Mimikstudien, die sich auf von uns gemachte, gegenwärtige Fotografien beziehen. Dabei legten wir ganz besonderen Wert auf die Ausdruckskraft der Mimik. Aber was bedeutet „Mimik“ eigentlich? Nach Wikipedia „werden die sichtbaren Bewegungen der Gesichtsoberfläche [als Mimik] bezeichnet.“ Was passiert, wenn man diese Bewegungen nun vollkommen übertrieben darstellt? Wenn der Mund offen steht, die Augen zusammengekniffen werden, sodass das Gesicht eher hässlich als sympathisch wirkt? Dann verwandelt sich das Gesicht in eine Groteske, nicht in der künstlerischen Wortbedeutung der Ornamentform zu verstehen, aber inhaltlich im lustvollen Spiel zwischen Grauen und Komik, zwischen Übertreibung und Phantastischem doch so zu bezeichnen.

In unserem Kurs haben wir über drei Monate hinweg Selbstbildnisse oder Porträts von berühmten Personen in diesem Zustand der eigenwilligen Verzerrung mit Graphit- und Bleistiftzeichnungen deutlich vergrößert interpretiert und sind dem Café Brazil sehr dankbar, diese nun zusammen als Kontrastprogramm zu den Aquarellen vom 29.10.2016 bis Anfang Januar 2017 präsentieren zu können. Wir würden uns freuen, wenn unsere Ausstellung den einen oder anderen von Euch zu einem Besuch in die Bismarckstraße 25 locken könnte.

Die Schülerinnen und Schüler des Kunst-Additums der Q12

Das Zauberwort – ein magisches Gesamtkunstwerk

Das ZauberwortIm Sommer 2016 wagten die Theaterklassen 5a und 5b das große Experiment, Musik, Theater und Kunst miteinander zu verbinden. Über Wochen hinweg wurden Lieder eingeübt, Texte gelernt, Szenen geprobt und Bühnenbilder gemalt.

Das Zauberwort 2016Dann, an einem magischen Sommerabend, verzauberten die Klassen ihr Publikum und entführten es in die bunte Welt des Orients – eine Geschichte über Verwandlung, feindliche Mächte und den Sieg des Guten über das Böse. Der ein oder andere Zuschauer mag sich mit dem Wunsch, doch auch einmal jemand anderes zu sein, angesprochen gefühlt haben. Das Zauberwort MUTABOR machte es möglich. Zumindest auf der Bühne. Letztendlich aber führten einige Probleme, Hindernisse und Intrigen die Protagonisten zu der Einsicht, dass sie doch so ganz gut sind, wie sie sind.

Während die Schüler selbst vor ihren Bühnenbildern spielten, rundete die Ausstellung der Originale die gelungene Veranstaltung zum Ende ab und brachte das verzauberte Publikum ins Staunen.

Manuela Bünzow

Neuer Look für „unser“ Trafohäuschen – Julian Vogel und das Q11 Kunst-Additum 2016 sorgen für Farbe

2_2_trafohaeuschen_2Gegen Ende des 11. Schuljahres wurde unter Leitung von Julian Vogel, einem international bekannten Street-Art Künstler, das in die Jahre gekommene Stromhäuschen am Lehrerparkplatz des Christian-Ernst-Gymnasiums bemalt und besprüht. Der Auftrag, der von den Erlanger Stadtwerken kam, wurde von Herrn Findeisen entgegengenommen und an die Schüler des Additum-Kurses der Q11 weitergegeben. Diese hatten zunächst den Auftrag, ihre Ideen auf einer Vorlage des Häuschens auf Papier festzuhalten. Die Vorschläge wurden in einem Brainstorming mit Julian Vogel besprochen und aus allen Entwürfen wurde der fertige Plan für das Stromhäuschen entwickelt. Ganz der Schulphilosophie entsprechend wurden Themen wie Musik und Kunst behandelt, jedoch auch passend zum Stromhäuschen Motive wie Bewegung, Elektrizität und Spannung. mehr lesen…

Traum oder Alptraum? – Ausstellung beim Sommerfest 2016

Ausstellung der Kästen während des Sommerfests 2016 im Treppenhaus Ost

Ausstellung der Kästen während des Sommerfests 2016 im Treppenhaus Ost

Phobien, Träume, Wünsche und Phantasien, dies alles in einem kleinen Kasten aus Holz darzustellen soll gehen? Ja! Der Kunstkurs der 11. Jahrgangsstufe beschäftigte sich genau mit diesen Themen bei der Umsetzung seiner Projektkästen, die die Kursteilnehmer/innen beim Sommerfest 2016 der Schulgemeinschaft vorstellten. Das Thema Traum bzw. Alptraum stand hier im Vordergrund. Ziel war es, jedem eine individuelle Gestaltung des Kastens zu ermöglichen. Die Schüler/innen konnten ihre schönsten Phantasien, aber auch ihre schlimmsten Ängste darstellen. Was von beidem dargestellt wird, gilt es nun vom Betrachter herauszufinden.

Nach der Vorstellung des Themas im Unterricht begannen die Schüler/innen eifrig Material zu beschaffen, um ihre Vorstellungen so präzise und detailreich wie möglich darzustellen. Dies geschah teils zufällig, teils mit einem gut durchdachten Konzept. In den folgenden Wochen wurden die Kästen mit Hilfe von Herrn Findeisen besprochen, um den gewünschten Effekt noch deutlicher zu kontrastieren, oder um den Kasten auf eine neue Ebene weiter zu entwickeln. Dabei wurde entweder nur mit Farbe gearbeitet, zum Beispiel ein Schwarz-Weiß-Kontrast (Kasten von Belen Otto Ruiz) oder mit einfarbigen Konzepten (Kasten von Alexander Kämmerzähl). Auch mit Formen wurden interessante Kontraste hergestellt, zum Beispiel zwischen weichen runden Bällen und dünnen harten Stücken (Kasten von Alicia Küster). Die verschiedenen Ebenen ergaben zusätzlich eine Gegebenheit, mit der die Schüler/innen arbeiten konnten, um mit der Dreidimensionalität neue Blickwinkel zu eröffnen und den Kasten noch detaillierter zu gestalten.

Das Ergebnis war eine Ausstellung von 19 Kästen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Zeigt der eine verschiedene Szenen aus altbekannten Märchen, zeigen andere Kästen blutrünstige und grausame Phantasien. Die teils winzig kleinen Details können beim ersten Blick meist nicht erfasst werden, so zog beim Sommerfest jeder Kasten die Aufmerksamkeit der Besucher im Treppenaus Ost auf sich, wo in Nischen und auf Fensterbrettern die Kästen zu sehen waren. Die Vielfalt und der Detailreichtum bannte die Betrachter beim Entdecken immer wieder. Andererseits führten andere Kästen schon beim ersten Blick zur gewünschten Emotion und erstaunten mit ihrer Prägnanz und Deutlichkeit. Gerade diese Leistung ist besonders hervorzuheben und zeigt, wie kreativ und professionell die Schüler/innen vorgegangen sind. Der durch das Thema sehr große Spielraum für die Umsetzung der Kästen ermöglichte die Entstehung von Kästen, die zunächst nicht zuzuordnen sind, und somit viel Raum für Interpretation lassen und den Betrachter auf sehr persönliche, intensive und unbekannte Art und Weise fordern.

Alexander Kämmerzähl

Mädchen töpfern Blumen: Farbe für den Pausenhof

Wir, die Kunst Plus AG des CEG der 6. und 7. Klassen, haben unterschiedlich große und verschiedenfarbige Blumen getöpfert und glasiert, damit der Pausenhof fröhlicher und bunter wird, nicht mehr auf den Holzfassungen um die Bäume und Pflanzen balanciert wird und die Pflöcke nicht so schnell verrotten. Wir sind zuerst von echten Blumen ausgegangen, haben aber dann bald auch angefangen, selbst welche zu erfinden, um die rund 120 Pfosten auf dem Pausenhof zu bestücken. Dabei haben wir sehr drauf geachtet, keine Spitzen und scharfen Kanten zu töpfern, damit sich niemand von Euch daran verletzt.

Die ganze Kunst Plus Gruppe bittet Euch, die Blumen nicht mutwillig zu zerstören oder Müll darauf abzulegen, denn in den Blumen stecken mehrere Monate Arbeit. Wir hoffen, dass sie Euch genauso gut gefallen wie uns und dass sie im Schulhof (und später vielleicht auch in den Blumentöpfen der Treppenhäuser) für gute Laune sorgen.

Mariella Fina, Sarah Linhardt, Sonja Prickarz

Museumsbild – ein Gesamt-Kunstwerk der Klasse 5c

Farbexperimente 5c 2016

Farbexperimente 5c 2016

Zum Ende dieses Schuljahres wollten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c ein großes Projekt durchführen. Dazu kam die Idee, ein „Museumsbild“ zu erstellen, wobei das Thema „Experimentieren mit unterschiedlichen Maltechniken“ war: Nass-In-Nasstechnik, damit malt man auf nasser Fläche mit nassen Farben. Abdrucktechnik, damit druckt man ausgeschnittene Formen auf dem Papier ab. Aussparungstechnik mit Wachsmalkreide. Kratzertechnik, Spritzetechnik und Abklatschtechnik, usw.

Die Klasse 5c hat 4 Stunden lang an diesem Projekt konzentriert gearbeitet, dabei waren der Phantasie und Kreativität keine Grenzen gesetzt.
Die abstrakten und farbintensiven Ergebnisse sahen sehr interessant und phantastisch aus, danach malte die Kunstlehrerin ein großes modernes Museum und setzte jedes einzelne Bild hinein. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c haben alle ein Bild für das Museum abgegeben, sodass das Kunstwerk endlich geboren wurde.
Dieses wird als Empfangsbild im Sekretariat jeden Tag unserer Schule präsentiert.

Klasse 5c

Mehr als nur Hülle – Innovatives Verpackungsdesign für Staedtler-Stifte

Das Team von Staedtler und die beiden Siegerinnen

Das Team von Staedtler und die beiden Siegerinnen

Auch in diesem Schuljahr konnten wir, die Schüler des Profilfaches Design in der Q11, im zweiten Halbjahr des Kurses „Praxisluft“ schnuppern. Die Firma Staedtler bot uns die Möglichkeit für eine Zusammenarbeit zur Gestaltung von innovativen Produktverpackungen.

Anfang des zweiten Halbjahres besuchten uns die Projektleiter von Staedtler zum ersten Mal, um uns den Auftrag für unser Projekt, das als Wettbewerb gestaltet war, zu geben. Daran arbeiteten wir bis zum Juni zuerst in Einzelarbeit, dann im Team. Ziel war es, eine Stifte-Box für zehn Stifte zunächst auf dem Papier zu entwerfen und später einen Prototypen zu bauen. Die Box sollte mit Zusatzfunktionen versehen sein, also einen Mehrwert über die Verpackung hinaus bieten und auf unser Alter als Zielgruppe ausgelegt werden.
Am 21.6. waren wir schließlich zur Siegerehrung in den Staedtler-Hauptsitz in Nürnberg eingeladen. Zunächst wurde uns der „3DSigner“ vorgestellt, ein individualisierbarer Füller, für den unser Vorgängerkurs letztes Jahr Entwürfe gestaltet hatte. So sahen wir, was aus unseren Ideen werden könnte. Anschließend bekamen wir eine Werksführung. Im Lager durften wir Roboter bestaunen, die bestellte Produkte aus den Regalen holen. Später sahen wir, wie Bleistifte, Buntstifte und Fine-Liner in riesigen Massen hergestellt werden. Schließlich wurde nach einer ausführlichen Besprechung all unserer Entwürfe für eine innovative Stifteverpackung die in sich drehbare „Tilt-Box“ (Henrike Möllenhoff und Annemarie de Wall) zum Sieger gekürt. Hier gab es einen besonderen Preis, aber auch die anderen Kurs-Teilnehmer wurden nicht nur um wichtige Erfahrungen reicher, sondern auch reich mit Staedtler Produkten beschenkt.

Annemarie de Wall Q11

Entwurfszeichnungen von Ruhan Hizal

Entwurfszeichnungen von Ruhan Hizal

CAD-Entwurf von Stephan Ihm

CAD-Entwurf von Stephan Ihm

Prototyp der Tilt-Box von Henrike Möllenhoff und Annemarie de Wall

Prototyp der Tilt-Box von Henrike Möllenhoff und Annemarie de Wall

Prototyp des Muschel-Etuis von Tatjana Krause und Christoph Rothemund

Prototyp des Muschel-Etui von Tatjana Krause und Christoph Rothemund

Was bleibt – „Ausblicke“ des Kunstadditums Q12

10_Was_bleibt_2Wenn man zwei Jahre vier Stunden pro Woche zusammen verbringt, fällt der Abschied schwer, zumindest wenn die Atmosphäre so schön ist, wie sie es in unserem Kunstadditum war. Nun sind wir aber so gut wie am Ende der zwölften Klasse angekommen. Als allerletztes Projekt wollten wir etwas, das wir alle zusammen machen, etwas, das bleibt. Was bleibt von Schülern, wenn sie eine Schule verlassen? Ein paar Erinnerungen. Als Künstlerinnen haben wir glücklicherweise die Möglichkeit einen bleibenderen Eindruck zu hinterlassen. Bei allen Brand- und Denkmalschutzbestimmungen gibt es zwar nicht allzu viele Freiheiten, aber wir haben etwas gefunden: die Fenster.

Bei einem Streifzug durch die Schule haben wir uns zwei im Treppenhaus Ost des dritten Stocks ausgesucht und uns unverzüglich an die Entwürfe gemacht. Jede Schülerin suchte sich eines der beiden Fenster aus und dazu einen Standpunkt, von dem aus der Ausblick perspektivisch richtig dargestellt werden sollte. Dazu traten nun von jeder Schülerin unterschiedliche phantastische erweiternde Elemente: Fabelwesen, Märchenszenen, Zukunftsvisionen, Bäume, Wasser, antike Tempel, Heißluftballons, Zootiere.

10_Was_bleibt_3Für jedes der Fenster wurde von unserem Kurs gemeinsam ein Entwurf gewählt und so die von Lisa Hoffmann und Cara Hammad zum Umsetzen ausgesucht. Die insgesamt zwölf Teilscheiben waren perfekt aufzuteilen auf elf Schülerinnen und unsere Kursleiterin. So entstanden mithilfe aller „Additumsmädchen“ zwei vollständig neue Ausblicke von den Fenstern des Treppenabsatzes aus.

Alle Entwürfe sind entlang der Treppe ausgestellt und bieten noch mehr phantastische Ausblicke. Das Fenster als Verbindungselement zwischen Innen und Außen ist über die Jahrhunderte nicht nur in der bildenden Kunst, sondern auch in der Literatur ein vielverwendetes Bild gewesen. Für uns soll es ein Symbol sein, dass wir nun in die Welt gehen, aus der Schule hinaus. Und so wie wir die Ausblicke gestalten konnten, werden wir auch unser Leben gestalten können. Vielleicht läuft uns sogar das eine oder andere Fabelwesen über den Weg.

Was bleibt von uns? Ein Ausblick auf die Welt außerhalb der Schule, der nicht so trist ist, wie die bloßen Gebäude außen herum. Ein Einblick in unsere Phantasie, der den Schülern noch lange nach unserem Abschied bleibt.

Lisa-Marie Wehlmann-Wiedeking

Kunst mit Holz – Ausstellung im Schulhaus

1 Kunst mit HolzIm Rahmen unseres neuesten Projekts beschäftigten wir Kunstadditums-Schülerinnen der Q12 uns mit dem vielseitigen Material Holz. Nachdem jede Schülerin Holzstücke, Äste, Wurzelwerk oder Treibholz gefunden hatte, näherten wir uns dem Medium in seiner ganzen Vielfalt. Holz als zeitüberdauernder Weltenzeuge, als Handwerksmaterial oder stabiler Baustoff, als Brennstoff und in seiner Bedeutung für die Menschen in früheren Zeiten, als es noch keine Gasheizungen gab. Wie könnte man einem Alien, das es nicht weiß, erklären, was Holz ist? Ein lebendiges Material, das wir Menschen meist in totem Zustand nutzen? Etwas, das uns erlaubt, auf der Erde zu atmen?

Nicht zuletzt faszinierte uns die Vielfalt der Farben, Formen und Strukturen von Holz, Rinde oder dünnen Zweigen. Jede Schülerin erarbeitete aus einem oder mehreren von ihr ausgewählten Holzstücken und mit ausgefeilter Erweiterung um andere Materialien dann ein individuelles Kunstwerk. Handwerklichen Beistand mit dem Umgang mit Werkzeug leistete uns unsere Kursleiterin.

So entstanden Designobjekte, Dekorationen und dreidimensionale Kunst, die so verschieden sind, wie die jungen Frauen im Kurs. In unserer Begeisterung für die Werke haben wir kurzerhand eine Ausstellung aufgebaut. Auf dem kleinen Zwischenstockwerk am Osteingang auf der Seite des Langemarckplatzes sind die Arbeiten mit Holz zu sehen.
Wir präsentieren nun begeistert unsere Ausstellung, die so vielseitig ist, wie Holz selbst.

Lisa-Marie Wehlmann-Wiedeking

Sternengreifer und Suchende – Kunstwerke der Q11 für den Pausenhof

In der elften Klasse steht unter anderem der menschliche Körper in Malerei und Plastik auf dem Stundenplan. In diesem Zusammenhang haben wir uns mit Bildhauern wie Auguste Robin und Henry Moore beschäftigt. Beide Künstler achteten bei der Erstellung ihrer Werte darauf, dass sie nur die Körperteile herausarbeiteten, welche für ihre Botschaft wichtig waren. Sie abstrahierten die Figuren auf das Nötigste. Nach diesem Vorbild haben wir aus Ton Figuren für unseren Pausenhof erstellt. Wir wollten gerne dreidimensional arbeiten, aber die Arbeiten sollten auch noch einen Sinn über die reine Übung hinaus haben.

Zu jeweils anderen Aspekten des schulischen Lebens an unserem musischen Gymnasium drücken sich unsere kleinen Figuren mit verschiedenen Körperhaltungen aus. Diese Plastiken könnt ihr nun dank der Hilfe von Herrn Kamp auf dem Hof bestaunen, da dieser so freundlich war uns die Sockel zurecht zu sägen. Jedoch mussten wir nach dem Brennen des Tons feststellen, dass nur wenige diesen Prozess überlebt hatten. Unsere Kursleiterin ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen, sondern kreierte für das nächste Halbjahr eine Arbeitsgrundlage. Aus den alten nun bunt glasierten Bruchstücken und Beton schaffen wir nun Mosaikdrachen – auch für den Pausenhof. Somit kann aus den vielen Scherben doch noch etwas Schönes werden.

Siri Fischer

Gemeinsam in Frieden leben! – Ein brandaktuelles und wichtiges Thema im Europäischen Wettbewerb 2016

Die PreisträgerInnen des Europäischen Wettbewerbs 2016 mit ihren Bildern bei der Ehrung durch Herrn Dr KellnerAuch in diesem Jahr schickt das CEG Sieger zur Preisverleihung des Europäischen Wettbewerbs. Heute schon durften die Preisträger/innen das Lob und die Gratulationen von Herrn Dr. Kellner entgegennehmen, bevor sie dann im Juni/Juli zur mittelfränkischen Preisverleihung fahren.

Schüler/innen der 6., 7., 9. und 10. Jahrgangstufe, sowie einige ausgewählte Oberstufenschüler beschäftigten sich in Bildern auf Leinwand oder Papier gestalterisch mit den Unterthemen „Ich bin wie ich bin.“, „Mobbing – nicht mit mir!“, „Ab heute bin ich mutig.“, „Ich erhebe meine Stimme …“, „Frieden ist eine Kunst“ oder „Frauen tragen die Hälfte des Himmels“.

Kreative, aufwändige und sehr unterschiedliche Arbeiten haben dem CEG die bisher höchste Anzahl von Preisträgern beschieden.
Auf Landesebene haben gewonnen: Christina Tiler (6b), Merle Hoyer (7e), Eva-Lena Roll (9b), Britta Keßler (10b), Hanna Neumann (10b), Carola Schlager (10b), Tim Spona (10c) und Alicia Beck (Q12). Außerdem wurden die Arbeiten von Merle Hoyer und Carola Schlager zusätzlich zur Bundesjury weitergeleitet.
Herzliche Gratulation an alle Gewinner/innen und herzlichen Dank an alle Teilnehmer/innen!
FS Kunst

Das P-Seminar „Künstlerkinder“ – Schüler unterrichten Schüler

Das Kunst P-Seminar „Künstlerkinder“ hat sich das Ziel gesetzt, Kinder für Kunst zu begeistern und ihnen vor allem Spaß am Gestalten, Formen, Malen und Basteln zu vermitteln. Unsere kleinen Künstler sind alle in der vierten Klasse der Grundschule, und wir haben entweder in Teams oder einzeln mit ihnen selbstgeplante Projekte durchgeführt.

Abschlusspräsentation in der Rückertschule

Abschlusspräsentation in der Rückertschule

Doch bevor wir zwölf Schülerinnen und Schüler des Seminars selbst Lehrer spielen durften, beschäftigten wir uns mit dem Gebiet der Pädagogik. In diesem Sinne stellte jeder Teilnehmer entweder einen Psychologen, Pädagogen oder verschiedene Formen des Kunstunterrichts in einem Referat dar. Dieses sollte wie eine normale Schulstunde gestaltet werden, um bereits zu Beginn des gesamten Projekts das „Lehrerdasein“ zu üben. Dieser Teil stellte also unsere Basis für die Arbeit mit den Kindern dar. Ziel dessen war es, uns Informationen zu der Entwicklungsstufe der Kinder nahe zu bringen, damit wir unsere eigenen Projekte angemessen daran anpassen und in deren Durchführung besser auf die Kinder eingehen konnten.

Der zweite große Teil unseres Seminars war das Entwickeln eigenständiger Projekte, die jeweils auf mehrere Stunden ausgelegt waren. Wir hatten für den Ort der Durchführung die Wahl zwischen der Friedrich-Rückert Schule in Erlangen und dem Hort Grünewaldstraße in Nürnberg. Bei der Gestaltung der Projekte wurden uns große Freiheiten gelassen, sodass wir unserer Kreativität freien Lauf lassen konnten. Am Ende dieser Phase musste jeder sein individuelles Projekt präsentieren und es wurde entschieden, welches Projekt wie umgesetzt wird. Im Zuge dessen wurden bei den Projekten für den Hort Elemente aus verschiedenen Projektentwürfen kombiniert und somit Teams von zwei bis drei Personen geschaffen. Im Falle der Rückert-Schule wurden alle Projekte von einzelnen Personen in ihrer ursprünglichen Form umgesetzt. Insgesamt gab es dadurch fünf Projekte in der Rückert-Schule und drei im Hort.

Beim Anfertigen der Gipsmasken im Hort

Beim Anfertigen der Gipsmasken im Hort

Den letzten Teil des P-Seminars bildete die Umsetzung der Projekte, die zwischen September 2015 und Januar 2016 stattfand. In der Rückert-Schule hat Dominik Blöchl sein Projekt „Malen mit Gips“ mit dreizehn Viertklässlern durchgeführt. Sie haben aus einzelnen Leinwänden ein großes gemeinsames Werk erschaffen, welches die Vielfalt der Schule und den Grundgedanken von Einheit widerspiegelt. Dazu haben die Kinder das Motiv mit Gipswänden auf den Leinwänden dargestellt und dann nach ihrer eigenen Vorstellung bemalt und verziert. Antonia Mehltretter, die ebenfalls mit einem Dutzend Kindern aus der vierten Klasse arbeitete, unterstützte die Kinder beim Basteln von Traumfängern. Das Ergebnis waren individuelle Werke und großer Spaß auf Seiten der Schüler und der neuen Lehrerin. In Kristina Mückes Projekt „Mara Weltuhren“ gestalteten die Schüler und Schülerinnen Holz-Uhren nach dem Vorbild der Erlanger Künstlerin Mara. Hierzu erstellten sie zunächst Entwürfe, die sie schließlich auf Sperrholzplatten übertrugen. Anschließend wurden diese zurechtgesägt, geschliffen, bemalt und zuletzt das Uhrwerk eingebaut. Caterina Wehner vermittelte in ihrem Projekt „Antike“ zunächst allgemeines Wissen zu dieser Epoche, wobei sie den Fokus auf die Götter legte. Daraufhin entwarfen die Kinder eigene „Schulgeister“, die Eigenschaften der Schule verkörpern und gleichzeitig die Schule beschützen sollten. Im weiteren Verlauf des Projekts gestalteten die Schüler ein Symbol für ihren Geist mit Mosaik-Steinen auf Holzplatten und erstellten Steckbriefe. Amelie Rossmanith töpferte mit ihren Künstlerkindern Tassen aus Ton. Diese wurden anschließend glasiert, mit Keramikfarben bemalt und von den Kindern individuell gestaltet, sodass jeder nun seine ganz persönliche, selbst gemachte Tasse hat.

Beim Papierschöpfen im Hort

Beim Papierschöpfen im Hort

Die Projekte im Hort wurden jeweils durch Teams von zwei bis drei Personen durchgeführt: Leonie Czechs, Magdalena Andres’ und Valerie Gierings Indianer Projekt gab den Kindern einen Einblick in das Leben als Indianer. Die Kinder bastelten Regenmacher und Gips-Masken, die sie jeweils nach ihren eigenen Vorstellungen bemalten und verzierten. Elisabeth Lehr und Julia Eichler bauten mit ihren Kindern Rahmen, um damit Papier zu schöpfen. Außerdem stellten die zwei Lehrerinnen mit den Kindern Farben aus Lebensmitteln her, die zum Färben der Papiere verwendet wurden, zusätzlich verzierten sie diese mit Glitzer und Federn. Schlussendlich schnitten die Kinder ihre Papiere in den Formen von Blumen, Blüten, Blättern und Sonnenstrahlen aus, woraus sie dann einen Blumenstrauß und eine Sonne machten. Bei Lisa Hoffmanns und Cara Hammads Projekt „Die kleine Hexe“ entwarfen die Kinder dreidimensionale Figuren in Anlehnung an die gleichnamige Geschichte von Otfried Preußler, die allerdings etwas umgeschrieben wurde. Aus Flaschen, Pappmaschee, selbst hergestellten sowie gekauften Farben, Stoffen und Fäden wurden eigene und individuelle Hexen und Zauberer erschaffen, zu denen am Ende noch ein Steckbrief geschrieben wurde.

Beim Anfertigen der Mara Uhren in der Rückertschule

Beim Anfertigen der Mara Uhren in der Rückertschule

Durch die Projekte ist uns am eigenen Leib klar geworden, wie anstrengend es als Lehrer sein kann, sowohl bezüglich der Vorbereitung als auch der Durchführung. Dennoch ist das prägende Ergebnis, welches alle Beteiligten aus der gemeinsamen Arbeit gezogen haben, ein durchweg Positives. Die Schwierigkeiten und die viele Arbeit, die in die Projekte gesteckt wurde, werden von den Erinnerungen an die Freude beim künstlerischen Arbeiten mit den Künstlerkindern überstrahlt.

Cara Hammad, Q12

Schülerinnen gewinnen ersten und dritten Preis im Plakatwettbewerb der Tropenstiftung Oro Verde

Die als gemeinnützig anerkannte Stiftung Oro Verde konzipiert und unterstützt konkrete und dauerhaft wirksame Projekte zum Schutz der Tropenwälder. Ein wesentlicher Schwerpunkt ihrer Arbeit stellt dabei die Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit dar. So sollen insbesondere Kinder und Jugendliche erfahren und begreifen, warum die tropischen Regenwälder von so immenser Bedeutung sind. Und was jeder Einzelne dazu beitragen kann, sie zu schützen. Neben sehr anschaulichen Unterrichtsmaterialien für Lehrer initiiert die Stiftung jährlich Schülerwettbewerbe, in denen die Schüler und Schülerinnen ihre Kreativität, ihren Ideenreichtum und ihr Engagement mit dem Gedanken an “wie wollen wir in Zukunft leben” verknüpfen und diese in spannenden Projekten zum Regenwaldschutz zeigen.

Im Schuljahr 2014/15 nahm die Klasse 8a am Plakatwettbewerb der Stiftung Oro Verde teil – und zwar äußerst erfolgreich. Unter allen bundesweiten Einsendungen von insgesamt 126 Plaktatideen von Schülern, Studenten und Auszubildenden konnte sich Sophia Krügers Plakat durchsetzen. Als erstplatzierter Entwurf wird Sophias Idee nun von Oro Verde in Form von Flyern, Postkarten und Plakaten für deren Öffentlichkeitsarbeit genutzt.

Sophia schreibt selbst zu ihrer Plakatidee:

„Mein Plakat stellt die typische Verhaltensweise eines Papageien dar. Er wiederholt mehrfach den Satz „Baum fällt“ ohne den Sinn des Inhaltes zu verstehen. Mein Bild symbolisiert jedoch nicht das Verhalten des Papageis, sondern repräsentiert die Denkweise des Menschen in der heutigen Zeit. Er nimmt immer wieder die gleichen Handlungen vor ohne darüber nachzudenken, ob diese für uns oder unsere Umwelt schädlich sind.“

Die Jury weiß die Ideen- als auch künstlerische Leistung Sophias zu schätzen und schreibt:
„Die einfache Message des Plakates regt den Betrachter sofort zum Nachdenken an und überzeugt auf ganzer Länge. Auch dein selbstgemalter Papagei ist ein echter Hingucker. Diese Mischung aus Witz und kreativer Umsetzung macht dir so schnell keiner nach.“

Sophia Krüger: "Er wiederholt alles! Müssen wir das auch?" - Buntstiftzeichnung auf Tonpapier

Sophia Krüger: “Er wiederholt alles! Müssen wir das auch?” – Buntstiftzeichnung auf Tonpapier

Umsetzung als Postkarte der Tropenwaldstiftung Oro Verde

Umsetzung als Postkarte der Tropenwaldstiftung Oro Verde

Aber nicht nur Sophias Plakatidee fand Anklang bei der Jury. So kann sich auch Shania Lange gemeinsam mit einer Schülerin einer anderen Schule über eine dritte Platzierung im Wettbewerb freuen.

Shania erklärt zu ihrem Plakat mit dem Titel “Sie haben ihr Ziel erreicht !”:
Ich habe dieses Thema gewählt, da es im Alltag ständig präsent ist- fast jeder schaut sich Fotos auf dem Handy an. In dem Plakat ist Traum & Wirklichkeit dargestellt: Der Regenwald wie er wirklich ist und wie wir ihn idealistisch sehen.“

Dazu die Jury der Stiftung:
„Du hast eine tolle Idee präsentiert und die Umsetzung ist super geworden. (…) Die Idee mit dem Handy ist sehr real und spricht den Betrachter sofort an, denn jeder kann sich diese Situation vorstellen.“

Shania Lange: "Sie haben ihr Ziel erreicht" - Bleistiftzeichnung auf Tonpapier

Shania Lange: “Sie haben ihr Ziel erreicht” – Bleistiftzeichnung auf Tonpapier

Auch die Plakatideen von Maria Schenkel (Das ist alles was geblieben ist…!) und Jasmina Weiß (Sei kein Radiergummi!) überzeugten die Jury und kamen in die finale Entscheidungsrunde.

Auf der Webseite von Oro Verde sind die tollsten Plakatideen 2015 zu bewundern.

L. Lori

„Eine ungewöhnlich pfiffige Gruppe“ – Crossmedia-Preis für das Profilfach Design 2014/15

Vergleich Homepage - Entwurf

Vergleich Homepage – Entwurf

Am 25. November 2015 besuchte das Profilfach Design des Schuljahres 2014/15 die Preisverleihung des Crossmedia-Wettbewerbs in München. Zuvor hatten wir gemeinsam mit dem Deutschen Designmuseum aus Frankfurt/Berlin unter Leitung des Designers Florian Bärschneider einen Anfang für eine Corporate Identity für das CEG erstellt. Dabei entwickelten wir Vorschläge für ein neues Schullogo und darauf basierend ein Design für eine neue Schulhomepage, für Briefpapier und Infomappen. Nach erfolgreichen Ergebnissen meldeten uns der Designer Florian Bärschneider und unsere Lehrerin beim Crossmedia-Wettbewerb an, bei dem jährlich Preise in verschiedenen Kategorien, etwa Short Films, Grafik und Layout, Games oder 3D Animation, verliehen werden.

Leider konnten wir keinen der ersten Preise erreichen, da aus „einigen Bereichen […] eindeutig auch die Handschrift professioneller Unterstützung herauszulesen [war], was der Jury im Detail eine Einordung erschwert hat“ (Jury-Kommentar), unsere Projektergebnisse also zu professionell wirkten, was uns wiederum für das CEG freut. Doch von über tausend Einsendern von unterschiedlichen Arbeiten erhielten wir trotz der zu hohen Professionalität eine besondere Anerkennung für unser Projekt und unsere Arbeit für die Schulgemeinschaft.

Schön war auch die weitere Begründung zu lesen: „Die Jury beglückwünscht Euch zu Eurer sicherlich sehr lehrreichen und gewinnbringenden Arbeit am CI für das CEG. Auf das tolle Resultat dürft Ihr stolz sein und Eure Schule kann sich wiederum glücklich schätzen, […] eine außerordentlich engagierte Lehrerin und in den 13 TeilnehmerInnen des Profilfachs „Produktdesign“ eine ungewöhnlich pfiffige Gruppe zu haben. Nicht nur die Tiefe Eures Beitrags, sondern auch die Dokumentation überzeugt. Die Arbeit vereint auf wunderbare Weise (crossmedial) handwerkliches Tun und Arbeitsschritte, die rein digital geschehen.“ ( Jury-Kommentar)

Durch die Preisverleihung führte der ARD- und BR-Moderator Markus Othmer, der durch seine humorvolle Art den Vormittag schnell vergehen ließ. Nach den Vorstellungen abwechslungsreicher und interessanter Projekte anderer Schulen aus ganz Bayern und einer anschließenden Siegerehrung machten wir uns wieder auf den Weg nach Erlangen. Ein großer Dank geht an unsere Lehrerin, an Florian Bärschneider und an das Deutsche Design Museum (DDM), die uns mit großem Engagement und im Falle des DDM zusätzlich mit großem Kostenaufwand diesen Tag und besonders die vielfältigen Erfahrungen zuvor ermöglicht haben.

Amelie Rossmanith und Lisa Hoffmann

Noch ist Maria alleinerziehend!

Alina Ackermann, Sarah Linhardt, Maiella Fina, Klaudia Pietrzyk um die Marienfigur

Alina Ackermann, Sarah Linhardt, Maiella Fina, Klaudia Pietrzyk um die Marienfigur

Die Kunst Plus AG des CEG hat auf die Anregung von Herrn Dr. Kellner eine lebensgroße Mariaskulptur mit Jesuskind und Krippe aus Styropor und Gips gebaut und mit Farbe angemalt. Wir wollten sie eigentlich aus Y-tong hauen, aber das wäre zu schwer geworden. Da Styropor auch leichter zu bearbeiten ist, haben wir fleißig Styroporabfälle gesammelt und sie daraus hergestellt. Mit Gips überziehen mussten wir sie dann noch, damit sie brandsicher ist.
Der Joseph, die Tiere, der Hirte und die drei Könige sind in Arbeit, werden aber diesen Advent leider nicht mehr fertig, denn schon für die Maria haben wir das ganze bisherige Schuljahr gebraucht. Aus diesem Grund ist Maria in diesem Jahr noch alleinerziehend, bleibt es aber nicht.
Es hat richtig Spaß gemacht, mal nicht nur zu malen, sondern auch was anderes Künstlerisches zu machen. Besonders gefreut hat sich auch unsere Lehrerin über das gute Zusammenarbeiten von uns Sechstklässlerinnen aus verschiedenen Klassen. Mitgearbeitet an den Skulpturen haben: Mariella Fina (6a), Sarah Linhardt (6a), Verena Dillmann (6b), Sonja Prickarz (6a), Christina Tiler (6b), Elena Bauer (6c), Moira Antonucci Balazs (6c), Claudia Marutzki (6c), Alina Ackermann (6e), und Klaudia Piertzryk (6e).

Verena Dillmann, Sonja Prickarz, Sarah Linhardt

Papierblüten für Augen und Ohren

Kunstrumental Papierblüten

Die „neue“ Musik ist gar nicht mehr neu, sondern schon etliche -zig Jahre alt. Genauso wie die Erweiterung des Kunstbegriffs und die Frage, ob das überhaupt noch Kunst ist.
Aber für jeden Schüler gibt es den Moment, wo er über die gewohnten Harmonien und Sehgewohnheiten hinaus mit ungewohnten Klängen und Kunstformen konfrontiert wird. Im Additum Musik ist dies das Thema im dritten Halbjahr. Im Additum Kunst im vierten.

Ulrich Gasser hat mit seinen „Papierblüten“ eine reizvolle Folge von 24 Flötenstücken geschaffen, mit denen man ungewohnte Rhythmen und Klänge kennenlernen und üben kann. Der Titel und die Bezeichnungen der „Papierblüten“ laden dazu ein, sich auch eine visuelle Vorstellung zu machen. Was liegt also näher, als die Kunst und die Musik zusammen zu bringen? Das Additum Kunst Q12 hat sich der Titel von Gasser angenommen und für die Hälfte der Flötenstücke Entwürfe gemacht. Technisch völlig frei – wie die Erweiterung des Kunstbegriffs ermöglicht – entstanden so Ideen, wie „Müpfig und tüpfig“ oder „Schlüpfrig schleifend und trüllend“ in der Kunst aussehen könnten. Plastiken, Fotos, Malereien – alles wird vertreten sein, wenn Kunst und Musik ihre jeweiligen Interpretationen zusammen vorführen werden, die der andere bis dahin noch gar nicht kennt.

Für das kulinarische Wohl sorgt auch bei diesem Abend der Elternbeirat.

Herzliche Einladung zum Kunstrumentalabend am 02.12.2015 um 19 Uhr in der Aula des CEG.

H. Feist

Der Additumskurs Kunst im Café Brazil

Body DecoWir, der Additumskurs „Kunst“ des CEG, stellen auch dieses Jahr wieder im Café Brazil aus, in dem nach der gelungenen Ausstellung im letzten Jahr nun zum zweiten Mal Werke unseres einzigen Erlanger Kunst-Additums gezeigt werden dürfen. Die Kunstwerke zur Ausstellung stammen aus dem Schuljahr 2014/2015 und beschäftigen sich mit außergewöhnlichen künstlerischen Modeentwürfen. Der eine Teil beinhaltet Bilder, in denen wir für uns selbst – wobei wir jeweils zuvor von einer anderen Schülerin gezeichnet wurden – ein unvergleichliches Kleidungstück entwarfen. Jeder der Entwürfe hat neben dem ästhetischen auch einen symbolischen Wert. Er soll die Trägerin schützen und ihr helfen, ihre Gedanken zu ordnen oder ihr den Mut geben, neue Möglichkeiten und Wege zu erkunden. An unseren zeichnerischen Vorentwürfen erprobten wir erst jeweils fünf verschiedene Farbgebungen, um schließlich die beste Variante als großes Acrylbild umzusetzen. Der andere Teil der Ausstellung besteht aus Schmuckentwürfen. Die Vorzeichnungen zu den ungewöhnlichen Schmuckstücken fertigten wir, wie es auch in einer klassischen Goldschmiede-Ausbildung gelehrt wird, auf farbigem Papier an, um dann die Stücke nach den Entwürfen in den unterschiedlichsten Techniken auszuarbeiten. Schließlich wurden die fertigen Schmuckstücke von uns noch auf Fotografien, die in Komposition und Farbwahl genau auf die Entwürfe abgestimmt wurden, inszeniert. Zu sehen sind die Werke ab Samstag, den 31. Oktober 2015, bis Ende Dezember im Café Brazil in der Bismarckstraße 25, 91054 Erlangen. Wir würden uns freuen, wenn Sie die Zeit finden, mal rein zu schauen.

Additum Kunst Q12

Neue Kunst fürs CEG – Anastasiya-Anna Knape schenkt der Schule ein neues Werk

Frau Ittner als Sinnbild von Theater und Latein

Frau Ittner als Sinnbild von Theater und Latein

Seit der Renovierung des Hauses hat das CEG einiges von seinem alten bunten Charme – zumindest im Inneren der Gänge – eingebüßt. Schon vor drei Jahren haben wir deshalb die Initiative „Kunst zurück ans CEG“ ins Leben gerufen. Feuerfeste Wechselrahmen in vielen Gängen sind der gelungene Kompromiss zwischen den Wünschen der Schulfamilie und dem Denkmal- und Brandschutz. Viele Plätze, die früher fest installierte Kunstwerke zierten, sind dabei jedoch frei geblieben.

Jetzt ist wieder so eine leere Wand hinter einem neuen Werk verschwunden. Die Kunst-Additums-Schülerin Anastasiya-Anna Knape arbeitete seit einem Jahr an einem Bilderzyklus, der nun an prominenter Stelle hängt. Viele, viele Arbeitsstunden stecken in den Bildern, die die Abiturientin in ihrer Freizeit aufbrachte, um der Schule ein wunderbares Abschiedsgeschenk zu machen. Diese Erinnerung an sie freut die Schulgemeinschaft besonders nach den vielen Erfolgen, die Anastasiya-Anna schon in ihrer Schulzeit feiern konnte, etwa der Mitarbeit bei der Illustration eines Kinderbuches 2012, einem Sieg beim Europawettbewerb 2013, einem Sieg beim Schloss Habelsee Denkmalwettbewerb 2015 oder der Auswahl ihrer Malerei für ein Buchcover, das im Oktober erscheint.

Neue Kunst im 1 OG

Neue Kunst vor Zimmer 118

Passend zum Bau, der Historismus und Jugendstil vereint, hat sie sich die vier Jahreszeiten des Jugendstilkünstlers Alfons Mucha zum Vorbild genommen. Die einst leere Wand des Treppenhauses West im ersten Stock zieren nun jedoch nicht Frühling, Sommer, Herbst und Winter, sondern Allegorien verschiedener Fachbereiche. Der Frühling steht nun für die künstlerischen Fächer, der Sommer für die Geisteswissenschaften, der Herbst symbolisiert das Theater und das Fach Latein und der Winter die naturwissenschaftlichen Fächer. Anastasiya-Anna hat dafür jedem Fachbereich das Gesicht einer Lehrerin des CEG verliehen und passende Attribute in die Hand gegeben. Die qualitativ beeindruckend hochwertigen Bilder sollen dauerhaft in einem extra dafür angeschafften feuerfesten Rahmen ausgestellt werden.

Die Schulgemeinschaft dankt unserer „Anni“ sehr für die vielen Stunden, die sie in ihrer Freizeit an den tollen Bildern gearbeitet hat und wünscht ihr alles Gute für ihren Einstieg ins Studium.

Große Kunstausstellung zum Sommerfest des CEG 2015

Pünktlich zur Eröffnung des Sommerfests um 15:30 Uhr war sie fertig. Endlich fertig – die große Kunstausstellung des CEG. Bis zur letzten Minute halfen alle zusammen. Schüler, die Kunst-Lehrer, der hilfsbereite Herr Kamp – es wurde geputzt, aufgehängt, umgehängt, diskutiert, neu arrangiert, illuminiert und tituliert. Doch jetzt war sie fertig.

Was gab es nicht alles in dem abgedunkelten Kunstsaal zu sehen und zu entdecken.

An einem quer durch den Raum gespanntem Stahlseil hingen Lampions der Fünftklässler, die sich mit tierartigen- und fruchtähnlichen Formen auseinandergesetzt hatten. Daneben zeigten sich an dem Stahlseil auch interessante Designerlampen der Q11, hergestellt aus Strohhalmen, Abflussrohren oder Stickfäden. Von den Lampen beleuchtet fand sich auf einem Tischblock eine bunte Ansammlung von Papierobjekten. Eine Hochzeitstorte, ein eleganter Schuh oder auch eine stilvolle Handtasche konnten hier begutachtet werden (6. Klasse). Auf der anderen Raumseite konnten Designertische begutachtet werden, die rationale und dynamische Aspekte verkörperten (Q11). In Richtung der Fenster gruppierte sich eine wilde Schar von phantastischen Urzeittieren, die bunt bemalt auf sich aufmerksam machte (5. Klasse). Einen Schritt weiter bekam man einen Eindruck in modernes Wohnen. Schüler der 8. Klasse hatten im Rahmen des Themas Innenraumarchitektur Räume zentralperspektivisch konstruiert und gestaltet, manche von ihnen bereits unter Verwendung von aktueller Software als 3D-Animationen. An der Tafel riefen Plakate zum Umdenken in Bezug auf den Naturschutz auf (9. Klasse). Vor den Materialschränken luden handgemalte Comics zum Lesen und Lachen ein (7. Klasse). Abschließend setzte das Kunst-Additum am Eingang des Raums Maßstäbe. In Zeichnung, Foto und Objekt zeigten die Schülerinnen ihr hervorragendes Können im Bereich Schmuckdesign auf und zauberten vielen Besuchern ein ungläubiges Staunen ins Gesicht.

Mit dem Ausstellungsabbau zeigt sich, dass ein spannendes und äußerst kreatives Schuljahr zu Ende gegangen war. Viele Schüler, egal ob Ober-, Mittel- oder Unterstufe sind über sich hinausgewachsen und haben kreativ Hervorragendes geleistet. Vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben, dass die Ausstellung realisiert werden konnte.

(Ph. Findeisen)

CrazyZoo – Jedem Tierchen sein Plaisierchen

Im Schuljahr 2014/15 beschäftigte sich die 6. Klasse im Kunstunterricht intensiv mit der griechischen Antike. Die Amphorenmalerei, unterschiedliche Heldenstatuen und deren Geschichten, oder auch die CAPITALIS MONUMENTALIS – eine Großschrift der Antike – wurden intensiv beleuchtet.

Nach dieser Reise in die Vergangenheit freuten wir uns auf den Lehrplanpunkt: Lebenswelt – Beobachten und Erfinden. Dieser Lehrplanbereich gibt kein konkretes Thema vor, sondern stellt die Lebensrealität der Schüler in den Vordergrund und lässt damit Raum für individuelle Interpretationen. Eine erste Befragung der Schüler, welches Thema sie sich zu diesem Bereich wünschten, führte zu einem überbordenden Themenangebot. Konkreter wurden die Gedanken und Vorstellungen der Schüler, als überlegt wurde, wie man möglicherweise das Zusammenleben der Schüler verbildlichen könnte.

Eine Adaption auf das Tierreich, so wurde festgestellt, wäre die ideale Lösung. Da wir ja auch Erfinder sein wollten, haben wir die speziellen Eigenschaften der Tiere durch typische und überraschende Attribute herausgearbeitet. Schließlich gibt es dort sprichwörtlich die graue Maus, die falsche Schlange, die zickige Ziege, den verspielten Delphin …

Aus Holz sägten wir unsere Tiere aus und gaben ihnen mit Feile und Sandpapier den richtigen Schliff. Mit Acrylfarbe bemalt und einem wasserfesten Lack versehen, war unser CrazyZoo nun ausstellungsreif für die ganze Schulfamilie. Pünktlich zum Sommerfest wurden die einzelnen Tiere in einem Mobile vereint im Ost-Treppenhaus ausgestellt.

(Ph. Findeisen)

Krieg und Frieden

Vermutlich mehr als 300 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken. Boko Haram kidnappt mehrere hundert Mädchen aus Schule. Russisches U-Boot vor Schweden gesichtet? Dutzende Tote und Verletzte bei Autobombenanschlag in Bagdad.

Kunstwerk: Seidel Eva, Hoffmann Lisa, Schick Julia, Beck Hanna

Kunstwerk: Seidel Eva, Hoffmann Lisa, Schick Julia, Beck Hanna

Diese Liste der Meldungen aus den letzten Wochen könnte noch viel länger fortgeschrieben werden. Täglich erreichen uns neue, schreckliche Meldungen. Doch wie gehen wir damit um? Welche Spuren hinterlassen sie bei uns? Stumpfen wir ab? Dieser Frage gingen die Klassen 10a,b im Kunstunterreicht bei Herrn Findeisen nach.

Ausgangspunkt dieser ergreifenden Fragestellung ist die Verankerung im Lehrplan. Picasso mit Guernica-1937, Kienholz mit Das tragbare Kriegerdenkmal-1968 oder Ai Weiwei, der mit seiner kritischen Kunst das autoritäre chinesische Regime hinterfragt, stehen zur Disposition und wurden von Schülern referiert und diskutiert. Die Ukrainekrise, die Flüchtlingsströme aus dem Süden und insbesondere die Asylsuchenden in den Aufnahmestellen Zirndorf oder Fürth zeigen, dass Krieg keine Sache ist, die wir nur aus dem Fernsehen kennen, sondern unsere Wirklichkeit durchdringt.

Frank Lena, Hillmeier Fiona, Will Cornelia, Breuer Magdalena, 10 a Krieg und Frieden

Frank Lena, Hillmeier Fiona, Will Cornelia, Breuer Magdalena, 10 a Krieg und Frieden

Die Schüler kamen zu der Erkenntnis, dass Migration eine Chance für unsere überalterte Gesellschaft sein kann und die kulturelle Vielfalt auf allen Seiten Horizonte erweitert. Jeder Einzelne ist gefragt, eine Haltung zu entwickeln, die ihn befähigt in seinem alltäglichen Leben mit den Chancen und Herausforderungen dieser neuen Gesellschaft umzugehen.

(Ph. Findeisen)

Europa hilft- hilft Europa? – Europäischer Wettbewerb 2015

Die Preisträgerinnen mit Regierungspräsident Dr. Thomas Bauer und Bezirkstagspräsident Richard Bartsch

Die Preisträgerinnen mit Regierungspräsident Dr. Thomas Bauer und Bezirkstagspräsident Richard Bartsch

Am 10.07 wurden im Ansbacher Bezirksrathaus die diesjährigen mittelfränkischen Sieger des Europäischen Wettbewerbs geehrt und ausgezeichnet. Die gelungene Veranstaltung betonte deutlich die Rolle der Jugend im Europäischen Prozess und die dringende Notwendigkeit, Bewusstsein für die großartige Errungenschaft des friedlichen Staatenbundes zu schaffen.Der Europäische Wettbewerb hatte in diesem Jahr ungewöhnlich provokante und aktuelle Themen zur Auswahl gestellt, die von der Flüchtlingsfrage bis hin zur internen Entwicklung der Europäischen Staaten reichten. Für das CEG hatten sich die Klassen 10c und 10d das Thema „Wasser ist Leben!“ ausgesucht und sich der „großen Bedeutung, die Wasser für den Menschen hat“ unkonventionell genähert.

Spendenkarte, Aufkleber, Logo, Visitenkarten, Kuchen und Keks der fiktiven Firma „HM Water“ des Siegerteams

Spendenkarte, Aufkleber, Logo, Visitenkarten, Kuchen und Keks der fiktiven Firma „HM Water“ des Siegerteams

Die SchülerInnen erdachten europäische Organisationen und Firmen, die dazu beitragen könnten, die dritte Welt mit sauberem Trinkwasser zu versorgen. Für diese Firmen wurde ein durchdachtes Erscheinungsbild etwa mit Flyern, Visitenkarten, Werbeplakaten, Broschüren, Internetauftritten, Filmen, oder Dummies der Produkte entwickelt und umgesetzt. Die Firma „HM Water“ von Leonie Büttner, Henrike Möllenhoff und Lisa Salzer überzeigte die Jury auf Landesebene so sehr, dass die die Arbeit auch an die Bundesebene weiterleiteten. Dort wird die Arbeit seit dem 10.7.2015 auch in einer bundesweiten Ausstellung in der Landesvertretung Bremen in Berlin gezeigt. Wir gratulieren den Schülerinnen zu ihrem tollen Erfolg!

Cover Jahresbericht 2015

Cover Jahresbericht 2015

Cover Jahresbericht 2015

Hallo Freunde, sagt Doris, die Überfreundliche, mit ihrem stetig andauerndem Lächeln. Aber ob ihr es glaubt oder nicht, sicher hat auch sie Dreck am Stecken! Rosie zeigt sofort ihr altbekanntes Peace-Zeichen. Chantall streckt den Daumen in die Höhe und setzt ein breites Mördergrinsen auf. Kevin Grölt: Hello, hello! I just wanna say hello!, wobei er sich selbst mit der Luftgitarre begleitet. Auch Jörg möchte gerne seine Meinung kundtun und fuchtelt dafür wie verrückt mit dem Finger in der Luft herum. Jaqueline kommt um die Ecke, nachdenklich wie immer schenkt sie den anderen nur ein unbeteiligtes Nicken. Hat die jemals schon gelacht?, fragt Chantall die anderen.

Ihr merkt sicher, das ganze könnte in einer heißen Situation enden…

Sechs Schüler, sechs Techniken, sechs Stereotypen, ein Werk!

Zu Beginn des Schuljahrs versuchten wir, sechs Schüler der Klasse 9b, mit unserem Kunstlehrer Herrn Findeisen, einige Schüler-Stereotypen herauszuarbeiten, darzustellen und in einer Gruppe zu arrangieren. Um die einzelnen Figuren darzustellen, wählten wir eine Reihe unterschiedlicher Techniken (Collage, Zeichnung, Aquarell, Tusche, Druck, Furnierholz, etc.). Ziel der Figurengruppierung ist die Darstellung verschiedenster Schülertypen, die vereint in dem Kunstwerk nebeneinander und miteinander leben können. Vorbildhaft für unsere Schule wurde das Kunstwerk zum diesjährigen Cover des Jahresberichts ausgerufen und ist bis auf weiteres im CEG-Sekretariat ausgestellt.

(Ph. Findeisen)

60th3D

Seit vielen Jahren genießt das CEG einen herausragenden Ruf unter den Gymnasien in Mittelfranken. Die musische Profilsetzung ermöglicht den Schülern ihre Begabungen auszubilden, zu schärfen und auch als Vorbild weiterzugeben. Theateraufführungen, Konzerte mit renommierten Opernsägern, Diskussionsforen, Dichterlesungen oder Ausstellungen und Preisverleihungen zeugen von der hohen Qualität.

Durch den Umzug des Direktorates in neu renovierte Räume, ergab sich von Seiten der Schulleitung die Frage, wie man die Räume künstlerisch neu bespielen und dadurch das gute Niveau der Schule sichtbar werden lassen könnte.

In einem ersten Schritt wurde die Zusammenarbeit mit der Fachschaft Kunst initiiert. Als Ausgangspunkt für die Gestaltung einer Wandfläche wurden zwei Türen eines Sideboards gewählt. Diese steuerte Hr. Dr. Kellner bei, um einerseits den Räumen des Direktorats eine persönliche Note zu verleihen, andererseits um Teil des Gestaltungsprozesses zu sein. Bereits zur Jugendzeit blickte er auf die aus den 60er Jahren stammenden Türen, welche mit geometrischen Verzierungen optisch und künstlerisch sehr reizvoll sind.

60th3D - Kunstwerk Direktorat

60th3D – Kunstwerk Direktorat

Unter Leitung des Kunstlehrers Herrn Findeisen wurden die Türen zu einem Kunstobjekt ausgearbeitet, das die geometrischen Formen aufnimmt und auf das Bauhaus reflektiert. Dem Alter der Tür entsprechend wurden typische Elemente der 60er Jahre ausgewählt und zu einer Gesamtkomposition zusammengestellt. Der schlichte Titel: 60th3D (Die 60er dreidimensional dargestellt) ist Sprungbrett in eine Vielzahl von Interpretationsansätzen, die das Werk dem Beobachter offenbart.

Die Fachschaft und die Schulleitung dankt an dieser Stelle Herrn Findeisen für seine überaus tatkräftige Unterstützung bei der Konzeption und Realisierung des Kunstwerks.

Schöner Abschluss der künstlerischen Schullaufbahn für Abiturientinnen

Bei der Siegerehrung im vor dem Schloss Habelsee: v.l.n.r. Chiara Martin, Maria Hofmeister, Sophie Dingler und OStD Dr. PD Kelllner

Bei der Siegerehrung im vor dem Schloss Habelsee: v.l.n.r. Chiara Martin, Maria Hofmeister, Sophie Dingler und OStD Dr. PD Kelllner

Am 17. 6. 2015 fand im Schloss Habelsee bereits zum 18. Mal die Preisverleihung des „Schloss Habelseer Schülerwettbewerbs” unter der Schirmherrin Katharina Wagner , der Intendantin der Bayreuther

Festspiele, statt. In einem liebevoll urig restaurierten Schloss empfingen die Schlossherren Gisela und Reinhold Wiedenmann die Künstlerinnen der besten der dafür eingereichten 3000 Arbeiten zu einem kurzweiligen Nachmittag. Der Kunstwettbewerb, der sich Denkmalpflege verpflichtet hat, ist längst über die regionalen Anfänge hinausgewachsen und findet mittlerweile national und international Anerkennung und Aufmerksamkeit. Unter den Preisträgern dieses Jahres waren auch sechs Schülerinnen des CEG vertreten, die als eine der letzten Aufgaben im Kunstunterricht ihrer Schullaufbahn sich mit den beiden für den Wettbewerb geforderten Themen befassten. In diesem Jahr bedeutete dies eine Arbeit zu gestalten, die ein Baudenkmal aus dem ]ugendstil zeigte und zusätzliche eine weitere Arbeit, die eine imaginäre Baulücke neben dem historischen Jugendstilhaus füllen sollte.

Siegerarbeit von Chiara Martin

Siegerarbeit von Chiara Martin

Beeindruckend aufwändige Arbeiten und das dafür nötige große Durchhaltevermögen sicherten den Abiturientinnen Chiara Martin, Sophie Dingler, Maria Hofmeister, Annika Altmann, Anastasiya-Anna Knape und Laura Benić Geldpreise im Gesamtwert von 750 Euro.

Philipp Findeisen: Ausstellung im Stadttheater Fürth (April/Mai 2015)

findeisen01Im April/Mai 2015 stellte unser Kunstlehrer Philipp Findeisen zusammen mit Wolfgang Mages einige seiner Werke im Stadttheater Fürth aus. Dazu einige Gedanken aus der Einführungsrede von Barbarea Leicht:

“Philipp Findeisen zeigt Kompositionen im Mittel- bis Großformat und kleine, preziöse Collagen. Im Allover diskutiert er in seinen Arbeiten das Thema Landschaft und Raum als allgemeine Begriffe. Er bündelt in seiner Malerei sowohl den realen, als auch den malerischen und den virtuellen Raum.

Einzigartig ist an diesen Arbeiten, dass sie eine Ordnung infrage stellen, dass sie aus der alten eine neue Ordnung schaffen, dass sie eine einstmals vorhandene Struktur destruieren, dass Destruktion die Konstruktion eines neuen Gefüges auslöst.

findeisen02Seine Collagen zeigen Versatzstücke aus Architekturmagazinen: Neue räumliche Zusammenhänge, utopische Anordnungen und Perspektiven, Ansätze einer Fluchtpunktgestaltung, dynamische Rhythmen. Findeisens Malerei setzt auf diesen kleinen Werken auf, sie sind die Ideengeber für ihn. Sie proklamieren die Geschwindigkeit unserer Zeit. Das Internet der Dinge, alles miteinander vernetzt, vielschichtig, verwoben, alles gleichzeitig überall von allem wissend, alles verfügbar. Die Malerei hält den Fluss des Zeitgeschehens für eine Sekunde lang an.”

 

Blick in die Wirklichkeit – das Projekt „kreative Fountain Pen“ für Staedtler

Ku15-1„Der Füller ist eines der wesentlichen Handwerkzeuge unserer Schulkinder. Und jeder Handwerker wird Ihnen bestätigen, dass man ordentliche Arbeit nur mit ordentlichem Werkzeug leisten kann. Ein Füller ist kein Spielzeug und kein Modeartikel.“, so ein Elternratgeber für Schulanfänger.

Diesen Grundgedanken nahmen sich die 13 SchülerInnen des Profilfaches Produktdesign Q11 für ihr erstes Designprojekt zu Herzen. Nach der theoretischen Einführungsphase in die Grundlagen des Designprozesses und der Designgeschichte Anfang des Schuljahres, erhielt der Kurs von der Forschungs- &Entwicklungs-Abteilung der Firma STAEDTLER® den Auftrag einen Füller für Schreibanfänger zu entwickeln, der den Vorstellungen, Ideen und Wünschen der Zielgruppe entgegenkommt, aber vor allem auch funktional ist. Zu einem gelungenen Entwurf gehört es die praktische, ästhetische und symbolische Funktion eines Stiftes mitzubedenken, d.h. Erfordernisse des Herstellungsprozesses sind ebenso wichtig wie gestalterische Absichten. Das erfuhren die Schüler mehr als nur theoretisch, nachdem ihnen Herr Vyhnal, Herr Fischbäck und Frau Poncet gemeinsam die Erfordernisse von Anspruch, technischer Umsetzung und auch dem Marketing aus Firmensicht vermittelt hatten (s. Abb. oben).

In den Ideenskizzen und Entwurfszeichnungen der ersten Designphase waren noch vielerlei Gedankenspiele möglich. Als es dann jedoch um die praktische Umsetzung der Ideen zu einem funktionstüchtigen Prototyp ging, musste dann doch einiges angepasst werden. In Zweierteams entwickelten die Schüler/innen aber auch hier viele kreative Lösungsideen, sodass aus dem großzügig von STAEDTLER® bereitgestellten Material sieben sehr unterschiedliche Füller entstanden, die die Fachleute nicht nur als Anregungen für neue Produkte mitnehmen konnten, sondern die auch mit allen Sonderfunktionen wie auswechselbaren Teilstücken, aufklappbaren Patronenfächern oder glitzernden Schneekugelaufsätzen tatsächlich funktionieren. Vielleicht finden die Schüler/innen des Profilfaches ja irgendwann ihre Ideen sogar im Schreibwarengeschäft.

Ku15-2Füllerprotyp LL Attender von Katharina Maria Richter

 

 

 

 

Ku15-3Füllerprototyp stick&write von Lisa Hoffmann

 

Corporate Identity fürs CEG

Ku14-1Das Corporate Design ist das gesamte, einheitliche Erscheinungsbild eines Unternehmens – dazu gehören die unterschiedlichen Kommunikationsmittel, wie das Logo, die Geschäftspapiere, Flyer und Plakate, eine Website und auch die Produktgestaltung. Aufgabe eines Corporate Design ist es, einem Unternehmen oder eben einer Schule ein einheitliches und positiv besetztes Erscheinungsbild zu geben, das Identifikation nach innen schafft und einen hohen Wiedererkennungswert in der Öffentlichkeit erreicht. Genau das wünschen sich die Schüler-, Eltern- und Lehrerschaft des CEG.

Und dieser Herausforderung stellen sich 13 Schülerinnen und Schüler des Profilfachs Produktdesign der Q11. Unterstützung erhalten sie dabei von der Stiftung Deutsches Design Museum und dem Designer Florian Bärschneider (s. Abb). Mit finanzieller Hilfe des Freundeskreises und logistischer und inhaltlicher Unterstützung der Schulleitung entsteht so gerade ein Projekt, das unserer Schule ein solches einheitliches Gesicht geben soll. Was zeichnet das CEG aus? Was wird neuen Schülern zuerst gezeigt? Was ist an dieser Schule besonders? Diese intensive Auseinandersetzung mit der Identität der Schule ist entscheidend, um ein grafisches Erscheinungsbild gestalten zu können. Ein Logo gibt es bereits. Aber was ist mit der Typografie, den Farben oder der Bildsprache? Dies sind alles Bestandteile, die für ein gelungenes Corporate Design ausschlaggebend sind und im Rahmen des Projekts CEG MACHT CI/CD bearbeitet wurden und zu einer Umarbeitung des Logos, neuen Vorlagen für Briefbögen, Hinweisschilder und Infobroschüren führen soll.

Bei einer Exkursion zur erfolgreichen jungen Marke „Streetspotr“ konnten sich die Schüler ein Bild von einer professionell umgesetzten CI machen, aber auch in intensiver Zusammenarbeit mit dem Designer aus Nürnberg entsteht so gerade ein erster Schritt zu einer einheitlichen Corporate Idenity fürs CEG, die auch die Profilkurse der nächsten Jahre beschäftigen wird, denn es bleibt viel zu tun.

Kunst-Additum Unterwegs – Museumsbesuche des Additumskurses Q11

Ku16-1Da unsere Kunstsäle zwar schön sind und unsere Schule  viele tolle Kunstwerke ausstellt, aber die Welt der Kunst doch mehr zu bieten hat, machte sich der Additumskurs Q11 bisher zweimal auf den Weg, diese zu erkunden. Am 16. Dezember 2014 fuhren wir ins Germanische Nationalmuseum in Nürnberg, um uns dort mit den Körperdarstellungen seit der Renaissance, von Dürer über Rembrandt bis zu Johann Heinrich Pestalozzi, vor den Originalen zu beschäftigen und danach eigene Versuche beim gegenseitigen Porträtzeichnen durchzuführen.

Ku16-2Am 25. März 2015 ergänzten wir diese Einblicke in die frühe Neuzeit um wichtige Arbeiten des 19. und 20. Jahrhunderts in der Neuen Pinakothek und der Pinakothek der Moderne in München. Dort konnten wir – mehrfach gestempelt, wie im Bild rechts zu sehen – viele Arbeiten, die wir schon im Unterricht kennengelernt hatten nun endlich vor dem Original betrachten und erkannten wie viel beeindruckender ein Historienbild wirken kann, wenn man seine echten Ausmaße kennt, aber auch wie wichtig es grade für die Gegenwartskunst ist, sie zu erleben statt einfach nur als Abbildungen zu betrachten.

Dank kleinerer Querelen mit der Deutschen Bahn blieb und trotz des dichten Programms in München sogar noch etwas Zeit die Architekturgeschichte von Nürnberg zu erkunden, was uns beschließen ließ, unsere Museumsbesuchsreihe bald noch durch einen Besuch im Neuen Museum in Nürnberg zu ergänzen.

 

Kunstrumental “Gefühle”

Alice Heidenreich: Filmstill aus „Nähe“

Alice Heidenreich: Filmstill aus „Nähe“

Nach dem gelungenen ersten Kunstrumental-Abend im Juli 2014 folgte 25.11.2014 die zweite Ausstellung des Additums Kunst der inzwischen 12. Klasse.

Als das Thema des Abends waren die Gefühle. Von Futterneid und Erhabenheit, Großherzigkeit und Übermut erzählten Kurzfilme, die die SchülerInnen in hunderten Einzelzeichnungen erstellt hatten. Aber auch Dreidimensionales war zu sehen: Einige SchülerInnen erstellten Skulpturen und Plastiken in Stein, Holz, Gips, Pappmaché und anderen Materialien, die für sie Emotionen wie Bedauern oder Vorfreude symbolisieren oder illustrierten.

Chiara Martin: „Mitgefühl“, Pappmache und Holz

Chiara Martin: „Mitgefühl“, Pappmache und Holz

Für das leibliche Wohl der Vernissagebesucher sorgten die AdditumsschülerInnen und der Elternbeirat gemeinsam.

Musikalisch begleitet wurde die Ausstellung von SchülerInnen von Frau Feist, Frau Klinger, Frau Kürten mit Flöten, Klarinetten und am Klavier. Außerdem sangen Cosima Fischlein und Mia Grote aus dem Kunstadditum, begleitet von Valentin Brückner von der Sehnsucht und dem Seelenschmerz in der Kunst und sorgten so für einen gelungenen umfassend musischen Abend für alle Sinne.

Barbilder im Café Brazil

brazilIm Café Brazil, Bismarckstraße 25 in Erlangen, stellt der Additumskurs Q12 seine Bilder aus dem letzten Schuljahr aus. Die Arbeiten, die im Juli nur einen Abend lang bei der Kunstrumentalausstellung „Paint us a Picture for the Pianoman“ am CEG zu sehen waren (siehe Fachschaft Kunst), haben nun zwei Monate Zeit um auf die Besucher des Café Brazil zu wirken. Thematisch passen die Bilder von „John at the Bar“ und dem Entertainer am Klavier natürlich ideal ins gemütliche Ambiente des Brazil. Unwissentlich hat Cosima Fischlein mit ihrer Waitress „Verkehrt“ sogar große Ähnlichkeit zur Besitzerin des Café hergestellt, die sich sehr über die gelungen Bilder freut. Vier Skulpturen des Additums schmücken außerdem die Fensterbank des Cafés und runden die Ausstellung damit im Dreidimensionalen ab. Die Werke der CEG- und Ohm-SchülerInnen des Additums am CEG sind noch bis Ende Dezember bei einem gemütlichen Kaffee oder einem leckeren Frühstück zu begutachten.

Kunstwerke für Kliniken der Uni Erlangen (2013-2014)

Wieder ein CEG- Kunstwerk für die Palliativstation

kunst_2014_1-2Eine Schülergruppe des KunstPlusKurses 2012/13 des Christian-Ernst-Gymnasiums entwarf und gestaltete ein halbes Schuljahr lang ein dreidimensionales Kunstwerk aus Stein und Holz zum Thema “Hoffnung und Vertrauen”. kunst_2014_1-1Die beiden stilisierten Figuren, die einander auf einem eigentlich zu schmalen Holzsockel festhalten, übergaben die Schülerinnen am 18. Oktober feierlich der Palliativstation der Uni-Klinik Erlangen.

Prof. Dr. Ostgathe lobte besonders das gestalterische Können und das Einfühlungsvermögen der Schülerinnen, die genau das richtige Thema für die tägliche Arbeit auf der Station gewählt hätten. Die Gruppe bestand aus Alice Heidenreich, Regina Sperber und Alina Kraus aus der 11ten Klasse (2013/14), Elisabeth Lehr aus der letztjährigen 9ten Klasse sowie Eva Eger und Silvia Gengler aus der jetzigen 6ten Klasse. Gemeinsam, einander unterstützend und anleitend – und damit ganz im Sinne des Titels des Kunstwerks – fertigten die Schülerinnen die beeindruckende Skulptur, die nun einen dauerhaften Platz im Eingangsbereich der Palliativstation innehat.

 

Schülerinnen schenken Lebensfreude

Drei neue Wandbilder schmücken den Eingangsbereich der Station der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Drei Wandbilder für den Eingangsbereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Drei Wandbilder für den Eingangsbereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie

24.07.2014 Grün wie die Hoffnung auf gute Genesung: Der Eingangsbereich der Station der Kinder- und Jugendabteilung für Psychische Gesundheit (Leiter: Prof. Dr. Gunther Moll) des Universitätsklinikums Erlangen leuchtet nun in neuen Farben. „Wir wollten Wandbilder malen, die Lebensfreude versprühen, die eine positive Ausstrahlung haben“, erläuterte Elena Güthlein. Die Schülerin des Christian-Ernst-Gymnasiums Erlangen übergab am 23.07.2014 gemeinsam mit ihren beiden Klassenkameradinnen Tamina Zauzig und Julia Backert drei großformatige Wandbilder an Stephanie Humm, Leiterin des Pflege- und Erziehungsdiensts der Station. Ein halbes Jahr lang hatten die drei jungen Frauen an den Kunstwerken gearbeitet, die sie jetzt verschenkten. „Eine wertvolle Gabe von Dauer“, bedankte sich PD Dr. Oliver Kratz, leitender Oberarzt. „Es ist besonders schön, dass wir Bilder von Künstlerinnen aufhängen, die im gleichen Alter wie viele unserer Patienten sind.“

 

Die Welt zu Gast in der Kinderonkologie

Schülerinnen gestalten bunte Holz-Kunstwerke zur Verschönerung der Station

kunst_2014_9-101.08.2014 Fünf Monate lang haben die Schülerinnen des Christian-Ernst-Gymnasiums in Erlangen gesägt, gemalt und gestaltet. Entstanden sind dabei eine bunt bemalte Weltkugel aus Holz sowie sechszehn weitere Kunstfiguren, die Kinder aus aller Welt repräsentieren. Die kreativen Werke verschönern jetzt den Gang der kinderonkologischen Station (Leitung: Prof. Dr. Markus Metzler) der Kinder- und Jugendklinik des Universitätsklinikums Erlangen.

 

Mit dem Zug um die Welt

Schüler übergeben kreative Kunstwerke an Kinderklinik

kunst_2014_10-126.09.2014 Die ganze Welt bestaunen – das ist möglich auf der Station 1c der Kinder- und Jugendklinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Rascher) des Universitätsklinikums Erlangen. Denn dort hängen jetzt sieben Bilder, die Schüler des Christian-Ernst-Gymnasiums Erlangen im Rahmen des Fachs Produktdesign malten und nun übergaben. Als Leitmotiv diente ein Zug, der auf jedem Gemälde durch einen anderen Erdteil fährt. Stationsleiter Lothar Zimmermann freute sich über das Engagement der Schüler: “Die Werke verschönern die Station und wirken mit den hellen Farben optimistisch. Außerdem können unsere kleinen Patienten darauf viele Dinge entdecken.”

 

Schüler schaffen Kunstwerke für Palliativmedizin

17.10.2014 – Sieben Tonblumen, drei Bronzefiguren und ein Bild auf Leinwand – all dies übergaben vier Schüler des Christian-Ernst-Gymnasiums Erlangen nun an Dr. Carsten Klein, leitenden Oberarzt der Palliativmedizinischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Christoph Ostgathe) des Universitätsklinikums Erlangen. Die Kunstwerke entstanden im Rahmen des Profilfachs Produktdesign und verschönern ab jetzt den Stationsbalkon sowie den Raum der Stille. Dr. Klein bedankte sich herzlich für das Engagement der Schüler: „Lebensqualität spielt für unsere Patienten eine wichtige Rolle und da Kunst das Wohlbefinden steigert, freuen wir uns sehr über die neuen Blickfänge.“

Die Schüler des Christian-Ernst-Gymnasiums Erlangen benutzten helle und freundliche Farben bei der Gestaltung ihrer Kunstwerke für die Palliativstation. Foto: Uni-Klinikum Erlangen

Die Schüler des Christian-Ernst-Gymnasiums Erlangen benutzten helle und freundliche Farben bei der Gestaltung ihrer Kunstwerke für die Palliativstation. Foto: Uni-Klinikum Erlangen

Bronzeskulptur von Lucas Schlager

Bronzeskulptur von Lucas Schlager

Blumeneinstecker von Erkan Rojahn

Blumeneinstecker von Erkan Rojahn

 

„Wir haben uns an den Wandfarben und den bereits auf Station vorhandenen Bildern orientiert“, begründet Moritz Wanke die Farbwahl der Gebilde, die alle in Gelb, Orange und Braun gehalten sind. Für die Bronzefiguren schnitzten er und seine drei Mitschüler der Jahrgangsstufe 12 unter der Leitung von Kunstlehrerin Susanne Rezac zunächst Vorlagen der gewählten Motive aus Wachs. Die beiden menschlichen Figuren sowie die Schnecke wurden dann in Bronze gegossen und jeweils auf einem lasierten Holzbrett angebracht. Die kleinen wetterfesten Skulpturen sind nun auf dem Stationsbalkon zu finden und die Tonblumen auf Stäben verschönern künftig die Blumenkübel.

Zweiter Platz für das CEG beim Landeswettbewerb Erinnerungszeichen

Preisübergabe durch Landtagspräsidentin Barbara Stamm und Generalkonsul Filippo Scammacca del Murgo

Preisübergabe durch Landtagspräsidentin Barbara Stamm und Generalkonsul Filippo Scammacca del Murgo

Ende des Schuljahres 2010/11 wurden die Sieger des Schülerwettbewerbs „Erinnerungszeichen- Bayern und Italien“ von Kultusminister Ludwig Spaenle, Landtagspräsidentin Barbara Stamm und dem italienischen Generalkonsul Filippo Scammacca del Murgo gekürt.

Aus den Einsendungen von über 1000 Schülern, vor allem von bayerischen Gymnasien, wählte die Jury die gelungensten Arbeiten zu einer feierlichen Prämierung im Bayerischen Landtag in München aus. „Es ist für uns etwas ganz Besonderes, dass wir mit unserem heimatgeschichtlichen Kunstprojekt „Erlangen im Barock“ als einzigen Beitrag des Fachs Kunst gleich den zweiten Preis erhalten haben“, freute sich Frau Rezac nach der Preisverleihung. Ihre Schüler konnten mit einem Album aus Zeichnungen und Texten zu den wichtigsten Barocken Bauwerken in Erlangen, wie das neu restaurierte Palais Stutterheim, die Neustädter Kirche und natürlich das markgräfliche Schloss mit seinem Garten, die Jury überzeugen. Ihr Preis dafür ist eine gemeinsame Klassenfahrt.

Ausstellung “Paint us a Picture for the Pianoman” (2014)

Ausstellungsabend des Additums Kunst Q11 des Christian-Ernst-Gymnasiums am 9.7.2014

In Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat entstand der Gedanke, die gestalterische Seite unserer Musen am CEG mit einem an die musikalischen Instrumentalabende angelehnten Konzept zu präsentieren. Dafür boten sich die Arbeiten des Additumskurses Q11 an, da hier ein inhaltlicher Zusammenhang mit musikalischer Untermalung durch besonders engagierte Klavierschüler von Herrn Henschel gegeben war.

Als inhaltlichen Ausgangspunkt der Malereien wählten die SchülerInnen Billy Joels Lied Pianoman von 1973. Die vielen unterschiedlichen Charaktere des Liedes ließen dabei viel Spielraum für eigene Interpretationen und unterschiedliche Herangehensweisen. So entstanden Bilder, die viel über neben der Illustration gleichzeitig auch viel über die Künstlervorstellungen aussagen , denn so verschieden, wie die 20 Schüler sind auch Ihre „Pauls“, „Johns“ oder „Waitresses“ .

Als Technik einigte sich der Kurs auf Acryl auf Leinwand. Die Acrylmalerei ist eine relativ junge Technik, die auf dem Bindemittel Acrylharz basiert. Die Farben sind sehr leuchtstark und mit Wasser vermalbar, trocknen jedoch zu einem wasserfesten Farbfilm aus. Man kann sie so als dicke Farboberfläche oder als ganz dünne Lavur auftragen und verschiedenste Effekte erzielen. Sie sind ungiftig und haben eine recht kurze Trocknungszeit, was sie ideal für die Arbeit im Unterricht macht. Die SchülerInnen haben so auch für ihre Arbeiten die gesamte Bandbreite der malerischen Möglichkeiten mit Acryl genutzt und die Ausstellung zeigt neben der Thematik mit impressionistischen Striche gegenüber fein verlaufenden Farbübergängen auch die Vielfalt der Technik Acryl.

Die kulinarische Seite übernahm der Elternbeirat und trug so zu einem Erlebnis für alle Sinne bei. Die Ausstellung am 9.7.2014 schlug also die Brücke zwischen Kunst, Kulinarischem und Musik am CEG und verband die Musen, sowie die unterschiedlichen Mitglieder der Schulfamilie. Denn ohne das Engagement und die Begeisterung von Schülern, Eltern und Lehrern wäre sie nicht möglich.

Annika Altmann: „John von der Bar“

Annika Altmann: „John von der Bar“

Cosima Fischlein: „Verkehrt“

Cosima Fischlein: „Verkehrt“

Marie Krüger: „Der Versunkene“

Marie Krüger: „Der Versunkene“

CEG-Kunst im Internet

ISZ Website mit Aquarellmalerei von Lydia Sticker

ISZ Website mit Aquarellmalerei von Lydia Sticker

Als der Industrieverband Zeichnen Schreiben und Kreatives Gestalten E.V. eine neue und modernere Homepage in Auftrag gab, trat Frau Detzel, die damit betraute Grafikdesignerin der Kameleon Werbeagentur, an die Kunstfachschaft des CEG heran. Die Qualität der Arbeiten unserer Schüler hatten sie so überzeugt, dass sie diese für geeignet hielt dem wechselnden Header ein professionelles Aussehen zu geben. Bei einem Besuch in der Schule wurden geeignete Arbeiten aus dem Unterricht und dem unterrichtlichen Schaffen von SchülerInnen aus der Oberstufe ausgewählt. Natürlich erhielten die SchülerInnen dafür eine Vergütung in Form von Materialien zum Kreativen gestalten vom IZS und eine Erwähnung auf der Homepage. Dort sind nun die Arbeiten als Musterbeispiele für verschiedene Techniken in ausschnitten zu bewundern.

Ausstellung “Geheimzahl Pi”

Ausstellungseröffnung und Ergebnispräsentation als Gemeinschaftsarbeit des W-Seminars Mathematik und des Additums Kunst

kunst_2014_5-3Das W- Seminar Mathematik im Schuljahr 2013/14 untersuchte welche unterschiedlichen Denkansätze für die Bestimmung von π verwendet wurden. Dabei lernten die SchülerInnen zahlreiche bedeutende Mathematiker kennen, streiften verschiedenste Teildisziplinen der Mathematik, wie z. B. Geometrie, Stochastik, Grenzwertberechnung von Folgen und Reihen und Programmierung von Algorithmen. Durch intensives Einarbeiten in einen Teilbereich lernten die Teilnehmer, mathematische Inhalte ausführlicher als im Mathematikunterricht gewohnt zu durchdringen und ansprechend zu präsentieren, denn ein Teil der Seminararbeit war die Erstellung eines farbigen, ansprechend gestalteten DIN A1-Plakats, das den mathematischen Inhalt der Arbeit in für Schüler allgemeinverständlicher Form präsentiert und der Schule für Veranschaulichungen erhalten bleibt.

Das Kunstadditum näherte sich dem Mythos π von künstlerischer Seite und fand persönliche Wege, seinen Assoziationen Ausdruck zu verleihen. Die Schülerinnen wählten sich individuell ganz verschiedene Ansätze: Von der Ästhetik des griechischen Symbols über die umfassende Bedeutung der Kreisform im Alltag, dem Universum aber auch in Verbindung mit der Unendlichkeit des Kreise oder der Kommastellen der Zahl selbst; es entstanden überraschende Verknüpfungen und spannende Denkanstöße. Die SchülerInnen des Additums zeigen damit am Ende Ihrer Schülerlaufbahn im besten Sinne was kreative Verarbeitung heißen kann.

Luise Winkler: Pi-pret-a-porter

Luise Winkler: Pi-pret-a-porter

Ausstellungsplakat

Ausstellungsplakat

Alina Rossmanith: Archimedes-Wanduhr

Alina Rossmanith: Archimedes-Wanduhr

Buchprojekt “Insel Ohnegleichen”

Gestaltung eines multikulturellen Märchenbuches

Im Frühjahr 2012 wandte sich die Erlanger Schriftstellerin Margrit Vollertsen-Diewerge mit einer besonderen Anfrage ans CEG: Für die Fortsetzung ihres Projekts, bei dem ihre Märchen von Schülerinnen und Schülern verschiedener Erlanger Partnerschulen übersetzt werden und anschließend in internationalen Editionen erscheinen, wurde eine englische Übersetzung benötigt. Die Ausgabe des Märchens „Insel Ohnegleichen“ sollte ein besonderes Buch in dieser Reihe werden: Neben dem deutschen und dem englischen Text sollten auch eine hebräische und eine arabische Übersetzung, die an einer bilingualen Schule in Jerusalem angefertigt wurde, abgedruckt werden.

Die Mitarbeit an diesem internationalen wie wundersamen Märchenbuch, das Brücken bauen und auf der ganzen Welt Kinder faszinieren sollte, wurde von der Schülermitverantwortung des CEG gerne angenommen. Ein Team von Schülerinnen der Jerusalemer Schule begann mit den Illustrationen. Da die Zeichnungen sehr unterschiedlich waren, wurden sie vom KunstPlusKurs unter Leitung von Frau Rezac am CEG überarbeitet und in eine gemeinsame Form gebracht.Da Geschichte war ja ein Märchen ist, mussten die SchülerInnen in Übersetzung und Illustration fantasievoll sein und sich gut in die Charaktere hinein versetzen können, damit sie sie möglichst gut darstellen konnten. Dazu kam natürlich für die Erlanger IllustratorInnen noch die Herausforderung, dass sie sich dabei an den bereits vorliegenden Bildern orientieren mussten bzw. Inhalte und Motive in ihr eigenes Bild mit einbauen sollten.

Natürlich war es für alle Schüler/Innen etwas Besonderes, das eigene Bild und dann auch den eigenen Namen in einem Kinderbuch zu finden. Auf der öffentlichen Präsentation im Herbst 2013, in der Frau Hlawa die Lesung der deutschen Textteile übernahm, wurden denn auch alle CEG-KünstlerInnen noch einmal besonders gelobt und jeder erhielt ein Exemplar des fertigen Buches.

Bild aus Jerusalem

Bild aus Jerusalem

Erster Entwurf der Überarbeitung vom CEG

Erster Entwurf der Überarbeitung vom CEG

Plakatwettbewerb “Zivilcourage”

Zivilcourage – nur was für Mutige? Anfang des Schuljahres 2013/14 befasste sich die 9e mit dieser Frage und erstellte für die Podiumsdiskussion, die das Mutwerk dazu mit dem Innenminister Herrmann organisierte, ein Werbeplakat. Die Mutwerker entschieden sich für den Entwurf von Leonie Büttner, der dann professionell gelayoutet wurde und in ganz Erlangen plakatiert wurde.

Entwurf des Plakats von Leonie Büttner, 9e

Entwurf des Plakats von Leonie Büttner, 9e

Digitalisierte Version

Digitalisierte Version

“Tolerancism”

Ausstellung des Additums Kunst Q12 vom 28.10. bis zum 24.11.2013

Additumskurs Kunst

Additumskurs Kunst

Seit Mai 2013 beschäftigte sich der Additumskurs des Christian-Ernst-Gymnasiums mit Unterstützung der Kirchenmusikdirektorin der Fürther Gemeinde St. Michael Ingeborg Schilffarth mit der Thematik der Toleranz. Im Rahmen der Fürther Kirchenmusiktage und der Konzerte in der Fürther Stadtkirche, bei der Mendelssohns „Elias“ zu Aufführung kam, sollte eine Verbindung zum evangelischen Themenjahr 2013: “Reformation und Toleranz” geschaffen werden. Gerade die Auseinandersetzung mit der auf den ersten Blick so wenig toleranten biblischen Geschichte von Elias, mit dem sich die musikalische Seite des Projekts beschäftigt, brachte die Schüler des Additums zu verschiedensten Ansätzen um sich dem Thema zu nähern.

Jana Clemenz: “I will feed you to the mirror“

Jana Clemenz: “I will feed you to the mirror“

Ob Plastik, Zeichnung oder Installation, die künstlerischen Ansätze der Ausstellung „Tolerancism“ waren so unterschiedlich wie die Persönlichkeiten der Schüler und setzen jeweils ganz verschiedene Akzente im Blick auf Toleranz in der heutigen Welt. Dabei ging es um Toleranz gegenüber anderen in der eigenen Gesellschaft, aber auch gegenüber den Einwohnern weniger privilegierter Nationen, nicht zuletzt aber auch gegenüber aktuellen Formen des künstlerischen Ausdrucks. Eine bunte Mischung von Werken und Techniken verteilte sich in dem alten Kirchengebäude von St. Michael, manches offensichtlich präsentiert, manches nur auf den zweiten Blick zu erkennen. So sollte auch der Besucher, der mit so verschiedenen Formen und Positionen der aktuellen Kunst konfrontiert war, eigene Erfahrungen zu seiner Toleranzfähigkeit und deren Grenzen machen.

Europäischer Wettbewerb 2012

Eurowettbewerb 1Nach den erfreulichen Ergebnissen im letzten Jahr hat das CEG auch in diesem Jahr wieder mit einigen Klassen am Europäischen Wettbewerb teilgenommen und gute Ergebnisse erzielt. Die 9c und die 10d entwarfen zum Thema „Alles nur geklaut“ Kleider, die Stilmerkmale vergangener Moden kombinierten und neu interpretierten. Nach den zeichnerischen Entwürfen nähten und klebten sie auf selbstgemachte kleine Puppen ihre Kleider um mit Fotos davon am Wettbewerb teilzunehmen.

Eurowettbewerb 2Das Additum der 11. Klasse schließlich beschäftige sich mit dem Thema „Zukunft gemeinsam gestalten“ und warb für die Einbeziehung älterer Menschen in die gesellschaftliche Entwicklung mit Bildnissen, die die Wertschätzung der KünstlerInnen für die ältere Generation spürbar werden ließen.

Die Jury war schließlich von den Arbeiten von Isabel Adami, Caroline Hartung und Elisabeth Spiecker so überzeugt, dass sie sie zu Landessiegerinnen kürte. Besonders erfreulich ist außerdem, dass auch die Arbeit des italienischen Austauschülers Marek Sierotowicz, der das CEG im ersten Halbjahr besuchte, sich einen Preis erobern konnte und sogar auf Bundesebene Ehrungen erhielt.

Erster Platz beim Solar-Design Wettbewerb 2012

Solardesign

Im April und Mai zeigte die das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt am Main eine Ausstellung mit den Siegerarbeiten eines Wettbewerbs, der Schüler mit dem Thema Energiesparen vertraut machen sollte. In der Altersklasse 15 bis 19 erhielt das CEG mit Arbeiten aus dem Kunstunterricht der 9A, der 10 C und der Q12 vier von fünf Preisen.

Die 9A baute in Gruppenarbeit ausgeklügelte, maßstabsgetreue Modelle von „Architekturvisionen, die das Miteinander mehrerer Generationen in einem Haus ermöglichen“. Nach genauen Überlegungen zu Gestaltung des Baukörpers, Raumverteilung, und Inneneinrichtung konzipierten die Teams nicht nur beeindruckende Entwürfe, sondern bauten Ergebnisse, die die Expertenjury dem Haus „Grüne Ecke“ von Michael Misja, Valentin Brückner und Maximilian Braunwarth den ersten Preis zusprechen ließen. Das Modell ist inzwischen sogar zum festen Teil des Ausstellungsprogramms des Deutschen Architekturmuseums geworden!

Die 10 C entwickelte zeichnerisch und dreidimensional Entwürfe für verschiedenste öffentliche Bauwerke von Universitäten über Bahnhöfe und Krankenhäuser bis hin zu Kindergärten und Einkaufszentren. Anja Pöhlmann und Julia Nüsslein errangen mit ihrem Entwurf für eine „ShineBar“ den zweiten Platz und Anni Ropers und Nina-Sophie Altreuther erhielten für ihr Museum „I Natura“ einen Anerkennungspreis.

Die Q12 schließlich verwirklichte durchdachte Entwürfe im Modellmaßstab, die das CEG selbst unter die Lupe nahmen und Möglichkeiten zur „Schule der Zukunft“ aufzeigen. Hier überzeugte Lea Andres mit ihrem Modell „Watercircle“, das eine effiziente Nutzung  von Solarenergie und Regenwasser anbietet und erhielt dafür den dritten Preis.

Wir gratulieren den Architekten der Zukunft zu ihrem besonderen Erfolg.

CEG-Comic-Künstler beim Erlanger Comicsalon

Als Auftakt für den diesjährigen 15. Internationalen Comicsalon hatte sich das Kulturbüro der Stadt Erlangen etwas ganz besonderes überlegt: Den Erlanger Schülern sollte die Möglichkeit gegeben werden, mit Comickünstlern eigene Bildergeschichten zu entwickeln und Ihre Ergebnisse in der ganzen Stadt gut sichtbar zu präsentieren.

Die 7a des CEG bekam während des regulären Kunstunterrichts zwischen den Oster- und Pfingstferien zwei Lehrer der Jugendkunstschule zur Seite gestellt um mit ihrer Hilfe Comics zum gemeinsamen Überthema „Lebenswelten“ zu entwerfen. Nicht nur im Kunstunterricht, sondern auch zu Hause wurden eifrig Figuren entworfen und Bildergeschichten entwickelt, bei denen die Schüler ihrer Fantasie freien Lauf lassen konnten. Mit viel Einsatz der sehr engagierten Schüler, auch in der Freizeit nach Unterrichtschluss, entstanden außerdem große bunte Tafeln für 4 zugemauerte Fenster der Musikschule in der Fahrstraße und für den Balkon der ehemaligen Unibibliothek in der Unteren Karlstraße. Darauf verewigt wurden überlebensgroß die besten Charakterentwürfe der Klasse, ausgewählt von den Künstlern Ursula Beck und Andreas Neunhoeffer. Bei der Eröffnung des Schüler-Stadt- Comics am 25.5.2012 wurden außerdem die besten Bildergeschichten der CEG-Schüler neben den Arbeiten der anderen Teilnehmenden Bildungseinrichtungen im Frankenhof präsentiert.

Wir freuen uns für unsere jungen Comickünstler, die die Chance genutzt haben, am weltweit wichtigsten Festival für grafische Literatur teilzunehmen und bedanken uns besonders bei Frau Rollenmiller von der Jugend Kunst Schule im Frankenhof, die beratend und unterstützend zur Seite stand.

Comicfenster an der Musikschule

Comicfenster an der Musikschule

Comics im Frankenhof

Comics im Frankenhof

Schülerin bei der Arbeit in ihrem Comic

Schülerin bei der Arbeit in ihrem Comic

Europäischer Wettbewerb 2011

Der Europäische Wettbewerb ist der älteste und größte Wettbewerb für Jugendliche aller Altersgruppen und Schularten in Deutschland. Das Rahmenthema lautete im letzten Jahr: „Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011“.

kunst_2012_15Die Fachschaft Kunst des CEG nahm im 58. Jahr des Wettbewerbs als einzige Erlanger Schule mit der 8a und der 8c sehr erfolgreich daran teil. Sechs Schülerinnen und Schüler wurden am Montag, dem 11. Juli, zur Preisverleihung an das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Röthenbach an der Pegnitz eingeladen und dort für ihre besonders gelungenen Arbeiten aus dem Kunstunterricht geehrt.

Unter anderem sprachen die Bezirkstagsvizepräsidentin Karin Knorr und der Ministerialbeauftragte der mittelfränkischen Gymnasien OStD Leisgang den Preisträgern von 11 Mittelfränkischen Gymnasien ihren Dank für den Einsatz für die Europäische Sache aus. Für ihre Arbeiten, die vom klassischen Plakat, bis hin zu digitaler Layoutgestaltung reichten, erhielten die Schüler des CEG neben der Siegerurkunde der Wettbewerbsveranstalter auch einen Büchergutschein und einen persönlichen Dank des Erlanger Oberbürgermeisters Siegried Balleis.

Wir gratulieren den sechs Preisträgern ganz herzlich: Simon Börnicke, Markus Dollinger, Caroline Hartung, Valentina Kinzel, Naima Latus, Louisa Müller