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Chemie am CEG

 

Lehrplan (musisches Gymnasium)

 

Lehrfilme

Die nachfolgenden Filme entstanden im Rahmen eines P-Seminars.

9-1 – Reaktionen zwischen Metallen und Halogenen

Salzbildung anhand der Reaktionen von Zink mit Iod und Aluminium mit Brom

9-2 – Der Thermitversuch und sein Reaktionsablauf

Eisengewinnung aus Eisen(III)-Oxid und Aluminium

10-1 – Protonen-Übergang

Bindungs-Spaltung und Bindungs-Bildung bei Protolysen

10-2 – Oxidation von Alkoholen

Überprüfung der Oxidierbarkeit verschiedener Alkohole in ihren Reaktionen mit elementarem Kupfer

Q11 – Polyaddition

Synthese von Polyurethan (PU) – Versuch und Mechanismus

Q12 – Reaktionen von Metallen und ihren Lösungen

Von der chemischen Spannungsreihe zur Batterie

 

Grundwissen

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Chemie-Links

 

Kollegium

  • Dr. Klaus-Peter Frank
  • Cornelia Heermann
  • Franziska Karger
  • Sönke Sarfert
  • Barbara Schönig
  • Martin Simon
  • André Triebel

Berichte

Das zum 2. Mal durchgeführte P-Seminar „Lehr-Videos von Chemischen Experimenten“ präsentiert seine Ergebnisse

Vor ungefähr 2 Jahren, am 8. Februar 2017, präsentierten die Teilnehmer des damaligen P-Seminars 15/17 ihre fertig gestellten Videos von chemischen Experimenten. Unter den interessierten Besuchern befanden sich an jenem Abend auch die Teilnehmer des aktuellen P-Seminars 17/19. Sie konnten nach ihrem Besuch in etwa erahnen, was auf sie zukommen würde.

Und nun sind sie es, die ihre Videos vorstellen wollen !

Seit Februar 2018 haben sich die 7 Teams mit ihren Experimenten beschäftigt, die sie nach langer Suche im gesamten Lehrplan von vier Chemie-Schuljahren des Musischen Gymnasiums gefunden hatten. Begleitet wurde das Seminar erfreulicherweise auch in diesem Jahr von frisbee-Medien, ILI (Institut für Lern-Innovation) und der FAU Erlangen-Nürnberg.

Neu sollte dieses Mal aber die Idee sein, die Musik für Intro und Outro selbst zu komponieren und einzuspielen. Dies ließ sich letztlich tatsächlich realisieren! Kollege Barth ließ sich nicht zweimal bitten. Er komponierte ein Synthesizer-Intro und ein Orchester-Outro. Letzteres konnte dann unter seiner Leitung mit 13 SchülerInnen eingespielt und aufgenommen werden. Querflöte, Streicher, Bass, Schlagzeug, Glockenspiel und Chimes kamen zum Klingen.
Ein Novum, und doch eigentlich auch klar: Ein Musisches Gymnasium zeichnet selbst verantwortlich für die Musik! Selbstredend, dass auch ein eigenes Plakat und Logo für die aktuellen Videos geschaffen wurde.

Nun ist dieses Jahr fast zu schnell zu Ende gegangen. In den letzten Wochen drängte die Zeit schon sehr, viel Einsatz war im Endspurt von allen verlangt, auch Kritik mußte eingesteckt werden. Sie wurde aber in positive Energie umgewandelt, die Videos gewannen deutlich an Qualität! Überraschenderweise avancierte ein Teilnehmer des ersten P-Seminars außerdem zum Verantwortlichen für das „Text einsprechen“.

Nun sind wir also fertig! Es fehlt nur noch der letzte Schritt!

Wir freuen uns auf die Vorstellung unserer Ergebnisse am Montag, 11. Februar 2019, ab 19 Uhr in der Aula vor hoffentlich vielen Interessierten.

I. A.
K. P. Frank

Unterrichtsförderung durch den Fonds der Chemischen Industrie

Zum zweiten Mal innerhalb von 4 Jahren hat das CEG vom Fonds der Chemischen Industrie (FCI) Zuwendungen zum Ziel der Förderung des Chemie-Unterrichts erhalten.

Als Förderwerk des Verbandes der Chemischen Industrie fördert der Fonds der Chemischen Industrie seit 1950 u.a. den Chemieunterricht an Schulen. Neben der Bereitstellung kostenloser Unterrichtsmaterialien soll insbesondere der experimentelle Chemieunterricht unterstützt werden.

Zur digitalen Versuchsauswertung wurden Geräte zur Messung der Polarimetrie, Leitfähigkeitsmessung, Photometrie, des pH-Wertes und zur Messung von Emissionen erworben. Außerdem konnten Bücher, Kristallgitter-Modelle und weitere Unterrichtsmaterialien angeschafft werden.

Wir danken dem FCI und freuen uns besonders die neue Messtechnik im Unterricht sowie in den Seminaren einsetzen zu können.

Weitere Informationen unter:
https://www.vci.de/fonds/schulpartnerschaft/unterrichtsfoerderung/seiten.jsp

A. Triebel und K. P. Frank

P-Seminar: Lehr-Videos von Chemischen Experimenten

Im Rahmen dieses P-Seminars sollte ein Lehrvideo eines chemischen Experimentes einer beliebigen Jahrgangsstufe des Musischen Gymnasiums erstellt werden. Chemische Experimente, vor allem, wenn sie sehr aufwendig sind, werden im Unterricht nur einmal gezeigt. Oft wäre es aber während der chemischen Erklärung wünschenswert, sie in Kurzsequenzen nochmals zu sehen, um alle Nuancen des Experimentes beleuchten zu können.

Nun verlangt das P-Seminar einen externen Partner, den wir am Institut für Organische Chemie der FAU Erlangen-Nürnberg fanden. Die Video-Idee fand dort sofort Gefallen, da diese Videos auch im universitären Bereich eine immer größere Bedeutung erhalten, ein klarer Mehrwert für alle beteiligten Partner war somit möglich. Darüber hinaus konnten zwei Studierende für das Seminar begeistert werden, die über diesen Entstehungsprozess von Lehr-Videos letztlich ihre Zulassungsarbeiten schrieben. Über den universitären Partner kam dann noch eine sehr erfolgreiche Kooperation mit dem Institut für Lern-Innovation (ILI) der FAU Erlangen-Nürnberg und zu frisbee-Medien, einem Medien-Dienstleister mit den Schwerpunkten Film-Produktion und Herstellung von Lern-Medien zustande. Diese beiden verschafften allen Teilnehmenden beim Erstellen eines ersten Videos zum Thema “Protonenübergang” neue Berufs-Einblicke in einen Bereich, der immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Wir waren ursprünglich bei den ersten Planungen des Seminars nur von einem Video, an dem dann alle beteiligt sein sollten, ausgegangen, das Video mit dem Thema “Protonenübergang”. Von Schülerseite wurde aber irgendwann bemängelt, dass von den 16 Teilnehmern bei dieser Produktion immer nur sehr wenige sich aktiv einbringen können. Es wurde der Wunsch geäußert in kleineren Gruppen Videos zu erstellen. Dieser Vorschlag entpuppte sich letztlich als genialer Schachzug. Mit diesem Wechsel zu 5 Kleingruppen wurden in produktivster Phantasie und Team-Arbeit am Ende 5 weitere Videos gedreht, bearbeitet, methodisch-didaktisch für den Unterrichtseinsatz aufbereitet und schließlich am 8. Februar 2017 der interessierten Öffentlichkeit präsentiert.

Es hatte sich in den 5 fertig gestellten Videos gezeigt, dass die anfängliche Konzentration auf die Produktion des ersten Videos “Protonenübergang” den Schülern sehr viele Ideen und Impulse gegeben hatte, die sie in ihre eigenen Produktionen erfolgreich einbringen konnten. Gerade der Blickwinkel der Schüler lieferte eine Darstellungsform, die anderen Schülern das Verständnis komplizierterer Sachverhalte hoffentlich erleichtert, sie wussten, wo wie erklärt werden musste!

Die 5 Videos sind zu folgenden Themen entstanden:

  • Reaktionen zwischen Metallen und Halogenen
  • Der Thermit-Versuch und sein Reaktionsablauf
  • Oxidation von Alkoholen
  • Polyaddition
  • Reaktionen von Metallen und ihren Lösungen

Alle Videos sind nun im Fachbereich Chemie auf der Homepage des Christian-Ernst-Gymnasiums zu finden. Bedanken möchte ich mich für das erfolgreiche Beenden des Seminars zunächst bei meinen 16 immer hoch motivierten Schülern, Herrn Prof. Schatz, Katharina Kramm und Tobias Weigt, Frau Schmidt vom ILI und last but not least bei Herrn Tischner von frisbee-Medien!

Klaus-Peter Frank

P-Seminar „Lehr-Videos von Chemischen Experimenten“ präsentiert seine Ergebnisse

Im Verlauf eines Jahres haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars, ausgehend von einer ersten Sichtung des riesigen Angebotes an Chemie-Videos im Internet, intensiv mit den Lehrplänen der Chemie des Musischen Gymnasiums beschäftigt. Diese Vorarbeit ermöglichte dann die Auswahl eines zentralen Experimentes für eine professionelle Erstellung eines Videos mit Unterstützung von frisbee-Medien, ILI (Institut für Lern-Innovation) und der FAU Erlangen-Nürnberg. Darüber hinaus war damit aber auch der Ehrgeiz gelegt, sich in kleineren Gruppen zusammenzutun, um eigene Filme von selbst gewählten Experimenten zu erstellen. Bis ins Detail wurden die Experimente für eine Aufnahme vorgeplant, optimiert und schließlich aufgenommen. Dazu gehörte dann aber auch die Erstellung eines minutiösen Drehbuches, um es als Lehr-Video im Unterricht einsetzen zu können. Erklärungen mussten animiert, der Text eingesprochen werden. Schließlich sollte es auch noch von einem Intro/Outro, Musik und eigenem Logo umrahmt werden.

Das ist jetzt alles geschafft und will in die Öffentlichkeit! Deshalb freuen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars schon jetzt auf die Präsentation ihrer Ergebnisse am Mittwoch, den 8. Februar 2017, ab 19 Uhr in der Aula vor hoffentlich vielen Interessierten.

Von Dr. Al-Marie, den reichen Pfeffersäcken und Haribo

Die spöttische Bezeichnung “Pfeffersack” für einen Kaufmann stammt aus dem Mittelalter: In dieser Zeit war der Pfeffer sehr teuer, von geschickten Händlern konnten hohe Gewinne erzielt werden. Die Pfefferpflanze (piper nigrum) ist eine Kletterpflanze, deren Blüten nach der Bestäubung und Befruchtung Steinfrüchte bilden, die Pfefferfrucht. Die Pflanze benötigt immerfeuchtes Tropenklima. Nur dort kann sie angebaut und geerntet werden. Bis zum Verkauf in Europa hatte der Händler mit seiner Pfefferfrucht früher eine lange und gefährliche Reise hinter sich gebracht.

“Geh dahin wo der Pfeffer wächst!” sagt man zu jemandem, den man möglichst lange nicht wiedersehen möchte – die indischen Tropen als früheres Anbaugebiet des Pfeffers waren für normale Menschen unerreichbar. Pfeffer ist seit der Antike das meist verbrauchte Gewürz und wird weltweit hauptsächlich zum Schärfen und Aromatisieren verwendet, macht aber die Speisen auch verdaulicher. Die früheste Erwähnung des Pfeffers findet sich in alten indischen Sanskritschriften: Hier steht das Wort “pippali” für Pfeffer.

Riegel_Preis_2016Marie Opel, Abiturjahrgang 2014/2016, untersuchte in ihrer W-Seminararbeit (Biologie) die Gewürzpflanze Schwarzer Pfeffer. Sie erarbeitete anhand der Fachliteratur die äußeren Merkmale, ihre Taxonomie sowie die Kultivierung der Pflanze. Sie fertigte mikroskopische Schnitte der Blätter und Stängel an und konnte aus dem Bau auf die Angepasstheit der tropischen Kletterpflanze an ihren Standort schließen. Zum Nachweis bestimmter Inhaltsstoffe führte sie u. a. die Wasserdampfdestillation sowie Farbreaktionen durch.

Der Gründer der Firma Haribo (Dr. Hans Riegel, Bonn) lobt  jedes Jahr Preise für Naturwissenschaften aus, zum Beispiel für W-Seminararbeiten im Fach Chemie. Reicht man sie ein, werden sie von Professoren der Universität Erlangen – Nürnberg beurteilt. So gewann Marie Opel mit ihrer Arbeit über den Schwarzen Pfeffer im Juli 2016 den dritten Preis! Wir freuen uns, dass bereits zum zweiten Mal ein(e) Schüler(in) im Fach Chemie diesen Preis gewonnen hat und gratulieren Marie zu ihrer gelungenen Seminararbeit!

Kursleiterin Barbara Schönig im Namen der Fachschaft Chemie und Biologie